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BDC wählt neue Führungsspitze

Berlin, den 30.04.2026 – Der Berufsverband der Deutschen Chirurgie e.V. (BDC) hat in der Mitgliederversammlung im April sein neues Präsidium gewählt.

Präsident des größten Chirurgieverbands in Deutschland und Europa wird Professor Dr. Dietmar Pennig. Der Chirurg, Orthopäde und Unfallchirurg war in den letzten acht Jahren Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie. Erneut zum Vizepräsidenten gewählt wurde der niedergelassene Chirurg und Durchgangsarzt Dr. Peter Kalbe. Ebenfalls zum Vizepräsidenten ernannt wurde der Viszeralchirurg Professor Dr. Wolfgang Schröder. Auch er blickt auf eine lange Funktionstätigkeit im BDC zurück: So war er bis 2026 als Akademieleiter im Verband tätig. Die drei Chirurgen treten ihr Amt ab Juli 2026 offiziell an.

Der BDC deckt mit seinem neuen Präsidium wichtige Bereiche seiner Mitgliederstruktur ab: Die zukünftigen Präsidenten vertreten sowohl die großen Fachrichtungen Allgemein-/Viszeralchirurgie und Orthopädie/Unfallchirurgie als auch den Praxis- und Klinikbereich. Pennig: „Auf das neue Präsidium, die Geschäftsstelle und die Mandatsträger im BDC kommen große Aufgaben zu. Die Entwicklung des Gesundheitssystems und die damit einhergehenden Reformen werden strukturell gravierende Auswirkungen auf das Fach Chirurgie sowie Chirurginnen und Chirurgen haben. Wir werden uns auf allen Ebenen dafür einsetzen, dass unsere Chirurgie ein spannendes, innovatives und attraktives Berufsfeld bleibt.“

Im Rahmen der Mitgliederversammlung verabschiedete sich der BDC von seinem bisherigen Präsidenten Professor Dr. Hans-Joachim Meyer sowie vom langjährigen Vizepräsidenten Dr. Jörg-A. Rüggeberg. Der neue Vorstand und die Mitglieder dankten beiden Chirurgen ausdrücklich für ihr über viele Jahre gehendes, den Verband prägendes Engagement.

Eine Übersicht über das neue Präsidium erhalten Sie hier (Organigramm gültig ab Juli 2026)

Neue Nachwuchsinitiative des BDC: Young Surgeons Club

We proudly present: Young Surgeons Club @BDC
Noch eine chirurgische Nachwuchsinitiative? Ja!

Wir sind stolz auf unseren neu gegründeten Young Surgeons Club, der bereits drei neue Projekte gestartet hat.

Es besteht nach wie vor dringender Handlungsbedarf – und wer könnte sich authentischer und effektiver für den Nachwuchs einsetzen, als die Jungmediziner:innen selbst?

Die Gründe und Ziele der Initiative haben sie hier beantwortet:
https://www.bdc.de/young-surgeons-club-bdc-wieso-weshalb-warum/ 

Professor Guido Seitz ist neuer Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendchirurgie

Berlin, den 28.04.2026 – Im Rahmen des 143. Deutschen Chirurgiekongresses (DCK) in Leipzig Ende April hat Univ.-Prof. Dr. med Guido Seitz, Direktor des Zentrums für Kinderchirurgie am Universitätsklinikum Gießen-Marburg, die Präsidentschaft der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendchirurgie übernommen und wird die Fachgesellschaft in den nächsten drei Jahren leiten. Der 51-jährige folgt damit Frau PD Dr. Barbara Ludwikowski aus Hannover.

