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BDC|Schnittstelle – im Fokus: Dr. Marie Samland

Unser Format BDC|Schnittstelle präsentiert in regelmäßigen Abständen Persönlichkeiten mit wichtigen Funktionen im BDC. Heute im Fokus: Dr. Marie Samland, Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie und Landesverbandsvorsitzende des BDC|Berlin.

Ich möchte unsere Wertschätzung und Verantwortung rüberbringen!

1. Welchen Auftrag hast du dir für deinen Landesverband persönlich auf die Fahne geschrieben? Was sind deine Pläne in Berlin?
Die Mitglieder des BDC Landesverbandes haben am 8. Mai 2026 im Rahmen der Frühjahrstagung ihre Vorsitzenden und ihre Stellvertreter gewählt und ich freue mich sehr über die Ernennung zur Doppelspitze gemeinsam mit Dr. Karsten Mann. Ich möchte mich ganz herzlich für das ausgesprochene Vertrauen bedanken!

Unser Vorgänger Dr. Ralph Lorenz unterstützt aus „zweiter Reihe“ als stellvertretender Vorsitz; er blickt immerhin auf drei Legislaturperioden als Vorsitz zurück – was für eine Leistung! Besonderer Dank für ihren persönlichen Einsatz gebührt Frau Dr. Katharina Paul-Promchan, die seit 1. Oktober 2022 die Doppelspitze mit Dr. Ralph Lorenz inne hatte und nun ausscheidet.

Als Regionalvertreter wurde Herr Dr. med. Max von Seebach sowie als 2. Regionalvertreter Herr Dr. Gunnar Peters erneut gewählt. Gratulation!

Damit haben wir einen bunt gemischten Landesvorsitz aus verschiedenen chirurgischen Fachgebieten, aber auch verschiedene Schnittstellen in die ambulante und stationäre Versorgung. Diversität wie sie leibt und lebt.

Als einzige Frau im Vorsitz des Landesverband Berlin sehe ich hier direkt schon mal einen Auftrag für mich. Wie wäre es, eine geschlechtergerechte Besetzung innerhalb des Landesverband Berlin für die Legislatur ab 1. Oktober 2029 anzustreben? Oder gar im Vorstand des BDC? Gemische Teams arbeiten nicht nur besser, sondern bringen auch unterschiedliche Perspektiven ein. Und nur so gelingt eine echte Repräsentanz im Landesverband.

Ich begrüße den Trend sehr, dass engagierte Frauen vermehrt auch in Leitungsfunktionen im BDC gewählt werden. Nur zwei Beispiele: Für die Leitung der BDC-Landesverbandvorsitzenden wurde Frau Prof. Carolin Tonus (gemeinsam mit Herrn Dr. Björn Schmitz) zur Doppelspitze gewählt. Und im BDC Landesverband Bayern sind die beiden Landesverbandsvorsitzende weiblich besetzt mit Frau Dr. Julia Gumpp, gleichzeitig auch Präsidentin im Verein „Die Chirurginnen“, und Frau Dr. med. Kerstin Schick, zudem auch Vorstandsmitglied in verschiedenen Berufs- und Fachverbänden.

Das ist echt stark und wirft ein sehr gutes Licht auf den BDC!

Was ich mir daher auf die Fahne geschrieben habe? Gerade in Berlin in niederschwelligen und regelmäßigen Kontakt mit den BDC Mitgliedern zu kommen. Ich wünsche mir, dass wir es als Landesverband schaffen, mehr Frauen und mehr jüngere Leute zu ermutigen, berufspolitisch aktiv zu werden. Ich weiß, dass da draußen viele sind, dich sich gern mehr einbringen wollen, aber schlichtweg nicht wissen wie. Mir ist daher Nähe und Offenheit sehr wichtig. Dass wir weniger hinter “verschlossenen” Türen agieren, sondern vielmehr in den Austausch und Kontakt treten. Der neue BDC-Messenger bietet dafür schonmal eine geeignete Plattform (Mehr Infos: https://www.bdc.de/was-bringt-der-neue-bdc-messenger-von-doctolib-connect/page/2/.

Es ist gut, dass wir auf eine hervorragende Infrastruktur zugreifen können und uns jederzeit auf den Support der BDC Geschäftsstelle verlassen können. Danke dafür!

