Einsatz- und Katastrophenmedizin 01.02.2014
Ein Tag in Mazar-e-Sharif, Afghanistan
Afghanistan: Aryana hieß es in der Antike, Khurasan im Mittelalter. Ein Land in jahrzehntelangem Bürgerkrieg. Circa 30 Mio. Einwohner, 49 Sprachen, mehr als 200 Dialekte, drei Klimazonen, 652,000 km2, drei Viertel Gebirgsregionen.
Ethnos: Paschtunen – „Landesbegründer“ 42 %, verschiedene Stämme mit Stammesführer, Paschtu=100 % Sunniten. Tadschiken – 27 %, persisch sprechend ohne (!) Stammesgesellschaft, Sunniten, Hasara – persisch sprechend ABER Schiiten, 9 %. Usbeken – Turk Völker Zentralasiens, 9 % dazu noch Turkmenen, Aimaken, Belutschen.
Seit 70 Jahren besteht eine allgemeine Schulpflicht bis zur sechsten Klasse. Aufgrund der vielen isolierten Täler besteht trotzdem eine Analphabetenrate von 70 % – bei Frauen ca. 90 % (!). Es gibt 13 Universitäten und acht Fachhochschulen (teils im Aufbau). Bis 2012 wurden nur 125 Ärzte pro Jahr im Land ausgebildet. Es gibt nur 133 „Krankenhäuser“. Drei haben einen mit uns vergleichbarem Basisstandard. Die Operationsbedingungen sind mangelhaft (Abb. 1, 2). Nur 11 % sind am allgemeinen Stromnetz oder völlig zerstört. Dazu kaum Betten, selten Heizung, kaum Apparatur, wenig Medikamente. Die Familien pflegen die Angehörigen im Krankenhaus meist selbst.
Abb. 1: Chirurgischer Operationssaal eines afghanischen Krankenhauses

Abb. 2: Durch afghanischen Bürgerkrieg zerstörter Operationssaal; noch zu erkennen: Haltevorrichtung der OP-Lampe und Stahlträger – andere Flügel des Krankenhauses werden weiterhin genutzt

Ich habe mich freiwillig gemeldet. Hierzu wurde ich als Oberfeldarzt d. R. in München re-vereidigt. Ich wurde gut und exzellent in der Sanitätsakademie München, in Feldkirchen (Bayern) und am längsten in Ulm in der „Hindenburgkaserne“ ausgebildet. Die Nutzung der modernen Verteidigungswaffen der NATO entsprechend der Genfer Konvention habe ich sicher erlernt und wurde physisch ausreichend konditioniert. Ich habe viel gelesen und mich mental vorbereitet. Der medizinsche Auftrag übertraf meine Vorstellungen jedoch bei weitem.
Camp Marmal in Mazar-e-Sharif, Afghanistan Kurz nach fünf Uhr wachen wir auf. Es ist bereits hell in der Wüste im Norden des Landes. Ein Wecker ist nicht nötig. Obwohl stetig auf dem militärischen Flughafen der ISAF gestartet wird, lässt der heutige Motorenlärm der Transportmaschinen den Tag schon jetzt beginnen.
Wir hatten in der vorherigen Nacht gearbeitet. Auf dem Weg zum Frühstück treffen wir meine „Spieß“. Sie joggt mehrfach vor dem Dienst bis zu 18 km im Camp. Es wird zügig, aber lecker gefrühstückt. Pünktlich beginnt der offizielle Tag der Klinikkompanie des 28. DEU ISAF Kontingentes hier in Mazar um 07:30 Uhr – Sicherheitslage und die geplanten Aufgaben des Tages werden erläutert.
Die Morgenbesprechung und die innerklinische Kommunikation werden in Englisch geführt, um die Kameraden aus den US Corps, Ungarn, Niederlanden und den anderen Nationen gerecht zu werden. Es ist der erste Bündnisfall der NATO. Beteiligten Nationen wird die Freiheit und Möglichkeit gegeben, ihre unterschiedlichen Religionen im Camp Marmal zu leben. Das hat mich beeindruckt.
Zunächst werden die Visiten der Normalstation und der ITS bei Kameraden der ISAF durchgeführt. Da die Wundkeime der ebenfalls von uns stationär-behandelten einheimischen Bevölkerung eine hohe Resistenzlage gegenüber unseren herkömmlichen Antibiotika aufweisen, ist immer wieder eine Einzelisolierung erforderlich.ist immer wieder eine Einzelisolierung erforderlich. Das deutsche Krankenhaushygienegesetz wird streng eingehalten. Nur der Behandelnde betritt das Krankenzimmer. Verbände werden vorsortiert und dort durchgeführt.
Abb. 3: Ein Patient wird per Fax mit Schweregrad, Art und Umfang der Verletzung angekündigt. Es erfolgt eine sofortige Versorgungsplanung mit dem Klinikdirektor (rechts) und der Leiterin der ITS (links).