Der neue Präsident sieht seine Aufgabe in einer Stärkung der politischen Sichtbarkeit des chirurgisch kranken Kindes, der Sicherstellung der Vorhaltung von ausreichenden Ressourcen für die hochwertige Versorgung der Kinder und Jugendlichen und einer noch engeren Vernetzung mit den Nachbardisziplinen. “Unter anderem möchten wir erreichen, dass die Hybrid-DRGs den Bedürfnissen von kranken Kindern und Jugendlichen angepasst werden und die Krankenhausfinanzierung für Kinder und Jugendliche den besonderen Bedürfnissen dieser hoch sensiblen Patientengruppe gerecht wird”, erklärt Seitz. Des Weiteren möchte er die Nachwuchsförderung und -gewinnung im Fachgebiet weiter stärken sowie die wissenschaftliche Exzellenz fördern.

www.dgkjch.de

BDC zeichnet Resolution des Bündnis Gesundheit mit

Zusammen mit der Bundesärztekammer sowie weiteren Verbänden des Gesundheitswesens hat der BDC am 27.04.2026 die Resolution des Bündnis Gesundheit gezeichnet und verabschiedet.
Die Resolution kritisiert das geplante GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz, das in seiner aktuellen Form weder dem Anspruch einer nachhaltigen Reform noch den Erfordernissen einer verlässlichen Patientenversorgung gerecht wird.

Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung
Das Bündnis Gesundheit – ein Zusammenschluss von mehr als 40 Verbänden und Organisationen des Gesundheitswesens – stellt fest, dass das geplante GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz in seiner aktuellen Form weder dem Anspruch einer nachhaltigen Reform noch den Erfordernissen einer verlässlichen Patientenversorgung gerecht wird.

Bedarfsgerechte Finanzierung statt starrer Begrenzungen
Eine einseitige Bindung der Ausgabenentwicklung an die Grundlohnsumme wird dem realen Versorgungsbedarf nicht gerecht. Maßstab muss der medizinisch notwendige Bedarf sein, unter Berücksichtigung von Demografie, Morbidität und medizinischem Fortschritt. Die Zahl der Menschen ab 67 Jahren ist in den letzten fünf Jahren um circa eine Million gestiegen. Für die nächsten fünf Jahre rechnet das Statistische Bundesamt mit einem Anstieg um weitere fast zwei Millionen Menschen. Der Anteil der älteren Bevölkerung (65 Jahre und älter) in Deutschland wird nach Angaben des Robert Koch-Institutes von gegenwärtig 21 auf 29 Prozent im Jahr 2030 steigen. Mit zunehmendem Lebensalter steigen das individuelle Krankheitsrisiko, das Risiko für das gleichzeitige Auftreten mehrerer chronischer Krankheiten und das Risiko für eine Pflegebedürftigkeit. Der Versorgungsbedarf wird also deutlich steigen. Die inzwischen angekündigten massiven Einschnitte im Bereich der Pflegeversicherung werden die negativen Auswirkungen der mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz geplanten Maßnahmen auf die Versorgung noch verstärken.

Sorgfältiger Gesetzgebungsprozess statt Zeitdruck
Das laufende Verfahren mit extrem verkürzten Prüf- und Beteiligungsfristen wird der Tragweite der Reform nicht gerecht. Es untergräbt Transparenz, fachliche Qualität und Vertrauen. Reformen dieser Größenordnung erfordern eine umfassende, strukturierte Einbindung aller relevanten Akteure.

Faire Lastenverteilung sicherstellen
Die Stabilisierung der GKV darf nicht einseitig zulasten von Patientinnen und Patienten, Versicherten und Leistungserbringern erfolgen. Der Staat muss seiner finanziellen Mitverantwortung gerecht werden und einen substanziellen Beitrag leisten. Solidarität erfordert eine ausgewogene Beteiligung aller.
Versicherungsfremde Leistungen steuerfinanzieren
Gesamtgesellschaftliche Aufgaben – insbesondere die Finanzierung von Beiträgen für Bürgergeldempfänger – sind konsequent aus Steuermitteln zu tragen. Dies wäre ein entscheidender Schritt zur nachhaltigen Entlastung der GKV und zur Stabilisierung der Beitragssätze.
Prävention stärken und neue Finanzierungsquellen erschließen
Steuern bzw. zweckgebundene Abgaben auf gesundheitsschädliche Produkte wie Alkohol, Tabak und zuckerhaltige Erzeugnisse sind einzuführen bzw. zu erhöhen. Die Einnahmen müssen gezielt zur Prävention, zur Entlastung der GKV und zur Verbesserung der Versorgungsqualität eingesetzt werden.