2. Welches Thema liegt dir in deiner Region den nächsten Jahren besonders am Herzen?
Ende 2023 hatten wir ein Stimmungsbild der Mitglieder im Landesverband Berlin im Rahmen einer Umfrage eingeholt mit dem Ergebnis, dass eine Weiterbildung im Verbund zwischen stationären und ambulanten Sektor dringend erwünscht ist. Die Ergebnisse präsentierte ich zur Frühjahrstagung des Landesverband Berlin 2024. Auch in der Passion Chirurgie haben wir die Umfrage aufgegriffen und diskutiert (https://www.bdc.de/wo-liegt-die-zukunft-der-chirurgischen-weiterbildung/). Aufgrund der Brisanz und dem großen Diskussionsbedarf wurde ich dann zu dem Thema „Zukunft der Weiterbildung – Zukunft des chirurgischen Nachwuchses“ zum Referatetreffen des BDC im November 2024 eingeladen, wofür ich dem Vorstand und insbesondere der Geschäftsführerin Frau Dr. Burgdorf, sehr dankbar bin! Das ganze Treffen war geprägt von Aktionismus und Tatendrang. Auch ging hieraus eine Projektgruppe zum Thema „Weiterbildung im Verbund“ hervor mit dem Ziel, Leitfaden und Unterlagen, wie Musterarbeitsverträge und Finanzierungsmodelle zu entwickeln. Es freut mich, dass ich hier die Perspektive der Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung aktiv einbringen konnte und das Ergebnis nunmehr online zu sehen ist als Leitfaden „Weiterbildung im Verbund“ (https://www.bdc.de/weiterbildung-im-verbund/).

Es ist gut, dass wir uns kräftig für die Weiterbildung stark machen. Und uns permanent fragen, wie zukunftsfähig und wie gut die chirurgische Weiterbildung aktuell ist.

Fakt ist: Die wenigsten Weiterbildungsstätten bilden aktuell das gesamte Spektrum der chirurgischen Weiterbildung ab. Aufgrund der Ambulantisierung verschieben sich ganze Teilbereiche in den ambulanten Sektor, die einen wesentlichen Bestandteil des chirurgischen Alltags ausmachen – mit dem Haken, dass dort eine chirurgische Weiterbildung nur in Ausnahmefällen stattfindet und die Finanzierung nur selten klar geregelt ist. Mit dem Leitfaden „Weiterbildung im Verbund“ haben wir nun umfassendes Informationsmaterial und praktikable Blaupausen erarbeitet, die juristische und organisatorische Unterstützung anbietet. So werden Themen wie Organisations- und Übernahmeverschulden aufgegriffen und rechtssichere Arbeitsverträge für Weiterbildungsverbünde angeboten. Insgesamt sind sektorenübergreifende, unbefristete Arbeitsverträge für die Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung anzustreben.

Es ist mein Wunsch, in Berlin möglichst viele Standorte zu begleiten, an denen die „Weiterbildung im Verbund“ gelingt und andere zum Nachahmen ermuntert.

Ich möchte unsere Wertschätzung und Verantwortung rüberbringen für eine gelungene chirurgische Weiterbildung.

Aber auch für das Thema „Surgeon Well-Being“ müssen wir uns unbedingt noch weiter einsetzen (https://www.bdc.de/resilienz-staerken-was-die-bdc-weiterbildungsumfrage-2025-zeigt/), denn dem Nachwuchs geht es aktuell nicht gut! Dass sich der BDC nun die Unzufriedenheit bedingenden Faktoren angehen möchte und eine Förderung des Wohlbefinden und der Resilienz plant, unterstütze ich daher sehr.

Mir sind lebenswerte Arbeitsbedingungen eine Herzensangelegenheit und ich werde nicht müde, mich dafür stark zu machen und einzusetzen. Wir alle haben wohl bereits unsere Berufung gefunden in unserer täglichen Arbeit als Chirurgin oder Chirurg. Es sind aber immer noch zu oft die Rahmenbedingungen, die dafür sorgen, dass – vor allem Chirurginnen – ihre Arbeitszeit reduzieren und nicht in dem Umfang erwerbstätig sind, wie sie es eigentlich sein wollen. Und ich frage mich: Wie geht es eigentlich den Vätern in der Chirurgie? Im Jahr 2019 haben etwa 7.000 Ärztinnen und Ärzte Elternzeit genommen, der Anteil Männer? Lag bei 2,5%! (Quelle: https://www.erfolgsfaktor-familie.de/resource/blob/212634/230c6b6c6183220850bbe489fc1203f7/2021-leitfaden-vereinbarkeit-im-krankenhaus-data.pdf).  Spannend finde ich, dass jeder dritte Vater berichtet, dass auf seine Elternzeit-Ankündigung abfällig oder negativ reagiert wurde (laut dem Bericht der Antidiskriminierungsstelle des Bundes aus dem Jahr 2022, https://www.antidiskriminierungsstelle.de/SharedDocs/downloads/DE/publikationen/Rechtsgutachten/schwanger_eltern_pflege.html?nn=305458). 19 % der Väter fühlten sich unter Druck gesetzt, gar keine oder eine kürzere Elternzeit zu nehmen. Zum Vergleich: Bei Müttern sind es 11 %. Väter werden also bei der Ankündigung sogar häufiger unter Druck gesetzt als Mütter – nur redet kaum jemand darüber. Ich möchte also die Väter ins Boot holen: Auch sie müssen gehört und gesehen werden, aber sich auch aktiv zeigen.

