Alle Artikel von kein Autor

Honorarbericht der KBV vom 1. und 2. Quartal 2018

Der Honorarbericht und die Kennzahlen erscheinen quartalsweise. Das Gesetz zur Verbesserung der Versorgungsstrukturen in der gesetzlichen Krankenversicherung (VStG) überträgt der KBV die Aufgabe, einen Bericht über die Ergebnisse der Honorarverteilung, über die Gesamtvergütungen, über die Bereinigungssummen und über den Honorarumsatz je Arzt und je Arztgruppe zu veröffentlichen.

Nunmehr liegt der Bericht über die Honorarentwicklung im ersten und zweiten Quartal 2018 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitrum vor.

HIER finden Sie neben den aktuellsten Honorarberichten der KBV Informationen zu weiteren Arztgruppen, Zeiträumen und Kennzahlen.

HIER finden Sie ein PDF zum 1. Quartal 2018

HIER finden Sie ein PDF zum 2. Quartal 2018

Quelle: http://www.kbv.de/html/honorarbericht.php

Webinar-Termin im Dezember 2020: S2k-Leitlinie „Operative Therapie der Nebennierentumoren“

Primäre Nebennierentumoren (NNT) sind hormonaktiv oder hormoninaktiv. Erstere stellen wegen der klinischen Symptomatik – insbesondere der arteriellen Hypertonie – eine OP-Indikation dar.Primäre Nebennierentumoren (NNT) sind hormonaktiv oder hormoninaktiv. Erstere stellen wegen der klinischen Symptomatik – insbesondere der arteriellen Hypertonie – eine OP-Indikation dar. Letztere werden in Abhängigkeit von Größe oder Wachstumstendenz operiert. Die große Mehrheit der NNT wird heute minimal-invasive entfernt. Dabei kommen laparoskopische oder retroperitoneoskopische Zugangswege infrage. Die Exstirpation maligner NNT (Nebennierenrindencarcinom, Nebennierenmetastasen) bieten im individuellen interdisziplinären Konzept die einzige kurative Option.

S2k-Leitlinie „Operative Therapie der Nebennierentumoren“

10.12.2020, 18:00 Uhr

Prof. Dr. med. Martin K. Walz

Zur eAkademie und den Webinaren…

BDC-Webinare

Seit September 2017 gibt es die BDC|Webinare (www.bdc-webinare.de). Bisher wurden auf der Plattform insgesamt 34 Leitlinien von Experten erfolgreich vorgestellt und besprochen. Jeden Monat wird von einem 45-minütigen Webinar eine chirurgisch relevante Leitlinie in ihren Grundzügen vorgestellt. Anschließend kann mit dem Referenten und anderen Teilnehmern via Chat diskutiert werden, selbstverständlich kostenfrei für alle BDC-Mitglieder. Und jede Teilnahme wird in der Regel mit zwei CME-Punkten zertifiziert.

Webinare im Archiv abrufen

Auch wenn einmal ein Termin verpasst wird, ist das kein Problem, denn der aufgezeichnete Vortrag mit Diskussion kann jederzeit aus dem Webinar-Archiv abgerufen werden. Detaillierte Informationen und Termine zu diesem Lernangebot und allen Webinaren sind unter www.bdc-webinare.de zu finden.

Geplante Webinar-Termine

  • •S1-Leitlinie „Verletzungen der subaxialen Halswirbelsäule”, Do. 28.01.2021, 18.00 Uhr, Dr. med. Philipp Schleicher

Schaufenster November 2020

Langzeitstudie gestartet zu Folgen der Belastungen am Arbeitsplatz durch Corona Krise

