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BDC|Schleswig-Holstein: Jahrestreffen 2017

Sehr geehrte Kolleginnen, sehr geehrte Kollegen,

ich möchte Sie herzlich im Namen des Vorstands des BDC|Schleswig-Holstein zu unserem Jahrestreffen am 22.11.2017 einladen.

Nach der Bundestagswahl und dann wohl auch weitestgehend abgeschlossenem Koalitionsvertrag ist es erforderlich zu analysieren, wo es mit dem deutschen Gesundheitssystem unter besonderer Berücksichtigung der Belange unseres chirurgischen Fachgebietes hingeht. Die Einschätzung der gesundheitspolitischen Großwetterlage erfolgt in gewohnt kompetenter Weise durch unseren Vizepräsidenten Dr. Rüggeberg, der den Weg aus Berlin zu uns wieder einmal nicht gescheut hat.

Der zweite Themenblock dreht sich um ein zentrales Thema in der Akutversorgung von Patienten. So erfordert der zunehmende Ansturm von Patienten auf die Notfallambulanzen der Kliniken mit mehr oder minder geringfügigen Beschwerden ein tragfähiges Konzept zur Organisation dieser Patientenströme. Diese Schnittstelle in der intersektoralen Versorgung entwickelt sich zunehmend zu einem Problem was einer dringlichen Lösung bedarf. Spannend ist hierzu der Vorschlag des Sachverständigenrates zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen, den ich vorstellen werde.

Danach verbleibt dann hoffentlich noch genügend Zeit um weitere berufspolitisch relevante Themen zu diskutieren. Das Spektrum ist breit und reicht von rechtlichen Belangen, Honorar- und Vergütungsfragen, Problemen bei der Organisation der zunehmend geforderten sektorenübergreifenden Versorgung bis hin zur Ausgestaltung der Weiterbildung. Und das gilt für alle Chirurginnen und Chirurgen, egal ob in der Weiterbildung oder als Chefarzt, ob niedergelassen, angestellt oder verbeamtet. Also eigentlich ist für jeden etwas dabei.

Ich freue mich auf Ihre Teilnahme und eine rege Diskussion und verbleibe im Namen des  gesamten Vorstands mit freundlichen Grüßen

R. W. Schmitz
Vorsitzender
BDC|Schleswig-Holstein

Jahrestreffen2017
am 22. November 2017
um 19:00 Uhr
Haus des Sports in Kiel
Programm Jahrestreffen 2017

Bereitschaftsdienst und Notfallversorgung: KBV kündigt Paradigmenwechsel an

Der Patient ist kein Notfall, aber er braucht eine ärztliche Behandlung. Und: Die Praxen sind geschlossen. Wohin soll er sich wenden? Die Antwort: An den ärztlichen Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen). Wer nicht weiß, wo er die richtige Hilfe findet, wählt die bundesweite Bereitschaftsdienstnummer 116117.

„Unsere Kolleginnen und Kollegen machen je nach regionaler Organisation des Bereitschaftsdienstes Hausbesuche, betreiben Notfallpraxen oder arbeiten in Bereitschaftsdienstzentren der KVen“, erklärte Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), am Mittwoch in Berlin. Der Anlass dafür sind die bundesweiten Tage des Bereitschaftsdienstes mit vielen Aktionen der KVen. „Wir zeigen aber nicht nur, was die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte hier Enormes leisten. Wir haben auch Vorschläge, wie wir den Bereitschaftsdienst für die Zukunft ausbauen wollen“, ergänzte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Dr. Stephan Hofmeister.

Viele Bürger wissen nicht, wohin sie sich wenden können, wenn sie zwar kein Notfall sind, aber trotzdem außerhalb der Praxisöffnungszeiten eine ärztliche Behandlung brauchen. Die Folge: Zu viele gehen in die Notfallambulanzen der Krankenhäuser, wo sie aber nicht hingehören. „Schon heute behandelt der ärztliche Bereitschaftsdienst zehn Millionen Patienten jedes Jahr. Schon heute wählen über sieben Millionen Anrufer die bundesweite Nummer 116117. In diesem Jahr werden wir uns der Marke von fast acht Millionen nähern. Es geschieht also schon jede Menge, aber wir haben uns gemeinsam mit den KVen noch viel vorgenommen. Anstatt zu klagen, wollen wir gestalten“, sagte KBV-Chef Gassen.

