31.03.2026 Presse
Berufsverband der Deutschen Chirurgie startet digitales Netzwerk mit Doctolib Connect

Berlin, den 31.03.2026 – Doctolib, eines der führenden Healthtech-Unternehmen in Europa, und der Berufsverband der Deutschen Chirurgie e.V. (BDC) haben ein gemeinsames digitales Netzwerk über Doctolib Connect für bis zu 16.000 Chirurginnen und Chirurgen in Deutschland eingerichtet. Mit dem sogenannten BDC-Messenger können sich Chirurginnen und Chirurgen ab sofort einfach vernetzen und austauschen – über Praxis- und Klinikgrenzen hinweg.
Bisher waren Chirurginnen und Chirurgen bei fachlichen Rückfragen oder Themen rund um ihren Beruf häufig auf persönliche Kontakte per E-Mail oder Telefon angewiesen. Der BDC-Messenger schafft erstmals eine zentrale Lösung für die Vernetzung untereinander und mit dem Verband. Mit dem BDC-Messenger von Doctolib Connect steht Mitgliedern ein kostenfreies, DSGVO-konformes Kooperationstool zur Verfügung, das speziell für den medizinischen Bereich entwickelt wurde. Chirurginnen und Chirurgen können sich damit direkt und sicher austauschen und per Textnachricht, Sprach- oder Videoanruf kommunizieren. Als Mitglieder des Netzwerks können sie etwa Befunde teilen, Patientenfälle anonym besprechen oder Karrieretipps austauschen. Zusätzlich kann der BDC seine Mitglieder mit Informationen rund um den chirurgischen Beruf versorgen, wie etwa zu den Themen Karriere, Vergütung, Recht und Weiterbildung. Pro Jahr werden insgesamt über alle medizinischen Einrichtungen hinweg bereits rund zwanzig Millionen Nachrichten über Doctolib Connect versandt.
„Die unbürokratische, digitale Vernetzung ist auch für Chirurginnen und Chirurgen unverzichtbar geworden. Mit dem BDC-Messenger über Doctolib Connect bieten wir unseren Mitgliedern ein Tool, das den Austausch untereinander erheblich erleichtert. Die Bedienung ist intuitiv und die Informationsvermittlung erfolgt unmittelbar. Eine erhebliche Erleichterung im chirurgischen Alltag”, sagt BDC-Geschäftsführerin Dr. Friederike Burgdorf.
„Die Zusammenarbeit mit dem BDC unterstützt unser Ziel, Ärztinnen und Ärzte im Alltag zu verbinden. Die über 300.000 Nutzerinnen und Nutzer von Doctolib Connect in Deutschland zeigen, dass es eine große Nachfrage für einfache und sichere Kommunikation gibt. Mit dem BDC-Messenger erhalten Chirurginnen und Chirurgen jetzt eine Kooperationslösung, die einen spürbaren Mehrwert bietet – von der Zweitmeinung bis zur schnellen Rückfrage”, sagt Ricardo Colón, Head of Doctolib Connect.
Das BDC-Connect-Netzwerk startete im Februar 2026. BDC-Mitglieder können sich über diese Seite registrieren: www.bdc.de/neu-fuer-mitglieder-der-bdc-messenger-bei-doctolib-connect/
Über Doctolib
Doctolib entwickelt seit 2013 Technologien, die medizinische Fachkräfte im Arbeitsalltag entlasten und ihnen mehr Zeit für ihre Patient:innen zurückgeben. In Europa nutzen mehr als 500.000 Gesundheitsfachkräfte digitale Lösungen von Doctolib, davon 120.000 in Deutschland. Zudem setzen 600 MVZ und Krankenhäuser in Deutschland Doctolib-Lösungen ein. Die All-in-one-Praxissoftware für Arztpraxen vereint Terminbuchung, Patientenaufnahme, sichere Kommunikation, elektronische Patientenakte und Abrechnung in einem System. Sie wird durch KI-Assistenten für administrative Aufgaben ergänzt. Der digitale Gesundheitsbegleiter des Health-Tech-Unternehmens bietet 90 Millionen Menschen in Europa, davon über 25 Millionen in Deutschland, über die App einfachen und sicheren Zugang zu Prävention und medizinischer Versorgung. Dies hilft Menschen, schneller die richtigen Fachärzt:innen zu finden, ihre Gesundheit besser zu verstehen und somit ein gesünderes Leben zu führen. Mit 3.000 Mitarbeitenden in mehr als 30 Städten arbeitet Doctolib jeden Tag mit medizinischem Fachpersonal zusammen, um die Zukunft des Gesundheitswesens mitzugestalten – dank zuverlässiger Technologie und hoher medizinischer Standards.
