Fragen&Antworten 01.10.2012
Zuweisung eines Anwalts durch die Versicherung zulässig?
Frage:
Ein Chefarzt fragt an, ob er den ihm im Rahmen eines zivilrechtlichen Haftpflichtprozesses von der Haftpflichtversicherung zugewiesenen Rechtsanwalt akzeptieren muss.
Antwort:
Grundsätzlich ist die Haftpflichtversicherung im Rahmen eines Schadensersatzprozesses wegen eines Behandlungsfehlers „Herrin des Verfahrens“. Dies bedeutet, dass sie entscheidet, welche Rechtsmittel und sonstige Verfahrensmaßnahmen eingeleitet werden und sie bestimmt auch den Verfahrensbevollmächtigten.
Häufig ist es zwar so, dass die Haftpflichtversicherer sich mit dem von dem versicherten Arzt vorgeschlagenen Rechtsanwalt einverstanden erklären. Ein Anspruch hierauf besteht jedoch nicht, so dass die Vorgehensweise der Versicherung korrekt ist. Es steht dem beklagten Arzt allerdings frei, zusätzlich einen eigenen Anwalt – allerdings dann auf eigene Kosten – zu bestellen.
Heberer J. Zuweisung eines Anwalts durch die Versicherung zulässig? Passion Chirurgie. 2012 Oktober; 2(10): Artikel 08_02.
Fragen&Antworten
Fragen&Antworten 01.10.2026
F+A: Intraoperative BV-Aufnahme statt postoperativer Röntgenkontrolle?
Ein Oberarzt fragt an, ob bei Eingriffen die postoperative konventionelle Röntgenaufnahme durch die Röntgenabteilung der Klinik ersetzt werden kann durch die vom Unfallchirurgen intraoperativ...
Zum Artikel
Fragen&Antworten 01.10.2026
F+A: Wer trägt die Beweislast bei einer Honorarklage?
Ein niedergelassener Chirurg fragt an, wer bei einer Klage gegen einen als Selbstzahler behandelten GKV-Patienten die Beweislast dafür trägt, dass der Patient als Selbstzahler behandelt werden...
Zum Artikel
Fragen&Antworten 04.07.2026
F+A: Belegarzt-Abrechnung von Hybrid-DRGLeistung bei Privatpatienten möglich?
Ein niedergelassener Chirurg fragt an, wie Hybrid-DRG-Leistungen, die von ihm als klassischem Belegarzt erbracht werden, bei Privatpatienten abzurechnen sind.
Zum Artikel