Die Goethe-Universität Frankfurt am Main hat das Forschungsprojekt „Arbeit und Befinden in der Krise“ gestartet, das die Auswirkungen und Konsequenzen der veränderten Arbeitsbedingungen durch die Corona-Pandemie untersuchen möchte. Dabei liegt ein besonderes Augenmerk auf dem Vergleich zwischen verschiedenen Branchen und Arbeitsmarktsektoren sowie auf dem Vergleich von MitarbeiterInnen aus verschiedenen europäischen Ländern. Damit wird dem Umstand Rechnung getragen, dass die einzelnen Länder und auch Bundesländer und Branchen sehr unterschiedlich von der Pandemie betroffen sind. Die TeilnehmerInnen können dabei fortlaufend in die Studie einsteigen, sodass man ein zeitkontinuierliches Design erhält (van Montfort, Oud, & Voelkle, 2018) und für den Zeitpunkt der Corona-Pandemie statistisch kontrollieren kann. Dieses zeitkontinuierliche Forschungsdesign erlaubt zudem einen Vergleich, inwieweit sich der fortlaufende Pandemiestatus auf die Wahrnehmung von Unsicherheit und Stress am Arbeitsplatz auswirkt.

Zur Umfrage…

© iStock/Jirsak

Akzeptanz von Gesundheits-Apps in der Bevölkerung hoch

Einer 20 Millionen Menschen in Deutschland nutzen digitale Gesundheitsanwendungen, rund 10 Millionen Diagnostik-Apps und über 3 Millionen haben mit ihrem Arzt oder Therapeuten live via Internet gesprochen. Das hat die Auswertung der jährlich durchgeführten Online-Befragung zum digitalen Gesundheitsmarkt E-Patient-Survey 2020 ergeben.

Demnach stieg die Nutzung von Diagnostik-Apps zwischen Frühjahr und Herbst von 10 auf 13 Prozent an, Onlinesprechstunden wurden von 5 Prozent der Befragten, zuvor 2 Prozent in Anspruch genommen. Ein starker Anstieg, obwohl die Studie im Herbst auf ein – weniger online affines – repräsentatives System umgestellt wurde. Bereits 4 Prozent der BürgerInnen haben eine App von ihrem Arzt verordnet bekommen.

Dabei ist der Zugang zu den Apps spannend: 46 Prozent der Nutzer haben die Apps eigeninitiativ im Internet gefunden, Freunde und Familie sind Empfehlungskanal Nr 2. mit 22 Prozent. Werbung liegt mit 14 Prozent gleichauf mit dem Empfehlungsgeber Arzt (14%), vor der Krankenkasse (13%), der Apotheke (5%) und dem Krankenhaus (3%). Die Datenerhebung fand vom 1. bis 16. Oktober 2020 statt.

Mehr zur Auswertung lesen…

Hohe Personal- und IT-Kosten tragen maßgeblich zu wirtschaftlichem Substanzverlust in Arzt- und Psychotherapiepraxen bei

© iStock/ everythingpossible

Seit 2017 hat sich das Einnahmenwachstum der 102.000 Arzt- und Psychotherapiepraxen weiter abgeschwächt. Steigende Einnahmen werden durch die Inflation sowie deutlich höhere Ausgaben, insbesondere für Personal und IT, weitgehend aufgezehrt. Im Ergebnis bedeutet das einen fortschreitenden wirtschaftlichen Substanzverlust der Praxen In Deutschland. Das sind die zentralen Ergebnisse eines Vorberichts zum diesjährigen Zi-Praxis-Panel (ZiPP), mit dem das Zi die wirtschaftliche Lage der Praxen zwischen 2015 und 2018 analysiert hat.

In der Erhebung wurde das Krisenjahr 2020 mit den coronabedingten Umsatzrückgängen aufgrund ausbleibender Patientenbesuche und den erheblichen Mehrkosten durch Schutz- und Hygieneregeln noch nicht berücksichtigt.

Mehr Informationen lesen…

 

 

PASSION CHIRURGIE im Oktober: Transplantationschirurgie

Wenig andere Themen wurden in den letzten Monaten ähnlich kontrovers diskutiert wie das der Organspende. Gastautor Dr. Axel Rahmel, Medizinischer Vorstand der Deutschen Stiftung Organtransplantation, umreißt in seinem Editorial die Vorstöße der Gesundheitspolitik.

