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Auszeichnungen und Ernennungen von BDC-Mitgliedern – 1. Quartal 2013

Aus der Passion Chirurgie 01/2013

Priv.-Doz. Dr. med. Joachim Conze ist seit Oktober 2012 Partner und stellvertretender Leiter am Hernienzentrum, Dres. Muschaweck, Conze, in München.

Dr. med. Fabio Crescenti ist seit Oktober 2012 neuer Chefarzt der Abteilung für Viszeralchirurgie in der Chirurgischen Klinik der Aller-Weser-Klinik Verden.

Dr. med. Thomas Grube ist seit August 2012 neuer Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie am St. Georg Klinikum in Eisenach.

Prof. Dr. med. Karl-Hermann, Chefarzt der Klinik für Viszeral-, Gefäß- und Thorax-Chirurgie Markus-Krankenhaus in Frankfurt am Main, ist neuer kommissarischer Leiter der Chirurgischen Abteilung am Hochstift Worms.

Prof. Dr. med. Reinhard Hoffmann, Leiter der Unfallchirurgie an der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik (BGU) wird 2013 neuer Präsident der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie sowie von ihrem Dachverband, der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie.

Dr. Ursula Kempf ist neue Chefärztin der Gefäßchirurgie am Ev. Jung-Stilling-Krankenhaus Siegen.

Prof. Dr. med. Peter Langer ist neuer Chefarzt der Chirurgischen Klinik I für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie am Klinikum der Stadt Hanau.

Dr. med. Petra Beatrice Meier ist seit September 2012 neue Chefärztin der Chirurgischen Klinik im St. Marien- und St. Annastifts-Krankenhaus Ludwigshafen.

Dr. med. Moritz Meyer ist seit September 2012 neuer Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie am St. Marien-Krankenhaus Ahaus-Vreden.

Priv.-Doz. Dr. med. Julia Seifert, leitende Oberärztin der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie am Unfallkrankenhaus Berlin (ukb), ist neue Vizepräsidentin des BDC, bis zum 1. Mai 2013 kommissarisch, in der BDC-Mitgliederversammlung stellt sie sich dann der Wahl.

Dr. med. Thomas Sonnenberg ist seit Okotber 2012 Chefarzt der neu gegründeten Klinik für Adipositas- und Metabolische Chirurgie des Sana Klinikum Remscheid.

Dr. med. Univ. Florian Stadler ist seit Oktober 2012 neuer Chearzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie an den Sana-Kliniken des Landkreises Cham.

Dr. med. Bernd Stechemesser hat im August 2012 das Hernienzentrum Köln übernommen.

Dr. med. Hugo Steinröder ist neuer leitender Arzt in der Chirurgie am Regionalspital Prättigau in Schiers in der Schweiz.

Dr. med. Franz Ulrich Zittel ist neuer Chefarzt der Abteilung für Chirurgie an der Stadtklinik-Chirurgie Frankenthal.

Aus der Passion Chirurgie 02/2013

Dr. med. Frank Auerbach ist seit Januar 2013 neuer Chefarzt für die Hauptabteilung Unfallchirurgie an der Kreisklinik St. Elisabeth in Dillingen.

Dr. med. Stefan Bartsch, niedergelassener Arzt in der Praxis am Wall in Rinteln, ist neuer leitender Arzt der Sektion für Schulter- und Gelenkchirurgie.

Dr. med. Stephan Bergmann-Paslat ist seit Oktober 2012 als beratender Arzt im Ressort Behandlungsfehler-Regresse der DAK in Bremen tätig.

Dr. med. Joachim Bleeck ist neuer Chefarzt der Abteilung für Unfallchirurgie und Orthopädie am Krankenhaus Friedrichroda.

Dr. med. Norbert Langen ist neuer ärztlicher Leiter der Paracelsus-Klinik in Bremen.

Prof. Dr. med. Ralf Metzger ist seit Januar 2013 neuer Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie des Saarbrücker Caritas-Klinikums.

Prof. Dr. med. Hans-Jörg Oestern, ehemaliger Chefarzt der chirurgischen Klinik am Allgemeinen Krankenhaus Celle, wurde die Ehrenmitgliedschaft der European Society for Trauma and Emergency Surgery (ESTES) verliehen. Außerdem erhielt er von der Mitteldeutschen Chirurgenvereinigung in Anerkennung an seine innovative Forschung auf dem Gebiet der Chirurgie die Volkmann-Plakette.

Univ.-Prof. Dr. med. Michael J. Raschke, Direktor der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie am Universitätsklinikum Münster, ist neuer Präsident der AO Deutschland.

Prof. Dr. med. Michael Schädel-Höpfner ist seit Januar 2013 neuer Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Handchirurgie am Lukaskrankenhaus Neuss.

Univ.-Prof. Dr. med. Hans Ulrich Steinau ist seit September 2012 Senior Consultant für plastische Chirurgie am Universitätsklinikum Essen.

Prof. Dr. med. Ulrich Stöckle, ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie an der BG Unfallklinik Tübingen, ist neuer Schatzmeister der AO Deutschland.