Bürokratie wirksam abbauen
Übermäßige Dokumentations- und Verwaltungsanforderungen behindern die Versorgung und erhöhen die Kosten. Eine Task-Force aus Politik und Vertreterinnen und Vertretern der Gesundheitsberufe sollte kurzfristig konkrete Maßnahmen zum Abbau bürokratischer Belastungen umsetzen.

Gesundheitsberufe verbindlich einbeziehen
Die Gesundheitsberufe müssen frühzeitig und systematisch in Entscheidungsprozesse und die Ausgestaltung von Reformvorhaben einbezogen werden. Ihre praktische Erfahrung ist unverzichtbar, um Regelungen auf Praxistauglichkeit hin zu prüfen und eine patientengerechte, qualitätsgesicherte Versorgung sicherzustellen.
Eine nachhaltige Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung gelingt nur durch faire Lastenverteilung, verlässliche Finanzierung sowie konsequente Einbindung der in der Versorgung tätigen Berufe im Gesundheitswesen. Politischer Reformdruck darf nicht zulasten von Versorgungssicherheit und Systemvertrauen gehen.

Das Bündnis Gesundheit vertritt mehr als sechs Millionen Beschäftigte im Gesundheitswesen.

Folgende Verbände haben die Resolution mitgezeichnet (Stand: 27.04.2026):
• Bundesärztekammer (BÄK)
• Deutscher Pflegerat e.V. (DPR)
• Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten – IFK e.V.
• Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlich Medizinischen Fachgesellschaften e.V. (AWMF)
• Berufsverband der Deutschen Chirurgie e.V. (BDC)
• Berufsverband Deutscher Internistinnen und Internisten e.V. (BDI)
• Berufsverband Orthoptik Deutschland e.V. (BOD)
• Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK)
• Bundesverband für Ergotherapeut:innen in Deutschland e.V. (BED)
• Bundesverband für Podologie e.V.
• Bundeszahnärztekammer – Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Zahnärztekammern e.V. (BZÄK)
• bvvp Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten e.V.
• Deutsche Gesellschaft für Physician Assistants e.V.
• Deutsche Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie e.V. (DGPT)
• Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK)
• Deutscher Bundesverband für akademische Sprachtherapie und Logopädie (dbs)
• Deutscher Bundesverband für Logopädie e.V. (dbl)
• Deutscher Verband Ergotherapie e.V. (DVE)
• Deutscher Verband für Physiotherapie e.V.
• Deutscher Verband für Podologie (ZFD) e.V.
• Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen e. V. (DVSG)
• Gemeinschaft Fachärztlicher Berufsverbände (GFB)
• Hartmannbund – Verband der Ärztinnen und Ärzte Deutschlands e.V.
• Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV)
• Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV)
• LOGO Deutschland Selbstständige in der Logopädie e.V.
• Marburger Bund – Verband der angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte Deutschlands e.V.
• Spitzenverband ZNS
• VDB Physiotherapieverband Bund
• Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e.V. (VDBD)
• Verband der Diätassistenten – Deutscher Bundesverband e.V. (VDD)
• Verband Deutscher Podologen (VDP)
• Virchowbund – Verband der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte Deutschlands e.V.

10. Gemeinsame Frühjahrstagung von ANC und BDC|Brandenburg und Berlin am 9. Mai 2026

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

„KI geht unter die Haut – Innovation trifft Präzision.“ Sie sind herzlich eingeladen zur BDC-ANC Frühjahrstagung!

Die inzwischen 10. Gemeinsame Frühjahrtagung lädt Sie sehr herzlich ein, gemeinsam einen Blick in die Zukunft der modernen Chirurgie zu werfen. Freuen Sie sich auf spannende Einblicke in den Einsatz von KI in der Chirurgie sowie aktuelle Entwicklungen in der Fußchirurgie, Dermatochirurgie und Viszeralchirugie. Renommierte Expertinnen und Experten präsentieren neueste Erkenntnisse und diskutieren praxisnahe Ansätze für den klinischen Alltag. Seien Sie dabei und lassen Sie sich von innovativen Ideen und interdisziplinärem Austausch inspirieren.

Wir laden Sie sehr herzlich nach Potsdam ein und würden uns sehr freuen, wenn Sie sich an der offenen Diskussion zu diesen Themen aktiv beteiligen würden.

