Politik 07.05.2019
Präsidentenwahl der BÄK: 6 Fragen – 6 Kandidaten
Auf dem 122. Deutschen Ärztetag, der vom 28. bis 31. Mai 2019 in Münster stattfindet, wird ein neuer Präsident/eine neue Präsidentin der Bundesärztekammer gewählt. Prof. Dr. med. Frank Ulrich Montgomery, Präsident seit 2011, stellt sich nicht mehr zur Wahl.
Die Allianz deutscher Ärzteverbände hat in ihrer Sitzung sechs Fragen an die Kandidaten zur Wahl des Präsidiums der Bundesärztekammer formuliert. Hier finden Sie die Antworten von allen angefragten Kandidaten.
Über die Kandidaten
- Dr. med. Klaus Reinhardt (*1960)
niedergelassener Facharzt für Allgemeinmedizin
weiterer Arzt im Vorstand der Bundesärztekammer, Vizepräsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Vorsitzender des Hartmannbundes, Vorsitzender des Ausschusses GOÄ der BÄK - Dr. med. Ellen Lundershausen (*1951)
niedergelassene Fachärztin für HNO-Heilkunde
Präsidentin der Ärztekammer Thüringen, Vizepräsidentin des HNO-Verbandes - Dr. med. Heidrun Gitter (*1960)
Fachärztin für Chirurgie (Klinik für Kinderchirurgie)
Präsidentin der Ärztekammer Bremen, Vorsitzende des Landesverbandes Bremen des Marburger Bundes - Dr. med. Martina Wenker (*1958)
Fachärztin für Innere Medizin (Helios Lungenklinik)
Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen, Vizepräsidentin der Bundesärztekammer - Dr. med. Gerald Quitterer (*1956)
niedergelassener Facharzt für Allgemeinmedizin
Präsident der Bayerischen Landesärztekammer, Vorstandsmitglied im Bayerischen Hausärzteverband - Dr. med. Günther Jonitz (*1958)
Facharzt für Chirurgie (Unfallkrankenhaus Berlin)
Präsident der Ärztekammer Berlin, Vorstandsmitglied der Bundesärztekammer
| Frage | Antworten | |
|---|---|---|
| Der Wert der ärztlichen Freiberuflichkeit ist vielen – auch Ärzten – nicht mehr präsent. Fragen von Werten und Ethik sind Kernaufgaben des Kammersystems. Was planen Sie konkret, um Grundlagen, Bedeutung und Notwendigkeit von ärztlicher Freiberuflichkeit bei allen Ärzten und in der Gesellschaft wieder stärker ins Bewusstsein zu rufen? | Anzeigen | |
| Der Druck von kapitalträchtigen Investoren auf des Gesundheitssystem wächst kontinuierlich. Darin liegen Chancen aber auch Gefahren sowohl für den stationären als auch für den ambulanten Bereich. Wie stehen Sie zu externen Kapitalinteressen und wie soll angesichts des Kapitaldrucks die Freiberuflichkeit ärztlichen Handelns sichergestellt werden? | Anzeigen | |
| Der Bedarf an medizinischer Behandlung wächst stärker als die von berufstätigen Ärzten mögliche Arbeitszeit. Wie stehen Sie vor diesem Hintergrund zum Thema Patientensteuerung? | Anzeigen | |
| Der ambulant-stationäre Übergang muss besser werden. Wie stehen Sie in diesem Zusammenhang zu einer Öffnung der Krankenhäuser für niedergelassene Ärzte? | Anzeigen | |
| Die Selbstverwaltung wird immer mehr eingeschränkt. Mit welchen Maßnahmen wollen Sie das ändern? | Anzeigen | |
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