Seit dem 1. Juni sind die Entschädigungen für Gerichtsgutachten erhöht worden.
Erhöhung Vergütung nach JVEG:
- Honorargruppe M1: 87 statt 80 €
- Honorargruppe M2: 98 statt 90 €
- Honorargruppe M3: 131 statt 120 €
Seit dem 1. Juni sind die Entschädigungen für Gerichtsgutachten erhöht worden.
Erhöhung Vergütung nach JVEG:
Das Bundesministerium für Gesundheit hat eine Vorhabenplanung in tabellarischer Form erstellt. Unter den Themen befinden sich die Fortführung der Krankenhausreform, der Bürokratieabbau, das Gesetz zur Reform der Notfallversorgung/Rettungsdienst, die Reform der Lebendorganspende und das Primärarztsystem.
Es ist Juni und damit Zeit für unsere Kongressnachlese 2025. Wer den DCK verpasst hat, kann sich gerne den Podcast „DCK Kompakt“ anhören, denn das Team von „Surgeon Talk“ fasst auch dieses Jahr die Topics kurzweilig zusammen.
In dieser Ausgabe finden Sie außerdem einen spannenden CME-Artikel zum Thema „Aktueller Stand der minimalinvasiven Viszeralchirurgie – Was hat bereits Einzug in den klinischen Alltag erhalten?“. Wenn Sie in der BDC|eAkademie 10 Fragen zu diesem Artikel richtig beantworten, erhalten Sie 2-CME-Punkte. BDC-Mitgliedern steht der der Kurs ab sofort für drei Monate kostenfrei zur Verfügung. Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihr Wissen zu erweitern und sich auf den neuen Stand zu bringen.
Bevor der Sommer richtig losgeht, empfehlen wir Ihnen, in die exklusiven Angebote für BDC-Mitglieder auf unserem Partnerportal reinzuschauen. Halten Sie Ihr BDC-LogIn bereit, Sie müssen sich einmal einloggen. Von Reisen, Autovermietung über Mode, Tickets, Elektronik – das Angebot ist groß!
Viel Spaß beim Lesen,
Ihre PASSION CHIRURGIE-Redaktion
Heute beginnt im Langenbeck-Virchow-Haus in Berlin der zweitägige Kurs “Kindertraumatologie”. Unter der Leitung von Professor Dr. Martin Lacher und PD Dr. Peter Zimmermann deckt das Programm neben Extremitätenverletzungen im Kindes- und Jugendalter Schädel-Hirn-Trauma, Thoraxtrauma, Abdominaltrauma, Beckentrauma, Polytrauma sowie nicht-akzidentelle Traumata und pathologische Frakturen ab.
Zusätzlich werden die Teilnehmenden Bildgebungsverfahren sowie Narkoseverfahren und Schmerztherapie bei verunfallten Kindern behandeln. Verschiedene Workshops, wie z.B. zur Thoraxdrainagenanlage, Extended-FAST und Osteosyntheseverfahren bieten ihnen die Möglichkeit, selbst Hand anzulegen.
Für diesen Kurs hat der BDC Referent:innen mit besonderer Expertise in der Kindertraumatologie aus Deutschland, der Schweiz und Österreich eingeladen.
Wir freuen uns, mit Professor Lacher und PD Dr. Zimmermann zwei hochkarätige Experten auf diesem Gebiet als Seminarleiter gewonnen zu haben!
BDC-Mitglieder Dr. Christos Zigouris ist seit über 20 Jahren Facharzt für Chirurgie. Für ihn ist das Faszinierende an seinem Handwerk, dass er mit seinen Händen ein Leben retten kann. Chirurgen sind die Handwerker unter den Ärzten. Denn bei einer Operation wird geschnitten, manchmal sogar gesägt, es wird genäht und repariert – genau wie in vielen anderen Handwerken auch. Außerdem ist ein Chirurg schon rein wörtlich gesehen ein Handwerker: Chirurgie kommt aus dem Griechischen und bedeutet übersetzt “Arbeit mit den Händen”.
Wichtig im OP sind vor allem das Einhalten strenger Hygiene-Regeln, Disziplin und Erfahrung sowie höchste Präzision. Denn als Chirurg übernehme er während einer Operation die Verantwortung für die unter Narkose stehenden Patienten, sagt Christos Zigouris. Seit 2007 ist er Chefarzt am Klinikum Idar-Oberstein. Steht er im OP kann er sich nicht nur auf seine Erfahrung, sondern immer auch auf sein Team verlassen. Denn trotz immer neuer technischer Entwicklungen von computergestützten Methoden bis hin zur Robotischen Chirurgie, bleiben viele Operationen weiterhin vor allem präzises Handwerk.
Besondere Sorgfalt ist bei onkologischen Eingriffen gefragt, also bei Krebs-Operationen. Darmkrebs ist einer der häufigsten Krebsarten in Deutschland. Jährlich erhalten rund 60.000 Menschen diese Diagnose. Eine recht häufige Operation ist deshalb die sogenannte Hemikolektomie, bei der ein Teil des Dickdarms entfernt wird. Auch wenn der Tumor vielleicht noch recht klein ist, muss dann ein deutlich größeres Stück Dickdarm entfernt werden, damit sich der Krebs nicht weiter ausbreitet. Für Christos Zigouris ist diese Operation Routine. Volle Konzentration verlangt der Eingriff trotzdem. Denn das Wohl der Patientinnen und Patienten steht für die Chirurgen immer an erster Stelle.