Der erste Alarm: Ankündigung einer Halsschussverletzung eines Einheimischen. Die Information kommt per Fax über eine Transport-Koordinationseinheit und enthält grobe Daten. Der Schockraum alpha ist für den Patienten vorgesehen. Ich bespreche die zu erwartende Diagnostik und das zeitnahe chirurgische Vorgehen mit dem Klinikdirektor. Bei uns ist die zuständige Leiterin der ITS (Abb. 3).Der Patient ist bereits chirurgisch notfallversorgt und tracheotomiert sowie über einen Woodbridge Tubus beatmet. Ein Team aus Chirurgen und Anästhesisten der Bundeswehr (Bw) hat den Verletzten bereits in Kunduz vorversorgt und uns detaillierte Informationen über den Befund mitgeteilt. Sein Zustand ist wieder kreislaufstabil. Die air medevac (medizinische Luftevakuierungsrettung) der Bw ist bestens ausgebildet und besteht aus einem leistungsstarken Team erfahrener Kollegen. Die Kommunikation und der Respekt sind vorbildlich. Als Transportmittel dienen Hubschrauber wie die CH-53 und die Transall C-160. Im CT sieht man eine cavernisierende Durchschusswunde mit Verletzung von Larynx und Halsweichteilen. Die rechtsseitige Schilddrüse ist zerstört worden und blutete in die Trachea ein, der Erstversorger konnte die Situation stabilisieren. Die großen Gefäße sind nicht relevant verletzt. Der hochmoderne OP-Saal des deutsch-geführten Feldlazarettes wird vorbereitet und die sofortige Rekonstruktion zusammen mit einem ungarischen Kollegen vorgenommen (Bild 4). Die Schilddrüse wird am Isthmus abgesetzt, die Trachea rekonstruiert, Shrapnelle werden geborgen und Gefäße sowie Ösophagus auf Läsionen geprüft. Einsetzen einer Trachealkanüle, Entfernen des Notfalltubus, Trachealnaht, Muskelrekonstruktion und schichtweiser Verschluss beenden den Eingriff. Ein ungarischer HNO-Arzt assistierte. Der Patient wird stabil auf die ITS verlegt und wacht am nächsten Morgen auf. Später spiele ich mit ihm Karten (Uno), er lacht, trickst mich manchmal aus, dann lache ich – wir sind zufrieden.
Abb. 4: Intraoperativer Situs bei Halsdurchschussverletzung: Blick von rechts auf den zertrümmerten Larynx und die Trachea nach resezierter rechtsseitiger Schilddrüse. Die Beatmung wurde vom erstversorgenden Team der Bw durch eine Notfalltracheotomie und Woodbridge-Tubus am Verletzungsort sichergestellt.

Ich sehe auf die Uhr, gleich 12:00 Uhr. Bevor ich etwas essen kann, denke ich an Maja. Sie müsste jeden Moment mit ihrem Vater zum Verbandswechsel kommen. Sie wurde bei einem Autounfall herausgeschleudert und skalpiert. Wir sahen sie in einer schweren Sepsis ohne wirkliche Überlebenschance. Nun ist sie wieder bei ihren Eltern und nimmt die drei Stunden Anfahrtweg über die löchrige, staubige Straße gern auf sich. Ich helfe beim Verbandswechsel, dass sie noch vor Sonnenuntergang wieder bei ihrer Mama ist. Maja ist tapfer. Ihr freundlicher und hilfsbereiter Vater ist auch stationär bei ihr, als wir Oberschenkelvollhaut transplantieren. Maja ist geduldig und neugierig. Wir lieben sie. Sie ist immer bei uns, genießt zwischendurch unser verführerisches, süßes Eis und hat nur wenige Tränen in den Augen, wenn wir ihre Wunden pflegen (Abb. 5). Durch stetige Hilfsbereitschaft versucht ihr freundlicher Vater, „etwas zurückzugeben“. Er hilft Majas Mitpatienten, wo er kann. Er hat eine gute Seele. Die kleine Maja wird wieder gesund. Sie hat zwar frontal und parietal keine Haare, aber sie wird eines Tages eine Burka tragen und vielleicht einen Mann heiraten, der so menschlich ist, wie ihr Vater.
Abb. 5: Kopfverband postoperativ – Hauttransplantation von beiden Oberschenkeln nach bds. pariental und frontal nach wochenlanger Behandlung bei schwerer Skalpierungsverletzung mit großflächiger Kalottenfreilegung bei privatem Verkehrsunfall. Spielzeug und Kleidung wurden in Deutschland gespendet.