Aus der Passion Chirurgie 03/2013

Dr. med. Heike Bien, Chefärztin für Allgemein- und Gefäßchirurgie der Klinik für Chirurgie des Bördekrankenhauses in Neindorf, ist nun auch zur neuen ärztlichen Direktorin berufen worden.

Dr. med. Thomas Dahm ist neuer Leiter der Abteilung für Gefäßchirurgie des Leopoldina-Krankenhaus der Stadt Schweinfurt.

Dr. med. Michael Erler ist neuer Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie in der Zentralklinik Bad Berka.

Dr. med. Tobias Fehmer leitet seit dem 1. Januar 2013 die Unfallchirurgie am Nordwest-Krankenhaus in Sanderbusch.

Prof. Dr. med. Goetz A. Giessler ist seit Februar 2013 Direktor der Klinik für Plastisch-rekonstruktive, Ästhetische und Handchirurgie am Klinikum Kassel.

Dr. med. Hermann-Josef Humberg ist der neue Chefarzt der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie im Marienhospital in Bottrop.

PD Dr. med. Ralf Kraus, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie, Wirbelsäulen- und Kindertraumatologie der Asklepios-Klinik Lich, ist neuer ärztlicher Direktor der Klinik.

Prof. Dr. med. Julia Seifert, leitende Oberärztin der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie am Unfallkrankenhaus Berlin (ukb) und Vizepräsidentin des BDC ist zur außerplanmäßigen Professorin in Greifswald ernannt worden.

Dr. med. Katja Staade ist seit Februar 2013 neue Chefärztin der Klinik für Allgemein-, Unfall- und Viszeralchirurgie am Dominikus-Krankenhaus Düsseldorf Heerdt.

PD Dr. med. Gerhard Stöhr ist neuer Leiter der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie (Bauchchirurgie) am Marienhospital in Bottrop.

Prof. Dr. med. Gerald Zimmermann ist neuer Chefarzt der Unfallchirurgie im Mannheimer Theresienkrankenhaus.

 

Der Berufsverband der Deutschen Chirurgen gratuliert seinen Mitgliedern zu den Auszeichnungen und Ernennungen.

Schau Dich schlau – Impressionen vom Gemeinsamen Bundeskongress 2012

Heute bei ‚Schau Dich schlau’: Impressionen vom Gemeinsamen Bundeskongress, der vom 02. bis 04 März 2012 unter dem Motto ‚Gemeinsam Stärke zeigen’ in Nürnberg stattgefunden hat.

Veranstaltet wurde der Kongress vom Berufsverband der niedergelassenen Chirurgen Deutschlands (BNC), dem Berufsverband der Deutschen Chirurgen (BDC) und des Bundesverbandes für ambulantes Operieren (BAO) unter Mitwirkung der Deutschen Gesellschaft für Plastische und Wiederherstellungschirurgie (DGPW), des Berufsverbandes der Orthopäden und Unfallchirurgen (BVOU) und des Bundesverbandes der Durchgangsärzte. Der Kongress, welcher die Tradition des Bundeskongresses des BNC, der Jahrestagung des BAO und des Chirurgentages des BDC fortsetzt und weiterentwickelt, ist eine gemeinsame sektorenverbindende fachliche und berufspolitische Kommunikationsplattform, nicht nur für Ärzte, sondern auch für medizinische Fachberufe, Industrie und Fachhandel.

Im Video sehen Sie Impressionen vom Kongress, Interviews mit Teilnehmern und den Organisatoren.

2013 findet der Kongress vom 01 März bis 03. März statt, ebenfalls in Nürnberg. Lesen Sie hierzu den vorangehenden Artikel von Professor Bruch. Das Programm und alle wichtigen Informationen zum Kongress finden Sie auf www.chirurgentag.de.

Impressionen und Interviews vom Gemeinsamen Bundeskongress Chirurgie 2012 vom 02.03 bis 04.03.2012 in Nürnberg

Wir fordern Sie herzlich dazu auf, mit eigenen Beiträgen, Themenvorschlägen und Fragen diese neue Rubrik zu beleben.

Erste Frau in die Spitze von Europas größtem Chirurgenverband gewählt

Berlin, November 2012: Auf der Präsidiumssitzung am 10. November wurde die Privatdozentin Dr. med. Julia Seifert vom geschäftsführenden Präsidium des Berufsverbandes der Deutschen Chirurgen zur neuen Vizepräsidentin des BDC gewählt. Die Unfallchirurgin und Leitende Oberärztin in der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie am Unfallkrankenhaus Berlin (UKB) rückt damit in den dreiköpfigen Vorstand des BDC auf, der sich aus dem Präsidenten und zwei Vizepräsidenten zusammensetzt.

Frau Dr. Seifert war zuvor bereits als Vertreterin der chirurgischen Oberärztinnen und Oberärzte Mitglied des BDC-Präsidiums. Sie übernimmt das Vizepräsidentenamt von Prof. Dr. Tilman Mischkowsky, der nach neun Jahren im Amt aus Altersgründen zurückgetreten ist.