Diese Folge von Handwerkskunst gibt einen einzigartigen Einblick in die Welt der Chirurgie und zeigt, wie Erfahrung, Präzision und moderne Technik zusammenspielen.
Zum Video
Die Leitlinie „Diagnostik und Therapie der Adenokarzinome des Magens und ösophagogastralen Übergangs“ ist aktualisiert worden. BDC-Präsident Professor Dr. Dr. h.c. Hans-Joachim Meyer hatte an der Aktualisierung als Vertreter der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) teilgenommen.Die Neuerungen betreffen den Umgang mit Risikopersonen sowie die chirurgische und systemische Therapie.
Die wesentlichen Neuerungen der S3-Leitlinie im Überblick:
Quelle: Ärztenachrichtendienst
Zur Leitlinie
Auch im Jahr 2025 diskutieren die OP-Manager:innen die aktuellen Trends und konkrete Lösungsvorschläge für eine bessere Prozess-Steuerung.
Daten spielen eine immer wichtigere Rolle für eine effiziente und qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung. Durch die gezielte Nutzung vorhandener Daten können schon heute bedeutende Verbesserungen erzielt werden. Mit dem Benchmarking-Programm von BDA, BDC und VOPM ist das OP-Management seit über 15 Jahren in vielen Krankenhäusern Vorreiter bei der datengestützten Prozess-Steuerung.
Inwieweit die neue Regierung an diese Vorarbeiten anknüpfen wird, wird in dem ersten Block „Neue Gesundheitspolitik – Herausforderung für eine effiziente Prozess-Steuerung?“ thematisiert. Im zweiten Block „Turning data into better healthcare“ folgen Beispiele für eine effiziente Prozess-Steuerung. Neue Technologien bieten enorme Potenziale, um die Prozesse im OP-Bereich noch erfolgreicher zu gestalten. Praktiker aus verschiedenen Bereichen zeigen in diesem Jahr, wie sie die Steuerung von OP-Prozessen gezielt optimiert haben.
Sie können hierzu ausführlich mit Expertinnen und Experten und im Kollegenkreis diskutieren: Welche Anforderungen kommen auf mein Krankenhaus und mich zu? Wie nutze ich bereits vorhandene Daten für eine erfolgreiche OP-Steuerung? Was ist für mich wichtig? Und was gibt es außerhalb des OP? Diese und viele weitere Fragen werden im Fokus des Kongresses stehen.
Veranstaltungsort:
Kassel Kongress Palais
Friedrich-Ebert-Straße 152
34119 Kassel
Infos und Programm stehen auf der Kongress Webseite zur Verfügung: OP-Management Kongress
Große Anerkennung für eine herausragende medizinische Leistung: Privat Dozentin Dr. med. Carolina Pape Köhler, Chefärztin der Adipositalklinik am Klinikum Bielefeld Rosenhöhe, hat als 1. Ärztin in Deutschland und 1. Frau europaweit die Prüfung zum »Fellow of the European Board of Surgery (FEBS)« im Bereich der metabolischen und bariatrischen Chirurgie absolviert. Der BDC gratuliert seinem Verbandsmitglied sehr herzlich zur bestandenen Prüfung und zur Ernennung!
Der BDC hat sich bei den Mitgliedern AG 6 Gesundheit und Pflege zu den aktuellen Diskussionen um die Einführung eines verbindlichen Primärarztsystems, die im Koalitionspapier der AG 6 Gesundheit und Pflege festgehalten ist, in einem offenen Brief positioniert.
Aus Sicht des BDC kann ein gut konzipiertes Primärarztsystem mit einer sachgerechten Patientenkoordination grundsätzlich dazu beitragen, die Versorgung zu verbessern. Der Berufsverband appelliert allerdings dringend an die Verhandlungspartner, die
Chirurgie bei den genannten Ausnahmen von der primärärztlich-hausärztlichen Versorgung zu ergänzen. Denn Patienten mit akuten Verletzungen wie Platzwunden oder Knochenbrüchen benötigen unbedingt einen direkten und raschen Zugang zu chirurgischen Praxen. Im Bereich der Unfallchirurgie existiert bereits ein bewährtes Primärarzt-Verfahren für Arbeitsunfall-Verletzte als Durchgangsarzt-Verfahren nach dem Sozialgesetzbuch VII. Dies könnte als Blaupause dienen.
Sabrina Griesand studiert Physician Assistance an der Technischen Hochschule Deggendorf. Derzeit schreibt sie ihre Bachelorarbeit zum Thema „Ich arbeite noch in meinem Beruf, weil…“
In diesem Rahmen führt sie eine Online-Umfrage unter Klinikärztinnen und -ärzten durch. Ziel der Umfrage ist es, besser zu verstehen, welche Faktoren die Verweildauer und Berufsbindung von Ärztinnen und Ärzten im Klinikalltag beeinflussen.
Nach Abschluss der Auswertung erhält der BDC eine Zusammenfassung der Ergebnisse, die in der Passion Chirurgie veröffentlicht werden..
Im Folgenden finden Sie den Link sowie die wichtigsten Informationen zur Studie: https://survey.th-deg.de/index.php/513534?lang=de
Die ausführliche Datenschutzerklärung ist direkt im Umfrageformular eingebunden.
Ansprechpartnerin: Sabrina Griesand sabrina.griesand@stud.th-deg.de
Herzlichen Dank für Ihre Teilnahme und Ihre Unterstützung!
Die Monatsausgaben der Mitgliederzeitschrift können Sie als eMagazin online lesen.
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