Was hat sich getan in der Transplantationsmedizin? Das chirurgische Fokusthema wird in den Fachbeiträgen „Nierentransplantation und Lebendspende” und „Was gibt’s Neues in der Lebertransplantation?” aufgegriffen.

Oktober-Ausgabe PASSION CHIRURGIE
Alle Ausgaben PASSION CHIRURGIE

Seminar: Kindertraumatologie für D-Ärzte

Noch Plätze frei! 

27. bis 28. November 2020 in Dresden

Das zweitägige Kompaktseminar für Durchgangsärzte vermittelt besondere Kenntnisse für die Behandlung von Kindern. In Vorträgen werden spezifische Verletzungen im Kindesalter aller Regionen des Körpers hinsichtlich Diagnostik, Therapie und Prognose dargestellt und im Anschluss anhand von Fallbeispielen illustriert und interaktiv bearbeitet.

Das Seminar ist als bundesweite Fortbildung nach §34 SGB VII Ziffer 5.12 konzipiert und von der DGUV anerkannt.

HIER KLICKEN für mehr Informationen und zur Anmeldung…

BDC-Webinar am 29. Oktober 2020: S3-Leitlinie „Kinderschutz“

S3-Leitlinie „Kinderschutz“
29.10. 2020, 18:00 Uhr
Frauke Schwier

Fokus des Webinars ist das Erkennen einer körperlichen Misshandlung anhand von Verletzungen bei Säuglingen, Kindern und Jugendlichen und der Umgang mit diesen Hinweiszeichen in Bezug auf Diagnostik, Befundbeurteilung, Einschätzung einer Kindeswohlgefährdung und die interdisziplinäre Zusammenarbeit. www.bdc-webinare.de

Seit September 2017 gibt es die BDC|Webinare (www.bdc-webinare.de). Bisher wurden auf der Plattform insgesamt 30 Leitlinien von Experten erfolgreich vorgestellt und besprochen. Jeden Monat wird von einem 45-minütigen Webinar eine chirurgisch relevante Leitlinie in ihren Grundzügen vorgestellt. Anschließend kann mit dem Referenten und anderen Teilnehmern via Chat diskutiert werden, selbstverständlich kostenfrei für alle BDC-Mitglieder. Und jede Teilnahme wird in der Regel mit zwei CME-Punkten zertifiziert.

Webinaraufzeichnungen flexibel on demand

Auch wenn einmal ein Termin verpasst wird, ist das kein Problem, denn der aufgezeichnete Vortrag mit Diskussion kann jederzeit aus dem Webinar-Archiv abgerufen werden. Detaillierte Informationen finden Sie auf  www.bdc-webinare.de.

Die nächsten geplanten Webinar-Termine

  • „COVID-Leitlinie“ Do, 19. Novem­ber, 2020, 18:00 Uhr
  • „Operative Therapie der Nebennierenturmoren“ Do, 10. Dezember, 2020, 18:00 Uhr

Weitere spannende Webinare für 2020 und 2021 sind in der Vorbereitung

Bundesgesundheitsminister Spahn plant drittes Digitalisierungsgesetz

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hält das Tempo bei der Digitalisierung aufrecht. Im Ministerium wird an einem dritten Digitalisierungsgesetz gearbeitet. Geplant ist, die Zulassung für die sogenannten Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGAs) zu vereinfachen. Aktuell sind zwei DiGAs vom Bundesinstitut für Arzneimittelsicherheit und Medizinprodukte (BfArM) zugelassen: eine App bei chronischem Tinnitus sowie eine App gegen Angststörungen.

Künftig soll es eine Frist für die Festlegung von gruppenbezogenen Höchstbeträgen für die Hersteller geben. Diese sollen auch verpflichtet werden, Änderungen an der App zu dokumentieren – diese Festlegung gab es bisher nicht. Ein Teil der Daten aus den Apps soll auch in die elektronische Patientenakte (ePA) übernommen werden können. Weiteren Regelungsbedarf sieht das BMG bei der Weiterentwicklung des eRezepts – die Daten des eRezepts sollen mit der ePA kompatibel weren. Bislang handelte es sich um zwei getrennte digitale Anwendungen. Für den Pflegesektor ist die Einführung sogenannter DiPAs vorgesehen. Darüber hinaus sollen Privatversicherten an die Telematikinfrastruktur angeschlossen werden, um eRezept und elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen (eAU) nutzen zu können.

