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Nachwuchskampagne „Nur Mut! Kein Durchschnittsjob: ChirurgIn”

Anfang 2008 rief der BDC die bundesweit angelegte Nachwuchskampagne „Nur Mut! Kein Durchschnittsjob: ChirurgIn“ ins Leben. Mit ihr sollen gezielt Medizinstudenten in den klinischen Semestern angesprochen werden. Wir wollen dabei nicht nur realitätsnah über unser Berufsbild informieren, sondern auch die faszinierenden Seiten der Chirurgie transportieren.

Informationen zum Berufsbild des Chirurgen

Mit Slogans wie: ‚Werde DrahtzieherIn’, Buttons mit ‚Kanalbau’ oder ‚Schneiderei’, Plakaten, Postkarten und vor Informationsveranstaltungen an den Universitäten gehen wir aktiv auf den Nachwuchs zu. Mit den Motiven wird ganz bewusst mit einem Augenzwinkern Interesse für das Berufsbild der Chirurgie geweckt.
Ziel ist es, dass die Plakate in möglichst vielen Studenten-WGs hängen. Sie haben mittlerweile einen gewissen Kultstatus erreicht. Häufig verschwinden sie schon am Tag des Aufhängens aus den Kliniken und Hörsälen.
Auf der Internetseite der Kampagne unter www.chirurg-werden.de findet man ausführliche Informationen zu den Facetten chirurgischer Tätigkeit, der chirurgischen Weiterbildung und den acht Säulen im Gebiet Chirurgie.
In einer ausführlichen Begleitbroschüre zur Kampagne stellen Kolleginnen und Kollegen ihre chirurgische Disziplin vor, berichten über Faszination und Probleme und erläutern, wie sie den Spagat zwischen Berufs- und Privatleben meistern.
Die gesamte Kampagne ist vom Prinzip getragen, ehrlich und transparent über den chirurgischen Beruf zu informieren. Es wird deshalb nichts beschönigt und verharmlost. Die Chirurgie wird nie ein Beruf mit geregelten Arbeitszeiten sein. Durch Initiativen einzelner Krankenhäuser (z. B. durch betriebseigene Kindergärten) wird der chirurgische Beruf aber immer besser mit dem Privatleben vereinbar und deshalb für junge Kolleginnen und Kollegen attraktiv bleiben.

Informationsveranstaltungen in Universitäten

Kernstück der Kampagne sind vor allem die Informationsveranstaltungen in Universitätskliniken. Je nach Ausgestaltung durch die Kollegen der Universität dauert eine Informationsveranstaltung zwischen einer und zwei Stunden. Nach der Begrüßung durch den Ordinarius wird über die Faszination Chirurgie sowie die Weiterbildung (Wege in die Chirurgie) gesprochen.
Die abschließende Diskussion zieht sich oft über eine halbe Stunde und länger hin. Die Resonanz bei vielen Studenten ist äußerst positiv – das Interesse an der Chirurgie ist geweckt. Wir erfahren in den Gesprächen danach immer wieder, dass Chirurgie eigentlich nicht auf der Wunschliste der Studenten stand, jetzt aber durchaus als faszinierende Option wahrgenommen wird.

Workshops: Chirurgie zum Mitmachen

Bei eintägigen Workshops können Medizinstudenten schon mal Hand anlegen. Beim Nahtkurs, Legen von Thoraxdrainagen und Co. bekommen sie erste Einblicke in die chirurgische Praxis.

Die aktuellen Kampagnen-Motive als Download

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