„Mein Hauptthema soll die Stärkung der Chirurginnen und Chirurgen sein. Ihre Leistungen müssen innerhalb und außerhalb der Ärzteschaft erkennbar gemacht werden. Dies wird umso besser gelingen, wenn die Chirurginnen und Chirurgen als Einheit agieren. Ganz besonders unter Berücksichtigung der Tatsache, dass politische Bestrebungen zur europäischen Vereinheitlichung der Aus- und Weiterbildung existieren. Solche müssen sich aber meines Erachtens zunächst mit den in Deutschland bestehenden herausragenden Standards messen lassen.

Des Weiteren ist es mir ein Anliegen, in der Gremienarbeit der kommenden Jahre Management- und geschäftsführende Aufgaben für Ärzte zurückzuerobern.

Erst wenn Ärzte sich auch wieder in den Geschäftsführungen der Kranken­häuser wiederfinden, können wir die ärztliche Tätigkeit und die Attraktivität unseres Berufes selbst gestalten. Medizinisches, ethisches und ökonomisches Handeln müssen gleichberechtigt nebeneinander stehen. Nur so können wir den Nachwuchs für unser Fach begeistern“, so die Chirurgin Julia Seifert. „Diesen erweiterten Karriere- und Verantwortungshorizont für Ärzte sollten wir nicht aus dem Blick verlieren“, führt Seifert weiter aus.

„Wir freuen uns, mit Frau Dr. Seifert eine profilierte Vertreterin unseres Faches und der jüngeren Generation in den engsten Kreis der BDC-Führung aufzunehmen“, kommentiert Professor Hans-Peter Bruch, Präsident des BDC, die Wahl der neuen Vizepräsidentin. Der BDC mit seiner Themen- und Aufgabenvielfalt wird durch die Wahl von Frau Seifert deutlich gestärkt.

„Bereits als Oberarztvertreterin hat Frau Seifert dem BDC neue inhaltliche und berufspolitische Impulse gegeben. Mit Ihrer Wahl zur Vizepräsidentin sind wir noch besser als bislang in der Lage, die Interessen unserer Mitglieder kompetent zu vertreten“, führt Bruch weiter aus.

Die Neubesetzung der Vizepräsidentenposition ist bis zur Bestätigung durch die BDC-Mitgliederversammlung noch kommissarisch. Auf der regulären Mitgliederversammlung des BDC am 1. Mai 2013 stellt sich Frau PD Dr. med. Seifert ihrer ordentlichen Wahl.

Schau Dich schlau: Kindertraumatologie – Kindertraumatologie – Frakturen des Humerus (proximal und Schaft) im Kindesalter Das vorliegende Video ist ein Vortrag von Prof.

„Wie macht der/die das eigentlich?“ – Kennen Sie die Frage?

Es dürfte wohl die am häufigsten gedachte Fragestellung in einer chirurgischen Ausbildung sein – oft in Zusammenhang mit den ganz einfachen Dingen oder den Details eines größeren Eingriffes, die man sich nicht traute zu fragen oder die der Weiterbilder nach 20 Jahren Tätigkeit einfach müde war, zu erklären.

Das Schau Dich Schlau-Format der Mitgliederzeitschrift des BDC „Passion Chirurgie“ bietet aufgrund der technischen Möglichkeiten ideale Voraussetzungen, Lern-Videos einem breiteren Publikum zuzuführen.

Heute in der ‚Schau Dich schlau’-Reihe: Kindertraumatologie – Frakturen des Humerus (proximal und Schaft) im Kindesalter

Das vorliegende Video ist ein Vortrag von Prof. Dr. P. Schmittenbecher, den er auf dem BDD-Seminar ‚Kindertraumatologie für D-Ärzte’ im Juni 2012 in Bonn gehalten hat. Der Titel des Vortrags lautete ‚Frakturen des Humerus (proximal und Schaft) im Kindesalter’ und befasst sich mit den Themen Oberarmkopf- und –schaftfraktur, Rund um den Ellbogen, Unterarm und Hand.

Weiter Beiträge aus der Reihe Kindertraumatologie von Dr. H. Goost und die anderen Schau-Dich-schlau-Videos finden Sie HIER.

Wir fordern Sie herzlich dazu auf, mit eigenen Beiträgen, Themenvorschlägen und Fragen diese neue Rubrik zu beleben.

Viel Spaß beim Anschauen!

Auszeichnungen und Ernennungen von BDC-Mitgliedern – 4. Quartal 2012

Aus Passion Chirurgie 10/2012

Dr. med. Nicole Beck-Kaltenbach ist seit Juli 2012 neue Chefärztin der chirurgischen Klinik an der Rechbergklinik Bretten.

Dr. med. Andreas Bonk ist seit Juli neuer Leitender Arzt der Unfallchirurgie in der Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie am Klinikum Starnberg.

