Alle Artikel von Olivia Päßler

Handeln statt streiten: Gute Bedingungen für gute Qualität

Der Berufsverband der Deutschen Chirurgie e.V. (BDC) begrüßt grundsätzlich jeden Ansatz der Politik, die medizinische Versorgung der Patientinnen und Patienten weiter zu verbessern. Ob das Transparenzgesetz, das vom Bundesgesundheitsministerium unter Professor Karl Lauterbach vorangetrieben wird, allerdings die extrem kontroverse Diskussion zwischen den politischen Lagern und den betroffenen Institutionen überstehen wird, erscheint mehr als fraglich.

„Ansätze, die zu einer Qualitätsverbesserung führen, unterstützen wir. Daher würden wir es bedauern, wenn die Bemühungen um mehr Qualität durch unterschiedliche politische Interessen von Bund, Ländern und den unterschiedlichen Playern im Gesundheitswesen wieder verwässert würden“, erklärt BDC-Vizepräsident Dr. Jörg-Andreas Rüggeberg.
Eine Art Register über erbrachte Leistungen und deren jeweilige Ergebnisse ist nichts anderes als ein weiteres Bewertungsportal neben den schon bekannten und in der Regel eher subjektiv gefärbten Portalen im Internet. Eine belastbare Aussage zur tatsächlichen Behandlungskompetenz ergibt sich daraus nicht.

Der BDC betont: Damit ein Krankenhaus Behandlungen und Dienstleistungen auf qualitativ hohem Niveau erbringen kann, müssen Grundvoraussetzungen erfüllt sein, für die sich der Verband stark macht:
• Eine Pflegesituation, die die Arbeit der Ärzte und Ärztinnen entlastet. Die Pflege braucht gute Arbeitsbedingungen, eine auskömmliche Bezahlung und Wertschätzung für ihre Tätigkeit
• Die Fort- und Weiterbildung an den Krankenhäusern muss gesichert sein. Auch und gerade in der Chirurgie gilt: Für die Weiterbildung erforderliche Fähigkeiten und Kenntnisse werden in jeweils dafür spezialisierten Krankenhäusern angeboten. Dazu zählen gerade auch Basisversorger, besonders für ambulante Tätigkeiten. Sollten diese zukünftig für diese Aufgabe ausfallen, gibt es in absehbarer Zeit keine Chirurginnen und Chirurgen mehr
• Neue Arbeitszeitmodelle, gute Fort- und Weiterbildung, Entlastung von weiterhin überbordender Bürokratie und attraktive Arbeitgeber sind neben einer auskömmlichen Finanzierung Grundvoraussetzungen, um den ärztlichen und speziell den chirurgischen Nachwuchs zu gewinnen, zu halten und zu begeistern

„Bei allen drei Punkten muss dringend und umgehend gehandelt werden. Nur wenn diese Bedingungen erfüllt sind, werden Krankenhäuser unterschiedlichen Niveaus den Patientinnen und Patienten eine medizinische Versorgung von hoher Qualität bieten können“, so Professor Dr. Dr. h.c. Hans-Joachim Meyer, Präsident des BDC. „Dann kann eine Transparenzinitiative dazu genutzt werden, den Patienten und Patientinnen eine sachgerechte Orientierung zu geben und entwickelt sich nicht zum Auf- und Abwertungssystem einzelner Einrichtungen.“

 

 

Schulung des BDC im renommierten IRCAD

Bis einschließlich heute trainierten unsere Teilnehmenden drei Tage lang die Techniken und Anwendungen in der Robotik-/Laparoskopie.

Zur Verbesserung der Ausbildungslücke im Bereich Robotik hat der BDC 2021 die Seminarreihe unter Federführung von Professor Dr. med. Hans Fuchs, Leiter der Roboterassistierten Chirurgie am Universitätsklinikum Köln, aufgelegt.

Das erfolgreiche Programm ist modular aufgebaut und erstreckt sich vom Webinar zum Einstieg in die Thematik über Hospitationen in Köln und Rüdersdorf bis hin zu dem Kurs im State-of-the-Art Wetlab „IRCAD“ in Straßburg. Hier finden „Hands-on“ Workshops unter der wissenschaftlichen Leitung von Professor Dr. Dr. med. Barbara Seeliger und Professor Dr. med. Hans Fuchs statt.

Das Feedback der Teilnehmenden bisher: ? ? ? !

Vielen Dank auch dem IRCAD !!!