„Gemeinsam haben wir klare Vorstellungen entwickelt“, führte Dr. Hofmeister aus. „Dazu gehört, die Rufnummer 116117 rund um die Uhr zu schalten, um Bürger, die kurzfristige ärztliche Behandlung suchen, über das Telefon in die richtige Versorgungsebene zu leiten. Der zweite Paradigmenwechsel, den wir ins Auge fassen, ist die Konzentration von einer begrenzten Zahl von Portalpraxen an Kliniken, die gemeinsam von Vertragsärzten und Klinikärzten betrieben werden. So erst ergeben Portalpraxen einen Sinn: Ambulante Notfallversorgung findet dann ausschließlich dort statt“, sagte er. Beide Vorstände stellten klar, dass es nicht eine bundeseinheitliche Lösung gebe. Vielmehr wüssten die jeweiligen KVen am besten, wie die passenden Lösungen vor Ort aussehen könnten.

Zum Hintergrund:
Im Rahmen des heutigen Tages wird zum Thema Bereitschaftsdienst eine Reihe von Medienaktionen sowohl bundesweit als auch regional umgesetzt. Die KBV hat ein Infopaket für Arztpraxen zusammengestellt. Dieses enthält die aktuelle Ausgabe des Patientenmagazins „Zimmer 1“ und ein Praxisposter zur bundesweit einheitlichen Bereitschaftsdienstnummer 116117. Gerade letzteres soll den Patienten im Wartezimmer vermitteln, zu welchem Anlass sie die 116117 und wann den Notruf 112 wählen.

Quelle: Kassenärztliche Bundesvereinigung, Herbert-Lewin-Platz 2, 10623 Berlin, www.kbv.de, 11.10.2017

Informationsmaterialien zur Bereitschaftsdienstnummer 116117
Video-Interview mit KBV-Chef Dr. Andreas Gassen

BDC|Sachsen-Anhalt: Jahrestreffen 2017

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

anlässlich der Magdeburger Chirurgengespräche, der Herbsttagung der Mitteldeutschen Chirurgenvereinigung und der Jahrestagung des An-Institutes für Qualitätssicherung in der operativen Medizin der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg am 10./11.11.2017 in Magdeburg laden wir Sie am 10.11.2017, von 08:15 bis 09:45 zum Jahrestreffen des BDC|Landesverbandes Sachsen-Anhalt nach Magdeburg ein.

Im Mittelpunkt des Jahrestreffens steht die Zukunft der Allgemeinchirurgie sowie die Gewinnung von qualifiziertem Nachwuchs in der Medizin. Im Anschluss an die Vorträge erfolgt die Wahl des neuen Vorstandes.

Als Vertreter des Berufsverbandes wird der Präsident, Herr Professor Meyer, über aktuelle Themen des Berufsverbandes berichten. Wir heißen Sie recht herzlich in der Otto Stadt Magdeburg willkommen und freuen uns auf einen kollegialen Austausch.

Zur Wahl des neuen Landesvorstandes stellen sich (Stand: 01.10.2017):

Landesvorsitzender: Prof. Dr. Karsten Ridwelski, Magdeburg
Stellv. Landesvorsitzender: Prof. Dr. Jörg Fahlke, Stendal
Stellv. Landesvorsitzender: Dr. Matthias Krüger, Magdeburg/Querfurt
Regionalvertreter Sachsen-Anhalt, Dr. Jörg Arbter, Magdeburg

Wir bitten zu beachten, dass die Teilnahme am wissenschaftlichen Programm der Magdeburger Chirurgengespräche einer separaten Anmeldung bedarf.