Und es geht noch weiter: Es ist mitnichten nur die Kinderbetreuung, sondern auch die Notwendigkeit Angehörige zu pflegen, die die Sorgearbeit dann oft zu einem 24/7 Job macht. Wir müssen daher bessere und zuverlässigere Kinderbetreuung einfordern, ein funktionsfähiges Pflegesystem etablieren und – gerade als Berufsverband – und uns ganz maßgeblich für die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben einsetzen. Familienbewusstsein hat in meinen Augen nichts mit Sozialromantik zu tun, sondern ist vielmehr unser alle Zukunftssicherung.  In den kommenden Jahren werden schließlich immer mehr Menschen als „Sandwich-Generation“ zwischen Kinderbetreuung, Pflegeverantwortung und Beruf feststecken.

3. Wie möchtest du die Themen mit dem BDC anpacken? Wen und was benötigst du dafür? Was sind die Hürden?
Flexible Arbeitszeitmodelle und eine offene Gesprächskultur sind schon mal ein Anfang. Es sind aber noch viele weitere Schritte notwendig und hierfür benötige ich die Unterstützung von den Mitgliedern des Landesverband, denn nur wenn wir wissen, wo die Schwierigkeiten in der Umsetzung von z.B. Arbeitszeitmodellen liegen, können wir auch unterstützen. Als weitere Hürde sehe ich die vielen Vorurteile – Feminismus, zum Beispiel, ist kein Frauenthema und damit alleinige Sache der Frauen. Wenn wir echte Gleichberechtigung wollen, dann geht es nur mit Hilfe beider Geschlechter, das heißt: Auch Chirurgen müssen Feministen sein.

4. Du bist auf Veranstaltungen oder Kongressen auch gern mal mit deinem Nachwuchs zu sehen. Wie sind die Reaktionen?
Es ist nicht so einfach, wie es nach außen wirkt, mit Baby oder Kleinkind auf einer Veranstaltung präsent zu sein. Drumherum ist natürlich irre viel zu organisieren. Auch der Alltag zu Hause mit meinen drei älteren Schulkindern ist vorab genau zu planen und zu besprechen. Mein Mann ist im Alltag der Kinder sehr präsent, obwohl auch er beruflich viel unterwegs ist. Wir halten uns quasi gegenseitig den Rücken frei und versuchen, die Sorgearbeit hälftig aufzuteilen.

Es gibt durchaus Stimmen, die sagen, dass Kinder auf einem Kongress unpassend sind und eine Kinderbetreuung vor Ort einen Rückschritt darstellt. Argument ist wohl, dass eine Teilnahme nur dann konzentriert erfolgen kann, wenn keine Kinder dabei sind.

Für mich ist die Kinderbetreuung vielmehr eine sichtbare Wertschätzung von Familien. Kinder können eben nicht immer „wegorganisiert“ werden. Dieses Jahr habe ich neben meinem Baby auch meine 10-jährige Tochter zur Jahresversammlung der Chirurginnen nach Erfurt mitgenommen. Für sie war es echt spannend, mal zu erleben, was ich so treibe, wenn ich nicht zu Hause bin. Und von der Schule konnte ich sie befreien mit dem Argument, dass es ihr als eine Art „Girl’s Day“ den Beruf der Chirurgin näherbringt.

Auf dem Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie 2025 oder zum Deutschen Chirurgie Kongress 2026 waren einige Babys und Kleinkinder präsent. Das Miteinander unter den Teilnehmenden war durchweg wohlwollend, hilfsbereit und wertschätzend. Die Solidarität ermuntert dann auch andere zu einer Teilnahme, die sonst nicht darauf gekommen wären. In der Elternzeit mal rauszukommen und sich weiterzubilden, ist eine echte Bereicherung. Daher ist in meinen Augen eine Kinderbetreuung zu Kongressen und Fortbildungsveranstaltungen eine Art Akzeptanz, dass Kinder in unser Leben dazu gehören und wir uns eben nicht zwischen Karriere und Kind(ern) entscheiden müssen, sondern beides miteinander kombinieren können und dürfen.

Ich bekomme stets sehr viel positive Reaktionen von anderen Kongressteilnehmern: Dass ich ein echtes Vorbild sei für andere Chirurginnen-Mütter oder dass ich genau die Art Vereinbarkeit lebe, worüber viele nur reden.

Auch einige berufspolitische Sitzungen habe ich mit Baby besucht und dies vorab immer angekündigt. Negative Reaktionen oder Erlebnisse hatte ich keine. Warum auch, die meisten haben selbst Kinder und vielleicht auch Enkelkinder. Und an all die Organisatoren der Veranstaltungen muss ich ein Lob aussprechen:  Der Baby-Hochstuhl steht schon bereit, ein Wickelbereich ist organisiert und hilfsbereite Unterstützung ist mir stets Gewiss.