Prof. Dr. med. Matthias Hansen, leitender Arzt an der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie der Hochtaunuskliniken, hat im Juli seine außerplanmäßige Ernennung zum Professor erhalten.

Priv.-Doz. Dr. med. Jörg Heckenkamp, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie am Marienhospital Osnabrück, ist neuer ärztlicher Direktor der Niels-Stensen-Kliniken.

Dr. med. Andreas Kirschbaum ist neuer Leiter des Bereichs Thoraxchirurgie in der Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie des Universitätsklinikums Gießen.

Prof. Dr. med. Hans-Joachim Meyer, Chefarzt an der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Städtischen Klinikum Solingen, ist der neue Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH).

Dr. med. Matthias Nossek ist seit Anfang 2012 neuer Leiter der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie am Petrus Krankenhaus in Wuppertal-Barmen.

Dr.med. Andreas Plott ist neuer leitender Oberarzt am Zentrum für Traumatologie und Orthopädische Chirurgie im Stauferklinikum in Schwäbisch Gmünd.

Dr. med. Christoph Reuter ist neuer Chefarzt der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Christlichen Krankenhaus in Quakenbrück.

Dr. med. Martin Rinio, Chefarzt der Abteilung für Unfallchirurgie und Orthopädie, ist neuer ärztlicher Direktor im Freudenstädter Krankenhaus.

Priv.-Doz. Dr. med. A. Thalheimer ist neuer Chefarzt der Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Unfallchirurgie an der RoMed Klinik in Bad Aibling.

Dr. med. Johannes Weiß ist neuer Chefarzt für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie an der GRN Klinik in Schwetzingen.

Aus Passion Chirurgie 11/2012

Dr. med. Arne Fittje ist neuer Chefarzt der Abteilung für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurggie am Eichsfeld-Klinikum.

Dr. med. Sven Hansen ist neuer Chefarzt der Viszeralchirurgie am Hospital zum Heiligen Geist in Kempen.

Dr. med. Michael Maringka ist seit April 2012 neuer Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie am Klinikum Gütersloh.

Dr. med. Moritz Meyer ist neuer Chefarzt der Abteilung für Allgemein-, Viszeralchirurgie und Proktologie am St. Marien-Krankenhaus in Ahaus.

Dr. med. Dieter Reichenbacher, Chefarzt der Chirurgie am St. Marien-Hospital Düren-Birkesdorf wurde zum stellvertretenden ärztlichen Direktor gewählt.

Dr. med. Michael Zitzelsberger ist seit Juli 2012 neuer Chefarzt der Chirurgie am Krankenhaus Vilshofen an der Donau.

Aus Passion Chirurgie 12/2012

Prof. Dr. med. Hans-Peter Berlien, Chefarzt der Abteilung Lasermedizin der Evangelischen Elisabeth Klinik Berlin, ist neuer Präsident der International Society for the Study of Vascular Anomalies (ISSVA).

Dr. med. Thomas Beyer ist seit September 2012 neuer Chefarzt der Chirurgie am St. Joseph-Krankenhaus Prüm.

Priv.-Doz. Dr. med. Ulf Culemann ist seit Juli neuer Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie am Klinikum der Stadt Celle.

Dr. med. Bernhard Fortmeier ist seit September 2012 neuer Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie im HELIOS Hanseklinikum Stralsund.

Priv.-Doz. Dr. med. Jens Hartmann ist seit Juli 2012 neuer Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie am Klinikum der Stadt Celle.

Prof. Dr. med. Hans-Jürgen Kock ist seit Mitte Oktober Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie der Neckar-Odenwald-Kliniken in Mosbach.

Prof. Dr. med. Marcus Lehnhardt ist neuer Direktor der Klinik für Plastische Chirurgie und Schwerbrandverletzte am BG-Universitätsklinikum “Bergmannsheil” in Bochum.

Dipl.-Med. Bernd Rehnisch, Chefarzt der Klinik für Chirurgie, ist seit September 2012 neuer ärztlicher Direktor im Klinikum Oberlausitzer Bergland in Zittau.

Priv.-Doz. Dr. med. Hubert Scheidbach, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie der Kreisklinik Bad Neustadt, wurde von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg eine außerplanmäßige Professur verliehen.

Prof. Dr. med. Christoph M. Seiler,M.Sc. ist seit Juli 2012 neuer Chefarzt für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie am Josephs-Hospital Warendorf.

Priv.-Doz. Dr. med. Frank Siemers ist neuer Direktor der Klinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie/Brandverletzenzentrum in den Berufsgenossenschaftlichen Kliniken Bergmannstrost Halle.

Prof. Dr. med. Jürgen Weitz ist neuer Direktor der Klinik und Poliklinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie am Uniklinikum Carl Gustav Carus in Dresden.

Dr. med. Angelika Zeh, Chefärztin im St.-Barbara-Krankenhaus Attendorn, ist seit August 2012 neue Chefärztin der Viszeralchirurgie am Krankenhaus Plettenberg.