Zügig wird Mittag gegessen. Dann behandeln wir die ambulanten Patienten, die bereits durch einen Kollegen vorversorgt wurden. Die Organisation ist perfekt. Ich kann mich auf alle verlassen. Der Radiologe teilt mir mit, er habe heute schon bei Einheimischen 30 RÖ-Thoraces befundet, die insbesondere auf Tuberkulosezeichen untersucht werden. Er fragt nach der eben stattgehabten Halsoperation und gibt sich mit seiner korrekten Diagnostik zufrieden. Es bleibt Zeit für einen Kaffee im Atrium in der heißen Sonne. Die Temperaturunterschiede sind hier enorm: Sommer bis 51°C und Winter bis -35°C. Die Aussicht auf die Berge ist phantastisch. Etwas neben dem Camp tront eine majestätische Steilwand. Doch der „Tetrapol-Alarm“ meldet wieder den Wunsch nach dringender Anwesenheit in der Klinik.
Einige Wunden müssen durch mehrere Kollegen versorgt werden: Kopfplatzwunde durch Verladen von Paletten, Fingerquetschwunde bei Schutz-Betonelementen, geschlossene Daumenendgliedfraktur, als eine 236 kg Tür eines Dingo versehentlich zufällt.
Wir visitieren noch einmal einen afghanischen Soldaten, der bei Bauchdurchschüssen lebensbedrohlich verletzt wurde: initial 12.000 Thrombos, 2.2 Leuk, ph 6.7 (!). Zwei Dünndarmteilresektionen, Dickdarmstoma und „hohe Hartmansituation“, V.A.C. bei schwerer Peritonitis und hochkomplexer intensivmedizinischer Behandlung (Abb. 6). Die Indikation für Blutprodukte wird „hart“ gestellt, denn Reserven für einen möglichen MASCAL (Massenanfall von Verletzten) müssen vorrätig sein. Der Patient ist heute nicht transportabel, daher wird im Bett lavagiert. Dialysemöglichkeiten bestehen im Camp nicht. Später erfahre ich, dass der 25 jährige 3 Wochen nach meiner Abreise verstarb.
Abb. 6: Intensivmedizinische und chirurgische Maximalversorgung nach Bauchdurchschuss, Thorax/Bauchwandphlegmone und Sepsis eines jungen Mannes der verbündeten afghanischen Truppen

Meine erste Patientin in Mazar wurde durch ein IED (selbstgebauter Sprengkörper) isoliert und durch einen Kopfschuss schwer verletzt. Sie war erst zweieinhalb Jahre alt und lief an der Seite ihres Vaters – einem Polizisten, dem der unmenschliche Anschlag galt. Ich spreche deshalb mit meinem Kommandeur über ein deutsches Kinderprojekt in Kabul, welches ich unterstützen möchte. Ich habe von Kolleginnen des Katharinen-Hospitals in Unna Spenden für bedürftige Menschen in Afghanistan erhalten. Außerdem beteiligten sich Bundeswehr-KameradInnen, die dem Land auf vielfältige Weise helfen. Ich habe den Betrag von meinem Privatvermögen verdoppelt und dem Kinderprojekt “Irene Salimi” zukommen lassen. Ein Elternteil wird ebenfalls stationär aufgenommen, damit sich die Kinder nicht einsam fühlen.
Die Nachmittagsbesprechung wird unterbrochen, als ein „CAT alpha“ Patient (Kategorie „lebensbedrohlich verletzt“) angekündigt wird. Ein Hubschrauber bringt den 11-jährigen Jungen aus den Bergen. 3,5h Flug mit Zwischentanken. Es wurde ein „Sturz aus großer Höhe“ angekündigt. Das Warten zermürbt, weil die Nacht hereinbricht. Der komatöse Junge hat klinisch nur noch Hirnstammzeichen. Das CT weist eine isolierte, linksseitige Kopfverletzung nach (es liegen keine anderen Verletzungsmuster vor). Er stirbt 30 Minuten später an den Folgen einer schweren Kopfimpressionsfraktur mit gravierendem Hirnödem in Einklemmung. Es war offensichtlich eine beabsichtigte Körperverletzung. Wir sind entsetzt. Nicht nur, weil es bei häuslicher Gewalt keine juristische Handhabe gibt, auch weil wir medizinisch nichts mehr erreichen konnten. Die englische Krankengeschichte wird formuliert und die kurze Akte geschlossen. Abendbrot? Habe ich vergessen…
Nun werden die Spätvisiten abgehalten und der NFA-Dienst (Notfallambulanz) kontrolliert. Meldungen werden besprochen und Freizeit komprimiert bei einem Kaffee genossen. Beraten haben wir heute wieder viel. Es gibt neue Meldungen aus Kabul und dem südlichen Landesinneren über Anschläge bei den Amerikanern, die sehr häufig das Ziel des Terrors sind. Dann werde ich noch kurz zu den Niederländern zur Einsicht in die Leistungsfähigkeit ihrer Flugzeuge eingeladen. Sie gewähren der ISAF und der Bevölkerung mit ihren F16 Air Protection und sind pausenlos im Einsatz. AWACS kontrolliert den Luftraum und meldet ungewöhnliche Bewegungen. Sie schützen nicht nur die Truppen der ISAF, sondern auch die einheimische Bevölkerung, die durch die ANP (Afghan National Police) und die ANA (Afghan National Army) eine innenpolitische Ordnung sichergestellt bekommen.
