01.07.2014

Aktuelle Nachrichten Ihres Berufsverbandes: Bericht des Präsidenten

Korrespondierender Autor Hans-Peter Bruch

Die Mitgliederversammlung hat den Vorstand in seinen Ämtern bestätigt. Es geht nun darum die Ausrichtung und das Aufgabenspektrum des BDC für die nächsten vier Jahre zu bestimmen und die entsprechende Ressourcenzuordnung zu beschließen.

Dies ist keine einfache Entscheidung. Denn es erhebt sich die Frage, bleiben wir bei dem, was den BDC die letzten zehn Jahre hervorragend getragen hat? Oder erweitern wir den Radius der Tätigkeiten, bearbeiten wir neue für die Arbeit unserer Mitglieder wichtige Felder, versuchen wir das Umfeld der Chirurgie mit zu gestalten, kümmern wir uns um die spezifischen Sorgen und Nöte auch der etablierten Chirurgen? Blicken wir über die Grenzen unseres Verbandes hinaus, definieren wir übergreifende Ziele, verbünden wir uns mit anderen starken Gesellschaften und Verbänden und versuchen, dort wo wir dies können, sinnvoll Einfluss zu nehmen zum Nutzen unserer Mitglieder? Ja ist es nicht längst angezeigt auf europäischer Ebene die deutsche Stimme zu stärken, damit wir nicht allen Entwicklungen unkommentiert und ohne sie im Geringsten beeinflussen zu können, Folge leisten müssen?

Diese Fragen bewegen mich am Ende meiner ersten Amtszeit.

Aber lassen Sie mich zuerst Dank sagen all unseren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen für ein weiteres Jahr hervorragender und sehr erfolgreicher Zusammenarbeit. Dank auch an die vielen Kolleginnen und Kollegen, die Zeit und Kreativität in die Arbeit für den BDC stecken. Erfolg ist immer eine Leistung des gesamten Teams. Die sehr erfreuliche Entwicklung der Mitgliederzahlen in den letzten Jahren zeigt, dass diese Leistung wahrgenommen und geschätzt wird. Und in diesem Sinne wollen wir weiterarbeiten.

Akademie und Kongressaktivitäten

Die Akademie ist und bleibt das Herzstück unseres Verbandes. Die Akademie wird nun seit fast einem Jahr auf der Grundlage einer Satzung gesteuert. Sie ist damit zu einem selbstorganisierten Teil des BDC geworden. Hoch motivierte Kolleginnen und Kollegen arbeiten zusammen mit Dr. Ansorg daran die Lehr- und Lerninhalte stetig weiter zu verbessern und attraktiver zu gestalten. Letztlich ist es das Anliegen von Dr. Ansorg über Mastertrainer und mentales Training ein zukunftssicheres Lehr- und Lerngebäude zu errichten. An dieser Stelle möchte ich es nicht versäumen den Herren Schröder und Krones für Ihre wirklich exzellente Arbeit und die Organisation der Gruppe zu danken.

Und damit will ich überleiten zum Bundeskongress in Nürnberg, der unter der Regie von BDC, BNC, und BAO unter Beteiligung einer wachsenden Zahl von Gesellschaften und Verbänden sehr erfolgreich stattfand. Neben der Fortbildung, die Klinik und niedergelassene Praxis zusammenführt, neben den Presseaktivitäten zu nosokomialen Infektionen, die von Frau Reisinger und Prof. Seifert professionell organisiert waren und neben Diskussionsrunden, liegt der große Schritt nach vorne in der unterdessen selbstverständlichen Kooperation der Gesellschaften und Verbände unter der Regie von Stephan Dittrich, dem an dieser Stelle ausdrücklich gedankt sei. Zum unübersehbaren “Highlight” hat sich, organisiert und geleitet von den Herren Krones und Schröder in Kooperation mit dem BDI, der Nachwuchskongress zur Vorbereitung auf das medizinische Staatsexamen entwickelt.

In diesem Zusammenhang sollten Quo Vadis und ein Workshop zu den Mindestmengen nicht vergessen werden, die gemeinsam mit der DGCH gestaltet wurden.