Prof. Dr. med. H. Zühlke
Vorsitzender BDC|Sachsen-Anhalt

Jahrestreffen 2017
im Rahmen der Magdeburger Chirurgengespräche 2017
am 10. November 2017 von 08:15 bis 09:45 Uhr
in Raum Kaiser-Otto-II
im Herrenkrug Parkhotel GmbH, Herrenkrug 3, 39114 Magdeburg
Programm Jahrestreffen 2017

Orientierungs­wert für Kranken­häuser 2014 beträgt 1,44 %

Das Statistische Bundesamt (Destatis) veröffentlicht gemäß den Vorgaben des Krankenhausentgeltgesetzes den sogenannten Orientierungswert für Krankenhäuser. Er gibt die durchschnittliche jährliche prozentuale Veränderung der Krankenhauskosten wieder, die ausschließlich auf Preis- oder Verdienständerungen zurückzuführen ist. Für den Zeitraum des zweiten Halbjahres 2013 und des ersten Halbjahres 2014 beträgt der Orientierungswert im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum (zweites Halbjahr 2012/erstes Halbjahr 2013) 1,44 %.

In die Berechnung des Orientierungswertes fließen ausschließlich Ergebnisse bereits vorhandener Statistiken ein. Dazu zählen insbesondere die Vierteljährliche Verdiensterhebung, ausgewählte Preisstatistiken und der Kostennachweis der Krankenhäuser. Informationen über die Datengrundlagen und die Berechnungsweise des Orientierungswertes für Krankenhäuser können der Kurzfassung des Konzepts zur Wertermittlung entnommen werden.

Eine ausführliche Darstellung der methodischen Grundlagen ist in der Zeitschrift „Wirtschaft und Statistik“, Ausgabe September 2012, erschienen.

Quelle: Statistisches Bundesamt, Gustav-Stresemann-Ring 11, 65189 Wiesbaden, www.destatis.de, 30.09.2017

Passion Chirurgie: Thoraxchirurgie

Liebe Chirurginnen und Chirurgen,

Pleura, Lunge, Tracheo-Bronchialsystem, Mediastinum und Thoraxwand sind „Spielfelder“ der aktuellen Ausgabe PASSION CHIRURGIE: Die Thoraxchirurgie steht im Fokus. Denn in diesem Monat findet die 26. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Thoraxchirurgie (DGT) unter dem Schlagwort „Horizonte“ in München statt. Gerade für ein kleines, aber hoch spezialisiertes Fachgebiet wie die Thoraxchirurgie ist die Kooperation mit anderen chirurgischen Disziplinen wichtig. Wir möchten deshalb mit dieser Ausgabe die Aufmerksamkeit auf dieses Fachgebiet lenken und chirurgische Kolleginnen und Kollegen zum „Horizont erweitern“ einladen.

Die Jahrestagung der DGT nimmt der BDC auch im Rahmen seiner Kampagne „Nur Mut! Kein Durchschnittsjob: ChirurgIn“ zum Anlass, um einen Spezialworkshop „Chirurgie zum Mitmachen“ für den thoraxchirurgischen Nachwuchs aufzulegen.

Aber nicht nur in diese Richtung erweitert der BDC Horizonte in der Nachwuchsarbeit: In der Rubrik Panorama berichten wir über den ersten „Chirurgie zum Mitmachen“-Workshop mit Abiturientinnen und Abiturienten unter Leitung des BDC-Vizepräsidenten Dr. Rüggeberg.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen,

Ihr BDC

Passion Chirurgie 10/2017

Entlassrezept ab 1. Oktober 2017 im Krankenhaus

Ab 1. Oktober 2017 können Klinikärzte ihren Patienten bei deren Entlassung aus dem Krankenhaus ein Rezept über benötigte Arzneimittel zur Einlösung in öffentlichen Apotheken ausstellen und mitgeben. Damit wird eine Regelung des Versorgungsstärkungsgesetzes aus dem Jahr 2015 umgesetzt. Das Entlassrezept soll dem Patienten ermöglichen, sofort seine Anschlussmedikation zu bekommen, ohne zuvor einen niedergelassenen Arzt aufsuchen zu müssen. Durch den Aufdruck „Entlassmanagement“ ist das neue rosa Rezept von ambulanten Verordnungen zu unterscheiden.