Der Berufsverband der Deutschen Chirurgen gratuliert seinen Mitgliedern zu den Auszeichnungen, Ernennungen und neuen Funktionen.
Bitte geben Sie uns Bescheid, wenn sich für Sie beruflich etwas ändert. Senden Sie uns einfach eine kurze Nachricht mit Ihrer neuen Funktion und wir veröffentlichen die Neuigkeiten an dieser Stelle, gerne auch mit Ihrem Foto. Bitte schreiben Sie an passion_chirurgie@bdc.de.

Schau Dich schlau: Kindertraumatologie – Oberes Sprunggelenk und Fuß

Unser heutiges Video ist der Vortrag von Dr. H. Goost, den er auf dem BDD-Seminar “Kindertraumatologie für D-Ärzte” im Juni 2012 in Bonn gehalten hat. Der Titel des Vortrags lautete ‚Untere Extremität: Oberes Sprunggelenk und Fuß’ und befasst sich mit den Themen Oberschenkelbruch, Rund ums Knie, Unterschenkel und Oberes Sprunggelenk und Fuß.

Heute in der ‚Schau Dich schlau’-Reihe: Kindertraumatologie – Untere Extremität: Oberes Sprunggelenk und Fuß

Weiter Beiträge aus der Reihe Kindertraumatologie von Dr. H. Goost und die anderen Schau-Dich-schlau-Videos finden Sie HIER.

Wir fordern Sie herzlich dazu auf, mit eigenen Beiträgen, Themenvorschlägen und Fragen diese neue Rubrik zu beleben.

Information für Patienten: Chirurgen und Spezialisten finden per Mausklick – Berufsverband der Deutschen Chirurgen hilft bei Facharztsuche

Berlin, September 2012: Patienten erhalten ab sofort, wenn sie vor geplanten Operationen einen geeigneten Chirurgen im Internet suchen, die Unterstützung des Berufsverbandes der Deutschen Chirurgen (BDC): Der Verband startet unter www.chirurgie-suche.de ein eigenes Arztportal. Es ist mit über 5.500 chirurgischen Klinikabteilungen und Praxen eines der umfassendsten Fachportale für die operative Medizin in Deutschland. Die Chirurgie-Suche unterstützt neben Patienten auch Hausärzte und Fachärzte anderer Disziplinen bei der Spezialistensuche und Nachwuchsmediziner bei der Karriereplanung.

Im Gegensatz zu anderen Portalen fokussiert der BDC nicht auf Patienten­bewertungen, sondern auf Transparenz und weiterführende Informationen zu Kliniken und Praxen. Das Portal setzt seinen Schwerpunkt auf die objektive Präsentation der fachlichen Kompetenz und Qualität chirurgischer Institutionen. Der Internetnutzer erhält damit durchlässige, klare Informationen über chirurgische Leistungsträger in Klinik und in Praxis – regional wie überregional.

Die Bedienung von chirurgie-suche.de ist denkbar einfach. Der Nutzer gibt über eine Schnellsuche seinen Wohnort und die gesuchte Diagnose oder Operation ein. „Dabei muss er nicht den medizinischen Fachausdruck für seine Erkrankung oder die Operation kennen“, erläutert BDC-Geschäftsführer Dr. med. Jörg Ansorg, „ein Umgangssprachen-Thesaurus erkennt, dass mit Leistenbruch eine Inguinalhernie gemeint ist und leitet automatisch an die Fachgruppe und geeignete Experten weiter.“

Im Unterschied zu anderen Arztportalen, die häufig entweder Praxen oder ausschließlich Kliniken präsentieren, werden im Fachportal des BDC beide Sektoren gleichberechtigt mit ihrem Leistungsspektrum dargestellt, was erstmals einen objektiven Vergleich zwischen ambulanter und stationärer Behandlung ermöglicht. Der Patient findet den für ihn passenden Chirurgen, gleich ob dieser in einer Klinik oder einer Praxis arbeitet.

Als Suchergebnis erhält der Nutzer nicht nur eine Liste mit Spezialisten in Praxen und Kliniken in seiner Nähe. Eine Besonderheit des Portals ist der ‚CS-Index Patienten‘. Er bewertet zum einen mit bis zu 10 Punkten, wie transparent die einzelnen Praxen und Kliniken ihre Leistungen und fachlichen Kompetenzen nach außen darstellen. Zum anderen erfahren die Patienten, wie häufig eine Klinik oder Praxis die gewünschte Operation im Vergleich zu anderen Institutionen in der Trefferliste durchführt.