Quelle: Deutsches Ärzteblatt

Erste Apps auf Rezept

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte hat die ersten „Apps auf Rezept“ in das neue Verzeichnis für digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA aufgenommen.

Im DiGA-Verzeichnis werden digitale Gesundheitsanwendungen gelistet, also zum Beispiel Apps oder browserbasierte Anwendungen, die als Medizinprodukt mit niedrigem Risiko CE-zertifiziert sind, zusätzlich vom BfArM im Fast-Track-Verfahren geprüft wurden und damit vom Arzt verschrieben oder bei entsprechender Diagnose direkt von der gesetzlichen Krankenkasse erstattet werden können. Die „App auf Rezept“ wurde mit dem Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) in die Gesundheitsversorgung eingeführt.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn: “Dieses Verzeichnis soll für Ärztinnen und Ärzte zum Digital-Lexikon werden. Hier finden sie, welche Apps und digitalen Anwendungen verordnet werden können. Die Wirkung dieser digitalen Hilfsmittel wird genau überprüft. Deswegen wächst diese Liste nur langsam auf. Trotzdem ist das DiGA-Verzeichnis eine Weltneuheit: Deutschland ist das erste Land, in dem es Apps auf Rezept gibt.”

BfArM-Präsident Prof. Dr. Karl Broich: “Mit der erstmalig systematischen und zügigen Prüfung digitaler Gesundheitsanwendungen im neuen Fast-Track-Verfahren leistet das BfArM einen wichtigen Beitrag zur Digitalisierung der Gesundheitsversorgung. Das kommt den Patientinnen und Patienten sowie dem Innovationsstandort Deutschland gleichermaßen zugute – und macht das BfArM auch in diesem Bereich zum Vorreiter in Europa.“

Als erste Anwendungen hat das BfArM die App kalmeda und die Webanwendung velibra ins DiGA-Verzeichnis aufgenommen. Die App kalmeda des Herstellers mynoise GmbH bietet Patienten mit chronischer Tinnitusbelastung eine leitlinienbasierte, verhaltenstherapeutische Therapie. Die Webanwendung velibra des Herstellers GAIA AG dient der Unterstützung von Patienten mit Symptomen von bestimmten Angststörungen.

Die Bewertungszeit für das BfArM beträgt im Fast-Track-Verfahren drei Monate nach Eingang des vollständigen Antrags. Dabei prüft das BfArM, ob eine DiGA die in der Digitale-Gesundheitsanwendungen-Verordnung (DiGAV) definierten Anforderungen an Sicherheit und Funktionstauglichkeit, Datenschutz und Informationssicherheit sowie Qualität und insbesondere Interoperabilität erfüllt – sowie den durch den Hersteller beizubringenden Nachweis für die mit der DiGA realisierbaren positiven Versorgungseffekte. Falls für die DiGA noch keine ausreichenden Nachweise für positive Versorgungseffekte vorliegen, es dazu aber bereits vielversprechende Daten gibt und die weiteren Anforderungen erfüllt sind, kann der Hersteller auch einen Antrag auf vorläufige Aufnahme in das Verzeichnis stellen und die notwendige vergleichende Studie innerhalb einer Erprobungsphase von bis zu einem Jahr, in Ausnahmefällen mit Option einer Verlängerung durchführen.