Ansonsten gelten jedoch zahlreiche Sonderregelungen: So dürfen die Klinikärzte nur die jeweils kleinsten verfügbaren Packungsgrößen der Arzneimittel verschreiben, und das Entlassrezept muss innerhalb von drei Werktagen in der Apotheke eingelöst werden. Ein Patient, der an einem Freitag aus dem Krankenhaus mit einem Entlassrezept für Medikamente entlassen wird, muss diese Verordnung also spätestens am Montag in der Apotheke einlösen. Beim Einlösen von Entlassrezepten hat jeder Patient die freie Apothekenwahl in ganz Deutschland.

„Die Umsetzung des Gesetzes war langwierig und schwierig, aber nun zeichnet sich endlich eine Verbesserung für die Patienten ab“, sagt Fritz Becker, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbandes (DAV): „Die Apotheker begrüßen diesen Fortschritt ausdrücklich. Entscheidend wird jedoch die Alltagstauglichkeit des Entlassrezepts sein, damit die Versorgung der Patienten in den Apotheken auch tatsächlich funktioniert.“

Quelle: ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e. V., Unter den Linden 19 – 23, 10117 Berlin, www.abda.de

BG Kliniken stellen Tarifverträge für Ärzte in Frage

Grundsatzkonflikt: Tarifverhandlungen vorerst unterbrochen

Die dritte Verhandlungsrunde zwischen dem Marburger Bund und dem Klinikverbund der gesetzlichen Unfallversicherung (BG Kliniken) ist ohne greifbares Ergebnis geblieben. Die Arbeitgeberseite weigerte sich strikt, über jene Sicherungsmechanismen für Tarifverträge zu verhandeln, die das Bundesverfassungsgericht in seinem Urteil zum Tarifeinheitsgesetz ausdrücklich aufgezeigt hat.

Danach können die Wirkungen des Gesetzes ausgeschlossen werden, um so sicherzustellen, dass es für die Gültigkeit eines Tarifvertrages nicht darauf ankommt, welche Gewerkschaft in der einzelnen Klinik die meisten Mitglieder hat. Im Rahmen einer Mehrheitsfeststellung müssten die Gewerkschaften ihre Mitgliederstärke im Betrieb offenlegen und so den Grad der eigenen Durchsetzungsfähigkeit offenbaren. Mit einer Vereinbarung der Tarifvertragsparteien zum Ausschluss der Verdrängungswirkung, für die es schon Beispiele aus der Praxis gibt, wäre die Anwendung des Arzt-Tarifvertrages in den berufsgenossenschaftlichen Kliniken sichergestellt. Dies entspräche auch der im Tarifvertragsgesetz getroffenen Entscheidung des Gesetzgebers, Tarifpluralität grundsätzlich zu akzeptieren.

„Mit ihrer Weigerung ignorieren die BG Kliniken die vom Bundesverfassungsgericht als verfassungsrechtlich geboten aufgezeigte restriktive Handhabung des Tarifeinheitsgesetzes. Die Arbeitgeber stellen so die gewachsene Tarifpartnerschaft mit dem Marburger Bund in Frage. Ein solches Verhalten werden wir uns nicht bieten lassen und unsere Mitglieder in den Kliniken umfassend über die neue Lage informieren. Weitere notwendige Schritte machen wir davon abhängig, ob die BG Kliniken bereit sind, ihre Verweigerungshaltung aufzugeben. Es hat keinen Sinn über Gehälter und Arbeitsbedingungen zu verhandeln, solange die Umsetzung der entsprechenden Tarifregelungen von der Willkür der Arbeitgeber abhängig ist“, erklärte Rolf Lübke, Verhandlungsführer des Marburger Bundes.