Ich freue mich jedenfalls schon auf die Klausurtagung und das gemeinsame Jahrestreffen der BDC Landesverbände in Frankfurt am 12. und 13. Juni 2026, zu der ich mit meinem 10-Monate alten Baby anreise.

Copyright Hans-G. Unrau/ Intercongress

5. Welche Verantwortung und welchen spezifischen Einfluss auf die Politik hat der BDC als berufspolitischer Vertreter aller Chirurginnen und Chirurgen und haben speziell die Landesverbände aus deiner Sicht?
Gerade die Landesverbände sind die Grundfesten für den gesamten Berufsverband, denn sie sind die ersten Anlaufstellen für die Mitglieder. Daher ist es in meinen Augen auch so wichtig, dass wir im Vorstand möglichst divers auftreten sollten, denn so können sich die Mitglieder im Landesverband besser identifizieren.  Die Landesverbände sind wesentlich näher dran an den Bedürfnissen der Einzelnen.

Die Grundlage ist der persönliche Kontakt. Ich möchte raus aus dem anonymen Raum, und einen Austausch schaffen, bei dem sich jeder gern zugehörig fühlt.

Übrigens finde ich gut, dass wir alle im Vorstand in Berlin in unterschiedlichen Gremien noch einen „Fuß in der Tür“ haben, ob in KV, Ärztekammer oder anderen Fach- und Berufsverbänden. Das ist so wichtig! Es ist vor dem politischen Hintergrund kaum noch möglich, alle Probleme allein zu lösen. Daher begrüße ich die Aktion des Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie, bei der alle aufgerufen waren, ihren zuständigen Abgeordneten zu schreiben in Hinblick auf die konkreten Auswirkungen des geplanten GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes, was ich natürlich direkt getan habe. Ich bin sehr gespannt, wie das Treffen in ein paar Wochen mit den Wahlkreisabgeordneten abläuft, zu der ich nun eingeladen wurde.

Ich sag mal so: Steter Tropfen höhlt den Stein.

6. Warum lohnt sich als Mitglied ein Engagement im BDC und wer kann/sollte für ein Mandat kandidieren?
Ein Engagement im BDC lohnt sich, weil berufspolitische Entscheidungen unseren Alltag unmittelbar beeinflussen – Arbeitsbedingungen, Weiterbildung, Krankenhausstrukturen oder Vergütung. Wenn wir diese Themen nicht selbst mitgestalten, werden sie von anderen entschieden. Der BDC bietet die Möglichkeit, die Zukunft der Chirurgie aktiv mitzuprägen und sich gleichzeitig mit engagierten Kolleginnen und Kollegen zu vernetzen. Die Akademie ist seit Jahren ein Garant für qualitative Fort- und Weiterbildung. Ich wünsche mir, dass sich künftig noch mehr Kolleginnen und Kollegen für ein Mandat im Verband zur Verfügung stellen – aus Klinik und Praxis, aus unterschiedlichen chirurgischen Disziplinen und besonders auch aus der jüngeren Generation. Der Verband lebt von der Vielfalt der Perspektiven. Der BDC ist über viele Jahre von sehr erfahrenen Persönlichkeiten geprägt worden, denen wir viel zu verdanken haben. Gleichzeitig ist es wichtig, dass nun auch jüngere Kolleginnen und Kollegen Verantwortung übernehmen und neue Ideen einbringen. Es geht nicht darum, die Lebensleistung der „Alten“ in Frage zu stellen, sondern darum, auf diesem Fundament gemeinsam die Zukunft der Chirurgie weiterzuentwickeln.

Berufspolitik braucht Erfahrung – aber sie braucht genauso neue Perspektiven und Engagement.

7. Was wünschst du dir für deinen Landesverband, den BDC und deine Arbeit in den nächsten Jahren nach innen und nach außen?
Desto mehr mitwirken, desto besser. Die Mitarbeit in den Berufsverbänden erfolgt ehrenamtlich und ich bin begeistert von dem Austausch und dem Einsatz. Gerade im Referat „Familie &  berufliche Perspektiven“ unter der Leitung von Frau Dr. Frauke Fritze-Büttner bin ich beeindruckt vom Engagement jedes Einzelnen. Ich finde es toll, innerhalb der Gruppe zu diskutieren, Umfragen und Artikel zu kreieren und merke, wie viel Leidenschaft für die Themen Vereinbarkeit und respektvolles Miteinander da ist, und was für unterschiedliche Hintergründe wir haben. Und dass dann trotzdem, oder vielleicht auch gerade deswegen, so viel Energie da ist, gemeinsam etwas zu bewegen!

Wäre es nicht wünschenswert, diese Diskussionsrunden einem noch breiteren Publikum zu öffnen, z.B. durch offene Treffen der Referate für alle interessierten Mitglieder aus dem Landesverband?

