Alle Artikel von Claudia Kunze

DCK 2024: Anmeldung geöffnet

Unter dem Motto des DCK 2024 „Mut zur Veränderung – Zukunft mitgestalten“, lädt die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie zum DCK 2024 ein. Das Motto des DCK 2024 zielt darauf ab, dass alle zusammen den Mut aufbringen, dringend notwendige Veränderungen des Gesundheitssystems in Deutschland kraftvoll und positiv zu begleiten. Nur wenn man gemeinsam Veränderungen inhaltlich unterstütze, hätte man eine Chance auf Systemverbesserung, so die Präsidentin der DGCH 2024.

Zur weiteren Verstärkung der internationalen Ausrichtung des Deutschen Chirurgie Kongresses werden im kommenden Jahr als Gastnation die Vereinigten Staaten von Amerika präsent sein. Die DGCH erwartet eine Partnerdelegation des American College of Surgeons, die sich an den internationalen Sitzungen zu chirurgischen Themen wie auch gesundheitspolitischen Themen im Vergleich zu Deutschland und Europa beteiligen wird.

Weitere Informationen zum DCK 2024

KLK: Jahrestagung am 12. und 13. Januar 2024 in Hamburg

Am 12.-13.01.2024 findet die 30. Jahrestagung des Konvents der Leitenden Krankenhauschirurginnen und -chirurgen in Hamburg statt. Die aktuellen Brennpunkte des chirurgischen Arbeitsalltags stehen im Diskussionsmittelpunkt. Es kommen aber auch Themen wie Geteilte Chefarztposition, Migration& Integration und “Quote” und Qualität  auf den Diskussionstisch.

Das spannende Programm und die Anmeldung stehen hier zur Verfügung: KLK

G-BA Entscheidung: Recht auf Zweitmeinung auch bei künstlichem Hüftgelenk

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 16. November 2023 beschlossen, dass gesetzlich Versicherte künftig eine zweite ärztliche Meinung einholen können, wenn ihnen der Einsatz, der Wechsel oder auch die Entfernung einer Total- oder Teilprothese am Hüftgelenk empfohlen wird. Die als sogenannte Zweitmeiner tätigen Ärztinnen und Ärzte prüfen, ob die geplante Operation auch aus ihrer Sicht medizinisch wirklich notwendig ist. Zudem beraten sie die Versicherten zu möglichen Behandlungsalternativen. Voraussichtlich ab 1. Juli 2024 können ambulant oder stationär tätige Ärztinnen und Ärzte bei den Kassenärztlichen Vereinigungen eine Genehmigung beantragen, um Zweitmeinungen zu Hüftgelenksoperationen abgeben und mit den gesetzlichen Krankenkassen abrechnen zu dürfen.

Voraussetzung für Fachärzte/ -ärztinnen

Fachärztinnen und Fachärzte, die eine Genehmigung als sogenannte Zweitmeiner erhalten wollen, müssen in einer der folgenden Fachrichtungen qualifiziert sein: Orthopädie und Unfallchirurgie, Orthopädie, Chirurgie mit Schwerpunkt Unfallchirurgie oder Physikalische und Rehabilitative Medizin. Zudem gelten die in der Zweitmeinungs-Richtlinie des G-BA festgelegten generellen Anforderungen, die zweitmeinungsgebende Ärztinnen und Ärzte hinsichtlich ihrer Qualifikation und Unabhängigkeit erfüllen müssen.

Weitere Details können Sie hier nachlesen: G-BA

 

 

Ausschreibung für Lohfert-Preis 2024 gestartet

Der Lohfert-Preis 2024 sucht Projekte, die das Gesundheitspersonal stärken und entwickeln. Das Ausschreibungsthema lautet: “Fachkräftemangel als Impuls: Strategien zur Entwicklung und Stärkung des Gesundheitspersonals”. Bewerbungen für den mit 20.000 Euro dotierten Förderpreis können ab sofort bis zum 29. Februar 2024 online eingereicht werden.
Neu in der unabhängigen Jury des Lohfert-Preises ist Sabine Brase, Geschäftsführung Pflege – Bildung – Zukunft am Potsdamer Klinikum Ernst von Bergmann. Sie folgt auf Joachim Prölß, Vorstand und Direktor für Patienten- und Pflegemanagement am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, der die Jury nach fünf Jahren erfolgreichen Engagements verlässt.