Quelle: Marburger Bund Verband der angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte Deutschlands e.V., Reinhardtstr. 36, 10117 Berlin, www.marburger-bund.de

Schaufenster Oktober 2017

Einrichtung einer bundesweiten Clearingstelle für Gebührenfragen beschlossen

Ab 2018 wird es eine Änderung des Ärztevertrages zwischen der DGUV und der KBV und die Einrichtung einer Clearingstelle für Gebührenfragen auf Bundesebene geben. Das wurde in der letzten Sitzung der „§ 52-Kommission (KBV-DGUV)“ beschlossen. Dafür entfallen die „Schlichtungsstellen“ auf Landesebene. Die genaue Änderung des § 66 sowie weitere redaktionelle Änderungen am Ärztevertrag werden noch ausformuliert. Der BDC setzt sich dafür ein, dass die bewährte Beteiligung von praktisch tätigen D-Ärzten aus der Region als Gutachter bestehen bleibt.

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Überfällige Entscheidung: Gebührenanhebung der UV-GOÄ

Zum 01. Oktober 2017 wird es eine lineare Gebührenerhebung der UV-GOÄ geben. Der erste Schritt ist eine Anhebung um acht Prozent, dann folgen weitere Schritte um jeweils drei Prozent in den folgenden drei Jahren. Es gibt einige Ausnahmen für Leistungen, die in den letzten Jahren schon besser bewertet wurden, z. B. für bestimmte Operationen und für Gutachten. Eine offizielle Stellungnahme der KBV wird folgen.

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Mehr als 56 Millionen Euro für die Erforschung neuer Antibiotika zugesagt

Mit 56,5 Millionen Euro wollen die Bundesrepublik Deutschland und weitere internationale Geldgeber die Erforschung und Entwicklung neuer Antibiotika vorantreiben.

Die Mittel wurden der Globalen Partnerschaft für Antibiotika-Forschung und Entwicklung – GARDP (Global Antibiotic Research and Development Partnership) – im Rahmen einer Veranstaltung auf Einladung von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und Georg Schütte, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, in Berlin zugesagt.

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Spendenaufruf: Medizintechnik, Fachbücher & chirurgische Instrumente für Afghanistan

achbücher in englischer Sprache, chirurgische Instrumente z. B. für Kaiserschnitte und Brustoperationen, Laryngoskope, Endoskope und vieles mehr werden dringend bei einem Klinikaufbau in Afghanistan benötigt. Informationen zu dem Projekt und die Kontaktdaten finden Sie in dem Artikel „Welcome Back Home – Das Mammakarzinom Projekt in Mazar-e Sharif“ aus PASSION CHIRURGIE.

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EU-Leitlinie für die umsichtige Verwendung antimikrobieller Mittel in der Humanmedizin

 Auszug aus der Einleitung

Die Kommission betrachtet die Resistenz gegen antimikrobielle Mittel als vorrangiges Problem und nahm im Jahr 2011 einen Aktionsplan zur Abwehr der steigenden Gefahr der Antibiotikaresistenz an. Wichtige Ziele dabei waren Fortschritte in Richtung einer umsichtigen Verwendung antimikrobieller Mittel bei Menschen und Tieren. Im Jahr 2015 wurden Leitlinien für die umsichtige Verwendung von antimikrobiellen Mitteln in der Veterinärmedizin veröffentlicht [1]. 2016 forderte der Rat die Kommission und die Mitgliedstaaten in seinen Schlussfolgerungen zu den nächsten Schritten im Rahmen des Konzepts „Eine Gesundheit“ zur Bekämpfung der Antibiotikaresistenz dazu auf, Leitlinien der Europäischen Union zur umsichtigen Verwendung antimikrobieller Mittel in der Humanmedizin auszuarbeiten, die die einzelstaatlichen Leitlinien und Empfehlungen unterstützen [2].

Die vorliegenden Leitlinien für die umsichtige Verwendung antimikrobieller Mittel in der Humanmedizin stützen sich auf einen Fachbericht, den das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) unter Einbeziehung von Sachverständigen der EU-Mitgliedstaaten und von Interessenvertretern erstellt hat und dem die Einzelheiten zur Methodik für die Erstellung der Leitlinien sowie weitere Referenzen zu entnehmen sind [3]…

Die vollständige Bekanntmachung der Kommission zur „EU-Leitlinie für die umsichtige Verwendung antimikrobieller Mittel in der Humanmedizin“ können Sie HIER ansehen und herunterladen.