Copyright Hans-G. Unrau/ Intercongress

8. Warum lohnt sich als Mitglied ein Engagement im BDC und wer kann/sollte für ein Mandat kandidieren?
Im Oktober 2022 bin ich dem Aufruf zur Kandidatur zur Wahl im Landesverband Berlin nachgekommen. Mein damaliger Oberarzt hat mich sehr bestärkt, den Schritt zu wagen und mir das nötige Selbstvertrauen gegeben. Zu meiner Verblüffung wurde ich dann direkt zur zweiten Vorsitzenden gewählt. Und das hat mir gezeigt, dass wir uns oft einfach mehr zutrauen sollten und dürfen – und einfach machen sollten. Wenn ich das schaffe, dann schafft ihr das auch! Inzwischen bin ich in den BDC „reingewachsen“ und freue mich, für den BDC auf verschiedenen Veranstaltungen Sitzungen und Vorträgen als Mandatsträgerin aktiv mitzugestalten.

Kurzporträt Dr. med. Marie Samland
Dr. Marie Samland ist 1989 in Berlin geboren. Nach dem Studium an der Universität Leipzig absolvierte sie ihre Weiterbildung zur Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie an der Uniklinik Leipzig, den DRK Kliniken Berlin Köpenick und am BG Klinikum Unfallkrankenhaus Berlin mit Facharztprüfung im November 2025.

Aktuell arbeitet Dr. Samland als Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie am BG Klinikum Unfallkrankenhaus Berlin in der Klinik für Rückenmarkverletzte und Paraplegiologie.

Schon seit dem Medizinstudium ist Frau Dr. Samland berufspolitisch engagiert und konnte sich in den letzten Jahren in verschiedenen Berufs- und Fachverbänden einbringen und dem Nachwuchs eine Stimme geben. So hatte Dr. Samland von 2021 bis 2024 sowohl die Gremienleitung für das Junge Forum 0&U im Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) als auch die Sektionsleitung in der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) inne. Seit 2017 leitet Dr. Samland die Öffentlichkeitsarbeit im Jungen Forum 0&U und ist seit 2019 in der Sektion BerufsLEBEN aktiv. Im Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) ist Frau Dr. Samland im Oktober 2024 zur stellvertretenden Landesvorsitzende Berlins gewählt worden. Seit Oktober 2022 ist Dr. Samland stellvertretende Vorsitzende im BDC Landesverband Berlin, seit Mai 2026 Vorsitzende in Doppelspitze. Zudem wirkt Frau Dr. Samland in den BDC Themenreferaten „Familie und berufliche Perspektiven“ sowie „Nachwuchs und Karrieregestaltung“ mit und ist damit ein Teil des Präsidiums des BDC.

Frau Dr. Samland lebt mit ihrem Ehemann und vier Kindern in Berlin.

filo

BDC|Schnittstelle – im Fokus: Dr. Matthias Krüger

Unser Format BDC|Schnittstelle präsentiert in regelmäßigen Abständen Persönlichkeiten mit wichtigen Funktionen im BDC. Heute im Fokus: Dr. Matthias Krüger, Facharzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie und Landesverbandsvorsitzender des BDC|Sachsen-Anhalt.

1. Welchen Auftrag haben Sie sich für Ihren Landesverband persönlich auf die Fahne geschrieben. Was sind Ihre Pläne in Sachsen-Anhalt?
Zusammen mit dem Vorstand strebe ich eine stärkere Verzahnung der Mitglieder Sachsen-Anhalt mit den gesundheitlichen Themen des Landes Sachsen-Anhalt an. Weiterhin plane ich eine Professionalisierung der Verbandsarbeit an den Themen- und Problemfeldern der chirurgisch-ländlichen Versorgungsrealität. Ziel ist es eine stärkere Anbindung der Mitglieder an den BDC durch regelmäßige Veranstaltungen, gern als Hybridformat mit den anderen Landesverbänden Mitteldeutschlands. Hierzu werden ich – gemeinsam mit dem Vorstand – in den nächsten Wochen und Monaten intensive Gespräche führen und Konzept erarbeiten. Eine Befragung der Mitglieder des Landesverbandes Sachsen-Anhalt zu diesen Themenfeldern unter dem Motto: “Was wünsche ich von meinem Landesverband?” soll die Grundlage dafür sein. Ich möchte den intersektoralen und interprofessionalen Austausch mit allen Protagonisten fördern und sowohl mit den Leistungsträgern aber auch mit Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ausbauen. Am Ende soll ein starkes berufspolitisches Netzwerk aus allen an der Gesundheitsversorgung in Sachsen-Anhalt beteiligten Akteuren entstehen.

