Unser Format BDC|Schnittstelle präsentiert in regelmäßigen Abständen Persönlichkeiten mit wichtigen Funktionen im BDC. Heute im Fokus: Dr. Marie Samland, Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie und Landesverbandsvorsitzende des BDC|Berlin.

Ich möchte unsere Wertschätzung und Verantwortung rüberbringen!

1. Welchen Auftrag hast du dir für deinen Landesverband persönlich auf die Fahne geschrieben? Was sind deine Pläne in Berlin?
Die Mitglieder des BDC Landesverbandes haben am 8. Mai 2026 im Rahmen der Frühjahrstagung ihre Vorsitzenden und ihre Stellvertreter gewählt und ich freue mich sehr über die Ernennung zur Doppelspitze gemeinsam mit Dr. Karsten Mann. Ich möchte mich ganz herzlich für das ausgesprochene Vertrauen bedanken!

Unser Vorgänger Dr. Ralph Lorenz unterstützt aus „zweiter Reihe“ als stellvertretender Vorsitz; er blickt immerhin auf drei Legislaturperioden als Vorsitz zurück – was für eine Leistung! Besonderer Dank für ihren persönlichen Einsatz gebührt Frau Dr. Katharina Paul-Promchan, die seit 1. Oktober 2022 die Doppelspitze mit Dr. Ralph Lorenz inne hatte und nun ausscheidet.

Als Regionalvertreter wurde Herr Dr. med. Max von Seebach sowie als 2. Regionalvertreter Herr Dr. Gunnar Peters erneut gewählt. Gratulation!

Damit haben wir einen bunt gemischten Landesvorsitz aus verschiedenen chirurgischen Fachgebieten, aber auch verschiedene Schnittstellen in die ambulante und stationäre Versorgung. Diversität wie sie leibt und lebt.

Als einzige Frau im Vorsitz des Landesverband Berlin sehe ich hier direkt schon mal einen Auftrag für mich. Wie wäre es, eine geschlechtergerechte Besetzung innerhalb des Landesverband Berlin für die Legislatur ab 1. Oktober 2029 anzustreben? Oder gar im Vorstand des BDC? Gemische Teams arbeiten nicht nur besser, sondern bringen auch unterschiedliche Perspektiven ein. Und nur so gelingt eine echte Repräsentanz im Landesverband.

Ich begrüße den Trend sehr, dass engagierte Frauen vermehrt auch in Leitungsfunktionen im BDC gewählt werden. Nur zwei Beispiele: Für die Leitung der BDC-Landesverbandvorsitzenden wurde Frau Prof. Carolin Tonus (gemeinsam mit Herrn Dr. Björn Schmitz) zur Doppelspitze gewählt. Und im BDC Landesverband Bayern sind die beiden Landesverbandsvorsitzende weiblich besetzt mit Frau Dr. Julia Gumpp, gleichzeitig auch Präsidentin im Verein „Die Chirurginnen“, und Frau Dr. med. Kerstin Schick, zudem auch Vorstandsmitglied in verschiedenen Berufs- und Fachverbänden.

Das ist echt stark und wirft ein sehr gutes Licht auf den BDC!

Was ich mir daher auf die Fahne geschrieben habe? Gerade in Berlin in niederschwelligen und regelmäßigen Kontakt mit den BDC Mitgliedern zu kommen. Ich wünsche mir, dass wir es als Landesverband schaffen, mehr Frauen und mehr jüngere Leute zu ermutigen, berufspolitisch aktiv zu werden. Ich weiß, dass da draußen viele sind, dich sich gern mehr einbringen wollen, aber schlichtweg nicht wissen wie. Mir ist daher Nähe und Offenheit sehr wichtig. Dass wir weniger hinter “verschlossenen” Türen agieren, sondern vielmehr in den Austausch und Kontakt treten. Der neue BDC-Messenger bietet dafür schonmal eine geeignete Plattform (Mehr Infos: https://www.bdc.de/was-bringt-der-neue-bdc-messenger-von-doctolib-connect/page/2/.

Es ist gut, dass wir auf eine hervorragende Infrastruktur zugreifen können und uns jederzeit auf den Support der BDC Geschäftsstelle verlassen können. Danke dafür!