Abends sitzen wir zusammen und besprechen neben dienstlichen Aufgaben auch private Veränderungen und Probleme zu Hause in Deutschland. Es besteht die Möglichkeit anzurufen oder per E-Mail zu schreiben. Es herrscht eine bemerkenswerte Kameradschaft und ein adäquater Respekt untereinander. Spät nachts besprechen wir grob den kommenden Tag: Neurochirurg, Zahnarzt, Psychologe, Augenarzt, Radiologe, Urologe, Hautarzt, Internist/Endoskopie sowie das Pflegepersonal… Ein letzter Blick zu dem Nachtdienst auf unserer Station, hier werden noch fehlende Dokumentationen erledigt. Ach ja, ich habe wieder vergessen zu trinken. Schnell trinke ich eine Flasche Wasser aus und gehe zu meinem Shelter (Baracke) zurück.
Zwei Kameraden sitzen noch davor, singen leise und spielen Gitarre. Ich setze mich dazu und sehe in den Nachthimmel.den Nachthimmel. Die Mondachse steht anders als in Dortmund. Jetzt erst bemerke ich, das die bekannten Sternbilder anders aussehen, als in Deutschland. Die Sterne sind nicht weiß, sondern orange. Der Wüstenstaub verschiebt das Licht in den langwelligen Bereich. Es ist wunderschön. Nun dröhnen vier kräftige Motoren einer amerikanischen Galaxy C5 beim nächtlichen Start. Langsam kann ich die Geräusche des Camps den Flugzeugen und Fahrzeugen zuordnen. Ich nehme eine vier-Minuten Dusche. Meine staubige Uhr zeigt 1:35 Uhr. Mir fällt ein, dass ich heute vergessen habe, meine Wäsche zu tauschen. Aber das kann ich ja morgen noch machen (glaube ich jedenfalls). Ich bin müde und freue mich auf meine Stube. Ein letzter Blick auf mein Familienfoto, das ich neben mir an die Wand geheftet habe. Reiner, mein treuer Freund und ärztlicher Kollege, wünscht mir eine gute und erholsame Nacht. Ich schlafe sofort. Zum Träumen fehlt mir die Zeit…
Im Sommer bin ich wieder daheim. Nach der Landung in Köln/Wahn verbringe ich nur elf Stunden mit meiner Familie und nehme am nächsten Morgen meinen geplanten 48 Stunden Rufdienst in der Chirurgie in Unna wahr. Ich freue mich irgendwie. Zu Hause umgibt mich Stille. Es ist alles so grün. Ich genieße es. Ich schaue in den vertrauten Nachthimmel – bin zufrieden und glücklich.
Zwei Monate danach werde ich zu einem gemeinsamen Seminar mit den „alten“ Kameradinnen und Kameraden aus Mazar-e-Sharif an den Möhnesee geladen. Jeder im Ausland eingesetzte Soldat nimmt pflichtgemäß an einer solchen Veranstaltung teil. Ich bin froh, einige wieder zu erkennen. Wir besprechen mit Einsatzerfahrenen erlebte Situationen, Brennpunkte und persönliche, teils sehr emotionale Dinge. Es ist wichtig und richtig, dass die Bundeswehr solche Seminare zur Bewältigung von Erlebtem durchführt, da das Ausmaß der persönlichen Verarbeitung sehr unterschiedlich sein kann. Ich fahre zufrieden und erleichtert in mein „normales“ Leben zurück.
Meine persönlichen, religiösen und humanitären Wertvorstellungen haben sich seither geändert. Ich bin stolz, dass, dass ich Bedüftigen durch meine Arbeit helfen konnte. Ich danke allen Kameradinnen und Kameraden – insbesondere meinen Freunden Prof. Dr. Christian Willy, Oberstarzt und leitender Arzt im Bundeswehrkrankenhaus Berlin (Leiter Konsiliargruppe Chirurgie) und OSA Dr. Reiner Schallert, der mich freundschaftlich in Mazar führte… und allen Unbenannten, die uneigennützig anderen Menschen medizinische Hilfe zukommen lassen. Ich bin zufrieden und hoffnungsfroh, weil wir insbesondere dortigen Kindern helfen konnten. Sie erwartet eine ungewisse Zukunft – ich hoffe, dass Frieden eintritt.
Ob ich wieder fahren würde? Ja, ich würde nicht zögern.
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