Der BDC unterstützt die Forderungen der KBV nach deren Krisensitzung

Der Berufsverband der Deutschen Chirurgie e.V. (BDC) war vor Ort dabei und hat mit den Beteiligten ein Signal gesetzt: Rund 800 Vertragsärzte und Vertragsärztinnen sowie Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten haben am 18. August 2023 an der medienwirksamen Krisensitzung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) in Berlin teilgenommen. Der BDC unterstützt die dort formulierten berufspolitischen Forderungen vollumfänglich. Sieben Problembereiche hat die KBV formuliert und an das Bundesministerium für Gesundheit gerichtet mit der Aufforderung, bis zum 13. September dazu Stellung zu nehmen.

Der BDC betont, dass die qualitativ hochwertige und umfassende ambulante chirurgische Patientenversorgung ernsthaft gefährdet ist, wenn die von der KBV formulierten Kernforderungen nicht zügig umgesetzt werden:

1. Tragfähige Finanzierung
2. Abschaffung der Budgetierung
3. Ambulantisierung
4. Sinnvolle Digitalisierung
5. Mehr Weiterbildung in Praxen
6. Weniger Bürokratie
7. Keine Regresse

„Die niedergelassenen Chirurginnen und Chirurgen sind als technik-orientiertes Fach besonders schwer von steigenden Preisen betroffen. Zunehmende statt reduzierter Bürokratie, eine fehlende Anpassung der Honorare an die Inflation und steigende Personalkosten sowie die mangelnde Förderung der chirurgischen Weiterbildung in den Praxen lassen immer mehr Niedergelassene der Babyboomer-Generation an einen frühzeitigen Ausstieg denken. Und die nachfolgende Generation wird man unter diesen Umständen nur schwer von der Übernahme einer chirurgischen Praxis überzeugen können. Das wird früher oder später die Patientenversorgung hart treffen“, erklärt Dr. med. Peter Kalbe, Vizepräsident des BDC. „Genau deshalb müssen wir jetzt laut werden und für bessere Bedingungen kämpfen.“

Die Veranstaltung am vergangenen Freitag wurde als Warnruf und als Auftakt für weitere Aktionen der KBV deklariert, die der BDC unterstützen wird.

 

 

D-Arzt Seminare des BDC in Mainz und D-Arzt Forum in Dortmund mit BDC-Beteiligung

Immer öfter gehört es zu den chirurgischen Aufgaben, Gutachten zu erstellen – für private und gesetzliche Versicherungen, Gerichte und Ärztekammern. Für D-Ärzte und -Ärztinnen und BG-Tätigkeiten bestehen zusätzliche Fortbildungspflichten. Neben der Teilnahme an zwei unfallmedizinischen Tagungen und einem „Gutachterseminar“, sind im Fünfjahreszeitraum auch ein Seminar „Kindertraumatologie“ und ein Seminar „Rehabilitationsmedizin/-management“ für D-Ärzte und -Ärztinnen Pflicht. Der BDC hat daher eine neue Veranstaltungsreihe konzipiert, die alle notwendigen Anforderungen abdeckt.

Informationen und Buchungslinks zu den einzelnen Fortbildungen:

Unfallbegutachtung in der gesetzlichen Unfallversicherung am 15. September

Kindertraumatologie für D-Ärzte/-Ärztinnen am 16. September

Rehabilitationsmedizin/-management am 16. September

Die Seminare finden in Mainz statt. Sie sind als Fortbildung im Sinne der Ziffer 5.12 der Anforderungen der gesetzlichen Unfallversicherungsträger nach § 34 SGB VII zur Beteiligung am Durchgangsarztverfahren anerkannt.

In diesem Jahr findet vom 7. – 9. September 2023 zudem zum zehnten Mal das D-Arzt-Forum des Bundesverbandes der Durchgangsärzte (bdd) statt. Auch in diesem Jahr werden die von der DGUV geforderten Fortbildungen für Durchgangsärzte und -ärztinnen ein zentraler Inhalt der Tagung sein.

Neben spannenden Vorträgen hochrangiger Referent:innen, darunter BDC-Vizepräsident Dr. Peter Kalbe, wird auch die soziale Komponente zum gegenseitigen Austausch nicht zu kurz kommen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Passion Chirurgie im Juli/August: Nachhaltigkeit in Krankenhäusern

Die Urlaubszeit hält für die meisten noch eine Weile an und der Sommer zeigt sich gerade von der besten Seite. Eine gute Gelegenheit, bei einem Kaltgetränk die Lektüre der neuen PASSION Chirurgie zu genießen. Schwerpunkt der Ausgabe ist diesmal Nachhaltigkeit in Krankenhäusern mit konkreten Beispielen aus der klinischen Praxis. Die Herausforderung, im Gesundheitsbereich klimaneutral zu werden, ist enorm. Umso wichtiger ist das Engagement der einzelnen Personen, die in den Beiträgen zur Sprache kommen.