Weitere aktuelle Artikel
23.02.2018 Pressemitteilungen
Journalistenpreis der Deutschen Chirurgen für ein besonderes Portrait
Der Berufsverband der Deutschen Chirurgen e.V. (BDC) würdigt einen eindrucksvollen Beitrag aus dem ZEITmagazin MANN mit dem Journalistenpreis der Deutschen Chirurgen. „Ein Glück“ heißt der Artikel von Nataly Bleuel, der einen der bekanntesten Herzchirurgen Deutschlands portraitiert. Im Rahmen des Bundeskongress Chirurgie verlieh der Präsident des BDC, Prof. Dr. med. Dr. h.c. Hans-Joachim Meyer, den mit 1.500 Euro dotierten Preis.
12.02.2018 BDC|News
Patientensicherheit: Fehler im OP erkennen und vermeiden
Aus Sicht von Patienten steht die Ergebnisqualität bei chirurgischen Eingriffen immer im Vordergrund. Mindestmengen und die Spezialisierung innerhalb der Chirurgie sind ein wichtiger Bestandteil, um die bereits hohe Qualität in deutschen OP-Sälen weiter zu verbessern. Potenzielle Risiken und Fehlerquellen müssen erkannt, aufgetretene Fehler selbstkritisch aufgearbeitet werden. Beim 20. Bundeskongress Chirurgie in Nürnberg am 23. und 24. Februar werden deshalb Themen wie Fehlerkultur und Fehlermanagement im Zentrum stehen.
08.12.2017 Pressemitteilungen
Schulterstudie liefert keine neuen Erkenntnisse – Deutsche Standards erweisen sich als bewährt
Sechs Fach- und Berufsverbände aus Orthopädie und Unfallchirurgie und der Chirurgie nehmen unter Führung der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU) Stellung zur jüngst im Fachmagazin „The Lancet“ veröffentlichten Studie „Arthroscopic subacromial decompression for subacromial shoulder pain (CSAW)“ zur Wirksamkeit der Schulterdacherweiterung – der sogenannten arthroskopischen subakromialen Dekompression (ASD). Die Autoren der Studie kamen zu dem Ergebnis, dass Patienten mit einem subakromialen Schmerzsyndrom zu häufig ohne Nutzen operiert würden. Allerdings lässt sich das Ergebnis nicht auf Deutschland übertragen.
08.12.2017 BDC|News
Gemeinsame Stellungnahme zur Schulterstudie
Die aktuell im Lancet veröffentlichte pragmatische, randomisierte multizentrische CSAW-Studie („Can Shoulder Arthroscopy Work?“) zum Nutzen einer arthroskopischen Dekompression bei Patienten mit mehr als drei Monaten bestehenden subakromialen Schulterschmerzen, welche keinen Vorteil einer chirurgischen „Placebo“-Intervention gegenüber einem operativen Standard (subakromiale Dekompression), sehr wohl jedoch gegenüber einer Kontrollgruppe ohne spezifische Behandlung zeigt, hat kurz nach der Veröffentlichung eine journalistisch sicher wünschenswerte, medizinisch aber zweifelhafte Mediendebatte angestoßen.
Lesen Sie PASSION CHIRURGIE!
Die Monatsausgaben der Mitgliederzeitschrift können Sie als eMagazin online lesen.

