Sehr geehrte Kollegin, sehr geehrter Kollege,
alles neu und besser in 2023?
Nach schwierigen Jahren in den Praxen und Kliniken bleibt uns keine Zeit zum Durchatmen. Berlin und Düsseldorf bestimmen durch aktive, aber wechselnde politische Akteure*innen unsere Arbeit der nächsten Jahre in entscheidender Weise. IGES, TSVG, GKV-FinStG, KHGG NRW, etc., sie alle bestimmen unsere Zukunft. Um nicht nur bestimmt zu werden, sondern mitgestalten zu können, sind wir alle aufgefordert, uns aktiv an den Prozessen zu beteiligen. Wir freuen uns, alle Interessierten Kolleginnen und Kollegen zu einem Update mit wichtigen Neuerungen zu dieser Zoom-Mitgliederversammlung und Wahl eines neuen Vorstands einladen zu dürfen. Seien Sie dabei!
| BDC|Nordrhein: Jahrestagung 2022
07. Dezember 2022, 15:00 – 17:00 Uhr Videokonferenz per Zoom (Zoomlink geht Ihnen per E-Mail vom BDC zu) |
Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Dazuschalten!
Dr. S. Gregor, Prof. Dr. Bouillon
PD Dr. P. Fellmer, Dr. S. Gregor
Vorstand des BDC|LV Nordrhein
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Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat heute (18.11.2022) gegenüber der Presse einen Änderungsantrag der Ampelkoalition zum Krankenhauspflegeentlastungsgesetz (KHPflEG) scharf kritisiert. In dem Antrag geht es um die Finanzierung der Ausstattungs- und Betriebskosten der Telematikinfrastruktur (TI) über eine sogenannte “TI-Pauschale”.
“Bundesgesundheitsministerium und gematik wollen bei der TI alleine bestimmen und festlegen, was die Praxen angeblich alles brauchen”, so der Vorstandsvorsitzende Dr. Andreas Gassen.
Dem Fass den Boden schlage aber aus, dass die niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen dazu in Vorleistung gehen müssten, denn bis zur Erstattung könnten bis zu 72 Monate vergehen. “Wie kann die Politik eigentlich glauben, mit einem solchen Vorgehen verbunden mit einer ärztefeindlichen Flatrate-Mentalität und einer Erstattung a la Blackbox die Praxen für die Digitalisierung zu gewinnen?“, kritisierte Dr. Stephan Hofmeister, stellvertretender KBV-Vorstandsvorsitzender.
Die KBV dagegen schlägt vor, dass künftig GKV-Spitzenverband und TI-Anbieter die Höhe der Preise und der erstattungsfähigen Kosten für die TI-Komponenten vereinbaren, ähnlich wie die Festlegung von Preisen für neu auf den Markt kommende Arzneimittel.
Zur Pressemitteilung der KBV vom 18.11.2022
Sehr geehrte Kolleginnen,
sehr geehrte Kollegen,
zu einem Informations- und Meinungsaustausch laden wir Sie herzlich zur Jahresversammlung 2022 ein. Im Rahmen der Jahresversammlung waren ursprünglich Neuwahlen geplant. Aus verschiedenen Umständen konnten die Einladungen zur Neuwahl nicht zeitgerecht zugestellt werden. Nach dem Ausscheiden von Herrn Dr. Bongers als Vorsitzender werden Herr Prof. Pohlemann und Herr Dr. Bastian die Arbeit des Landesverbandes Saarland bis zur Neuwahl im Frühjahr weiterführen.
Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Peter Bongers
Vorstand BDC|Saarland
| Mittwoch, 23.11.2022 im Anschluss an das BG Unfallseminar 18:30 – 19:00 Uhr Chirurgie Hörsaal Uniklinik Homburg IMED Gebäude Nr. 41 |
| Programm 2022 | PDF öffnen | |
| Anmeldeformular | PDF öffnen |
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat heute (15. November 2022) bekannt gegeben, dass der Start des softwarebasierten Nachweisverfahrens, festgelegt in Richtlinie QSFFx, bezüglich der Versorgung der hüftgelenknahen Femurfraktur um ein Jahr verlängert wird. Auch der Ausnahmetatbestand wird entsprechend um ein Jahr verlängert.
Hintergrund ist laut G-BA, dass die Software zur richtlinien- und spezifikationskonformen Erhebung und Übermittlung der Daten aufgrund einer noch fehlenden technischen Spezifikationsversion und einer mindestens 9-monatigen Implementierungsdauer und anschließender Teststrecke nicht rechtzeitig zum derzeit vorgesehenen Verfahrensstart des Nachweisverfahrens und der Strukturabfrage der QSFFx-RL zur Verfügung gestellt werden kann. Folglich ist eine
Verlängerung der bestehenden Übergangsregelungen in § 12 QSFFx-RL zum Verfahrensstart des Nachweisverfahrens und der Strukturabfrage notwendig. In § 12 Absätze 2, 3, 4 und 5 QSFFx-RL erfolgt daher eine Anpassung der Fristen zur erstmaligen Datenübermittlung um jeweils ein Jahr.