2. Welches Thema liegt dir in deiner Region den nächsten Jahren besonders am Herzen?
Ende 2023 hatten wir ein Stimmungsbild der Mitglieder im Landesverband Berlin im Rahmen einer Umfrage eingeholt mit dem Ergebnis, dass eine Weiterbildung im Verbund zwischen stationären und ambulanten Sektor dringend erwünscht ist. Die Ergebnisse präsentierte ich zur Frühjahrstagung des Landesverband Berlin 2024. Auch in der Passion Chirurgie haben wir die Umfrage aufgegriffen und diskutiert (https://www.bdc.de/wo-liegt-die-zukunft-der-chirurgischen-weiterbildung/. Aufgrund der Brisanz und dem großen Diskussionsbedarf wurde ich dann zu dem Thema „Zukunft der Weiterbildung – Zukunft des chirurgischen Nachwuchses“ zum Referatetreffen des BDC im November 2024 eingeladen, wofür ich dem Vorstand und insbesondere der Geschäftsführerin Frau Dr. Burgdorf, sehr dankbar bin! Das ganze Treffen war geprägt von Aktionismus und Tatendrang. Auch ging hieraus eine Projektgruppe zum Thema „Weiterbildung im Verbund“ hervor mit dem Ziel, Leitfaden und Unterlagen, wie Musterarbeitsverträge und Finanzierungsmodelle zu entwickeln. Es freut mich, dass ich hier die Perspektive der Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung aktiv einbringen konnte und das Ergebnis nunmehr online zu sehen ist als Leitfaden „Weiterbildung im Verbund“ (https://www.bdc.de/weiterbildung-im-verbund/).

Es ist gut, dass wir uns kräftig für die Weiterbildung stark machen. Und uns permanent fragen, wie zukunftsfähig und wie gut die chirurgische Weiterbildung aktuell ist.

Fakt ist: Die wenigsten Weiterbildungsstätten bilden aktuell das gesamte Spektrum der chirurgischen Weiterbildung ab. Aufgrund der Ambulantisierung verschieben sich ganze Teilbereiche in den ambulanten Sektor, die einen wesentlichen Bestandteil des chirurgischen Alltags ausmachen – mit dem Haken, dass dort eine chirurgische Weiterbildung nur in Ausnahmefällen stattfindet und die Finanzierung nur selten klar geregelt ist. Mit dem Leitfaden „Weiterbildung im Verbund“ haben wir nun umfassendes Informationsmaterial und praktikable Blaupausen erarbeitet, die juristische und organisatorische Unterstützung anbietet. So werden Themen wie Organisations- und Übernahmeverschulden aufgegriffen und rechtssichere Arbeitsverträge für Weiterbildungsverbünde angeboten. Insgesamt sind sektorenübergreifende, unbefristete Arbeitsverträge für die Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung anzustreben.

Es ist mein Wunsch, in Berlin möglichst viele Standorte zu begleiten, an denen die „Weiterbildung im Verbund“ gelingt und andere zum Nachahmen ermuntert.

Ich möchte unsere Wertschätzung und Verantwortung rüberbringen für eine gelungene chirurgische Weiterbildung.

Aber auch für das Thema „Surgeon Well-Being“ müssen wir uns unbedingt noch weiter einsetzen (https://www.bdc.de/resilienz-staerken-was-die-bdc-weiterbildungsumfrage-2025-zeigt/), denn dem Nachwuchs geht es aktuell nicht gut! Dass sich der BDC nun die Unzufriedenheit bedingenden Faktoren angehen möchte und eine Förderung des Wohlbefinden und der Resilienz plant, unterstütze ich daher sehr.

Mir sind lebenswerte Arbeitsbedingungen eine Herzensangelegenheit und ich werde nicht müde, mich dafür stark zu machen und einzusetzen. Wir alle haben wohl bereits unsere Berufung gefunden in unserer täglichen Arbeit als Chirurgin oder Chirurg. Es sind aber immer noch zu oft die Rahmenbedingungen, die dafür sorgen, dass – vor allem Chirurginnen – ihre Arbeitszeit reduzieren und nicht in dem Umfang erwerbstätig sind, wie sie es eigentlich sein wollen. Und ich frage mich: Wie geht es eigentlich den Vätern in der Chirurgie? Im Jahr 2019 haben etwa 7.000 Ärztinnen und Ärzte Elternzeit genommen, der Anteil Männer? Lag bei 2,5%! (Quelle: https://www.erfolgsfaktor-familie.de/resource/blob/212634/230c6b6c6183220850bbe489fc1203f7/2021-leitfaden-vereinbarkeit-im-krankenhaus-data.pdf).  Spannend finde ich, dass jeder dritte Vater berichtet, dass auf seine Elternzeit-Ankündigung abfällig oder negativ reagiert wurde (laut dem Bericht der Antidiskriminierungsstelle des Bundes aus dem Jahr 2022, https://www.antidiskriminierungsstelle.de/SharedDocs/downloads/DE/publikationen/Rechtsgutachten/schwanger_eltern_pflege.html?nn=305458). 19 % der Väter fühlten sich unter Druck gesetzt, gar keine oder eine kürzere Elternzeit zu nehmen. Zum Vergleich: Bei Müttern sind es 11 %. Väter werden also bei der Ankündigung sogar häufiger unter Druck gesetzt als Mütter – nur redet kaum jemand darüber. Ich möchte also die Väter ins Boot holen: Auch sie müssen gehört und gesehen werden, aber sich auch aktiv zeigen.