Der ‚CS-Index Patienten‘ macht das Portal auch für Mediziner interessant. „Hausärzte und Einweiser erhalten wichtige Informationen, die sie bei der Suche nach einem geeigneten Chirurgen für spezielle Operationen unterstützen“, so BDC-Präsident Prof. Dr. med. Hans-Peter Bruch, „die Informationsdichte ist enorm, wobei wir es bewusst dem Nutzer überlassen, eine seinen Anforderungen entsprechende Gewichtung dieser Informationen vorzunehmen. Unser Prinzip ist einfach: Information und Transparenz statt unstrukturierte, subjektive Bewertung.“

Bruch empfiehlt die chirurgie-suche.de gleichzeitig auch dem chirurgischen Nachwuchs. Für Medizinstudenten und Assistenzärzte wurde ein spezieller Karrierebereich eingerichtet. Er bewertet die Angebote, mit denen sich Kliniken und Praxen um die Weiterbildung junger Chirurgen zum Facharzt bemühen. Unter anderem werden hier erstmals Informationen darüber veröffentlicht, wie häufig Assistenzärzte Operationen unter Anleitung durchführen können. „Dies ist ein wichtiger Indikator für angehende Chirurgen, die auf der Suche nach einer attraktiven Weiterbildungsstelle sind“, erläutert auch Dr. Ansorg, „wer Chirurg werden will, muss und will das Operieren lernen.“

Mit über 16.000 Mitgliedern ist der Berufsverband der Deutschen Chirurgen der größte Chirurgenverband in Europa. Er vertritt Chirurgen aller Fachdisziplinen in Klinik und Praxis. Über 5.500 chirurgische Kliniken und Praxen werden sich vom Start weg in chirurgie-suche.de präsentieren. „Wir erreichen damit eine nahezu vollständige Abdeckung aller chirurgischen Institutionen in Deutschland“, sagt BDC-Präsident Bruch, „Patienten können sicher sein, dass sie über chirurgie-suche.de einen fachkompetenten Chirurgen oder eine Fachklinik in ihrer Umgebung finden.“

weiterführende Informationen Links/Downloads
Portal Chirurgie-Suche.de

Kids Club auf dem Chirurgenkongress 2012

Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen wird immer wichtiger. Der Ausbau von Krippenplätzen, wenn auch mit kleinen Schritten, wird voran getrieben. Bis zum Jahr 2013 sollen alle Kinder unter drei Jahren einen Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz haben.  Wir hoffen, dass das geschafft wird.

Ein afrikanisches Sprichwort besagt: „Es braucht ein Dorf, um ein Kind groß zu ziehen.“ In der heutigen Zeit gibt es leider keine Dorfgemeinschaft mehr, die sich an der Erziehung der Kinder beteiligt. Daher brauchen wir Einrichtungen, die unsere Kinder liebevoll und mit Verantwortung betreuen.

Was aber machen Eltern, wenn sie berufliche Termine außerhalb der Öffnungszeiten wahrnehmen müssen oder eine Veranstaltung wie den Chirurgenkongress besuchen wollen? Sie bringen ihre Kinder in unseren Kids Club!

Kids Club ist eine Initiative des Berufsverbandes der Deutschen Chirurgen, Frauen in der Viszeralmedizin, Frauen in der Thoraxchirugie, der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie und der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie. Der Kids Club wird darüber hinaus von Convidien unterstützt.

Wir von der Agentur Pünktchen durften auch dieses Jahr die Betreuung übernehmen. Die Kinderbetreuung fand in den Salons 21 und 22 des Internationalen Congress Centers Berlin statt.

Dieses Jahr hatten wir etliche neue Gesichter. Es waren viele kleine Kinder gekommen, aber auch einige Große, wie zum Beispiel unser Moritz, der auch diesmal seine Hausaufgaben dabei hatte.

Eine große Herausforderung der Kinderbetreuung bei einer Veranstaltung ist es, Kinder unterschiedlichen Alters so zu betreuen, dass niemand zu kurz kommt oder benachteiligt wird. Die Großen sollten malen und basteln können – auch mit kleinen Teilen, die die Kleinen verschlucken könnten. Die Kleinen sollten auch mal Mittagsschlaf halten können, ohne immer wieder aufgeweckt zu  werden. Wir denken, dass wir diese Herausforderung ganz gut gemeistert haben. Auch den Kindern fällt es natürlich schwer, schnell Vertrauen zu fassen zu einer zunächst fremden Person. Aber auch sie haben es toll gemacht. Jedes Jahr gehen wir aus der Betreuung mit Ideen heraus, die wir nächstes Jahr umsetzen möchten. Wir freuen uns über die Rückmeldungen der Eltern, die uns inspirieren.

Wir freuen uns auch, dass einige Eltern angaben, dass sie überhaupt nur am Chirurgenkongress teilnehmen konnten, weil es die Möglichkeit gab, die Kinder mitzubringen.

Alle berufstätigen Eltern kennen das: Es gibt oft zu wenig Zeit, Arbeit und Privatleben unter einen Hut zu bringen, die vielen alltäglichen Dinge zu erledigen, Zeit mit den Kindern zu verbringen und auch mal Zeit für sich zu haben. Nicht alle Engpässe kann man auffangen, aber Kinderbetreuung bei Veranstaltungen ist eine gute Möglichkeit, Beruf und Familie in Einklang zu bringen.

Finden Sie nicht auch?