Der Lohfert-Preis prämiert praxiserprobte und nachhaltige Konzepte, die nachweislich die Kommunikations- und Organisationsstrukturen im Gesundheitswesen verbessern. Es geht um Best-Practice-Projekte, die bereits in der Versorgung implementiert sind mit wissenschaftlich evaluiertem Nutzen. Weitere Voraussetzung: Es soll sich um einen grundlegend neuen Ansatz handeln, der patientenorientierte, qualitätsverbessernde Impulse enthält.

Bewerbungen sind online bis zum 29. Februar 2024 möglich.

Update: Richtlinie zur Versorgung der hüftgelenknahen Femurfraktur schließt Periimplantatfraktur aus

Der Gemeinsame Bundesausschuss hat bekannt gegeben, dass die Richtlinie zur Versorgung der hüftgelenknahen Femurfraktur (QSFFx-RL) dahingehend geändert wurde, dass Periimplantatfrakturen aus der Richtlinie ausgeschlossen sind.

In der Begründung heißt es:

Mit vorliegendem Beschluss wird klargestellt, dass die Gruppe der Periimplantatfrakturen (Periosteosynthetische und Periprothetische Frakturen, das heißt Frakturen bei einliegendem Implantat nach Osteosynthese des hüftgelenknahen Femurs oder Hüft-Endoprothese auf der Index-Frakturseite) als Sonderentität nicht in den Geltungsbereich der Richtlinie eingeschlossen ist.

Die Evidenzgrundlage zur QSFFx-Richtlinie, die Mindestanforderungen an die Versorgung aus Studienergebnissen und methodisch hochwertig entwickelten Leitlinien begründet, zeigt signifikante Behandlungsvorteile hinsichtlich Morbidität und Mortalität nur für Betroffene mit „primärer“ hüftgelenknaher Femurfraktur (Frakturen ohne einliegendes Implantat auf der Index-Frakturseite) bei möglichst frühzeitiger operativer Versorgung. Die Evidenzen seien nicht auf die Gruppe der Periimplantatfrakturen übertragbar.

Weitere Details können Sie hier nachlesen: G-BA

 

 

Kindertraumatologie als Kompaktseminar für D-Ärzte/-Ärztinnen

Das zweitägige Kompaktseminar für Durchgangsärzte vermittelt besondere Kenntnisse für die Behandlung von Kindern. In Vorträgen werden spezifische Verletzungen im Kindesalter aller Regionen des Körpers hinsichtlich Diagnostik, Therapie und Prognose dargestellt und im Anschluss anhand von Fallbeispielen illustriert und interaktiv bearbeitet. Anerkennung durch die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV): Die Veranstaltung ist als Fortbildung ?Kindertraumatologie? im Sinne der Ziffer 5.12 der Anforderungen der gesetzlichen Unfallversicherungsträger nach § 34 SGB VII zur Beteiligung am Durchgangsarztverfahren anerkannt.vor.

Empfohlen für: Ärzte/Ärztinnen in Weiterbildung, Fachärztinnen/Fachärzte und Niedergelassene

Wann: 01. – 01. Dezember 2023

Wo: Dorint Hotel Dresden
Grunaer Str. 14, 01069 Dresden

Das Programm und die Anmeldung stehen auf den Seiten der BDC|Akademie bereit.

Mitglieder des BDC erhalten vergünstigte Teilnahmegebühren.

Rückblick auf den DKOU 2023 in Bildern

Kompetent in Qualität und Fortschritt – unter diesem Leitmotto fand vom 24.-27.10.2023 der DKOU in Berlin statt.  In rund 260 Sitzungen wurden in den 4 Kongresstagen wissenschaftliche, praktische und  politische Themen diskutiert. Der BDC hat sich auch in diesem Jahr Jahr wieder am berufspolitischen und berufspraktischen Programm beteiligt.