Und es geht noch weiter: Es ist mitnichten nur die Kinderbetreuung, sondern auch die Notwendigkeit Angehörige zu pflegen, die die Sorgearbeit dann oft zu einem 24/7 Job macht. Wir müssen daher bessere und zuverlässigere Kinderbetreuung einfordern, ein funktionsfähiges Pflegesystem etablieren und – gerade als Berufsverband – und uns ganz maßgeblich für die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben einsetzen. Familienbewusstsein hat in meinen Augen nichts mit Sozialromantik zu tun, sondern ist vielmehr unser alle Zukunftssicherung.  In den kommenden Jahren werden schließlich immer mehr Menschen als „Sandwich-Generation“ zwischen Kinderbetreuung, Pflegeverantwortung und Beruf feststecken.

3. Wie möchtest du die Themen mit dem BDC anpacken? Wen und was benötigst du dafür? Was sind die Hürden?
Flexible Arbeitszeitmodelle und eine offene Gesprächskultur sind schon mal ein Anfang. Es sind aber noch viele weitere Schritte notwendig und hierfür benötige ich die Unterstützung von den Mitgliedern des Landesverband, denn nur wenn wir wissen, wo die Schwierigkeiten in der Umsetzung von z.B. Arbeitszeitmodellen liegen, können wir auch unterstützen. Als weitere Hürde sehe ich die vielen Vorurteile – Feminismus, zum Beispiel, ist kein Frauenthema und damit alleinige Sache der Frauen. Wenn wir echte Gleichberechtigung wollen, dann geht es nur mit Hilfe beider Geschlechter, das heißt: Auch Chirurgen müssen Feministen sein.

4. Du bist auf Veranstaltungen oder Kongressen auch gern mal mit deinem Nachwuchs zu sehen. Wie sind die Reaktionen?
Es ist nicht so einfach, wie es nach außen wirkt, mit Baby oder Kleinkind auf einer Veranstaltung präsent zu sein. Drumherum ist natürlich irre viel zu organisieren. Auch der Alltag zu Hause mit meinen drei älteren Schulkindern ist vorab genau zu planen und zu besprechen. Mein Mann ist im Alltag der Kinder sehr präsent, obwohl auch er beruflich viel unterwegs ist. Wir halten uns quasi gegenseitig den Rücken frei und versuchen, die Sorgearbeit hälftig aufzuteilen.

Es gibt durchaus Stimmen, die sagen, dass Kinder auf einem Kongress unpassend sind und eine Kinderbetreuung vor Ort einen Rückschritt darstellt. Argument ist wohl, dass eine Teilnahme nur dann konzentriert erfolgen kann, wenn keine Kinder dabei sind.

Für mich ist die Kinderbetreuung vielmehr eine sichtbare Wertschätzung von Familien. Kinder können eben nicht immer „wegorganisiert“ werden. Dieses Jahr habe ich neben meinem Baby auch meine 10-jährige Tochter zur Jahresversammlung der Chirurginnen nach Erfurt mitgenommen. Für sie war es echt spannend, mal zu erleben, was ich so treibe, wenn ich nicht zu Hause bin. Und von der Schule konnte ich sie befreien mit dem Argument, dass es ihr als eine Art „Girl’s Day“ den Beruf der Chirurgin näherbringt.

Auf dem Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie 2025 oder zum Deutschen Chirurgie Kongress 2026 waren einige Babys und Kleinkinder präsent. Das Miteinander unter den Teilnehmenden war durchweg wohlwollend, hilfsbereit und wertschätzend. Die Solidarität ermuntert dann auch andere zu einer Teilnahme, die sonst nicht darauf gekommen wären. In der Elternzeit mal rauszukommen und sich weiterzubilden, ist eine echte Bereicherung. Daher ist in meinen Augen eine Kinderbetreuung zu Kongressen und Fortbildungsveranstaltungen eine Art Akzeptanz, dass Kinder in unser Leben dazu gehören und wir uns eben nicht zwischen Karriere und Kind(ern) entscheiden müssen, sondern beides miteinander kombinieren können und dürfen.

Ich bekomme stets sehr viel positive Reaktionen von anderen Kongressteilnehmern: Dass ich ein echtes Vorbild sei für andere Chirurginnen-Mütter oder dass ich genau die Art Vereinbarkeit lebe, worüber viele nur reden.

