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Krankenhausreform: Der BDC fordert bessere Rahmenbedingungen für die ärztliche Weiterbildung im Gebiet Chirurgie

„Wer kann mich in Zukunft überhaupt noch wo und wie operieren?“ Der Berufsverband der Deutschen Chirurgie e.V. möchte verhindern, dass diese Frage künftig bei Patientinnen und Patienten zum Standard wird. Seine Forderung ist daher: Weiterbildung darf nicht länger von der Politik ignoriert werden, sondern muss zwingend zum Kernthema der Krankenhausreform werden, weil sonst künftig der chirurgische Nachwuchs schlicht fehlt. Für die chirurgischen Verbände ist die fachärztliche Weiterbildung eines der berufspolitischen Hauptthemen beim diesjährigen Deutschen Chirurgie Kongress im April.

„Um auch in Zukunft eine adäquate medizinische Versorgung sicherzustellen, darf es keinen Verlust einer qualitativ hochwertigen Weiterbildung geben. Das müsste allen Beteiligten im Gesundheitswesen bewusst sein. Umso schwerer ist es für uns, nachzuvollziehen, dass die Politik die fachärztliche Weiterbildung bisher kaum berücksichtigt“, betont der Präsident des BDC, Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Joachim Meyer.

Der BDC befürchtet, dass bei weiterem Hinausschieben einer Anpassung der fachärztlichen Weiterbildung im Rahmen der geplanten Krankenhausreform sowohl die Weiterzubildenden als auch die zur Weiterbildung Befugten mit zunehmend komplizierten Vorgaben konfrontiert werden, die die Weiterbildung im Gebiet Chirurgie erschweren und damit unattraktiv machen. So bestehe unter anderem die Gefahr, dass sich die Weiterbildung zum Facharzt verzögert und obendrein noch finanzielle Einbußen in Kauf genommen werden müssten.
Um dem chirurgischen Nachwuchs eine qualitativ hochwertige, strukturierte und entsprechend finanzierte Weiterbildung anbieten zu können, braucht es laut dem chirurgischen Berufsverband bestimmte Bedingungen. Diese hat er gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) und den chirurgisch-wissenschaftlichen Fachgesellschaften als Kernanforderungen gemeinsam mit Lösungsansätzen zusammengefasst:

  • Die Weiterbildungsstätten müssen mit ihren Angeboten zu Inhalten und Kompetenzerwerb in einem digitalen Verzeichnis einsehbar sein. Zudem sollten lokale und regionale Weiterbildungsverbünde aufgelistet sein, um die Rotationsmöglichkeiten realistisch und zeitentsprechend gestalten zu können
  • Voraussetzung für solche Weiterbildungsverbünde sind rechtssichere Arbeitsverträge, Angleichung der Gehälter und Klärung der Berufshaftpflicht für die Weiterzubildenden bei Orts- bzw. Arbeitgeberwechsel
  • Die Beantragung und Erteilung einer Weiterbildungsbefugnis sollte unbürokratisch erfolgen und auch modular möglich sein, vor allem bezüglich der Inhalte. Die verschiedenen Leistungsgruppen müssen natürlich berücksichtigt werden und damit auch einer dynamischen Entwicklung ihrer Differenzierung nachfolgen können
  • Eine adäquate und transparente Refinanzierung für die Weiterbildungsstätten der noch zu eruierenden Kosten sollte durch verschiedene Institutionen oder über eine Stiftung erfolgen, wie bereits in einigen europäischen Nachbarländern praktiziert
  • Bezüglich der Refinanzierung der Weiterbildung könnte im stationären Bereich bei den geplanten Vorhaltepauschalen eine finanzielle Zulage exklusiv für die Kliniken erfolgen, die eine fachärztliche Weiterbildung anbieten und in realiter auch durchführen
  • Im vertragsärztlichen Sektor ist eine finanzielle Weiterbildungsförderung grundsätzlich auch für das Gebiet Chirurgie und somit für die operativ tätigen Praxen und medizinischen Versorgungszentren zu öffnen