Weiterbildungskommission und Kooperation mit der DGCH, wissenschaftlichen Gesellschaften und Verbänden.

Die jahrelangen, wenig zielführenden Diskussionen in der Weiterbildungskommission sind einer konsensualen Diskussionskultur gewichen. Die Kommission wurde um die Berufsverbände BVOU und BNC erweitert und Frau Prof. Tempka, DGU, wurde zur dritten Vorsitzenden bestimmt.

In Anwesenheit von Frau Dr. Güntert und Dr. Bartmann BÄK wurden folgende einstimmigen, und für die Chirurgie insgesamt wichtigen, Beschlüsse gefasst:

Die Allgemeinchirurgie erhält keine Weiterbildungsinhalte mehr und wird in der neuen WBO nicht mehr genannt. Die Allgemein- und Viszeralchirurgie bleibt bestehen und wird ergänzt durch die Zusatzweiterbildung „Spezielle Viszeralchirurgie“.

Damit für die jetzt weitergebildeten Allgemeinchirurgen keine “dead ends” entstehen, kann die spezielle Viszeralchirurgie übergangsweise auch aus der Allgemeinchirurgie erreicht werden.

Dadurch könnte, wie einige Kollegen meinen, ein Problem im niedergelassenen Bereich entstehen, da die sogenannte kleine Alltagschirurgie in den Kliniken nicht ausreichend gelehrt wird. Verschiedene Modelle sollen daher ventiliert werden, wie es gelingen könnte, die Niederlassung attraktiver zu gestalten und über eine verbindliche Rotation in den niedergelassenen Bereich die notwendigen Weiterbildungsinhalte zu vermitteln. Letztlich werden die Zauberworte der Zukunft wohl Sektor übergreifende Versorgung und Sektor übergreifende Weiterbildung heißen.

Durch Kooperation mit Dr. Hans Spies, BDI, und Prof. Debus, Präsident der DGG, wird es möglicherweise gelingen einen seit langem zwischen Kardiologen, Angiologen und Gefäßmedizinern schwelende Auseinandersetzung zu beenden. Die Zusatzbezeichnung, die z. B. interventionelle Gefäßmedizin heißen könnte, soll berufsbegleitend von allen drei Disziplinen gelehrt und erreicht werden. Ich freue mich sehr, dass ich diesen Kompromiss moderierend begleiten durfte. Allein diese beiden Beispiele zeigen, wie wichtig es in Zukunft sein wird, mit möglichst vielen Gesellschaften und Verbänden freundschaftlich und im Sinne der Kompromissfindung zu kooperieren.

Unser wichtigster Partner dabei ist zweifelsohne die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie.

Die gemeinsam veranlasste Studie durch Next Practice in Bremen ist abgeschlossen. Sie zeigt eindeutig, dass der BDC, im Vergleich zu den Säulen der DGCH und der DGCH selbst, am nächsten bei den Wünschen und Erwartungen seiner Mitglieder ist. Dies muss uns Ermutigung und Ansporn sein, auf dem eingeschlagenen Wege zügig voranzuschreiten.

Leider sehen wir mit einer gewissen Ernüchterung, dass den sehr weitgehenden Vereinbarungen mit der Spitze der DGCH, die in Murnau und Hannover getroffen wurden, bis zum heutigen Tage keine wegweisenden Taten gefolgt sind. Mit gewisser Sorge nehmen wir zur Kenntnis, dass dabei der Versuch unternommen wird dem BDC die Motivation abzusprechen, die Einheit der deutschen Chirurgen überhaupt erreichen zu wollen – und dies obwohl der BDC nach den Vereinbarungen auf Vorstandsebene DGCH und BDC im Sinne dieser Vereinbarungen erhebliche personelle und finanzielle Vorleistungen erbracht hat.

Berufspolitische Aktivitäten

Im letzten Jahr wurden zunehmend Anfragen an den BDC gerichtet mit der Bitte unterstützend oder moderierend zu bestimmten Problemlösungen beizutragen.

