Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

im Namen des Vorstands des Landesverbands BDC|Schleswig-Holstein möchte ich Sie herzlich zu unserem Jahrestreffen einladen.

Datum:      Mittwoch, 25. November 2026
Uhrzeit:     
18:00 bis 21:00 Uhr
Ort:           
 Quincke-Forschungszentrum, UKSH Kiel, Rosalind-Franklin-Str. 9, 24105 Kiel
oder
Online über die BDC|eAkademie via Zoom

Weiterhin noch neu erscheint vielleicht vielen von Ihnen das zeitgemäße Format einer Hybrid-Veranstaltung, also Teilnahme in Präsenz oder auch Online. Der Landesvorstand des BDC ist nach Rücksprache mit vielen Mitgliedern im Verband zu der Überzeugung gekommen, dass wir angesichts sinkender Teilnehmerzahlen an den Präsenzsitzungen diesen Schritt gehen sollten. Dies bietet gerade in einem Flächenland wie Schleswig-Holstein die Möglichkeit niedrigschwellig auch von einer Insel oder Hallig ohne großen Aufwand einen Informationsgewinn zu erhalten und an der Diskussion mitzuwirken. Die Erfahrungen der letztjährigen Sitzung haben uns in dieser Auffassung bestätigt.

Nach der Personalrochade im Kabinett und Austausch der BMG-Führung steht nun der zweite von der Bundespolitik ausgerufene „Herbst der Reformen“ an. Die Krankenhausreform nimmt immer mehr Konturen an, auch in unserem Bundesland. Zudem entwickeln sich die Hybrid-DRGs rasant weiter – immer mehr soll aus dem Krankenhaus in den ambulanten Sektor verlagert werden. Und dann wurde uns noch quasi als Abschiedsgeschenk von der scheidenden Gesundheitsministerin Nina Warken das GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz (GKV-BStabG) zugemutet. Dies führt zu massiven weiteren Einbußen im Krankenhaus und dieses Mal ist auch besonders stark der Vertragsarztsektor betroffen. Die daraus resultierenden Beeinträchtigungen für die Patienten werden erheblich sein. Auch ein dringend notwendiges Notfall Gesetz wird hoffentlich bald auf die Schiene gesetzt und dann soll auch noch die Primärversorgung kommen.

Was bedeutet all dies konkret für meine Arbeit im Krankenhaus oder in der Praxis oder einem MVZ, was passiert mit der Weiterbildung?
Hier wollen wir in gewohnter Art und Weise wieder Ordnung reinbringen.

Nach Abarbeiten der Tagesordnung verbleibt noch genügend Zeit, um eventuell weitere berufspolitisch relevante Themen zu diskutieren. Die vom BDC vertretenen Themenbereiche sind bekanntermaßen vielfältig und reichen von rechtlichen Belangen, Honorar- und Vergütungsfragen, Problemen bei der Organisation der sektorenübergreifenden Versorgung bis hin zur Ausgestaltung der Weiterbildung. Und das gilt für alle Chirurginnen und Chirurgen in allen 8 Facharztsäulen, egal ob in der Weiterbildung oder als Chefarzt, ob niedergelassen, angestellt oder verbeamtet. Also eigentlich ist für jeden etwas dabei.

Hier gehts zur Agenda

Um Anmeldung wird gebeten bis 24.11.2026
Teilnahme Online via Zoom – Anmeldung über BDC|eAkademie
Teilnahme in Präsenz – Rückmeldung an schmitz@bdc.de

Ich freue mich auf Ihre Teilnahme – sei es im Netz oder vor Ort – und eine rege Diskussion und verbleibe im Namen des gesamten Vorstands mit herzlichen Grüßen

Dr. med. Ralf W. Schmitz
Landesverbandsvorsitzender BDC|Schleswig-Holstein
Referatsleiter Niedergelassene Chirurginnen und Chirurgen im BDC

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

im Juli dieses Jahres hat eine neue Führungsspitze das Zepter des Berufsverbands für Chirurgie e.V. übernommen.
Willkommen, Professor Pennig, als Präsident des größten Chirurgieverbands in Deutschland und Europa!
Zum Teil bekannte Gesichter, zum Teil neue Protagonisten. Kontinuität und Vision!