Im Rahmen der Frühjahrstagung findet die auch die Wahl des Vorstandes des Landesverbandes Berlin des Berufsverbandes der Deutschen Chirurgie für die kommende Wahlperiode statt.

Für die anstehende Wahl werden wir folgende Kandidatinnen und Kandidaten für den Vorstand vorschlagen:

Doppelspitze: Dr. Marie Samland und Dr. Karsten Mann
2. Vorsitzender: Dr. Ralph Lorenz

Regionlavertreter: Dr. Max von Seebach
stellvertr. Regionalvertreter: Dr. Gunnar Peters

Datum:     Samstag, 09. Mai 2026
Uhrzeit:    10:00 – 14:00 Uhr
Ort:           KV Brandenburg Potsdam, Saal Brandenburg
Pappelallee 5, 14469 Potsdam

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. Frank Marusch
Vorsitz
LV BDC|Brandenburg
Dr. Ralf Greese
Vorsitz
ANC Brandenburg
Dr. Volker Lacher
Vorsitz
ANC Berlin

 

 

 

Dr. Ralph Lorenz
Vorsitz
LV BDC|Berlin
Dr. Katharina Paul-Promchan
Vorsitz
LV BDC|Berlin
Einladung

Stellungnahme zum GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz

In Vertretung von über 16.000 Chirurginnen und Chirurgen in Klinik und Praxis deutschlandweit nimmt der Berufsverband der Deutschen Chirurgie e.V. (BDC) zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz) in einem Brief an Bundesgesundheitsministerin Nina Warken Stellung.

BDC-Veranstaltungen auf dem DCK 2026

In den nächsten Tagen startet der DCK 2026, einer der wichtigsten chirurgischen Kongresse des Jahres. Der BDC ist wieder mit seinem Stand in der Lounge der Fachgesellschaften vertreten und steht für Gespräche, eine kurze Verschnaufpause und Kaffee für alle bereit. Kommen Sie zum Austausch sehr gerne vorbei! Vor Ort zeigen wir Ihnen auch den neuen BDC-Messenger auf DoctolibConnect. 

Zum Sessionplaner

Alle BDC-Veranstaltungen finden Sie hier in der Übersicht. Der BDC-Justiziar Dr. Heberer bietet am Freitag, 24.04. von 10.00-12.30 Uhr am BDC-Stand eine Rechtsberatung an. Einen kostenfreien Terminslot können Sie als BDC-Mitglied unter lenz@bdc.de erhalten.

BDC-Sitzungen, Seminare & Workshops auf dem DCK 2026

Der BDC ermöglicht auch in diesem Jahr wieder den KidsClub.

 

HIER Klicken für mehr Informationen zum KidsClub 2026. Melden Sie Ihr Kind für die Kinderbetreuung an.

Berufsverband der Deutschen Chirurgie startet digitales Netzwerk mit Doctolib Connect

Berlin, den 31.03.2026 – Doctolib, eines der führenden Healthtech-Unternehmen in Europa, und der Berufsverband der Deutschen Chirurgie e.V. (BDC) haben ein gemeinsames digitales Netzwerk über Doctolib Connect für bis zu 16.000 Chirurginnen und Chirurgen in Deutschland eingerichtet. Mit dem sogenannten BDC-Messenger können sich Chirurginnen und Chirurgen ab sofort einfach vernetzen und austauschen – über Praxis- und Klinikgrenzen hinweg.

Bisher waren Chirurginnen und Chirurgen bei fachlichen Rückfragen oder Themen rund um ihren Beruf häufig auf persönliche Kontakte per E-Mail oder Telefon angewiesen. Der BDC-Messenger schafft erstmals eine zentrale Lösung für die Vernetzung untereinander und mit dem Verband. Mit dem BDC-Messenger von Doctolib Connect steht Mitgliedern ein kostenfreies, DSGVO-konformes Kooperationstool zur Verfügung, das speziell für den medizinischen Bereich entwickelt wurde. Chirurginnen und Chirurgen können sich damit direkt und sicher austauschen und per Textnachricht, Sprach- oder Videoanruf kommunizieren. Als Mitglieder des Netzwerks können sie etwa Befunde teilen, Patientenfälle anonym besprechen oder Karrieretipps austauschen. Zusätzlich kann der BDC seine Mitglieder mit Informationen rund um den chirurgischen Beruf versorgen, wie etwa zu den Themen Karriere, Vergütung, Recht und Weiterbildung. Pro Jahr werden insgesamt über alle medizinischen Einrichtungen hinweg bereits rund zwanzig Millionen Nachrichten über Doctolib Connect versandt.