Gemeinsam mit den großen Verbänden BDI, VLK, GFB haben wir uns um die neue GOÄ gekümmert und wir haben die Auswirkungen der GOÄ gestützt auf das Urteil erfahrener Juristen u. a. Dr. Heberer bewertet. Wir alle hoffen, dass sich die absehbar, negativen Folgen vor allem für die Krankenhäuser minimieren lassen und das System von PKV und GKV unter der Regie der BÄK in sinnvoller Weise weiterentwickelt werden kann.

Der Vizepräsident Rüggeberg und Herr Kollege Kalbe kümmern sich derzeit intensiv um selektive Aspekte der Versorgungsforschung, die im niedergelassenen Bereich von größter Bedeutung sind, etwa das Problem Hygiene und die Bewertung von Schnitt-Nahtzeiten. Besonders die Fragen der Hygiene werden intensiv durch Frau Prof. Seifert begleitet, die in allen wichtigen nationalen Gremien mit Sitz und Stimme vertreten ist. Online-Kurse des BDC auf dem Gebiet der Hygiene stehen kurz vor der Einführung.

Darüber hinaus wurde eine Clearingstelle für die D-Arztabrechnung eingerichtet, die Ihre Arbeit erfolgreich aufgenommen hat.

Mit dem Segen des Spitzenverbandes der Krankenkassen widmet sich der BDC dem Problem der ambulanten Operationen und es werden Sektor übergreifende DRG ventiliert. Der BDC wird unterstützt durch die TKK und deren Forschungsinstitut unter der Leitung von Herrn Hardy Mueller. Auch Prof. Franz Porzsolt aus Ulm ist involviert. Die Verhandlungen von Seiten des BDC zu den DRG werden vornehmlich von Dr. Dittrich geführt. Im Verbändeverband, der Allianz wurde Übereinkunft darüber erzielt, dass der vom BDC und anderen eingeschlagene Weg der Selektivverträge in bestimmten Bereichen beschritten werden muss, um neue Modelle der Finanzierung zu testen.

Im letzten Jahr ist ein Vorstoß beim gemeinsamen Bundesausschuss gescheitert, der darauf abzielte auch die Verbände zu bestimmten Leitlinien und Vorgaben zu hören, die den ambulanten Bereich betreffen.

Die Gespräche mit der AWMF vertreten durch Herrn Prof. Rahn würden vor kurzer Zeit wieder aufgenommen. Prof. Rahn hat zugesagt sich nachdrücklich dafür einsetzen zu wollen, dass ein bis zweimal im Jahr ein Gespräch zwischen der AWMF und den Berufsverbänden stattfinden soll, mit dem Ziel gegenseitiger Information und einvernehmlicher Problemlösung.

Ein weiterer Problemkreis, dem wir in den letzten Monaten sehr viel Aufmerksamkeit geschenkt haben ist der Umgang mit leitenden Ärzten und die Verelendung der Kommunikation. Es scheint geradezu üblich geworden zu sein, dass man Stellen über Head Hunter anbietet, die ungekündigt noch besetzt sind, ohne dass der Stelleninhaber davon informiert wird. Gemeinsam mit der DGCH, und gestützt insbesondere durch die CSU, wurden Gespräche mit Betroffenen aufgenommen, die unterdessen zu einem Code of Conduct geführt haben, der von Herrn Prof. Kuhlen entworfen wurde und der, nach redaktioneller Bearbeitung, auch durch die Kammer in Berlin ein Leitfaden für alle Kliniken werden könnte. Der Leitfaden soll die Art und Weise regeln, wie man miteinander umgehen soll, und wie man dies nach außen kommuniziert.

In der Zwischenzeit besteht ein vertrauensvoller Kontakt auch zu Konzernen und Klinikträgern, was uns die Möglichkeit verschafft, vernunftgeleitete, zielführende Gespräche zu führen und unsere Vorstellungen im Rahmen von internen Vorträgen darzulegen.