Weitere Hintergrundinformationen: Meldung des G-BA
Am 10. November 2022 von 18.30 bis 19.30 Uhr startet das Webinar “Surgical performance and fatigue” der Union Europeenne des Medecins Specialiste (UEMS). Das Webinar findet dann jeden zweiten Donnerstag im Monat zur selben Zeit statt.
Es ist das zweite Webinar der Section of Surgery in der UEMS. Dabei geht es immer um Themen, die für möglichst viele Chirurginnen und Chirurgen von Interesse sind. Das Webinar “Surgical performance and fatigue” wird von Prof. Paul Ridgway, Präsident der Division of General Surgery in der UEMS, durchgeführt.
Hier geht’s zur Anmeldung.
Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat den Bericht des ersten Quartals 2021 zur Honorarentwicklung im Vergleich zu den entsprechenden Vorjahreszeiträumen veröffentlicht.
Hier geht es zum Download: Erstes Quartal 2021
Alle Honorarberichte der KBV – auch für die Vorjahre –, Kennzahlen der Abrechnungsgruppen, Fragen und Antworten zum Honorarbericht sowie grafische Darstellungen dazu finden Sie hier.
(Quelle: http://www.kbv.de/html/honorarbericht.php).
Der Honorarbericht und die Kennzahlen erscheinen quartalsweise. Das Gesetz zur Verbesserung der Versorgungsstrukturen in der gesetzlichen Krankenversicherung (VStG) überträgt der KBV die Aufgabe, einen Bericht über die Ergebnisse der Honorarverteilung, über die Gesamtvergütungen, über die Bereinigungssummen und über den Honorarumsatz je Arzt und je Arztgruppe zu veröffentlichen.
Dr. med. Minh-Tung Cao, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie mit Zusatzbezeichnung Handchirurgie und Facharzt für Allgemeine Chirurgie, ist neu am Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie am Städt. Klinikum in Brandenburg an der Havel und wird dort als leitender Arzt die Abteilung Plastische und Ästhetische Chirurgie aufbauen.
PD Dr. med. Antonio B. Ernstberger ist neuer Chefarzt der Unfallchirurgie und Orthopädie am Klinikum St. Marien in Amberg. Er war zuvor Chefarzt des Zentrums für muskuloskelettale Chirurgie am Klinikum Osnabrück.
Dr. med. Georg Fritzsch ist seit September 2022 neuer Chefarzt der Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie am Städtischen Krankenhaus Eisenhüttenstadt. Er löst Dr. med. Detlef Schmidt ab, der seinem Nachfolger jedoch bis zu seinem Ruhestand noch zur Seite stehen wird.
Dr. med. Benedikt Haager, zuvor Leiter des Bereichs Thoraxchirurgie am Klinikum Memmingen, ist nun Chefarzt des neuen Fachbereichs Thoraxchirurgie am Klinikum Kempten-Oberallgäu gGmbH.
Prof. Dr. med. Carl Haasper, Facharzt für Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie sowie Spezielle Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie und ehemaliger Chefarzt des Zentrums für Orthopädie, Unfallchirurgie und Ästhetik am AMEOS Klinikum Seepark Geestland, ist seit September 2022 Chefarzt der neuen Sektion Endoprothetik der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie der HELIOS Klinik Cuxhaven.
PD Dr. med. Kia Homayounfar wird neben seiner chefärztlichen Tätigkeit in der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Klinikum Kassel, als Chefarzt auch den chirurgischen Bereich der Abteilung Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie am Krankenhaus Bad Arolsen ausbauen.
Dr. med. Wojciech Jelen ist ab September 2022 neuer Chefarzt der Viszeralchirurgie im Krankenhaus Wittmund.
Dr. med. Hatim Kanaaneh leitet die neue Sektion Viszeralchirurgie innerhalb der Chirurgie am Diakonie-Krankenhaus Wehrda in Marburg.
Dr. med. Peter Korte übernahm zum 01.10.2022 die ärztliche Leitung der Unfallchirurgie und Orthopädie am Hümmling Krankenhaus Sögel. Korte ist spezialisiert auf minimalinvasive Hüft- und Beckenchirurgie sowie komplexe Ellenbogen- und Knieverletzungen und war zuvor am Klinikum Osnabrück in der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Handchirurgie tätig.
Dr. med. Klaus Küppers ist neben seiner Tätigkeit als Chefarzt der Unfallchirurgie und Orthopädie am St. Vinzenz-Hospital in Rheda-Wiedenbrück nun auch verantwortlich für die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Marienhospital in Oelde.