Unabhängig von den Neuwahlen empfinde ich die chirurgische Zunft länderübergreifend als so geeint wie selten zuvor. Durch das GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz wird uns allen finanzielle Unterstützung gekürzt. Grundsätzlich besteht Konsens darüber, dass das derzeitige Gesundheitssystem in Deutschland reformiert werden muss. Dies jedoch nicht mit dem bloßen Ziel, durch Einsparungen eine Beitragssatzsteigerung der gesetzlichen Krankenversicherung zu verhindern, sondern vielmehr, um die Versorgung der Patientinnen und Patienten in Deutschland nachhaltig zu verbessern. Hierzu bedarf es einer sinnvolleren Verteilung der zur Verfügung stehenden Mittel sowie eines spürbaren Abbaus von Bürokratie in Krankenhäusern, Praxen, MVZ und auch bei den Krankenkassen. Die propagierte Unterfinanzierung in Niederlassungen und Kliniken kann nur durch eine merkliche Reduktion des Leistungsangebots kompensiert werden. Dies führt zwangsläufig zu längeren Wartezeiten auf Termine zulasten der Versicherten.

Dieses und weitere Themen sind Teil der diesjährigen Landesverbandssitzung des BDC|Hamburg, zu der Sie herzlich eingeladen sind.

Datum: Mittwoch, 11. November 2026
Uhrzeit: 18:00 – 20:00 Uhr
Ort: Steigenberger Hotel Hamburg, Heiligengeistbrücke 4, 20459 Hamburg

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der hier verlinkten Agenda. Wir bitten um Anmeldung per E-Mail an: mail@bdc.de.

Die Chirurgie in Deutschland demonstriert Schulterschluss. Wir stehen in Krankenhäusern, Praxen und MVZ zu unserer Verantwortung für eine bedarfsgerechte operative Versorgung in unserem Land. Als Ärzteschaft fordern wir Rahmenbedingungen, die es ermöglichen, unsere Kernkompetenzen zum Wohle unserer Patientinnen und Patienten einzubringen!

Bitte erscheinen Sie zahlreich!

Herzliche und kollegiale Grüße

Ihre
Professorin Dr. med. Carolin Tonus
Vorsitzende Landesverband BDC|Hamburg

Das Bundeskabinett hat in dieser Woche das Gesetz zur Stärkung des strafrechtlichen Schutzes des Gemeinwesens beschlossen. Das Gesetz soll als stärkerer strafrechtlicher Schutz für besonders gefährdete Berufsgruppen, wie beispielweise Ärzte, dienen

Das Gesetz sieht für das Gesundheitswesen vor, dass Angehörige staatlich geregelter Heilberufe – etwa Ärzte, Pflegefachkräfte und Apotheker – sowie ihre Mitarbeitenden unabhängig vom Tätigkeitsort besonders geschützt werden sollen. Die Regelung soll in § 323c StGB überführt und entsprechend erweitert werden. Bislang erfasst § 115 Abs. 3 StGB insbesondere Hilfeleistende eines ärztlichen Notdienstes oder einer Notaufnahme.

Wer eine solche Person während ihrer beruflichen Tätigkeit mit Gewalt oder durch Gewaltandrohung behindert, soll mit bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe oder Geldstrafe bestraft werden können. Bei einem tätlichen Angriff sollen grundsätzlich sechs Monate bis fünf Jahre Haft drohen, in besonders schweren Fällen ein bis zehn Jahre. Für minder schwere Fälle sieht der Entwurf drei Monate bis fünf Jahre vor.

Der BDC begrüßt diesen wichtigen Schritt zur Stärkung der Rechtssicherheit und des Schutzes von Ärztinnen und Ärzten an ihren Arbeitsplätzen ausdrücklich.

Direktlink zum Gesetzentwurf

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) und das Deutsche Krankenhausinstitut (DKI) haben Ende September eine neue Nachhaltigkeitsplattform gestartet. Die gemeinsame Plattform bündelt Informationen, Praxisbeispiele und konkrete Hilfestellungen rund um Nachhaltigkeit und Klimaanpassung im Krankenhaus. www.krankenhaus-nachhaltig.de

Das Angebot richtet sich insbesondere an Verantwortliche für Klimaschutz und Nachhaltigkeit in den Kliniken. Es soll Orientierung bei den zahlreichen gesetzlichen Anforderungen, Fördermöglichkeiten und praktischen Handlungsfeldern geben und Krankenhäuser dabei unterstützen, eigene Nachhaltigkeits- und Klimaschutzprojekte umzusetzen.

Ein Schwerpunkt der Plattform sind Best-Practice-Beispiele aus Kliniken und Regionen. Ergänzt werden diese durch eine umfangreiche Förderprogrammdatenbank, mit der sich geeignete Finanzierungsmöglichkeiten recherchieren lassen, sowie eine Übersicht relevanter Gesetze und Verordnungen. Darüber hinaus stellt die Website Gutachten und Studien zum Thema Nachhaltigkeit bereit und informiert über das DKG-Ernährungsprojekt.