„Die unbürokratische, digitale Vernetzung ist auch für Chirurginnen und Chirurgen unverzichtbar geworden. Mit dem BDC-Messenger über Doctolib Connect bieten wir unseren Mitgliedern ein Tool, das den Austausch untereinander erheblich erleichtert. Die Bedienung ist intuitiv und die Informationsvermittlung erfolgt unmittelbar. Eine erhebliche Erleichterung im chirurgischen Alltag”, sagt BDC-Geschäftsführerin Dr. Friederike Burgdorf.

„Die Zusammenarbeit mit dem BDC unterstützt unser Ziel, Ärztinnen und Ärzte im Alltag zu verbinden. Die über 300.000 Nutzerinnen und Nutzer von Doctolib Connect in Deutschland zeigen, dass es eine große Nachfrage für einfache und sichere Kommunikation gibt. Mit dem BDC-Messenger erhalten Chirurginnen und Chirurgen jetzt eine Kooperationslösung, die einen spürbaren Mehrwert bietet – von der Zweitmeinung bis zur schnellen Rückfrage”, sagt Ricardo Colón, Head of Doctolib Connect.

Das BDC-Connect-Netzwerk startete im Februar 2026. BDC-Mitglieder können sich über diese Seite registrieren: www.bdc.de/neu-fuer-mitglieder-der-bdc-messenger-bei-doctolib-connect/

Über Doctolib

Doctolib entwickelt seit 2013 Technologien, die medizinische Fachkräfte im Arbeitsalltag entlasten und ihnen mehr Zeit für ihre Patient:innen zurückgeben. In Europa nutzen mehr als 500.000 Gesundheitsfachkräfte digitale Lösungen von Doctolib, davon 120.000 in Deutschland. Zudem setzen 600 MVZ und Krankenhäuser in Deutschland Doctolib-Lösungen ein. Die All-in-one-Praxissoftware für Arztpraxen vereint Terminbuchung, Patientenaufnahme, sichere Kommunikation, elektronische Patientenakte und Abrechnung in einem System. Sie wird durch KI-Assistenten für administrative Aufgaben ergänzt. Der digitale Gesundheitsbegleiter des Health-Tech-Unternehmens bietet 90 Millionen Menschen in Europa, davon über 25 Millionen in Deutschland, über die App einfachen und sicheren Zugang zu Prävention und medizinischer Versorgung. Dies hilft Menschen, schneller die richtigen Fachärzt:innen zu finden, ihre Gesundheit besser zu verstehen und somit ein gesünderes Leben zu führen. Mit 3.000 Mitarbeitenden in mehr als 30 Städten arbeitet Doctolib jeden Tag mit medizinischem Fachpersonal zusammen, um die Zukunft des Gesundheitswesens mitzugestalten – dank zuverlässiger Technologie und hoher medizinischer Standards.

Ambulant, OP,

Bundesrat passiert: Krankenhausreform tritt zum April 2026 in Kraft

Der Bundesrat hat das Krankenhausreformanpassungsgesetz (KHAG) beschlossen und damit den Weg für die weitere Umsetzung der Krankenhausreform freigemacht. Das Gesetz soll bereits Anfang April 2026 in Kraft treten und enthält wichtige Anpassungen an der bisherigen Reform. Ziel ist es unter anderem, die gesetzliche Krankenversicherung finanziell zu entlasten, indem ein Teil der Kosten aus staatlichen Mitteln gedeckt wird. Gleichzeitig werden bestehende Regelungen, etwa zu Pflegepersonal-Untergrenzen, flexibler gestaltet. Trotz dieser Änderungen bleibt das Gesetz umstritten, da Kritiker sowohl Nachbesserungsbedarf als auch eine mögliche Abschwächung der ursprünglichen Reform sehen.