Auch einige berufspolitische Sitzungen habe ich mit Baby besucht und dies vorab immer angekündigt. Negative Reaktionen oder Erlebnisse hatte ich keine. Warum auch, die meisten haben selbst Kinder und vielleicht auch Enkelkinder. Und an all die Organisatoren der Veranstaltungen muss ich ein Lob aussprechen:  Der Baby-Hochstuhl steht schon bereit, ein Wickelbereich ist organisiert und hilfsbereite Unterstützung ist mir stets Gewiss.

Ich freue mich jedenfalls schon auf die Klausurtagung und das gemeinsame Jahrestreffen der BDC Landesverbände in Frankfurt am 12. und 13. Juni 2026, zu der ich mit meinem 10-Monate alten Baby anreise.

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5. Welche Verantwortung und welchen spezifischen Einfluss auf die Politik hat der BDC als berufspolitischer Vertreter aller Chirurginnen und Chirurgen und haben speziell die Landesverbände aus deiner Sicht?
Gerade die Landesverbände sind die Grundfesten für den gesamten Berufsverband, denn sie sind die ersten Anlaufstellen für die Mitglieder. Daher ist es in meinen Augen auch so wichtig, dass wir im Vorstand möglichst divers auftreten sollten, denn so können sich die Mitglieder im Landesverband besser identifizieren.  Die Landesverbände sind wesentlich näher dran an den Bedürfnissen der Einzelnen.

Die Grundlage ist der persönliche Kontakt. Ich möchte raus aus dem anonymen Raum, und einen Austausch schaffen, bei dem sich jeder gern zugehörig fühlt.

Übrigens finde ich gut, dass wir alle im Vorstand in Berlin in unterschiedlichen Gremien noch einen „Fuß in der Tür“ haben, ob in KV, Ärztekammer oder anderen Fach- und Berufsverbänden. Das ist so wichtig! Es ist vor dem politischen Hintergrund kaum noch möglich, alle Probleme allein zu lösen. Daher begrüße ich die Aktion des Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie, bei der alle aufgerufen waren, ihren zuständigen Abgeordneten zu schreiben in Hinblick auf die konkreten Auswirkungen des geplanten GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes, was ich natürlich direkt getan habe. Ich bin sehr gespannt, wie das Treffen in ein paar Wochen mit den Wahlkreisabgeordneten abläuft, zu der ich nun eingeladen wurde.

Ich sag mal so: Steter Tropfen höhlt den Stein.

6. Warum lohnt sich als Mitglied ein Engagement im BDC und wer kann/sollte für ein Mandat kandidieren?
Ein Engagement im BDC lohnt sich, weil berufspolitische Entscheidungen unseren Alltag unmittelbar beeinflussen – Arbeitsbedingungen, Weiterbildung, Krankenhausstrukturen oder Vergütung. Wenn wir diese Themen nicht selbst mitgestalten, werden sie von anderen entschieden. Der BDC bietet die Möglichkeit, die Zukunft der Chirurgie aktiv mitzuprägen und sich gleichzeitig mit engagierten Kolleginnen und Kollegen zu vernetzen. Die Akademie ist seit Jahren ein Garant für qualitative Fort- und Weiterbildung. Ich wünsche mir, dass sich künftig noch mehr Kolleginnen und Kollegen für ein Mandat im Verband zur Verfügung stellen – aus Klinik und Praxis, aus unterschiedlichen chirurgischen Disziplinen und besonders auch aus der jüngeren Generation. Der Verband lebt von der Vielfalt der Perspektiven. Der BDC ist über viele Jahre von sehr erfahrenen Persönlichkeiten geprägt worden, denen wir viel zu verdanken haben. Gleichzeitig ist es wichtig, dass nun auch jüngere Kolleginnen und Kollegen Verantwortung übernehmen und neue Ideen einbringen. Es geht nicht darum, die Lebensleistung der „Alten“ in Frage zu stellen, sondern darum, auf diesem Fundament gemeinsam die Zukunft der Chirurgie weiterzuentwickeln.

Berufspolitik braucht Erfahrung – aber sie braucht genauso neue Perspektiven und Engagement.

7. Was wünschst du dir für deinen Landesverband, den BDC und deine Arbeit in den nächsten Jahren nach innen und nach außen?
Desto mehr mitwirken, desto besser. Die Mitarbeit in den Berufsverbänden erfolgt ehrenamtlich und ich bin begeistert von dem Austausch und dem Einsatz. Gerade im Referat „Familie &  berufliche Perspektiven“ unter der Leitung von Frau Dr. Frauke Fritze-Büttner bin ich beeindruckt vom Engagement jedes Einzelnen. Ich finde es toll, innerhalb der Gruppe zu diskutieren, Umfragen und Artikel zu kreieren und merke, wie viel Leidenschaft für die Themen Vereinbarkeit und respektvolles Miteinander da ist, und was für unterschiedliche Hintergründe wir haben. Und dass dann trotzdem, oder vielleicht auch gerade deswegen, so viel Energie da ist, gemeinsam etwas zu bewegen!