Ein interner Bereich bietet zudem Krankenhäusern und gemeinnützigen Organisationen die Möglichkeit, sich zu vernetzen und Erfahrungen auszutauschen.

Quelle: DKG

Die chirurgische Arbeitswelt steht unter enormem Druck. Wo Belastungen wachsen, können auch Führungsstrukturen entstehen, die Kolleginnen und Kollegen verunsichern, benachteiligen oder ausgrenzen. Bedrängung, Benachteiligung und Ausgrenzung – bis hin zu sogenanntem „Bossing“ – können junge wie erfahrene Chirurginnen und Chirurgen betreffen.

Doch wie sieht die Situation in den chirurgischen Disziplinen tatsächlich aus?

Das Themenreferat Familie und berufliche Perspektiven des BDC möchte diese Entwicklungen besser verstehen und dazu beitragen, die Arbeitskultur in der Chirurgie nachhaltig zu verbessern. Dafür brauchen wir Deine Stimme.

Mit der Umfrage „Bossing oder Boxing?“ möchten wir ein realistisches und differenziertes Bild der aktuellen Situation gewinnen. Nur auf dieser Grundlage können wir Handlungsbedarf sichtbar machen und Veränderungen einfordern, die unseren Berufsstand stärken.

Die Teilnahme dauert nur wenige Minuten. Jede Rückmeldung hilft, Erfahrungen einen Raum zu geben und ein ehrliches Gesamtbild zu zeichnen.

Wichtiger Hinweis: Die Umfrage richtet sich ausdrücklich an Chirurginnen und Chirurgen in Deutschland unter 67 Jahren.

Jetzt an der Umfrage teilnehmen: Bossing oder Boxing 

Junge Mediziner:innen auf dem Weg zum Facharzt und zur Fachärztin für Chirurgie intensiv zu unterstützen, ist eine der Missionen des BDC. Deshalb haben wir ein neues Produkt an den Start gebracht, das diesen Weg unterstützt: das BDC-Starterpaket. Es ist ab sofort erhältlich und bietet folgende Inhalte:

  • ein Weiterbildungsseminar der BDC|Akademie
  • Einjährige Mitgliedschaft im BDC, dem Berufsverband der Deutschen Chirurgie e.V.
  • 6 Monate Vollzugriff mit allen Möglichkeiten auf die Lernplattform Amboss
  • Teilnahme am DCK-Kongress 2027

Das Paket hat einen Wert von mehr als 956 Euro – und kostet nur 399 Euro!

Unter folgender Webseite sind alle Paket- und Buchungsdetails aufgeführt:
https://www.bdc.de/leistungen/starterpaket/

Es gibt auch ein EXTRA-GOODIE
Treue lohnt sich! Mitglieder, die durch das BDC-Starterpaket Mitglied im BDC geworden sind und weiterhin Mitglied bleiben, erhalten vom BDC im dritten Mitgliedsjahr den DCK-Eintritt nochmal kostenfrei.

 

Wie lassen sich komplexe Eingriffe am oberen Gastrointestinaltrakt sicher und strukturiert planen und durchführen? Welche operativen Techniken haben sich in der Praxis bewährt und worauf kommt es bei onkologischen und funktionellen Eingriffen besonders an?

Beim BDC-Hospitationsseminar „Viszeralchirurgie Kompakt“ am 28. und 29. Oktober 2026 steht die operative Praxis im Mittelpunkt. Erfahrene Chirurginnen und Chirurgen geben Einblicke in ihre Vorgehensweisen, diskutieren konkrete Fälle und zeigen aktuelle Techniken aus der onkologischen und funktionellen Chirurgie des oberen Gastrointestinaltrakts.

Das Seminar richtet sich an Fachärzte, Chefärzte und niedergelassene Chirurg:innen, die ihre Kenntnisse vertiefen, operative Strategien reflektieren und Erfahrungen mit ausgewiesenen Experten austauschen möchten.
Zwei Tage konzentrierter fachlicher Austausch, konkrete Einblicke und chirurgische Expertise – kompakt aufbereitet für die Praxis.

Jetzt Seminarplatz sichern und vom direkten Austausch mit erfahrenen Kollegen profitieren: BDC-Mitglieder erhalten deutlich vergünstigte Konditionen

Das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz ist beschlossen. Doch wie stark seine Auswirkungen auf die ambulante und ambulant-operative Versorgung tatsächlich sein werden, wird sich erst in den kommenden Monaten zeigen. Die Folgen werden nicht von heute auf morgen sichtbar sein. Sie entwickeln sich schrittweise: Bewährte Leistungen werden wirtschaftlich schwieriger, Praxen schränken ihr Angebot ein und wohnortnahe Versorgungsstrukturen geraten unter Druck. Was einmal verloren geht, lässt sich nur mit großem Aufwand – wenn überhaupt – wieder aufbauen.