2. Welches Thema liegt Ihnen in den nächsten Jahren besonders am Herzen?
Mir liegen folgende 5 Themenfelder besonders am Herzen:
– Fachkräftemangel im Gesundheitswesen
– Chirurgische Aus- und Weiterbildung (Finanzierung, Verbundweiterbildung, Möglichkeiten der intersektoralen Weiterbildung)
– Gesamte Gebiet Krankenhausreform insbesondere einer flächendeckenden Sicherstellung der chirurgischen Versorgungsqualität (Leistungsgruppen)
– Stärkere Verzahnung von Ökonomie und Medizin im Sinne einer Stärkung der medizinischen Excellence in den Führungsgremien von Gesundheitseinrichtungen
– Modernisierung des Landesverbandes – Mitmachen-Mitgestalten-Versorgung sichern

3. Wie möchten Sie die Themen mit dem BDC anpacken? Wen und was benötigen Sie dafür? Welche sind zu überwinden?
Die Bearbeitung der Themen und deren erfolgreiche Umsetzung sind stark von dem Engagement der Mitglieder abhängig. Diese gilt es für den Landesverband und für die Berufspolitik zu motivieren. Die alltägliche Belastung der Chirurginnen und Chirurgen in Weiterbildung, als Fach-, Ober- und Chefärzte sind mitunter enorm und lassen hier scheinbar wenig Spielraum. Der ökonomische Druck spaltet mitunter Ökonomie und Medizin. Die Gespräche auf Führungsebene werden kontroverser. Nicht nur die Themen und Problemfelder ansprechen, sondern auch aktiv mitanpacken muss das Ziel sein. Dafür müssen geeignete Formate neu gedacht und etabliert werden. Wir stehen vor enormen Herausforderungen, die wir nur gemeinsam bewerkstelligen können.

4. Welche Verantwortung und welchen spezifischen Einfluss auf die Politik hat der BDC als berufspolitischer Vertreter aller Chirurginnen und Chirurgen und haben speziell die Landesverbände aus Ihrer Sicht?
Leider muss ich feststellen, dass unser Einfluss auf die Politik in den letzten Jahren stark gesunken bis nahezu null ist. Die Politik scheint uns als Interessensgruppe nicht mehr richtig wahrzunehmen. Ursache ist hier sicherlich, dass es uns nicht gelungen ist als „Einheit der Chirurgie“ aufzutreten. Die diesbezüglichen jahrelangen Bemühungen des BDC waren nicht ausreichend erfolgreich. Die Besitzstandswahrungen der einzelnen
Interessensgruppen waren scheinbar zu groß. Die Verlustaversionen verhinderten zeitweise eine starke gemeinsame Stimme. Hier muss der BDC wieder klar als berufspolitische Stimme auftreten. Aus meiner Sicht haben die Landesverbände die Verantwortung, sich zu einer starken Stimme unter dem Motto: Chirurgie gestaltet Versorgung durch den Aufbau eines starken intersektoral-interprofessionalen Netzwerkes aus Landespolitik, Wirtschaft und Gesellschaft zu entwickeln. In der „Versorgungsallianz Gesundheit“ sind alle Interessierten eingeladen mitzumachen.

5. Was wünschen Sie sich für deinen Landesverband, den BDC und deine Arbeit in den nächsten Jahren nach innen und nach außen?
Für den Landesverband wünsche ich mir einen lebendigen und engagierten Landesverband, der sich traut, auch unangenehme gesundheitspolitische Positionen im Interesse unserer Mitglieder anzusprechen, zu diskutieren aber auch Lösungen zu erarbeiten.

Mein Slogan für Sachsen-Anhalt ist: „Chirurgie braucht Engagement. Unseres.“
Für den BDC insgesamt wünsche ich mir:

Innen
1. Ausbau der Transparenz für die Mitglieder der Arbeit des BDCs in der Gremienarbeit
2. Controlling der Effizienz der Gremienarbeit
3. Modernisierung der Vereinsstruktur und ggf. Überprüfung der Vereinsziele

Außen
1. Stärkere Förderung des chirurgischen Nachwuchses – Ohne Nachwuchs keine Versorgung
2. Starke Stimme für verlässliche gesundheitspolitische Rahmenbedingungen – Versorgung braucht politische Verlässlichkeit
3. Aufbau eines starken Netzwerkes aller an der Gesundheitsversorgung beteiligten Partner – Partnerschaft für die Zukunft der Chirurgie

6. Warum lohnt sich als Mitglied ein Engagement im BDC und wer kann/sollte für ein Mandat kandidieren?
Ein Engagement im BDC lohnt sich, weil berufspolitische Entscheidungen unseren Alltag unmittelbar beeinflussen – Arbeitsbedingungen, Weiterbildung, Krankenhausstrukturen oder Vergütung. Wenn wir diese Themen nicht selbst mitgestalten, werden sie von anderen entschieden. Der BDC bietet die Möglichkeit, die Zukunft der Chirurgie aktiv mitzuprägen und sich gleichzeitig mit engagierten Kolleginnen und Kollegen zu vernetzen. Die Akademie ist seit Jahren ein Garant für qualitative Fort- und Weiterbildung. Ich wünsche mir, dass sich künftig noch mehr Kolleginnen und Kollegen für ein Mandat im Verband zur Verfügung stellen – aus Klinik und Praxis, aus unterschiedlichen chirurgischen Disziplinen und besonders auch aus der jüngeren Generation. Der Verband lebt von der Vielfalt der Perspektiven. Der BDC ist über viele Jahre von sehr erfahrenen Persönlichkeiten geprägt worden, denen wir viel zu verdanken haben. Gleichzeitig ist es wichtig, dass nun auch jüngere Kolleginnen und Kollegen Verantwortung übernehmen und neue Ideen einbringen. Es geht nicht darum, die Lebensleistung der „Alten“ in Frage zu stellen, sondern darum, auf diesem Fundament gemeinsam die Zukunft der Chirurgie weiterzuentwickeln.

