Aufgaben & Ziele
Mit der Deutschen Akademie für chirurgische Fort- und Weiterbildung übernimmt der Berufsverband der Deutschen Chirurgie aktiv Verantwortung für die kontinuierliche chirurgische Fort- und Weiterbildung sowie die professionelle Entwicklung in der Chirurgie in Deutschland. Die BDC|Akademie wurde 1985 gegründet und trug bis 2018 den Namen von Prof. Dr. Jens Witte, der sie strategisch weiterentwickelt und zu einer starken Institution gemacht hat.
Die BDC|Akademie bietet ein breit gefächertes Fortbildungsportfolio zu fachspezifisch-chirurgischen Themen sowie zu Management und Führung. Seit 2017 fester Bestandteil der BDC|Akademie ist die monatliche Webinar-Reihe „Leitlinien in der Chirurgie“, an der Interessierte live und interaktiv per Chat teilnehmen und CME-Fortbildungspunkte sammeln können. Darüberhinaus können alle Sessions flexibel, ortsunabhängig und bequem on demand als Aufzeichnung nachgeholt werden. Mittlerweile sind 100 Leitlinien aus allen chirurgischen Fachdisziplinen in der BDC|eAkademie abrufbar.
Neu im Programm der BDC|eAkademie ist die Podcast-Serie „Perioperative Medizin“, die für alle chirurgischen Fachdisziplinen die wichtigsten Themen des perioperativen Managements als kurze Lerneinheiten zum Download im Audioformat zusammenfasst.
Seit dem 01. Juni 2022 gibt es im Zwei-Wochen-Takt mit der Podcast-Reihe Surgeon Talk chirurgisches Fachwissen zum Hören: Interessante Fälle aus dem chirurgischen Alltag, Diskussionen von practice-changing Publikationen, neue Ideen zur Karriereplanung, Highlights der chirurgischen Fachkongresse oder auch mal ein Blick über den Tellerrand in der Gesundheitspolitik.
Leiter der BDC|Akademie
Prof. Dr. med. Andreas Kirschniak begann nach dem Studium der Humanmedizin in Tübingen und einer sich anschließenden mehrjährigen Tätigkeit am Anatomischen Institut der Universität Tübingen 2005 seine chirurgische Weiterbildung in der Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie Universitätsklinik Tübingen. Als Facharzt durchlief er die klassische Karriere bis zum Leitenden Oberarzt an der Chirurgischen Universitätsklinik Tübingen. Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Tätigkeit mit einer eigenen Arbeitsgruppe waren insbesondere die technologischen Entwicklungen in der minimal-invasiven und später dann auch der robotischen Chirurgie. Nach seiner Habilitation 2013 folgte 2019 der Ruf auf die W2-Professur „Chirurgische Technologie“ der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Professor Kirschniak ist seit August 2020 als Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Kliniken Maria Hilf GmbH, in Mönchengladbach unter Vertrag.
Von 2013 bis 2016 war Professor Kirschniak Vorsitzender der „Chirurgische Arbeitsgemeinschaft junger Chirurgen“ (CAJC) der DGAV, seit 2018 leitet er verantwortlich das Nachwuchsressort des BDC e.V. Er wurde am 01. April 2025 als stellvertretender Akademieleiter berufen und hat am 01. Juli 2026 die Leitung der BDC|Akademie vollständig übernommen.
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