Die berechtigten Forderungen der nachfolgenden Medizinergeneration mit einer verbesserten Vereinbarkeit von Beruf und Familie/Freizeit sollte berücksichtigt und ausgebaut werden, wie flexible Arbeitszeiten, Voll- oder Teilzeitmodelle wie auch Lebensarbeitskonten und Verfügbarkeit von Kinderbetreuungsstätten.
„Gangbare Lösungsansätze haben wir gegeben und stehen für fachliche Beratung zur Verfügung. Nun fordern wir, dass Politik und Instanzen im Gesundheitssystem endlich handeln. Ziel muss es sein, die Weiterbildung in dem Gebiet Chirurgie wieder attraktiver zu gestalten, damit wir auch in Zukunft gut ausgebildete Operateurinnen und Operateure in OP und Praxis haben“, so Meyer.

Zum Positionspapier Weiterbildung des BDC, der DGCH und der chirurgischen Fachgesellschaften

Weitere Pressemitteilung zum Thema

„Zukunftsvisionen – Wohin geht die Chirurgie?“

Unter dem Motto „Zukunftsvisionen – Wohin geht die Chirurgie?“ möchten sich die Vertreter:innen der Landesverbände BDC|Berlin, BDC|Brandenburg sowie der Arbeitsgemeinschaften der niedergelassenen Chirurgen in Berlin und Brandenburg (ANC) bei ihrer Frühjahrstagung mit zahlreichen wegweisenden Veränderungen in der Chirurgie auseinandersetzen und laden herzlich zur Teilnahme ein.

Die Veranstalter haben rund um das Thema sowohl berufspolitische als auch chirurgische Fachthemen ausgewählt. Für die einzelnen Themenbereiche ist es ihnen gelungen, kompetente Referent:innen zu gewinnen.

Alle interessierten Mitglieder sind herzlich nach Potsdam eingeladen. BDC und der ANC würden sich sehr freuen, wenn sich möglichst viele an der offenen Diskussion beteiligen würden.

Zeit: Samstag, 25. Mai 2024, 10 bis 14 Uhr,
Ort: KV Brandenburg Potsdam, Saal Brandenburg, Pappelallee 5, 14469 Potsdam

Das Programm entnehmen Sie bitte dem beigefügten PDF.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre

Prof. Dr. Frank Marusch
Vorsitz LV|BDC Brandenburg

Dr. Ralf Greese
Vorsitz ANC Brandenburg

Dr. Volker Lacher
Vorsitz ANC Berlin

Dr. Ralph Lorenz
Vorsitz LV BDC|Berlin

Dr. Katharina Paul-Promchan
Vorsitz LV BDC|Berlin

Ökonomie in der Robotik

Die robotisch-assistierte Chirurgie ist nach Etablierung in der Urologie jetzt auch in der Viszeralchirurgie unaufhaltsam weiter auf dem Vormarsch; die Indikationen bei benignen und malignen Erkrankungen zum Einsatz dieser innovativen Technologie werden zunehmend ausgedehnt.

Die Marktdurchdringung hat gegenwärtig eine Schwelle erreicht, dass viele Chirurg:innen zusammen mit ihrer Geschäftsleitung vor die strategische Frage der Anschaffung und klinischen Implementierung eines robotischen Systems gestellt werden. Neben klinisch-organisatorischen Fragen, Aspekten zur Personalbindung in der Weiterbildung und Überlegungen der Patientenakquise spielen insbesondere ökonomische Fragestellungen eine zentrale Rolle. Wann und mit welchem System ist der richtige Zeitpunkt für den Einstieg in die robotische Technologie? Wie rechnet sich die robotische Chirurgie neben den Anschaffungskosten für welche Prozeduren im laufenden Klinikbetrieb?