Das wird im Reformgesetz geregelt

  • Der Transformationsfonds wird zwischen 2025 und 2035 aus Mitteln der Länder und des Bundes finanziert. Der Bund finanziert seinen Anteil aus dem Sondervermögen Infrastruktur.
  • Die Einführung der Vorhaltevergütung wird um ein Jahr verschoben. Finanzwirksam wird dies erst ab 2030.
  • Die Zahl der Leistungsgruppen sinkt von 65 auf 61, gestrichen werden die Leistungsgruppen für Infektiologie, Notfallmedizin, Spezielle Kinder- und Jugendmedizin sowie Spezielle Kinder- und Jugendchirurgie.
  • Ausnahme- und Kooperationsmöglichkeiten von Klinken werden angepasst, Länder können hier mehr gestalten. Bis zu sechs Jahre kann es Ausnahmen geben, teilweise nur mit Einverständnis der Krankenkassen. Legen Länder bis Ende 2026 Leistungsgruppen fest, können die Krankenkassen kein Veto einlegen.
  • Standortdefinitionen: Hier bleibt es bei der Entfernung von 2.000 Meter der Klinikstandorte. Einzelfallabweichungen sind unter Beteiligung der Länder, der Krankenkassen und der Deutschen Krankenhausgesellschaft möglich.
  • Die bundeseinheitliche Definition von Fachkliniken – künftig „Level F“ – wird bis 2030 erarbeitet. Bis dahin haben die Länder bei der Zuteilung einen „Ermessensspielraum“.
  • Für die Einteilung der Kliniken gelten weiterhin die Level: Level 3U für Universitätskliniken, Level 3 für Maximalversorger, Level 2, Level 1n sowie Level 1i (ohne Notfallversorgung).
  • Bei den Hybrid-DRGs sollen ab 2027 auch wieder ambulante Versorgung von Kindern sowie Menschen mit Behinderung berücksichtigt werden.
  • Bei der Spezialisierung in der Onkochirugie kann der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) neue Fallzahlgrenzen festlegen, falls dies für die Versorgung in der Fläche notwendig ist.
  • In einer Regelung zum Pflegebudget wird klargestellt, welche Tätigkeiten zur Patientenversorgung dienen und welche nicht und somit auch nicht abgerechnet werden können.
  • Pflegepersonaluntergrenzen gelten für alle Leistungsgruppen.
  • Der Bundes-Klinik-Atlas bekommt beim G-BA seine neue organisatorische Heimat.

Was noch nicht geregelt ist

  • Ausführliche Definition der Leistungsgruppen
  • Fragen der ärztlichen Weiterbildung
  • Berechnungen des Vorhaltebudgets

 

Quelle: www.aezteblatt.de

 

 

 

KidsClub auf dem DCK 2026 in Leipzig

Auf dem Chirurgiekongress 2026 in Leipzig können Sie Ihre Kinder an allen Kongresstagen durch den KidsClub im CCL Congress Center Leipzig betreuen lassen!

  • Wann? An allen Kongresstagen, Mittwoch 22. April bis Freitag 24. April 2026, von 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr (Freitag nur bis 17:00 Uhr).
  • Wer? Kinder im Alter von 12 Monaten bis 10 Jahre. Die Kinderbetreuung ist auf 20 Kinder täglich begrenzt.
  • Wo? CCL Congress Center Leipzig
  • Wie? Verbindliche Anmeldung bis zum 01. April 2026 im Rahmen der Kongressanmeldung unter www.dck2026.de/anmeldung/
    Vor-Ort-Anmeldungen am Tagungsschalter je nach Kapazität gegebenenfalls noch möglich
Quelle: BDC

Nähere Informationen über die Kongressseite unter www.dck2026.de. Zu zahlen sind 15 Euro pro Tag Selbstkostenbeitrag pro Kind.

Wir bitten Sie um eine verbindliche Anmeldung, da die Betreuungskapazität auf 20 Kinder täglich begrenzt ist.

Geben Sie Ihre Kinder ab und lassen sich Zeit für Seminare, Workshops und netzwerken!

Anmeldung KidsClub