Berufspolitik braucht Erfahrung – aber sie braucht genauso neue Perspektiven und Engagement.

Dr. Matthias Krüger           

Kurzporträt Dr. Matthias Krüger

Dr. Matthias Krüger ist Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie mit besonderer Expertise in der kolorektalen Chirurgie. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich klinisch und wissenschaftlich mit Erkrankungen des Kolons und Rektums sowie von Beckenbodenfunktionsstörungen nach operativen Eingriffen.

Neben seiner operativen Tätigkeit gilt sein Interesse der Weiterentwicklung von Qualität, Sicherheit und Organisation in der Medizin. Fragen des klinischen Risiko- und Qualitätsmanagements sowie die
gesundheitsökonomischen Herausforderungen des deutschen Gesundheitssystems auf Klinik-, Landes￾und Bundesebene bilden einen weiteren Schwerpunkt seiner Arbeit.

Mit seinem Master of Arts in Health Business Administration verbindet er medizinische Expertise mit ökonomischem Verständnis. Sein Anliegen ist es, eine gemeinsame Sprache zwischen Medizin und Ökonomie zu entwickeln, um klinische Qualität, wirtschaftliche Rahmenbedingungen und strategische Krankenhausentwicklung besser miteinander zu verbinden. Darüber hinaus engagiert er sich für moderne Führung im Gesundheitswesen. Als Netzwerkexperte und systemischer Businesscoach für Führungskräfte setzt er sich für zeitgemäße Führungsinstrumente, interdisziplinäre Zusammenarbeit und starke professionelle Netzwerke im Gesundheitssystem ein.

Sein berufspolitisches Engagement begann bereits während der Assistenzarztzeit im Berufsverband der Deutschen Chirurgie (BDC). Dort engagierte er sich früh in der Nachwuchsförderung und war Mitglied des Präsidiums. Sein Ziel war und ist es, jungen Chirurginnen und Chirurgen eine stärkere Stimme in der Berufspolitik zu geben. In diesem Zusammenhang war er auch Mitbegründer des Bündnisses Junge Ärzte.

Heute ist Dr. Matthias Krüger Landesvorsitzender des BDC in Sachsen-Anhalt und befindet sich in seiner zweiten Legislaturperiode. Sein besonderes Anliegen ist es, die chirurgische Versorgung – insbesondere in einem Flächenland – aktiv mitzugestalten und den Dialog zwischen Chirurgie, Politik und allen Partnern der Gesundheitsversorgung zu stärken.

FA für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Zusatzqualifikation: spezielle Viszeralchirurgie, Proktologie, Notfallmedizin
Master of Arts Health Business Administration
Klinischer Risikomanager
Lehrbeauftragter Chirurgie im Studiengang Physician Assistance an der Hochschule Anhalt, Köthen
Systemischer Businesscoach (Quadriga University)
Externer Fachauditor DIN ISO En 9001-2015 und Organzentren

filo

Dr. Gunda Leschber zum Ehrenmitglied von JATS ernannt

Im Oktober ist Dr. Gunda Leschber beim Kongress der Japanischen Thoraxchirurgischen Gesellschaft (JATS – Japanese Assosciation for Thoracic Surgery) zum Ehrenmitglied (Honorary Member) von JATS ernannt worden. Dr. Leschber wurde für ihr außerordentliches Engagement für JATS, unter anderem die Initiierung der Kooperation der Europäischen Gesellschaft für Thoraxchirurgie (ESTS) mit JATS als ESTS-Präsidentin sowie für ihr langjähriges Engagement für die Thoraxchirurginnen in Asien gewürdigt. Die Chirurgin ist dort seit Jahren mehrfach auf dem Kongress mit Vorträgen präsent gewesen und hat die Zusammenarbeit von japanischen und deutschen Thoraxchirurginnen und -chirurgen vorangetrieben.

Weihnachtsspende des BDC geht wieder an Chak

Auch in diesem Jahr unterstützt der BDC mit seiner Weihnachtsspende das Krankenhaus in Chak-e-Wardak, Afghanistan.