Diese Fragen sollen in dem neu aufgelegten Webinar „Ökonomie in der Robotik“, dem Modul 5 des Curriculums, adressiert werden – kompakt und praxisnah. Diskutieren Sie mit chirurgischen Experten und Betriebswirten das Einstiegsszenario in die Robotik. Entwickeln Sie mit ihrer Geschäftsführung ihre eigene klinische wie ökonomische Strategie für die Implementierung und Etablierung dieser Technologie in Ihrer Klinik – je früher, desto besser!

Zur Anmeldung

Die Module 1-3 dieses Curriculums beinhalten Theoriewissen (1), Simulationstraining (2) und standardisiertes Hands-on Training an Tiermodellen (3). Hier sollen die ersten technischen Fertigkeiten an verschiedenen modernen Robotersystemen systematisch in Kleingruppen vermittelt werden. Die Module 1-3 finden im IRCAD statt, dem Schulungszentrum, zu dem jedes Jahr mehr als 6.000 Chirurginnen und Chirurgen aus aller Welt kommen, um ihre Kenntnisse und Fertigkeiten in der minimal-invasiven Chirurgie und Robotik zu verbessern.

Zur Anmeldung

Modul 4 bietet fortgeschrittenen Anwender:innen die Möglichkeit, in Kliniken bei roboterassistierten Eingriffen zu hospitieren.

Zur Anmeldung

Sie können an einem oder mehreren Module teilnehmen. Es lohnt sich!

Kinderbetreuung auf dem DCK 2024 in Leipzig

Geben Sie Ihre Kinder ab und lassen sich Zeit für Seminare, Workshops und netzwerken: Auf dem Chirurgiekongress 2024 gibt es wieder die Möglichkeit, Kinder ab 12 Monaten und bis zu zehn Jahren an allen Kongresstagen – also vom 24.4. bis 26.4.2024 – zwischen 08:00 Uhr und 18:00 Uhr durch den KidsClub im Congress Center Leipzig betreuen zu lassen.

Wir bitten Sie um eine verbindliche Anmeldung, da die Betreuungskapazität auf 20 Kinder täglich begrenzt ist.

Unter den nachfolgenden Links finden Sie das Anmeldeformular, das Sie bitte ausgefüllt per E-Mail an mail@bdc.de senden.

Auch Vorort-Anmeldungen am Tagungsschalter sind grundsätzlich möglich, sofern zur gewünschten Zeit noch Kapazitäten frei sind.

Anmeldung KidsClub über die BDC-Website
Anmeldung über die DCK-Webseite

Gutachterseminar: Begutachtung im Behandlungsfehlerprozess 04.05.2024 Berlin

Jede:r Chirurg:in kann von einem Gericht aufgefordert werden, ein Gutachten über einen vermuteten Behandlungsfehler zu erstellen. Erfahrene Gutachter:innen werden von den Gerichten stets gesucht. Dieses eintägige Seminar soll helfen, den Anforderungen der Gutachtenerstellung besser gewachsen zu sein. Neben praktischen und chirurgischen Hinweisen und Tipps, werden in diesem Seminar besonders auch die juristischen Aspekte von einer Vorsitzenden Richterin aus Hamburg und einem Strafverteidiger aus Berlin anhand von realen Gutachtenfällen und ihren Urteilen ausführlich dargelegt und anschließend diskutiert. Auch das Patientenrechtegesetz wird besprochen.

Das Programm und die Anmeldung stehen auf den Seiten der BDC|Akademie bereit.

Mitglieder des BDC erhalten deutlich vergünstigte Teilnahmegebühren.

Weitere Gutachter-Seminare der BDC|Akademie finden Sie hier: Veranstaltungen

 

Bundeskongress Chirurgie: 23.+24.02.2024

Diesen Freitag und Samstag lädt der BDC wieder an seinen Stand auf Ebene 3 ein. Neben Gesprächen mit Vertretern und Vertreterinnen des BDC besteht hier die Möglichkeit des sich Treffens und des Austauschs – für Sitzgelegenheiten auf einer geräumigen Ausstellungsfläche und Snacks ist gesorgt. Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!