Digitale Anwendungen werden nach erfolgreicher Prüfung vom BfArM ins DiGA-Verzeichnis aufgenommen. Aktuell befinden sich 21 Anwendungen beim BfArM in der Prüfung. Für weitere rund 75 Anwendungen hat das Innovationsbüro des BfArM bereits Beratungsgespräche mit den Herstellern geführt, sodass kurzfristig weitere Anwendungen in die Prüfung und ins Verzeichnis kommen werden

Damit ein Hersteller beim BfArM einen Antrag auf Aufnahme seiner digitalen Anwendung ins DiGA-Verzeichnis stellen kann, muss die Anwendung bereits zuvor als Medizinprodukt CE-zertifiziert worden sein und damit die Voraussetzungen für das Inverkehrbringen als Medizinprodukt erfüllt haben. In diese, dem Fast-Track-Verfahren beim BfArM vorgelagerte, Überprüfung der Marktzugangsvoraussetzungen hinsichtlich Sicherheit und Leistungsfähigkeit, klinischer Bewertung, Qualitätssicherung und Risikobewertung ist das BfArM jedoch nicht eingebunden.

Auch in den Verschreibungs- und Erstattungsprozess, der sich an die Aufnahme einer digitalen Anwendung ins DiGA-Verzeichnis anschließt, sind in erster Linie andere Akteure eingebunden, wie die ärztliche Selbstverwaltung und die gesetzlichen Krankenkassen.

Quelle: Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)

Schaufenster Oktober 2020

Mehrheit der Deutschen zufrieden mit Gesundheitssystem

Einer kürzlich veröffentlichten Studie zufolge sind 78 Prozent der gesetzlich Krankenversicherten derzeit mit den Leistungen des deutschen Gesundheitssystems zufrieden oder sehr zufrieden. Eine vergleichbar hohe Zufriedenheit wurde bisher nur in 2018 erreicht, stellt die Studie des Continentale Versicherungsverbundes heraus. Die neue Ausgabe der Studie aus 2020 gibt an, dass die Zufriedenheit deutschlandweit gegenüber dem Vorjahr um 7 Prozent gestiegen ist. Besonders deutlich war die Veränderung in Ostdeutschland: Hier sind 90 Prozent der gesetzlich Versicherten zufrieden oder sehr zufrieden, 15 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Bei den privat Versicherten sind laut der Studie 85 Prozent mit den Leistungen zufrieden.

„Bei aller Kritik aus Politik, Medien und auch aus Teilen der Bevölkerung zu einzelnen Maßnahmen in Zusammenhang mit Corona zeigt unsere Untersuchung: Die Bürger sind ausgesprochen zufrieden. Insgesamt mit unserem Gesundheitswesen, aber offenbar auch damit, wie wir in Deutschland durch die Coronakrise kommen, gerade im Vergleich mit anderen Ländern. Anders ist der deutliche Anstieg der Zufriedenheit nicht zu erklären“, sagte Helmut Hof­meier, Vorstand der Continentale Kran­ken­ver­siche­rung. Darauf deutet auch der überdurchschnittliche Anstieg in Ostdeutschland hin, wo es die wenigsten Coronafälle gab.

Teilzeitbeschäftigung in Krankenhäusern und medizinischen Praxen gestiegen

Das Statistische Bundesamte hat in seiner jüngsten Statistik zur Entwicklung des Personals in Kliniken und medizinischen Praxen dargestellt, dass sich das Verhältnis von Vollzeitbeschäftigung gegenüber Teilzeitbeschäftigung in den letzten fünf Jahren verändert hat. Dabei stieg der Anteil der Teilzeitbeschäftigten in den Jahren 2014 bis 2019 von 39 Prozent auf 42 Prozent an. Zeitgleich sank in diesem Zeitraum der Anteil der Vollzeitbeschäftigten von 54 Prozent auf 50 Prozent. Fast unverändert blieb der Anteil des Personals mit einer geringfügigen Beschäftigung, der 2019 bei 8 Prozent lag.

Die Erhebung zeigte einen weiteren Trend auf: Männer waren 2019 öfter in Teilzeit beschäftigt als noch fünf Jahre zuvor. Insgesamt stieg der Anteil der männlichen Teilzeitbeschäftigten in Krankenhäusern und medizinischen Praxen von 8 Prozent auf 11 Prozent, während der Anteil weiblicher Teilzeitkräfte von 85 Prozent im Jahr 2014 auf 82 Prozent im Jahr 2019 sank.

