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Akademie Aktuell: Frühjahrs-Fortbildungen für den chirurgischen Nachwuchs

Sagen Sie es weiter: noch Plätze frei!

Zwei Fortbildungen, die Sie dem Nachwuchs ans Herz legen sollten, denn die Facharztseminare der BDC|Akademie sind so konzipiert, um am Ende der sechsjährigen Weiterbildung das notwendige Wissen des Weiterbildungskatalogs für die anstehende Facharztprüfung noch einmal zu rekapitulieren und damit die jungen Kolleginnen und Kollegen direkt auf die Prüfung vorzubereiten, sind:

Die beiden folgenden Angebote aus dem BDC-Programm Basischirurgie vermitteln Berufseinsteiger:innen das nötige theoretische Grundwissen und die ersten praktischen Fertigkeiten, die für eine chirurgische Tätigkeit auf Station, in der Ambulanz, der Notaufnahme und auf der Intensivstation in den ersten beiden Jahren erforderlich sind. Im Mai finden statt:

Hier geht’s zu den Fortbildungen der BDC|Akademie.

Webinar-Reihe „Fraktur im Fokus“. Passion Chirurgie. 2026 Januar/Februar; 16(01/02): Artikel 04_01.

BDC-Praxistest: Moderne Lehre als Schlüssel zur Motivation – Nachwuchsmangel beginnt im Hörsaal

Vorwort

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

es gibt nichts Gutes außer man tut es. Lehre lebt von Inhalt, Technik und Vorbild. Chirurgische Inhalte unterliegen einer steten Entwicklung. Revolutionen sind selten, wir leben von Tradition. Vorbild meint Persönlichkeit, fachliche Anerkennung und Rhetorik. Charisma kann man erwerben, aber nicht üben, Rhetorik eher schon – ein ständig unterschätztes Thema in der Medizin. Am leichtesten zu modellieren ist die Lehrtechnik. Die Autoren unseres Praxistests plädieren deshalb für den Einsatz moderner Lehrtechniken im studentischen Alltag – KI statt Talar. Ein guter Ansatz, vielleicht präsentieren die Autoren mehr Details in einem Teil 2 ihres Kommentars?

Inspirierende Lektüre wünschen
Prof. Dr. med. C. J. Krones und Prof. Dr. med. D. Vallböhmer

Der Ärztemangel in Deutschland ist omnipräsent. Insbesondere in chirurgischen Fächern ist dieser schon jahrelang kein Randphänomen mehr. Eine genaue Betrachtung zeigt, dass dies nicht allein auf vorherrschende Arbeitsbedingungen, mangelnde Wertschätzung oder andere strukturelle Faktoren im Klinikalltag zurückzuführen ist. Ebenso entscheidend ist die Art und Weise, wie Chirurgie im Studium vermittelt und erlebt wird.

Dieser Kommentar diskutiert, wie hochwertige medizindidaktische Konzepte zur Nachwuchsgewinnung beitragen können, welche Veränderungen die Digitalisierung und der Einsatz künstlicher Intelligenz im Lernverhalten der Studierenden bewirken und warum gerade in der Chirurgie das Potential dazu besteht, durch gute Lehre Karrieren früh zu prägen.

Wenn Lehre über Berufswahl entscheidet

Der Nachwuchsmangel in den operativen Fächern ist spürbare Realität in Klinik und Weiterbildung und stellt eine reale Bedrohung für die Versorgung der Patient:innen dar. In vielen chirurgischen Disziplinen bleiben Weiterbildungsstellen unbesetzt, die Zahl der Bewerber:innen ist in den vergangenen Jahren deutlich gesunken. Ursachen hierfür liegen unter anderem an den Rahmenbedingungen, die eine chirurgische Karriere für junge Ärzte/Ärztinnen unattraktiv erscheinen lassen. In der öffentlichen Diskussion werden hier, zuletzt auch in Formaten des Berufsverbandes der deutschen Chirurgie (BDC), insbesondere eine hohe Arbeitsbelastung, unzureichende Vereinbarkeit von Beruf und Familie und eingeschränkt planbare Freizeit genannt [1].