Auf das Projekt aufmerksam gemacht hatte BDC-Mitglied Frau Dr. Gunda Leschber, Chefärztin für Thoraxchirurgie an der Evangelische Lungenklinik in Berlin-Buch. Dr. Leschber ist zudem Wissenschaftliche Leitung der Seminarreihe “Chirurginnen auf dem Weg nach oben!”.

Dr. Leschber zu Ihrem Engagement für Chak:

Warum ich seit Jahrzehnten das Krankenhaus in Chak e Wardak in Afghanistan unterstütze

Anfang der 1990iger Jahre lernte ich in Pakistan zufällig Karla Schefter kennen, eine OP Schwester aus der Herz-Thoraxchirurgie in Dortmund, die in Afghanistan ein Krankenhaus aufbaute. Ihre Persönlichkeit beeindruckte mich sehr (sie ist u.a. Trägerin des Bundesverdienstkreuz sowie eines Bambi), so dass ich seither das Chak-Projekt unterstütze.

Dank der strikten Neutralität des Krankenhauses hat es in allen Krisenzeiten funktioniert und ist auch unter der derzeitigen Taliban-Regierung in der Lage, seine Ärztinnen weiter zu beschäftigen und in der dazugehörigen Schule die Mädchen der Mitarbeiter zu unterrichten. Vermutlich, weil die lokalen Taliban-Gouverneure als Kinder selber in diesem Krankenhaus behandelt wurden. Der überwiegende Teil der Patienten sind Frauen und Kinder.

Karla Schefter hat mir versichert, dass die Spendengelder weiterhin sicher an die Mitarbeiter verteilt werden können und nicht in den Taschen der Taliban landen.

So werde ich auch in Zukunft ruhigen Gewissens das Krankenhaus in Chak  e Wardak unterstützen, „Weil es um die Menschen geht“, wie das Buch von Karla Schefter zu dem Projekt heißt.

Ärztinnen und Ärzte rufen zu demokratischem Engagement bei den Bundestagswahlen auf

Unterstützen Sie den Aufruf der Ärztinnen und Ärzte in Brandenburg mit Ihrer Unterschrift für ein demokratisches, weltoffenes Deutschland: Petition

Mehr Information hier: www.aerzteappellbrandenburg.online

“Unser Engagement gilt nicht nur der körperlichen Gesundheit unserer Patienten, sondern auch der Förderung einer gesunden Gesellschaft, die frei von Rassismus, Ausländerfeindlichkeit, Diskriminierung und Homophobie ist.” Die Medizinerinnen und Mediziner erinnern daran, dass die Bundestagswahlen eine einzigartige Gelegenheit bieten, eine integrative und solidarische Gemeinschaft zu fördern. Indem sie demokratische Werte unterstützen und gegen menschenfeindliche Ideologien stimmen, leisten die Wählerinnen und Wähler einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung von Ungerechtigkeiten und Vorurteilen.

Die Ärztinnen und Ärzte rufen alle auf, die Chance zu nutzen, Einfluss auf eine positive Zukunft zu nehmen. Sie rufen dazu auf, zur Wahl zu gehen und ein Zeichen gegen Hass und Intoleranz zu setzen. Sie setzen sich für eine Gesellschaft ein, in der Respekt, Gleichberechtigung und Menschlichkeit gelebt werden.

Die unterzeichnenden Ärztinnen und Ärzte hoffen, dass ihr Appell viele Wählerinnen und Wähler erreicht und zum Handeln motiviert. Sie sind überzeugt, dass jeder Einzelne dazu beitragen kann, eine gerechtere und friedliche Gesellschaft zu schaffen – und dass dies bei den diesjährigen Bundestagswahlen beginnt.

Die Unterzeichnenden:

Dr. S. Lenz, Perleberg (Verantwortlich gemäß § 18 MStV)
Prof. Dr. M. Stockburger, Nauen (Ideengeber)

Dr. E. Altenburg, Perleberg
Dr. G. Bauer, Strausberg
Dr. A. Batzner, Würzburg
S. Beck, Nauen
Dr. B. Fürstenau, Perleberg
Dr. Dr. R. Ganescu, Perleberg
Dipl. med. B. Hinneburg, Rathenow
PD. Dr. C. Jacobi, Perleberg
Prof. Dr. C. Jenssen, Strausberg/ Wriezen
T. Katterwe, Perleberg
Dr. T. Kiel, Perleberg
Dr. J. Leifeld, Oldenburg
J. Lengeling, Schwerin
Dr. K. Lenz, Schwerin
H. Meinold, Perleberg
Dr. E. Mönning, Berlin
U. Nonnemacher, Falkensee
C. Oeder, Nauen
Dr. S. Perera, Berlin
M. Petrick, Perleberg
Prof. Dr, H. Seggewiß, Schweinfurt
Dr. med. G. Sutthoff, Falkensee
Dr. R. Uhlig, Potsdam
J. Wandzik, Perleberg
Dr. M. Warnecke, Perleberg
Dr. U. Wolf, Stahnsdorf