Wäre es nicht wünschenswert, diese Diskussionsrunden einem noch breiteren Publikum zu öffnen, z.B. durch offene Treffen der Referate für alle interessierten Mitglieder aus dem Landesverband?

Copyright Hans-G. Unrau/ Intercongress

8. Warum lohnt sich als Mitglied ein Engagement im BDC und wer kann/sollte für ein Mandat kandidieren?
Im Oktober 2022 bin ich dem Aufruf zur Kandidatur zur Wahl im Landesverband Berlin nachgekommen. Mein damaliger Oberarzt hat mich sehr bestärkt, den Schritt zu wagen und mir das nötige Selbstvertrauen gegeben. Zu meiner Verblüffung wurde ich dann direkt zur zweiten Vorsitzenden gewählt. Und das hat mir gezeigt, dass wir uns oft einfach mehr zutrauen sollten und dürfen – und einfach machen sollten. Wenn ich das schaffe, dann schafft ihr das auch! Inzwischen bin ich in den BDC „reingewachsen“ und freue mich, für den BDC auf verschiedenen Veranstaltungen Sitzungen und Vorträgen als Mandatsträgerin aktiv mitzugestalten.

Kurzporträt Dr. med. Marie Samland
Dr. Marie Samland ist 1989 in Berlin geboren. Nach dem Studium an der Universität Leipzig absolvierte sie ihre Weiterbildung zur Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie an der Uniklinik Leipzig, den DRK Kliniken Berlin Köpenick und am BG Klinikum Unfallkrankenhaus Berlin mit Facharztprüfung im November 2025.

Aktuell arbeitet Dr. Samland als Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie am BG Klinikum Unfallkrankenhaus Berlin in der Klinik für Rückenmarkverletzte und Paraplegiologie.

Schon seit dem Medizinstudium ist Frau Dr. Samland berufspolitisch engagiert und konnte sich in den letzten Jahren in verschiedenen Berufs- und Fachverbänden einbringen und dem Nachwuchs eine Stimme geben. So hatte Dr. Samland von 2021 bis 2024 sowohl die Gremienleitung für das Junge Forum 0&U im Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) als auch die Sektionsleitung in der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) inne. Seit 2017 leitet Dr. Samland die Öffentlichkeitsarbeit im Jungen Forum 0&U und ist seit 2019 in der Sektion BerufsLEBEN aktiv. Im Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) ist Frau Dr. Samland im Oktober 2024 zur stellvertretenden Landesvorsitzende Berlins gewählt worden. Seit Oktober 2022 ist Dr. Samland stellvertretende Vorsitzende im BDC Landesverband Berlin, seit Mai 2026 Vorsitzende in Doppelspitze. Zudem wirkt Frau Dr. Samland in den BDC Themenreferaten „Familie und berufliche Perspektiven“ sowie „Nachwuchs und Karrieregestaltung“ mit und ist damit ein Teil des Präsidiums des BDC.

Frau Dr. Samland lebt mit ihrem Ehemann und vier Kindern in Berlin.

filo

Herzlichen Glückwunsch der neu gewählten Vorstandsspitze des BDC-Landesverbands Berlin! Am vergangenen Samstag fand die Wahl während der gemeinsamen Frühjahrstagung von ANC, BDC|Brandenburg und BDC|Berlin statt.

Die neue Doppelspitze besteht aus:
Dr. med. Marie Samland und Dr. Karsten Mann
2. Vorsitzender: Dr. Ralph Lorenz

Regionalvertreter: Dr. Max von Seebach
und stellvertr. Regionalvertreter: Dr. Gunnar Peters.

Ein herzliches Dankeschön geht an die bisherige Leitung Dr. Katharina Paul-Promchan und Dr. Ralph Lorenz!

Wir freuen uns über ein tatkräftiges Team, das die brennenden berufspolitischen Themen
wie Weiterbildung, Krankenhausreform, Sektorenvernetzung oder auch die Hybrid-DRGs für Berlin und Brandenburg angehen will.

Der BDC wünscht dem neu gewählten Vorstand viel Freude und Erfolg bei seiner Arbeit!

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

„KI geht unter die Haut – Innovation trifft Präzision.“ Sie sind herzlich eingeladen zur BDC-ANC Frühjahrstagung!