Das Junge Forum O&U hat bereits 2021 exemplarisch zehn Forderungen an die Fort- und Weiterbildungszeit formuliert, um diesen strukturellen Problemen entgegenzuwirken [2]. Diese Ansätze adressieren wichtige Punkte des klinischen Alltags, werden jedoch der Komplexität des Nachwuchsproblems nicht vollständig gerecht.

Mindestens ebenso relevant für die spätere Facharztwahl ist die Art und Weise, wie die Fachrichtung im Studium gelehrt wird. In Befragungen unter Studienanfängern gibt etwa ein Viertel an, sich eine chirurgische Laufbahn vorstellen zu können. Nur ein Bruchteil dieser Studierenden wird jedoch nach Erhalt der Approbation tatsächlich eine operative Weiterbildung beginnen. Es scheint so, als würde das Interesse an der Chirurgie mit zunehmender Exposition gegenüber der klinischen Realität des Faches deutlich abnehmen [3].

Die Faszination für Chirurgie entsteht meist durch positive Erlebnisse im klinischen Alltag – durch Anleitung, Teilhabe und sichtbare Lernfortschritte. Offensichtlich bleiben solche Erfahrungen in operativen Fächern vielen Studierenden noch verwehrt. In Hospitationen und Praktika herrscht häufig Zeitdruck, strukturierte Lehre findet nur unregelmäßig statt und individuelles Feedback bleibt die Ausnahme. Wer sich hier wiederholt nicht wahrgenommen und nicht gefördert fühlt, entscheidet sich eher gegen das Fach – nicht aus Desinteresse, sondern aus Mangel an positiver Lernerfahrung.

Lehre als Rekrutierungsstrategie

Die Gestaltung der Lehre liegt zunächst im Verantwortungsbereich der medizinischen Fakultäten. Hier bietet die Medizindidaktik einen zentralen Ansatzpunkt. Sie kann als Hebel gegen den Nachwuchsmangel wirken, indem Lernräume geschaffen werden, in denen Motivation entsteht und Begeisterung vermittelt werden kann.

Gute Lehre wirkt über mehrere Dimensionen. Seit Jahrzehnten werden das Erleben von Kompetenz, Zugehörigkeit und Autonomie als zentrale Elemente intrinsischer Motivationsbildung verstanden. Gerade die Chirurgie kann diese Erfahrungen niederschwellig bieten, etwa durch das Anlegen einer Hautnaht oder erste Assistenzen im OP. Hierbei erlebte positive Erfahrungen verstärken zusätzlich das Selbstwirksamkeitserleben und die Identifikation mit der Fachrichtung.

Daher verwundert es nicht, dass praxisorientierte Lehrveranstaltungen von Studierenden regelmäßig besser bewertet werden als rein theoretische Formate. Insbesondere Programme wie die „Chirurgische Woche“ oder die Kursreihe „Nur Mut! Chirurgie zum Mitmachen“ des BDC zeigen, dass geführte praktische Veranstaltungen Begeisterung wecken und bestehende Vorbehalte abbauen [4, 5]. Die positiven Erfahrungsberichte der Studierenden verdeutlichen, dass es nicht an der grundsätzlichen Attraktivität der Chirurgie mangelt, sondern an der Art und Weise, wie sie vermittelt wird.

Solche Projekte schaffen Impulse, bewirken jedoch in der Regel keine nachhaltige, breite Veränderung. Entscheidend ist eine systematisch in den Klinikalltag integrierte Lehrkultur. Solange Lehre im klinischen Betrieb überwiegend als Zusatzaufgabe gilt, wird sie in guter Qualität nur punktuell stattfinden. Wird sie stattdessen als integraler Bestandteil ärztlicher Tätigkeit verstanden und organisatorisch gefördert, dann kann sie zu einer wirksamen Ressource der Nachwuchsgewinnung werden [6].