Um die Folgen sichtbarer zu machen, hat der Bundesverband Ambulantes Operieren e.V. (BAO) als Reaktion auf das Spargesetz Briefvorlagen zur Kommunikation an die Politik, an ärztliche Kolleg:innen und an Patient:innen erstellt, die heruntergeladen und bearbeitetet werden können. Ziel der Initiative des BAO ist es, Ärztinnen und Ärzte, Patientinnen und Patienten sowie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger dabei zu unterstützen, ihre Erfahrungen und Erwartungen direkt an die politischen Entscheidungsträger weiterzugeben.

Politische Entscheidungen verändern sich selten durch einen einzelnen Brief. Aber sie verändern sich, wenn viele Menschen ihre Stimme erheben.

Hier können Sie die Briefvorlagen herunterladen: BAO-Initiative

Die Bundesärztekammer (BÄK) und der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV-Verband) haben dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) eine aktualisierte Fassung ihres gemeinsamen Entwurfs für eine neue Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) übermittelt (Stand 15.07.2026). Ausgangspunkt für die Aktualisierung waren Vorschläge der beteiligten ärztlichen Berufsverbände und Fachgesellschaften. Der BDC hat sich aktiv an den Gesprächrunden der BÄK beteiligt, in denen letzte Änderungen und Aktualisierungen an der neuen Gebührenordnung eingebracht werden konnten.

Dabei konnten aus der Sicht der Chirurgie zwei wichtige Verbesserungen erreicht werden:
In der vorherigen Fassung aus dem Jahr 2025 war ein Ausschluss der Abrechnung von Untersuchungsleistungen neben sämtlichen Röntgenleistungen enthalten. Dies hätte erhebliche Nachteile für die Teilradiologen und vor allem für die Orthopäden und Unfallchirurgen gehabt. Auf Intervention des BDC wurde der Ausschluss auf die Überprüfung der Indikation von radiologischen Auftragsleistungen begrenzt. Darüber hinaus ist es gelungen, mit der Nr. 1331 eine spezielle Leistungsziffer für die Fraktursonographie zu implementieren. Aufgrund der Kritik an den Bewertungen operativer Leistungen wurden einzelne Eingriffe, z. B. in der Endoprothetik, marginal höher bewertet.

Grundsätzlich gilt es zu beachten, dass es sich weiterhin leidglich um einen unverbindlichen Entwurf handelt, der allerdings immerhin zwischen der BÄK und dem Verband der privaten Krankenkassen konsentiert ist. Im Bundesgesundheitsministerium hat die fachliche Bearbeitung begonnen und es wurde ein Gutachten zur Folgeabschätzung in Auftrag gegeben. Weitere Anpassungen sind derzeit möglich.  Als Termin zur Einführung streben BÄK und PKV-Verband den 01.01.2028 an.

Der BDC wird auf seiner Webseite zu Änderungen und Aktualisierungen informieren und kurzfristig Webinare zur Abrechnungsschulung anbieten, sobald alle Einzelheiten und der Einführungstermin feststehen.

Link zum aktuellen Entwurf veröffentlicht von der Bundesärztekammer

Die Webinar-Reihe „Fraktur im Fokus“ nimmt jeden Monat eine Fraktur unter die Lupe! Expert:innen für den jeweiligen Bereich stellen die aktuelle Entwicklungen auf ihrem Gebiet vor und diskutieren diese anschließend anhand von konkreten Fallbeispielen.

Für Teilnehmer:innen besteht während des Webinars die Möglichkeit zur Vorstellung eigener Fälle. Begleitet wird jeder Vortrag von einem voraufgezeichneten Einführungswebinar, Literaturempfehlungen der Referent:innen und/oder Links zu OP-Videos zur Nachbereitung.

Am Mittwoch, 17.06.2026, spricht Prof. Dr. med. Matthias Krause über das Thema Proximale Tibiafrakturen.

Im Fokus: Proximale Tibiafrakturen

17.06.2026

Im Fokus: Distale Femurfrakturen

08.07.2026

Im Fokus: Calcaneusfrakturen

26.08.2026

Im Fokus: Proximale Femurfrakturen

23.09.2026

Im Fokus: Metatarsale und Lisfrac Frakturen

28.10.2026

Im Fokus: Pilon Tibiale Frakturen

11.11.2026

Im Fokus: Distale Radiusfrakturen

02.12.2026

Hier geht’s zum Programm und zur Anmeldung.