Die inzwischen 10. Gemeinsame Frühjahrtagung lädt Sie sehr herzlich ein, gemeinsam einen Blick in die Zukunft der modernen Chirurgie zu werfen. Freuen Sie sich auf spannende Einblicke in den Einsatz von KI in der Chirurgie sowie aktuelle Entwicklungen in der Fußchirurgie, Dermatochirurgie und Viszeralchirugie. Renommierte Expertinnen und Experten präsentieren neueste Erkenntnisse und diskutieren praxisnahe Ansätze für den klinischen Alltag. Seien Sie dabei und lassen Sie sich von innovativen Ideen und interdisziplinärem Austausch inspirieren.

Wir laden Sie sehr herzlich nach Potsdam ein und würden uns sehr freuen, wenn Sie sich an der offenen Diskussion zu diesen Themen aktiv beteiligen würden.

Im Rahmen der Frühjahrstagung findet die auch die Wahl des Vorstandes des Landesverbandes Berlin des Berufsverbandes der Deutschen Chirurgie für die kommende Wahlperiode statt.

Für die anstehende Wahl werden wir folgende Kandidatinnen und Kandidaten für den Vorstand vorschlagen:

Doppelspitze: Dr. Marie Samland und Dr. Karsten Mann
2. Vorsitzender: Dr. Ralph Lorenz

Regionlavertreter: Dr. Max von Seebach
stellvertr. Regionalvertreter: Dr. Gunnar Peters

Datum:     Samstag, 09. Mai 2026
Uhrzeit:    10:00 – 14:00 Uhr
Ort:           KV Brandenburg Potsdam, Saal Brandenburg
Pappelallee 5, 14469 Potsdam

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. Frank Marusch
Vorsitz
LV BDC|Brandenburg
Dr. Ralf Greese
Vorsitz
ANC Brandenburg
Dr. Volker Lacher
Vorsitz
ANC Berlin

 

 

 

Dr. Ralph Lorenz
Vorsitz
LV BDC|Berlin
Dr. Katharina Paul-Promchan
Vorsitz
LV BDC|Berlin
Einladung PDF öffnen

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

„KI geht unter die Haut – Innovation trifft Präzision.“ Sie sind herzlich eingeladen zur BDC-ANC Frühjahrstagung!

Die inzwischen 10. Gemeinsame Frühjahrtagung lädt Sie sehr herzlich ein, gemeinsam einen Blick in die Zukunft der modernen Chirurgie zu werfen. Freuen Sie sich auf spannende Einblicke in den Einsatz von KI in der Chirurgie sowie aktuelle Entwicklungen in der Fußchirurgie, Dermatochirurgie und Viszeralchirugie. Renommierte Expertinnen und Experten präsentieren neueste Erkenntnisse und diskutieren praxisnahe Ansätze für den klinischen Alltag. Seien Sie dabei und lassen Sie sich von innovativen Ideen und interdisziplinärem Austausch inspirieren.

Wir laden Sie sehr herzlich nach Potsdam ein und würden uns sehr freuen, wenn Sie sich an der offenen Diskussion zu diesen Themen aktiv beteiligen würden.

Im Rahmen der Frühjahrssitzung erfolgt auch die Wahl des Vorsitzes des Landesverbandes Berlin, zu der zusätzlich gesondert eingeladen wird!

Datum:     Samstag, 09. Mai 2026
Uhrzeit:    10:00 – 14:00 Uhr
Ort:           KV Brandenburg Potsdam, Saal Brandenburg
Pappelallee 5, 14469 Potsdam

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. Frank Marusch
Vorsitz
LV BDC|Brandenburg
Dr. Ralf Greese
Vorsitz
ANC Brandenburg
Dr. Volker Lacher
Vorsitz
ANC Berlin

 

 

 

Dr. Ralph Lorenz
Vorsitz
LV BDC|Berlin
Dr. Katharina Paul-Promchan
Vorsitz
LV BDC|Berlin
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Der BDC hat sich bei  den Mitgliedern AG 6 Gesundheit und Pflege zu den aktuellen Diskussionen um die Einführung eines verbindlichen Primärarztsystems, die im Koalitionspapier der AG 6 Gesundheit und Pflege festgehalten ist, in einem offenen Brief positioniert.

Aus Sicht des BDC kann ein gut konzipiertes Primärarztsystem mit einer sachgerechten Patientenkoordination grundsätzlich dazu beitragen, die Versorgung zu verbessern. Der Berufsverband appelliert allerdings dringend an die Verhandlungspartner, die
Chirurgie bei den genannten Ausnahmen von der primärärztlich-hausärztlichen Versorgung zu ergänzen. Denn Patienten mit akuten Verletzungen wie Platzwunden oder Knochenbrüchen benötigen unbedingt einen direkten und raschen Zugang zu chirurgischen Praxen. Im Bereich der Unfallchirurgie existiert bereits ein bewährtes Primärarzt-Verfahren für Arbeitsunfall-Verletzte als Durchgangsarzt-Verfahren nach dem Sozialgesetzbuch VII. Dies könnte als Blaupause dienen.