Zu diesen Aktivitäten zählt auch die Betrachtung der innerklinischen Leistungsverrechnung, die zu erheblichen Zerwürfnissen der primären mit den sekundären Leistungsträgern führt. Wenn die Primärversorger DRG-Margen erhalten, während die Sekundärversorger Echtkosten in Rechnung stellen, besteht immer die Gefahr, dass im Einzelfall nicht im Sinne des Patientenwohles entschieden wird, um negative Auswirkungen für das eigene Budget zu vermeiden. Außerdem wird das Instrument von den Administratoren nicht selten als Mittel zur Disziplinierung von verantwortlichen Leistungsträgern eingesetzt. Gemeinsam mit dem VUD, profilierten kaufmännischen Direktoren und den Professoren Neuhaus und Kreis wird ein Vorschlag für alle Klinken erarbeitet, wie in Zukunft mit der ILV verfahren werden soll. Eine entsprechende Veröffentlichung befindet sich in Vorbereitung,

Angeführt durch das WIDO, das wissenschaftliche Institut der Ortskrankenkassen, werden derzeit die mathematischen Voraussetzungen geschaffen, medizinische Qualität im Längsschnitt eines gesamten Behandlungsprozesses über alle Sektorengrenzen hinweg, zu erfassen und zu definieren. Noch sind die Ergebnisse nicht sehr valide, da besonders bei komplexeren medizinischen Sachverhalten der entsprechende Sachverstand fehlt. Entsprechend groß ist der Ärger daher über die sogenannten Lebensbäumchen, die Klinikqualität für jeden Patienten leicht erkennbar machen sollen. Um hier Transparenz zu erreichen und insbesondere zu verhindern, dass Patientenvertrauen zerstört wird, muss ein vernunftgeleiteter Dialog fortgeführt werden. Es müssen aber auch die eigenen Möglichkeiten gestärkt werden, argumentativ zu überzeugen.

Prof. Benz (Onkozert) ist daher auf den BDC und die DGCH zugegangen und hat vorgeschlagen, gemeinsam mit einer ganzen Reihe engagierter Kollegen und Kolleginnen an einem Vorschlag zur Harmonisierung wichtiger Patientendaten aus verschiedenen elektronischen Systemen zu arbeiten. Über die Zusammenführung dieser – manchmal über Jahrzehnte gesammelten – Daten verspricht man sich unangreifbare Argumente zu haben, um nicht oder wenig gerechtfertigten Anwürfen der Krankenkassen besser begegnen zu können.

Mit Patientenverbänden und dem deutschen Pflegerat wurden über gemeinsame Ziele und Vorstellungen erste Gespräche geführt.

Von außerordentlicher Bedeutung ist unterdessen auch die Pressearbeit. Sie ist in vorbildlicher Weise von unserer Pressereferentin Frau Reisinger initiiert worden. Über eine ganze Reihe von Presseerklärungen, Konferenzen und Interviews gelingt es mehr und mehr die Botschaften des BDC einer breiten Öffentlichkeit zu offerieren. Das Presseecho und die teilweise emotionsgeladenen Zuschriften zeigen dabei, dass es in der Regel gelingt, den Nerv der Zeit zu treffen.

Darüber hinaus werden wir mehr und mehr um Vorschläge gebeten, wie denn unter den sich schnell wandelnden Bedingungen Kliniken und ganze Netzwerke zukunftsfest organisiert werden sollen und wie es gelingen kann, sogenannte Leuchttürme in speziellen Segmenten der Chirurgie zu etablieren und zu halten. Der Kampf um die besten Köpfe auf dem Markt hat längst begonnen und dies betrifft vornehmlich den gut ausgebildeten Mittelbau der Kliniken. Dieser Mittelbau ist für das Patientenvertrauen, damit für die Patientenbindung und die Außenwirkung einer Klinik von immer größerer Bedeutung. Es erscheint daher notwendig wichtigen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen Perspektiven und auskömmliche Positionen mit Entfaltungsmöglichkeit zu offerieren, die sie der Notwendigkeit entheben sich andernorts um eine bessere Position bewerben zu müssen. Pilotprojekte dazu sind angelaufen.

Wie ihnen sicher bekannt ist, haben wir im letzten Jahr die Gemeinschaft Fachärztlicher Berufsverbände neu aufgestellt. Die GFB entsendet die deutschen Kollegen und Kolleginnen in die Gremien der UEMS. Wir sind damit in die Akademie der Gebietsärzte eingebunden, die gemeinsam mit BÄK und KBV Entwicklungen im Medizinsystem diskutiert und bewertet.