Fotos: BDC e.V.

Der BDC ist mit Stand und Programm auf dem DKOU 2023

Unter dem Motto Kompetent in Qualität und Fortschritt findet der Deutsche Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie vom 24.10.-27.10.2023 in Berlin statt. In rund 260 Sitzungen werden in den 4 Kongresstagen wissenschaftliche, praktische und  politische Themen diskutiert. Der BDC trägt auch in diesem Jahr wieder zum berufspolitischen und berufspraktischen Programm bei. Folgende Sitzungen sind geplant:

Gibt es eine Zukunft für die unfallchirurgische Praxis? (ANV)
25.10.2023, 15:30 – 16:30 Raum London 2

Gemeinsame BG-Kommission der orthopädisch-unfallchirurgischen Berufsverbände (Sitzung)
26.10.2023, 09:00 – 11:45 Raum Lindau 5

Die chirurgische Weiterbildung unter Berücksichtigung der geplanten Krankenhausreform
26.10.2023, 16:00 – 17:00 Raum New York 2

Reform der D-Arzt-Versorgung – was tut sich, und was ist weiter notwendig?
26.10.2023, 17:30 – 18:30 Raum New York 2

Schulterarthroskopie
(*AGA-Kurrikulum; *DVSE-Curriculum | AGA; BDC)
27.10.2023, 09:00 – 10:00 Raum Helsinki

Wir freuen uns, wenn Sie uns am BDC-Stand Halle 2.2. Stand 57 besuchen. Gern informieren wir Sie über die Dienstleistungen und Angebote unseres Berufsverbandes.

 

    In Kraft: Erprobungs-Richtlinie für Magnetische Ösophagus-Sphinkter-Augmentation bei Gastroösophagealer Refluxkrankheit

    Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat darüber informiert, dass die Richtlinie zur Erprobung der magnetischen Ösophagus-Sphinkter-Augmentation zur Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Gastroösophagealer Refluxkrankheit (Erprobungs-Richtlinie MSA bei GERD) am 10.10.2023 in Kraft tritt.
    Ziel der Erprobungsrichtlinie ist es, G-BA in die Lage zu versetzen, eine abschließende Bewertung des Nutzens der magnetischen Ösophagus-Sphinkter-Augmentation (MSA) zur Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Gastroösophagealer Refluxkrankheit (GERD), die für eine laparoskopischen Fundoplicatio (LF) geeignet sind, durchführen zu können. Mit der Erprobung sollen die nach den §§ 135 und 137c des Fünften Buches Sozialgesetzbuch (SGB V) in Verbindung mit den Vorgaben der Verfahrensordnung des G-BA (VerfO) notwendigen Erkenntnisse für die Bewertung des Nutzens der Methode gewonnen werden.

    Link zum Beschluss des G-BA

      G-BA will gegen BMG klagen

      Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat heute angekündigt, juristische Schritte gegen die Beanstandung des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) an seinem Richtlinien-Beschluss zur Ersteinschätzung in der stationären Notfallversorgung einzulegen. Die neue Richtlinie regelt qualitative, personelle sowie organisatorische Details für ein neues Verfahren im Umgang mit Hilfesuchenden in Notaufnahmen von Krankenhäusern. Ziel ist es, Hilfesuchende entsprechend des konkreten medizinischen Bedarfs entweder in die ambulante oder stationäre Versorgung zu lenken. Ohne eine rechtliche Freigabe des Beschlusses durch die Aufsichtsbehörde kann die neue Richtlinie nicht in Kraft treten. Die angestrebte Entlastung der Notaufnahmen der Krankenhäuser kommt damit nicht zum Tragen. Laut BMG würden die Regelungen der G-BA-Richtlinie würden die Patientensicherheit gefährden.

      Das BMG hatte in seiner Funktion als Aufsichtsbehörde Kritik am G-BA-Beschluss vom 6. Juli 2023 geübt und ihn als „rechtswidrig“ eingestuft.

      Komplette Stellungnahme und Hintergrund