Infos zur Anmeldung gibt es hier: www.bundeskongress-chirurgie.de

Während des Kongresses finden wieder vom BDC initiierte Sitzungen statt:

Freitag, 23.02.2024
08.30 Uhr
S 2 Abrechnung chirurgischer Leistungen. Was gibt es Neues?
Raum Shanghai

Samstag, 24.02.2024
08.30 Uhr
S 16 BDC – Sektorenverbindende Versorgung: Best Practice Modelle aus der Chirurgie
08.30 Uhr – 10.00 Uhr
Raum Helsinki

10.30 Uhr
S 19 BDC – Krankenhausreform: Wer sichert in Zukunft die ambulante chirurgische Grundversorgung?
10.30 Uhr – 12.00 Uhr
Raum Stockholm

Details zu den Sitzungen sowie das Gesamtprogramm des Bundeskongress Chirurgie 2024:
www.bundeskongress-chirurgie.de

Facharztseminar Gefäßchirurgie am 26.-29.02.2024 in Berlin

Das Facharztseminar Gefäßchirurgie bringt das Spektrum der Gefäßchirurgie in sehr komprimierter Form auf den Punkt und vermittelt den aktuellen Wissensstand. Es dient zur umfassenden Vorbereitung auf die Facharztprüfung für Gefäßchirurgie sowie als Refresher-Kurs für Fachärzte und Fachärztinnen.

Das Programm und die Anmeldung stehen auf den Seiten der BDC|Akademie bereit.

Mitglieder des BDC erhalten deutlich vergünstigte Teilnahmegebühren.

Besonderes Facharztseminar Allgemein-und Viszeralchirurgie 11.-15.03.2024

Zum letzten Mal wird Seminarleiter Prof. Dr. med. Thomas Steinmüller das BDC-Facharztseminar Allgemein-und Viszeralchirurgie leiten. Nutzen Sie diese Chance eine der Koryphäen auf dem Gebiet der Chirurgie zu erleben. Der BDC dankt ihm schon jetzt für seine herausragende Tätigkeit für die Chirurgie!

Das Seminar dient zur Vorbereitung auf die Facharztprüfung für Allgemein- und Viszeralchirurgie sowie als Refresher-Kurs für Fachärzte und Fachärztinnen. Von Themen der Allgemeinen Unfallchirurgie über Polytrauma, Karzinome, endokrine Chirurgie und Proktologie bis hin zu Appendizitis, akuten Gefäßverschlüssen und Adipositaschirurgie – Referent:innen aus ganz Deutschland machen Sie fit für Ihre Prüfung und bringen Sie auf den neuesten Stand der Behandlungsstrategien und Techniken der Allgemein- und Viszeralchirurgie.

Das Programm und die Anmeldung stehen auf den Seiten der BDC|Akademie bereit.

Mitglieder des BDC erhalten deutlich vergünstigte Teilnahmegebühren.

Bundeskongress Chirurgie 2024: Noch bis 16.02. vergünstigte Tickets erhalten

Der Bundeskongress Chirurgie findet unter dem Motto Weiter+Bildung vom 23. bis 24. Februar 2024 in Nürnberg statt.

BDC-Mitglieder erhalten wieder einen Mitgliederrabatt.

In Ihrem Vorwort schreiben Jan Henniger und Dr. Sinning:

Die medizinische Versorgung versinkt aktuell im Chaos! Kliniken und Praxen wissen nicht mehr, wie sie in Zukunft die Patientenversorgung sicherstellen sollen. Überall herrscht ein Mangel an ärztlichem wie medizinischem Fachpersonal, und die Politik ist richtungslos.