PD Dr. med. Jakob Nüchtern ist ab dem 1. September 2022 einer der neuen Chefärzte der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie an den Westküstenkliniken in Heide. Der ausgewiesene Spezialist für die Versorgung von Schwerstverletzen folgt dem bisherigen Chefarzt Dr. Klaus-Dieter Luitjens, der Ende August nach 23 Jahren in den Ruhestand geht.
PD Dr. med. Carolina Pape-Köhler ist seit dem 1.10.2022 eine der beiden Chefärztinnen der Adipositas Klinik am Klinikum Bielefeld/Rosenhöhe. Sie wird die duale Leitung neben Frau Dr. Beate Herbig übernehmen, die die Klinik seit dem 1. Dezember 2021 am Klinikum Bielefeld aufgebaut hat.
Nicht nur mit einem eigenen Stand, sondern auch berufs- und fachpolitisch in verschiedenen Sitzungen hat sich der BDC auf dem heute zu Ende gehenden Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU 2022) in Berlin eingebracht. Der DKOU ist der größte europäische Kongress auf diesem Fachgebiet. Das Motto des Kongresses in diesem Jahr lautet: Mit Begeisterung für unsere Patienten!
Der BDC ist unter anderem mit seinen beiden Vizepräsidenten vor Ort. Sie haben das folgende Stimmungsbild übermittelt:
Dr. Jörg-A. Rüggeberg
“Berufspolitische Sitzungen sind ja leider meist etwas trocken und spärlich besucht. Ganz anders diesmal auf dem DKOU. Unsere BDC-Sitzung am Donnerstagnachmittag zum Thema ‘Karriere in der Chirurgie und Familie gründen – wie geht das zusammen?’ war ein absolutes Highlight mit begeisternden und fesselnden Vorträgen und einer lebhaften Diskussion. Mit Sicherheit war das für viele im Saal eine Motivation, Kinder und Karriere nicht als Hindernis, sondern als Chance zu verstehen.“
Dr. Peter Kalbe
“Die gemeinsame Sitzung zu ‘Basics in der Kniechirurgie – Operationstechniken’ am Freitagmorgen war von der AGA (Gesellschaft für Arthroskopie und Gelenkchirurgie) mit absoluten Fachexperten besetzt und sehr gut besucht. Der BDC hat sich mit Tipps und Tricks zur Dokumentation und zu den notwendigen Genehmigungen eingebracht. Die Kooperation von fachlicher und berufspolitischer Sichtweise war sehr angenehm und zielführend.
Der BDC zeigt mit der Präsenz auf dem DKOU und mit dem September-Themenheft der Passion Chirurgie sein besonderes Commitment für die Orthopädie und Unfallchirurgie.”
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in Bonn/Köln hat mit Meldung vom 27.10.2022 die endgültige Fassung des Operationen- und Prozedurenschlüssels (OPS) 2023 veröffentlicht.
203 Vorschläge sind dort eingeflossen, zumeist von medizinischen Fachgesellschaften, Experten aus Ärzteschaft, Krankenkassen und Kliniken sowie von weiteren Organen der gemeinsamen Selbstverwaltung im Gesundheitswesen.
Neu sind unter anderem spezifische Kodes für die Adipositaschirurgie.
Das systematische Verzeichnis des OPS ist die Basis für die Verschlüsselung von Operationen und Prozeduren im ambulanten und stationären Bereich. In der vertragsärztlichen Versorgung sind ausschließlich die im Anhang 2 des einheitlichen Bewertungsmaßstabs (EBM) aufgeführten Kodes zu verwenden.
OPS und ICD-10-GM (Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification) sind die Grundlage für die Entgeltsysteme in der ambulanten und stationären Versorgung.
OPS Version 2023 – Onlinefassung
Prof. Dr. Michael Aufmkolk aus Ahaus, unter anderem Facharzt für Chirurgie und Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, und Dr. Holger Brinkmann aus Soest, Facharzt für Chirurgie, Unfallchirurgie und Orthopädie, sind die neuen chirurgischen Repräsentanten in der Vertreterversammlung der KV Westfalen Lippe. Beide sind BDC-Mitglied.
Ihre Stellvertreter sind Dr. Kai Neumeuer, Paderborn, und Dr. Christoph Tacke, Hagen.
Die Wahl der neuen Vertreterversammlung für die XVI. Amtsperiode (2023 bis 2028) durch die ärztlichen und psychotherapeutischen Mitglieder der Kassenärztlichen
Vereinigung Westfalen-Lippe fand vom 20.09. bis zum 30.09.2022 statt.
Zu den Wahlergebnissen der KV Westfalen-Lippe