Gemeinsam zum Ziel: Team-Staffellauf im Berliner Tiergarten

Zum vierten Mal seit 2009 war der BDC in diesem Jahr beim Berliner 5x5km Team-Staffellauf im Berliner Tiergarten vertreten. Die 25.000 Plätze für teilnehmende Läufer waren in diesem Jahr schon drei Monate vor dem Startschuss ausgebucht, was zeigt, dass die Veranstaltung immer beliebter wird. Die fünf „Running Surgeons“-Teams des BDC gingen am dritten der drei Lauftage (12., 14. und 15. Juni) an den Start. Dass in diesem Jahr die Team-Staffel am 13. Juni einen Tag Pause machte, lag übrigens am EM-Fußballspiel Niederlande-Deutschland, für das auf der gut besuchten Fanmeile im Tiergarten Fluchtwege bereit gehalten werden mussten.

Die fünf BDC-Teams, unter den am 15. Juni startenden 1.604 Staffeln, waren mit Chirurginnen und Chirurgen aus Düsseldorf, Voerde, Forst, Greiz, Berlin und Bad Freienwalde besetzt. Das Team „Krankenhaus Greiz“ war z. B. das erste Mal dabei, während die Teilnahme an der Team-Staffel für andere Läuferinnen und Läufer schon zur Tradition geworden ist, wie etwa für Mike Bereuter und Peter Rieger, die jeweils schon zum vierten Mal dabei waren. Wie immer gab es unter den „Running Surgeons“ eine bunte Mischung aus ambitionierten Läuferinnen und Läufern, die ihre Laufzeit aus dem vergangenen Jahr verbessern wollten und solchen, die einfach dabei sein und die schöne Stimmung im Berliner Tiergarten genießen wollten. „Sport bedeutet für mich Leben“, erzählte z. B. Teilnehmerin Daniela Dilling, Chirurgin aus Bad Freienwalde, die seit dem letzten Sommer bereits am Kathmandu Marathon, Mumbai Marathon und dem Marienwerder Halbmarathon teilnahm. Für Thomas Grube und Andrea Chrobakowa vom Krankenhaus Greiz stehen beim Laufen dagegen eher einfach die Erholung und die Abwechslung zur Arbeit im Mittelpunkt. Susan Erben, Chirurgin am Krankenhaus Forst, meinte auf die Frage, was ihr Sport bedeutet:  „Eigentlich alles, Freizeitbeschäftigung, Ausgleich zur Arbeit und noch viel mehr…“.

Ein Novum war, dass wir uns zum ersten Mal seit 2009 keine Sorgen über das Wetter machen mussten. Bei 21 Grad und lauem Wind waren die Laufbedingungen recht günstig. Alle Teams kämpften tapfer und erzielten tolle Ergebnisse. Am schnellsten unter den BDC-Teams war die „Lausitz-Staffel“ (1h 56 min 4 sek).

Den Abend ließen wir bei einem Picknick auf der Wiese ausklingen. Es war ein richtig schöner, erlebnisreicher Tag und wir freuen uns schon jetzt auf die Team-Staffel 2013!

Vielleicht möchten Sie nächstes Jahr auch dabei sein? Schreiben Sie uns an sport@bdc.de. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!

Erfahrungsberichte: Seminar Chirurginnen auf dem Weg nach oben

Die Karriere endlich auf den direkten Weg bringen

Der Flyer zum Führungskräfteseminar für Chirurginnen lag unerwartet in der Post. Meinen ersten Gedanken: „Ist das was für mich? Brauche ich das etwa?“ teilte ich offensichtlich mit vielen Kolleginnen, wie sich in dem ersten Seminarteil heraus stellte. Die Gründe für die Teilnahme waren so mannigfaltig wie die unterschiedlichen Erwartungen.

Es gab Kolleginnen, die Tipps und Tricks für einen besseren Umgang mit männlichen Kollegen suchten, das Ziel anderer war der stressfreie Umgang mit dem Chef, ein weiterer Antrieb war der Wunsch, die Karriere endlich auf den direktem Weg zu bringen.

Die erhoffen präzisen Anwendertipps blieben aber zunächst aus. Wir mussten uns erarbeiten, was es heißt, Karriere zu machen und im besten Fall eine gute Chefin zu sein. Dass es dafür erforderlich ist, Ziele klar zu definieren, den Weg dahin zu planen und die Durchsetzung der Entschlüsse zu verfolgen, war eine wesentliche Erkenntnis. Am Ende gab es dann doch noch die erhofften präzisen Anwendertipps.

Im zweiten Modul konnten einige Kolleginnen schon von großen und auch kleineren Erfolgen berichten. Bei fast allen hatte das erste Modul einen großen Energieschub ausgelöst.

Wir erarbeiteten weitere wichtige Voraussetzungen: Wie kann ich mich abgrenzen, wie kann ich ein gutes Nein definieren und auch aussprechen.

Für viele Frauen, so zeigte das dritte Modul, ist es eine Herausforderung, die eigenen Leistungen souverän darzustellen. Sie halten es oftmals für selbstverständlich, dass alles, was sie tun, ohnehin anerkannt wird.