Die Rahmenbedingungen für eine hochwertige medizinische Versorgung ändern sich permanent. Investorengeführte MVZ übernehmen zunehmend die ambulanten Strukturen. In den Kliniken sollen integrierte Notfallzentren entstehen, die das ärztliche Personal binden, während parallel dazu eine Verlagerung von stationären Leistungen in den ambulanten Sektor seitens der aktuellen Gesundheitspolitik angestrebt wird.

Diese Ausgangslage hat weitreichende Folgen für das gesamte Gesundheitswesen. Sie sorgt für eine hohe Ressourcenverschwendung und stellt gerade uns Niedergelassene vor unglaubliche Herausforderungen. Als Fachärztinnen und Fachärzte kämpfen wir nicht nur mit einer unzureichenden Finanzierung in der ambulanten Medizin. Wir müssen uns auch den Fragen stellen: Wie decken wir zukünftig den – für diese Versorgung notwendigen – Bedarf an Haus- und Fachärztinnen/Fachärzten? Und gestalten wir die Weiterbildung familienfreundlicher, so dass niemanden benachteiligt wird? Und wie stellen wir sicher, dass diese Nachwuchskräfte tatsächlich die Probleme der Patienten in den Praxen lösen können?

Eins ist sicher: Die ärztliche Weiterbildung muss dort stattfinden, wo ärztliche Eingriffe besonders häufig und gut gemacht werden. Das bedeutet: sie kann nicht mehr ausschließlich im stationären Sektor erfolgen! Viele grundlegende Fertigkeiten werden dort nicht mehr gelehrt. Das für die professionelle Patientenversorgung nötige Wissen kann nur noch im ambulanten Bereich erworben werden. Wir sind bereit für diese Herausforderung!

Allerdings können die Praxen die Lücken in der Weiterbildung nicht allein schließen. Die aktuelle Situation erfordert dringend einen Dialog und eine gemeinsame Lösungsfindung zwischen Politik, Kliniken, ambulanten Praxen und Weiterbildungsverantwortlichen. Der Bundeskongress Chirurgie 2024 in Nürnberg bietet die ideale Plattform, um das Thema ärztliche WEITER+BILDUNG zu diskutieren und gemeinsam Lösungsansätze zu entwickeln.

Buchungen können über die Kongress-Webseite vorgenommen werden: www.bundeskongress-chirurgie.de

Aktualisierte S3-Leitlinie zu Karzinomen der Speiseröhre

Diagnostik und Therapie des Speiseröhrenkrebses sind komplex. Die Speiseröhre befindet sich nahe am Bronchialsystem und an der Lunge. Dies erfordert hohe technische Anforderungen beim operativen Eingriff. In der aktualisierten Leitlinie wurde deshalb präzisiert, dass Ösophagus-Operationen von in dieser Operation erfahrenen Chirurginnen und Chirurgen durchgeführt werden sollten.

Wichtige Änderungen haben sich laut der Leitliniengruppe auch in der systemischen Therapie ergeben. Zur Erstlinientherapie des fortgeschrittenen, nicht kurativ behandelbaren Adenokarzinoms wurde deshalb eine neue evidenzbasierte Empfehlung aufgenommen: Bei negativem HER2-Status (human epidermal growth factor receptor 2) und Nachweis von PD-L1 (programmed cell death ligand 1) soll nun eine platinbasierte Chemotherapie in Kombination mit einem Checkpoint-Inhibitor erfolgen.

Analog dazu wird für Patienten mit einem metastasierten oder lokal fortgeschrittenen, nicht kurativ behandelbaren Plattenepithelkarzinom und Nachweis von PD-L1 eine platinbasierte Chemotherapie in Kombination mit einem Checkpoint-Inhibitor empfohlen. Bei einem PD-L1 mit einem Tumor Proportion Score ab einem Prozent kann alternativ die Kombination zweier Checkpoint-Inhibitoren als alleinige Immuntherapie eingesetzt werden.

Quelle: Leitlinienprogramm Onkologie; Ärzteblatt