Details lesen…

(c) iStock/valentinrussanov

Praxen: 25 Stunden pro Woche für Pandemiebekämpfung

Welcher Kosten- und Zeitaufwand entsteht für niedergelassene ÄrztInnen infolge des Pandemiemanagements in der Woche? Das herauszufinden war Ziel der Online-Umfrage des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) und der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Berlin unter Berliner Arztpraxen. Das Ergebnis:

Durchschnittlich werden 25 Stunden pro Woche für pandemiebezogene Aufgaben aufgewendet. Dabei haben die befragten Praxen im Mittel 41 PatientInnen betreut sowie 26 Personen beraten, die anschließend nicht in der Praxis getestet oder behandelt wurden. Insgesamt entfielen 7,85 Stunden auf die Beantwortung telefonischer Anfragen zu COVID-19 und entsprechende Testungen sowie 10,2 Stunden auf Tests und Dateneingaben. Bei den positiv getesteten PatientInnen haben die Praxen durchschnittlich 2,85 Stunden pro Woche für die Kommunikation mit Gesundheitsämtern, zur Patientenberatung und zum Monitoring gebraucht.

An der Erhebung vom 28. August bis 9. September 2020 haben 78 Haus- und Facharztpraxen teilgenommen.

Mehr Informationen lesen…

 

 

 

 

Personalia Oktober 2020

Dr. med. Giuseppe Broccoli leitet seit dem 01. September 2020 das Zentrum für Hand- und Rekonstruktive Chirurgie der Roland-Klinik in Bremen. Er war zuvor Leitender Arzt am Kantonspital Winterthur in der Schweiz.

Dr. med. Michael Fiedler ist neuer Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie der Thüringen-Klinik Pößneck. Der Facharzt für Viszeralchirurgie und für Proktologie war zuvor viele Jahre leitender Oberarzt in Eisenberg und kurzzeitig in Schleiz tätig, bevor er nun die Leitung in Pößneck antrat.

Prof. Dr. med. Andreas Kirschniak, Leiter des Themen-Referates Nachwuchsförderung im BDC und zuvor Leitender Oberarzt der Klinik für Allgemeine, Viszeral- und Transplantationschirurgie der Universitätsklinik Tübingen, ist seit dem 01. August 2020 Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie der Kliniken Maria Hilf in Mönchengladbach.

Prof. Dr. med. Christian Klink übernahm zum 01. August 2020 die Leitung der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie des Diakonissen-Stiftungskrankenhauses in Speyer. Der Facharzt für Chirurgie und Viszeralchirurgie mit Zusatzbezeichnung Spezielle Viszeralchirurgie war zuvor langjähriger Leitender Oberarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie an der Uniklinik der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen.

Dr. med. Bernd Linsmeier wechselte zum 01. September 2020 als Chefarzt der Klinik für Thoraxchirurgie an das Klinikum Bamberg. Er war zuvor Leitender Oberarzt und Sektionsleiter im Bereich Thoraxchirurgie in der Klinik für Herz- und Thoraxchirurgie am Klinikum Bayreuth.

Dr. med. Martin Pronadl, Experte auf dem Gebiet der minimalinvasiven Chirurgie und zuvor Leitender Oberarzt an der HELIOS St. Elisabeth-Klinik Oberhausen, leitet nun als Chefarzt die Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie des Städtischen Krankenhauses Maria-Hilf in Brilon.

Stephan Trainer ist bereits seit dem 1. April 2020 neuer Chefarzt der Klinik für Thoraxchirurgie am Agaplesion Markus Krankenhaus in Frankfurt am Main. Der bisherige Leitende Oberarzt der Klinik trat die Nachfolge von Prof. Dr. med. Joachim Schirren an, der sich in den Ruhestand verabschiedete.

Dr. med. Fabian Wolfrum ist zum Chefarzt der neuen Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie am St. Joseph-Stift Bremen berufen worden. Diese geht aus dem Zentrum hervor, das Wolfrum im Rahmen der Kooperationstätigkeit 2018 etabliert hatte.