Europäische Kommission. EU-Leitlinie für die umsichtige Verwendung antimikrobieller Mittel in der Humanmedizin. Passion Chirurgie. 2017 Oktober, 7(10): Artikel 04_04.

Auszeichnungen und Ernennungen von BDC-Mitgliedern – Oktober 2017

Prof. Dr. med. Ahmet Bozkurt ist neuer Chefarzt der Klinik für Plastische und Handchirurgie, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie am HELIOS Klinikum Wuppertal.

Dr. med. Philipp Kaudel ist seit dem 15. August 2017 neuer Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Krankenhaus Ludmillenstift. Der ehemalige Oberarzt der Dr. Horst Schmidt Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie in Wiesbaden übernimmt die Nachfolge von Dr. Volker Lauff.

Dr. med. Jörg Nötzel ist seit August 2018 Chefarzt der Klinik für Unfall- und Gelenkchirurgie am Klinikum Obergöltzsch Rodewisch. Seit 1997 ist er als Facharzt im Klinikum Obergöltzsch Rodewisch beschäftigt, seit 2003 als Oberarzt. Er ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie und Spezielle Unfallchirurgie.

Dr. med. Lutz Pickart wechselte als Chefarzt vom Hufeland Klinikum in Bad Langensalza in die Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie des Eichsfeld Klinikums Haus „Reifen­stein“ im thüringischen Kleinbartloff.

Prof. Dr. med. Rudolf Roka wurde von der Sigmund Freud-Universität in Wien zum Lehrstuhlinhaber CHIRURGIE-Endokrine und Akutchirurgie ernannt.

Dr. med. Stephan Rudolph ist seit August 2017 der neue Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie im AMEOS Klinikum Aschersleben. Der Facharzt für Spezielle Viszeralchirurgie war zuvor als Oberarzt im Klinikum Magdeburg tätig wo er das Versorgungszentrum für interdisziplinäre gastroenterologische Onkologie geleitet und das dortige Darmzentrum mit aufgebaut hat.

Prof. Dr. med. Hartmut Siebert, ehemaliger Generalsekretär der DGOU und DGU, wurde im März 2017 im Auftrag des ehemaligen Bundespräsidenten Joachim Gauck das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland überreicht. Er wurde damit für sein Engagement und seine Verdienste um das Gemeinwohl ausgezeichnet.

Thomas Schumann leitet als neuer Chefarzt seit Anfang August 2017 die Viszeralchirurgie der Kreisklinik Groß-Gerau. Der gebürtige Berliner war zuvor als Oberarzt im DRK-Krankenhaus Luckenwalde und in den HELIOS Dr.-Horst-Schmidt-Kliniken in Wiesbaden tätig.

Dr. med. Dieter Telker, zuvor langjähriger Leitender Oberarzt am Marienhospital Wesel, wechselte zum 1. August 2017 an das St. Martinus Krankenhaus Düsseldorf. Dort übernahm er die Position des Chefarztes der Abteilung Allgemein- und Viszeralchirurgie sowie die Leitung des zertifizierten Hernienzentrums und der Adipositaschirurgie.

Prof. Dr. med. Jörg Theisen ist seit Mitte September 2017 neuer Chefarzt der Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie am Klinikum Landkreis Erding. Dort möchte er die minimal-invasiven Operationen ebenso ausbauen wie die Behandlungen proktologischer Erkrankungen.

Dr. med. Marco Tinelli hat zum 1. August 2017 den Chefarztposten der Abteilung für Orthopädie, Unfallchirurgie und Endoprothetik der GRN-Klinik Sinsheim übernommen. Der ehemalige Oberarzt der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Ludwigshafen bringt jahrelange Erfahrung im gesamten unfallchirurgischen Spektrum einschließlich schwieriger Eingriffe bei Becken- und Wirbelbrüchen mit und war mehrere Jahre als Notarzt für Schwerstverletzte tätig.