Zwei Hinweise möchten wir geben: Das Berliner Medizinhistorische Museum auf dem Charité-Campus hat wieder geöffnet und bietet zurzeit gleich zwei Sonderausstellungen. Und am 11. Oktober findet in Berlin der Tag des OP-Managements statt, an dem sich Referenten des BDC beteiligen werden. Die Ärztekammer Berlin vergibt für die Teilnahme sieben Fortbildungspunkte.

Hier gehts zur neuen Ausgabe.

Wir wünschen eine spannende Lektüre!
Ihre PASSION CHIRURGIE-Redaktion

Startschuss für Vorarbeiten zur Transparenzoffensive

Die Vorarbeiten zum Transparenzverzeichnis mit Versorgungs- und Qualitätsdaten der Krankenhäuser sollen möglichst schnell starten. Dies hat das Bundesgesundheitsministerium (BMG) in einem Schrei­ben an die Deutsche Krankenhausgesellschaft, den GKV-Spitzenverband sowie den Verband der Privaten Krankenversicherung deutlich gemacht.

Im Rahmen der geplanten Krankenhausreform ist im Bund-Länder-Eckpunktepapier vereinbart worden, Daten über Leistungen und Qualitätsaspekte von Krankenhäusern zu veröffentlichen. Ziel ist es, Patientinnen und Patienten aufzuklären und besser zu informieren.

Um bereits im kommenden Jahr entsprechende Daten veröffentlichen zu können, soll das Institut für das Ent­geltsystem im Krankenhaus (InEK) nun zügig eine Zuordnung der Krankenhausfälle zu den 60 somatischen Leistungs­gruppen nach dem Krankenhausplan in Nordrhein-Westfalen sowie zu den vier ergänzenden Leis­tungsgruppen – Infektiologie, Spezielle Traumatologie, Spezielle Kinder- und Jugendmedizin und Spezielle Kinder- und Jugend­chirurgie – anhand von Vergütungsdaten erarbeiten.

In einem weiteren Schreiben, das neben dem InEK auch an die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) sowie das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) gerichtet ist, skizziert das BMG näher, welche weiteren Schritte erfolgen sollen.

Demnach sehen die Arbeitsentwürfe zum neuen Transparenzverzeichnis vor, dass die Krankenhäuser ab Inkrafttreten der Regelungen verpflichtet werden, dem InEK bestimmte ergänzende Angaben zu übermitteln. Dies würde etwa die Zuordnung von Leistungsgruppen, den Standortbezug bei Diagnosen und Prozeduren sowie Daten zum Pflegepersonal und zum ärztlichen Personal umfassen.

AWMF, InEK und BfArM werden unter anderem gebeten, im Rahmen der Definition der Leistungsgruppen ge­meinsam Vorschläge für eine Zuordnung von ICD– und OPS-Codes beziehungsweise für eine bundesweite Ab­grenzung anhand von Weiterbildungsordnungen zu den zusätzlichen Leistungsgruppen zu unterbreiten. Zudem sollen – analog zur NRW-Systematik – Qualitätskriterien für die ergänzenden Leistungsgruppen entwickelt werden.

    Quelle: Ärzteblatt

    Gutachten zur Potentialanalyse der Regierungskommission

    Ein Team um die Geschäftsführerin der Kreisklinik Groß-Gerau und Vorstandsvorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Medizincontrolling, Professor Erika Raab, hat am 3. August das 122-seitige Gutachten “Kritische Würdigung der Analyse der Regierungskommission zur Verbesserung von Qualität und Sicherheit der Gesundheitsversorgung” veröffentlicht.

    Ergebnis der Arbeit: Die Analyse der Regierungskommission verkenne in ihren Grundaussagen die Lebensrealität in der Qualitätssicherung der Krankenhäuser und die umfassenden bereits bestehenden Qualitäts- und Strukturvorgaben, welche die Kliniken bereits jetzt erfüllen müssen und welche, wie beispielsweise das MDK-Reformgesetz als Grundlage der Strukturprüfungen, aus der Feder des Ministeriums stammen.

    Es würden die Strukturvorgaben zur Qualität und die bestehenden Notfallstufenvorgaben vergleichbar
    zu den Leveln des Gemeinsamen Bundesausschusses ebenso ausgeklammert, wie der Bund über die
    Tatsache hinwegblicke, dass es zur Prüfung der Einhaltung von Qualitätsindikatoren eigene vom Bun-
    desgesundheitsministerium ins Leben gerufene Institute wie das das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) gibt.

    Obwohl die Krankenhausstatistik des Instituts für das Entgeltsystem im Krankenhaus GmbH (InEK), ein dem Bundesgesundheitsministerium zugeordnetes Institut vollumfänglich verfügbar und in der Kalkulation und Statistik sehr erfahren und für die Auswertung Komplettdatensätze biete, würde zur Analyse auf eingeschränktere Krankenkassendaten zugegriffen.

