01.05.2011

CME-Artikel: Was gibt es Neues in der Unfallchirurgie?

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Hüftgelenksnahe Femurfrakturen sind nach wie vor Verletzungen von erheblicher medizinischer und sozioökonomischer Bedeutung. Eine Vielzahl von Untersuchungen hat zu einem genaueren Verständnis der Verletzung und einem besseren Management der Patienten beitragen können. Hüftgelenksnahe Femurfrakturen sind dennoch bis heute mit einem erhöhten Risiko für Mortalität und Morbidität behaftet.

Eine metaanalytische Untersuchung an > 700 000 Patienten wies für Männer in den ersten drei Monaten nach Trauma ein relatives Mortalitätsrisiko von 7,95 und für Frauen von 5,75 verglichen mit der Normalbevölkerung nach [2]. Trotz Absinken des relativen Risikos in den Folgemonaten bleibt es gegenüber der Normalbevölkerung erhöht, darüber hinaus behalten Männer über die gesamte Dauer ein höheres relatives Mortalitätsrisiko als Frauen. Da die demografische Entwicklung eine deutliche Zunahme der Inzidenz erwarten lässt [25], sind weitere Anstrengungen zum besseren Verständnis von Prophylaxe, Versorgung und Komplikationsmanagement unerlässlich.

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Krasnici S, Labza S, Schmidt J. Was gibt es Neues in der Unfallchirurgie? Passion Chirurgie. 2011 Mai/Juni; 1(5/6): Artikel 03_01.

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