Über die GFB sind wir Mitglied in der Allianz der Ärzteverbände – einem lockeren Zusammenschluss aller großen Verbände. Sie bietet eine Plattform auf der die wichtigen Fragen der Medizin besprochen und Weichen gestellt werden können, wenn Einigkeit erzielt wird.

Das Präsidentenamt der Gemeinschaft Fachärztlicher Berufsverbände, welches ich derzeit in Personalunion mit meinen Aufgaben im BDC innehabe, eröffnet dem BDC die europäische Ebene und gibt uns die Möglichkeit, die Entwicklungen in der größten fachärztlichen Organisation Europas der UEMS mit 1.75 Millionen Fachärzten direkt zu verfolgen und zu beeinflussen. So kümmern wir uns gemeinsam mit dem Bundesverband der Freien Berufe um den freien Arztberuf in Europa. Mit Hilfe einer Umfrage unter den europäischen Kollegen und Kolleginnen wollen wir die Situation und die Vorteile des freien Berufes herausarbeiten.

Wir kümmern uns um die Voraussetzungen für eine europaweite Akkreditierung von Kongressen, Weiter- und Fortbildungsveranstaltungen.

Frau Professor Seifert hat es sich zur besonderen Aufgabe gemacht, den Normierungsbestrebungen der europäischen Kommission entgegenzuwirken. Nach dem Willen der Kommission sollen bis zum Jahre 2020 alle Dienstleistungen normiert werden. Ein Patient hätte damit einen Gesundheitsschaden, der nach industriellen Normen repariert werden würde. Der Arzt wäre in diesem System ein Dienstleister und er würde einen Dienstvertrag erfüllen müssen.

Wir haben in den letzten Jahren eine Fülle neuer und wichtiger Aufgaben übernommen und es ist dem BDC gelungen, seine Reputation im Chor der Berufsverbände zu entwickeln. Wir haben die Kooperationen mit anderen Verbänden und wissenschaftlichen Gesellschaften ausgebaut und wir haben gelernt, dass wir nur im Verbund mit anderen, alle wichtigen Informationen erhalten und vielleicht eine Chance haben, die Entwicklungen im Medizinsystem auf diese oder jene Weise positiv zu beeinflussen.

Ganz besonders wichtig in diesem Zusammenhang erscheint es uns dabei, bestehende Ressentiments abzubauen und Gräben einzuebnen. So gehört es sicher zu den ganz herausragenden Aufgaben des nächsten Jahres die Differenzen zwischen den beiden größten Verbände-Verbänden SpiFa und GFB auszuräumen und zu gemeinsamer Zielstellung in den wirklich wichtigen Fragen der Medizin zu gelangen. Denn nur so werden wir uns auf nationaler Ebene und in den Europäischen Gremien ausreichend Gehör verschaffen können.

Da sich das Medizinsystem in Deutschland und in Europa in rasantem Wandel befindet, und der Einfluss europäischer Entscheidungen deutlich zunehmen wird, aber auch in Deutschland erhebliche strukturelle Veränderungen anstehen, bin ich der festen Überzeugung, dass sich der BDC sehr viel mehr als bislang um die berufspolitischen Belange seiner Mitglieder kümmern und sich im nationalen und europäischen Maßstab engagieren muss. Dies aber bedarf der Zuweisung von personellen und materiellen Ressourcen für diese Aufgaben.

Bruch H. P. Bericht des Präsidenten. Passion Chirurgie. 2014 Juli, 4(07): Artikel 09_03.

Sie möchten weiterlesen?


Vorteile für BDC-Mitglieder

  • Vergünstigungen bei allen Fort- und Weiterbildungen

  • Exklusive BDC+ Artikel zu aktuellen Themen

  • Umfassendes Webinar- und E-Learning-Angebot

  • Rechtsberatung inklusive

  • Berufs-Haftpflicht-Versicherung inklusive

  • Zugriff auf alle Ausgaben PASSION CHIRURGIE

  • Lifestyle-Angebote

Panorama