    Insgesamt fehle es in der Stellungnahme der Regierungskommission an nachvollziehbaren Berechnun-
    gen, wobei ein wesentlicher Aspekt die Nutzung unterschiedlicher Datenquellen ohne Prüfung deren
    Zusammenführbarkeit zu sein scheine. Erschwert würde die Replizierbarkeit durch den fehlenden öffentlichen Zugang auf einen Teil diese Datenquellen. Die für die Stellungnahme verwende­ten Daten würden zudem nur bis zum Jahr 2017 reichen.

      Quellen: Deutsche Gesellschaft für Medizincontrolling e.V. (Gutachten)
      Ärzteblatt

       

       

       

      Basischirurgie. Nötiges Grundwissen in fünf Tagen

      „Basischirurgie“ vermittelt das nötige Grundwissen und die chirurgischen Basisfertigkeiten für den Berufsalltag auf Station, im Nachtdienst und in der Notaufnahme. Bei der fünftägigen Veranstaltung geht die Vermittlung praxisrelevanter und praxisnaher Theorie eng mit Hands-On-Workshops einher. Die Teilnehmenden erlernen und optimieren Schlüsseltechniken in praktischen Übungen. Das Seminar gehört zum Curriculum Basischirurgie. Nach Teilnahme an einem Common Trunk-Seminar sowie Durchführung eines weiterführenden Seminars beziehungsweise Workshops verleiht die BDC|Akademie das BDC-Zertifikat Basischirurgie.

      Empfohlen für: Assistenzärztinnen und Assistenzärzte im 1. und 2. Jahr der chirurgischen Weiterbildung

      Wann: 27. November bis 1. Dezember 2023
      WoLangenbeck-Virchow Haus Berlin Aeskulap Akademie
      Luisenstr. 58/59
      10117 Berlin

      Das Programm und die Anmeldung stehen auf den Seiten der BDC|Akademie bereit.

      Mitglieder des BDC erhalten vergünstigte Teilnahmegebühren.

      Treibhausgas-Rechner für Krankenhäuser

      Das Kompetenzzentrum für klimaresiliente Medizin und Gesundheitseinrichtungen (KliMeG) hat einen neuen Treibhausgas-Rechner für Gesundheitsinstitutionen online gestellt. Damit können diese ihre Treibhausgasbilanz errechnen.

      Laut KliMeG soll der Rechner  die Emissionen einer Einrichtung messen. Er soll detaillierte Einblicke in die Energieverbrauchsprofile von Häusern geben und helfen, mögliche Verbesserungen zu identifizieren. Erstellt wurde der Rechner zusammen mit den Teams der Forschungsprojekte „Klimaschutz in Kliniken durch Optimierung der Lieferketten“ (KliOL) am Universitätsklinikum Heidelberg und „Carbon Footprint im Gesundheitswesen“ am Universitätsklinikum Freiburg (UKF).

      Hier geht es zum Treibhausgas-Rechner

        Quelle: Thieme kma Online

        Neue S3-Leitlinie zum perioperativen Management bei gastrointestinalen Tumoren

        Die neue S3-Leitlinie „Perioperatives Management bei gastrointestinalen Tumoren“ erscheint erstmalig. Sie soll das prä-, intra- und postoperative Management bei der Resektion gastrointestinaler Tumoren verbessern und die interdisziplinäre und multiprofessionelle Zusammenarbeit standardisieren und vereinfachen – mit dem Ziel, die Morbidität und Mortalität nach gastrointestinalen Tumorresektionen zu reduzieren.

        „Insbesondere die Malignome des Gastrointestinaltraktes zählen mit circa 112.000 Neuerkrankungen pro Jahr zu den häufigsten Tumorentitäten. Der einzig kurative Therapieansatz ist in der Regel ein viszeralchirurgischer Eingriff mit vollständiger Entfernung des Tumors und der lokoregionären Lymphknoten“, heißt es in der Leit­linie. Jedoch handle es sich häufig um Operationen größeren Ausmaßes, die mit einer signifikanten perioperativen Morbidität und Mortalität sowie einer langen Krankenhausverweildauer einhergingen, so die Autorengruppe.

        Die neue Leitlinie ist eine Konsultationsfassung – Interessierte können bis zum 8. August Verbesserungsvorschläge, Ergänzungshinweise und Korrekturen einreichen. Alle Informationen zur Leitlinie sowie ein Kontakt für das Feedback finden sich im Portal der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. (AWMF).

          Quelle: Ärzteblatt; AWMF