Zum offenen Brief des BDC an die AG 6 Gesundheit und Pflege

Unter dem Motto „Zukunftsvisionen – Wohin geht die Chirurgie?“ möchten sich die Vertreter:innen der Landesverbände BDC|Berlin, BDC|Brandenburg sowie der Arbeitsgemeinschaften der niedergelassenen Chirurgen in Berlin und Brandenburg (ANC) bei ihrer Frühjahrstagung mit zahlreichen wegweisenden Veränderungen in der Chirurgie auseinandersetzen und laden herzlich zur Teilnahme ein.

Die Veranstalter haben rund um das Thema sowohl berufspolitische als auch chirurgische Fachthemen ausgewählt. Für die einzelnen Themenbereiche ist es ihnen gelungen, kompetente Referent:innen zu gewinnen.

Alle interessierten Mitglieder sind herzlich nach Potsdam eingeladen. BDC und der ANC würden sich sehr freuen, wenn sich möglichst viele an der offenen Diskussion beteiligen würden.

Zeit: Samstag, 25. Mai 2024, 10 bis 14 Uhr,
Ort: KV Brandenburg Potsdam, Saal Brandenburg, Pappelallee 5, 14469 Potsdam

Das Programm entnehmen Sie bitte dem beigefügten PDF.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre

Prof. Dr. Frank Marusch
Vorsitz LV|BDC Brandenburg

Dr. Ralf Greese
Vorsitz ANC Brandenburg

Dr. Volker Lacher
Vorsitz ANC Berlin

Dr. Ralph Lorenz
Vorsitz LV BDC|Berlin

Dr. Katharina Paul-Promchan
Vorsitz LV BDC|Berlin

Unser Format BDC|Schnittstelle präsentiert im regelmäßigen Turnus Persönlichkeiten aus den BDC|Landesverbänden. Im Fokus sind diesmal die Vorsitzenden des Landesverbands BDC|Berlin Frau Dr. med. Katharina Paul-Promchan und Herr Dr. med. Ralph Lorenz.

1. Frau Dr. Paul-Promchan, Herr Dr. Lorenz, welchen Auftrag haben Sie sich für Ihren Landesverband auf die Fahne geschrieben?
Folgende Themen sind uns besonders wichtig:

Wir benötigen einen starken Berufsverband, um die Interessen aller Chirurgen und Chirurginnen auch gegenüber der Gesundheitspolitik zu vertreten.

2. Welches Thema liegt Ihnen für Ihre Region in den nächsten Jahren besonders am Herzen?
Berlin ist eine multikulturelle und diverse Großstadt mit vielen Praxen und Kliniken, aber auch mit einem zum Teil hohen Maß an Fachspezialisierung und sehr unterschiedlichen regionalen Versorgungskonzepten. Ziel ist es, eine bessere Verzahnung unter den unterschiedlichen Chirurginnen und Chirurgen zu schaffen. Mit Netzwerken wollen wir die Kommunikation fördern. Wir wollen vor allem auch die unterschiedlichen Chirurg:innen-Generationen verbinden.

3. Wie möchten Sie Ihre Themen mit Ihrem Verband anpacken?
Mit unserer deutschlandweit ersten Doppelspitze wollen wir in mehrfacher Hinsicht auch äußerlich ein Zeichen für den Wandel in der Chirurgie setzen, stationär-ambulant, weiblich-männlich!

Eine gute Kooperation erfordert eine zugewandte, offene, wertschätzende und kollegiale Kommunikation. Wir möchten Plattformen schaffen, wo sektorenübergreifend gemeinsam Lösungswege für die Zukunft diskutiert und erarbeitet werden.

4. Welche Verantwortung und welchen Einfluss auf die Politik haben die Landesvertretungen des BDC aus Ihrer Sicht?
Wir sind als Landesverband Brückenbauer und Bindeglied zwischen den Mitgliedern, den praktizierenden/ tätigen Chirurg:innen, der Vorstandsebene, dem Präsidium des Berufsverbandes der Deutschen Chirurgie (BDC) und der Gesundheitspolitik.