Es bleiben zwei Fragen:

1. Ist eine solche Veranstaltung speziell für Chirurginnen erforderlich?

Sicherlich, denn Frauen machen andere Erfahrungen und tauschen sich auch anders aus als Männer. Somit war die männerfreie Zone wichtig.

2. Müssen die Chirurgen nun Angst vor uns haben?

Die Antwort ist ein klares JEIN. Denn darum geht es nicht. Es geht darum, dass wir Frauen die Chirurgie auch nach unseren Wünschen gestalten. Es ist erforderlich, dass sich die Geschlechterverteilung in der Berufsgruppe, auch prozentual in den Chefetagen widerspiegelt. Nur so kann die Zufriedenheit und damit zwangsläufig die Qualität der Arbeit gesteigert werden. Und das sollte ein Ziel für alle ChirurgInnen sein!

Petra Boesing

Energieschub schon zwischen den Modulen

Die Erwartungen waren sehr unterschiedlich (wie wir uns später erzählten). Ein Führungskurs nur für Frauen. Worin wird er sich von den herkömmlichen Kursangeboten unterscheiden? Es hatte keine eine konkrete Vorstellung. Was waren die Gründe für die Anmeldung? Ganz unterschiedlich. Viele waren neugierig. Aber einige haben auch im Alltag Probleme mit ihren männlichen Kollegen und erhofften sich Tipps und Tricks für den besseren Umgang, den stressfreieren Alltag mit Chefs und Kollegen. Andere wollten das Geheimnis ergründen, warum sie immer für die lästigen Zusatztätigkeiten erwählt werden.

Was dann kam, war von einigen sicher so nicht erwartet. Statt der erhofften Kochrezepte, stand am Anfang die Arbeit mit sich selbst. Das Erkennen, dass am Anfang von Karriere und Durchsetzung zu allererst der Entschluss dazu steht – und die klare Definition von Zielen.

Das war nicht so leicht wie gedacht. Alleine das laute Aussprechen eines klar formulierten Etappenziels bis Ende des Jahres stellte eine Herausforderung dar. Aber es machte eins deutlich: Manche von uns hatten es sich doch in der bequemen Ecke sehr gemütlich eingerichtet. Es galt sich selbst als Aktivposten zu erkennen, den eigenen Wert zu definieren. Dann würden die Kollegen und der Chef das möglicherweise ebenfalls erkennen. Die Empfehlung war, bei jeder Intensivvisite die Meinung zu äußern und in jeder Konferenz aufzustehen und etwas zu sagen. „Schreiten, nicht huschen!“. Sich selbst sichtbar machen.

Ein weiterer großer Benefit entstand durch den Austausch der Teilnehmerinnen untereinander. Das Motto des „geschützten Raums“ ließ eine sehr offene und vertrauensvolle Atmosphäre entstehen. Es wurde deutlich, dass man mit vielen in einem Boot sitzt. Einige hatten Probleme, die man selbst für sich schon gelöst hatte. Wieder andere hatten für das eigene Problem gute Tipps und Hinweise. Es war in diesem Rahmen einfacher, die Perspektive zu wechseln. Schon allein das lässt einen größeres Vertrauen zu der eigenen Situation fassen. Und das bewirkte, dass man wuchs, größer wurde, mutiger, entschlossener.

Zwischen den Modulen berichteten einige Teilnehmerinnen von einem richtiggehenden Energieschub. Es wurden Entscheidungen getroffen, Stellen gewechselt, Vorträge gehalten, und manche schafften es, sich in ihrem Aufgabengebiet besser abzugrenzen und nicht immer etwas zu tun, was in der Abteilung liegen geblieben war. Ein „gutes Nein“ definieren und aussprechen.

Braucht man nun einen Kurs speziell für Frauen? Aus unserer Teilnehmerinnensicht kann man nur „ja“ sagen. Denn Frauen verhalten sich anders als Männer. Das hat Vor- und Nachteile. Es führt aber bei vielen zu ähnlichen Herausforderungen. Das Wort „Macht“ etwa wird von Frauen viel negativer besetzt. Mit so etwas möchte man sich nicht identifizieren. Über das „Warum“ hatte noch keine von uns nachgedacht. Eine solche Runde kann helfen. So wurde die am Anfang höchst kritisch bewertete klar definierte Führungsrolle nach genauer Betrachtung von vielen doch als eher vorteilhaft erkannt.

Muss jetzt um die männliche Weltherrschaft gefürchtet werden? Nein – oder zumindest nur ein bisschen. Mein Chef wird sich jedenfalls freuen, eine gelassene, zielorientierte Mitarbeiterin zu haben. Gelassen, da sie nun ihren Wert kennt und sich entsprechend abgrenzen kann. Zielorientiert, weil sie ihren Weg kennt und gelernt, hat sich energieschonend durchzusetzen.

Dr. med Petra Kühn

Boesing P./ Kühn P. Erfahrungsberichte: Seminar Chirurginnen auf dem Weg nach oben. Passion Chirurgie. 2012 Juli/August; 2(07/08): Artikel 02_09_02.