5. Was wünschen Sie sich für Ihren Landesverband und die BDC-Landesverbände in den nächsten Jahren?
Wir wünschen uns

6. Warum lohnt sich als BDC-Mitglied ein Engagement in den Landesverbänden? Wer kann für ein Mandat kandidieren?
Jede Kollegin und jeder Kollege ist sehr herzlich eingeladen und auch gleichzeitig aufgefordert sich im BDC- Landesverband Berlin zu engagieren. Wir möchten alle Chirurg:innen vertreten und mit einer Stimme sprechen. Dieses ist notwendig um ein Gegengewicht zur Gesundheitspolitik und deren Entscheidungen zu bieten und alle Entscheidungsträger zur Reflexion und Interaktion anzuregen.

Es werden neue Ideen und Konzepte benötigt, um unsere gemeinsame Zukunft der Chirurgie zu definieren und mitzugestalten. Wir möchten agieren statt reagieren!

BDC

Kurzporträt Dr. Katharina Paul Promchan
Geboren 1968 in Berlin
Medizinstudium an der Freien Universität Berlin
Facharztweiterbildung und -anerkennung Allgemeinchirurgie und Viszeralchirurgie in Brandenburg und Berlin
Zusatzbezeichnung Notfallmedizin
Promotion 2013 an der Charité Berlin
2011- bis 2019 Oberärztin am St.Josephs-Krankenhaus Berlin-Tempelhof
Seit 2019 Chefärztin der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Krankenhaus Bethel Berlin
Seit 2022 Landesvorsitzende des BDC Berlin

Kurzporträt Dr. Ralph Lorenz, FEBS-AWS
Geboren 1960 in Leipzig,
Medizinstudium an der Universität Leipzig,
Facharztweiterbildung für Chirurgie mit einem Jahr Pathologie in Leipzig, Braunschweig und Hannover
Promotion 1989, Facharztanerkennung 1994, Zusatzbezeichnung Rettungsmedizin 1994
Seit 2000 eigene Niederlassung in Berlin, seit 2006 Gemeinschaftspraxis 3+CHIRURGEN in Berlin
Seit 2011 Vorstandsmitglied der Deutschen Herniengesellschaft (DHG)
Seit 2011 Humanitäre Arbeit mit den CHIRURGEN FÜR AFRIKA
Seit 2014 Landesvorsitzender des BDC Berlin
2017 bis 2022 Vorstandsmitglied in der Europäischen Herniengesellschaft (EHS)
Seit 2021 Verbundweiterbildung mit der Charitè CBF
Seit 2022 Gast-Dozenten-Tätigkeit an der MHB Universität Brandenburg

Der BDC|Landesverband Berlin
Der Landesverband Berlin des BDC hat 861 Mitglieder. Dazu zählen 71 Chefärzte und -ärztinnen, 161 Oberärzte und -ärztinnen, 140 angestellte Ärztinnen und Ärzte, 94 Ärzte und Ärztinnen in Weiterbildung sowie 144 niedergelassene Chirurginnen und Chirurgen. Die restlichen Mitglieder des LV Berlin sind Chirurg:innen im Ruhestand, Student:innen oder Personen, die derzeit nicht chirurgisch tätig sind.

filo

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

die Corona Pandemie hat fast drei Jahre unser Leben bestimmt und das Veranstaltungsleben weitgehend lahmgelegt. Im Frühjahr 2023 beginnt das Veranstaltungs- und Kongressleben wieder langsam aufzublühen. Anlässlich der 7. Gemeinsamen Frühjahrstagung wollen wir erneut wie gewohnt zusammenkommen um „Neue Aspekte der CHIRURGIE“ vorzustellen und mit Ihnen zu diskutieren. Wir haben ein breites Spektrum an Themen zusammengestellt und lassen bewusst viel Raum für einen Austausch und eine breite Diskussion. Dabei haben wir sowohl berufspolitische als auch Fachthemen der Chirurgie ausgewählt. Es ist uns gelungen, für die einzelnen Themenbereiche kompetente Referenten zu gewinnen.

Wir laden Sie sehr herzlich nach Potsdam ein und würden uns sehr freuen, wenn Sie sich an der offenen Diskussion zu diesen Themen aktiv beteiligen würden.

Datum:     Samstag, 22. April 2023
Uhrzeit:    10:00 – 14:00 Uhr
Ort:           KV Brandenburg Potsdam, Saal Brandenburg
Pappelallee 5, 14469 Potsdam

Um Anmeldung mit beigefügtem Anmeldeformular wird gebeten: E-Mail: lorenz@3chirurgen.de

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. Frank Marusch
Vorsitz
LV BDC|Brandenburg
Dr. Ralf Greese
Vorsitz
ANC Brandenburg
Dr. Volker Lacher
Vorsitz
ANC Berlin

 

 

 

Dr. Ralph Lorenz
Vorsitz
LV BDC|Berlin
Dr. Katharina Paul-Promchan
Vorsitz
LV BDC|Berlin
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