Vom Lehrbuch zur KI – chirurgische Lehre im digitalen Wandel

Kaum ein Bereich des Medizinstudiums hat sich im letzten Jahrzehnt so verändert wie der Lernprozess der Studierenden selbst. Als viele der heutigen Ärzte/Ärztinnen in Weiterbildung ihr Studium begannen, dominierten noch Lehrbücher, Skripte und frontaler Präsenzunterricht. Der Kontakt zum Operationssaal erfolgte meist spät, fast nur im Rahmen von Famulaturen und blieb überwiegend passiv.

Mit dem Aufkommen digitaler Lernplattformen wie AMBOSS oder Thieme via medici veränderte sich das Studium grundlegend. Klinische Fächer wurden strukturierter, Zusammenhänge zwischen Anatomie, Pathophysiologie und Therapie nachvollziehbarer. Die Wissensbasis wurde damit zwar breiter, doch die Kluft zwischen Theorie und Praxis blieb bestehen: Chirurgie als klickbares Lernmodul statt als erlebbares Fach.

Heute prägen KI-gestützte Lernsysteme die nächste Stufe des digitalen Lernens. Tools wie ChatGPT oder in Lernplattformen integrierte Assistenten sind fester Bestandteil des Alltags für Studierende. Sie werden genutzt, um differentialdiagnostisch zu denken, OP-Abläufe nachzuvollziehen oder klinische Entscheidungen zu simulieren. Lernen wird individueller, und im Dialog mit der KI zunehmend selbstgesteuert [7]. Diese Entwicklung bietet, trotz bekannter Nachteile und Limitierungen, viel Potential, verlangt aber zugleich eine didaktisch fundierte Einbettung in das Medizinstudium.

In der Realität hängt die diesbezügliche Ausgestaltung der Lehrveranstaltungen von engagierten Einzelpersonen ab. Die institutionelle chirurgische Lehre hat auf diesen Wandel bislang nur begrenzt reagiert. Traditionelle Formate werden fortgeführt, während Studierende längst neue Lernwege nutzen. Dabei könnte gerade die Chirurgie von modernen Lerntechnologien profitieren: interaktive präoperative Fallbesprechungen, KI-gestütztes Feedback bei Naht- und Laparoskopietraining oder die Simulation komplexer Eingriffe sind bereits heute möglich [8–10]. Studien zum simulatorbasierten Arthroskopietraining zeigen, dass operative Grundfertigkeiten außerhalb des OPs in einer geschützten Lernumgebung effizient aufgebaut werden können [11]. Solche Formate können den OP-Alltag entlasten und bieten, eingebettet in ein bereits im Medizinstudium beginnendes Curriculum, hohes Potenzial für eine nachhaltige chirurgische Ausbildung [12].

Technologische Innovation ersetzt jedoch keine didaktische Innovation. Nur, wenn die neuen Werkzeuge gezielt eingebettet werden, kann aus digitalem Lernen auch Kompetenz entstehen. Im hier diskutierten Kontext kann die zunehmende Einführung von KI in die universitäre Lehre auch als konstruktivistischer Ansatz gesehen werden, der die aktuelle Generation in ihrer Lernrealität abholt.

Um dies umzusetzen, sollten etablierte Formate nicht verworfen, sondern sinnvoll ergänzt werden. Die Integration künstlicher Intelligenz darf dabei kein Selbstzweck sein, sondern muss die Entwicklung klinischer Handlungsfähigkeit unterstützen. Wenn die Lehre den Anschluss an die Lernrealität der Studierenden verliert, dann verliert sie auch ihre Überzeugungskraft und damit Ihren Einfluss auf die Wahl der Fachrichtung.

Warum die Chirurgie zur Vorreiterin werden kann

Die chirurgischen Fächer stehen im Zentrum zweier Herausforderungen: einem zunehmenden Nachwuchsmangel und einem tiefgreifenden Wandel der medizinischen Lehre. Genau in dieser Schnittstelle liegt jedoch auch eine Chance: Die chirurgischen Fächer könnten durch zeitgemäße Lehre als Vorreiter die Verbindung von Theorie, Technologie und praktischer Erfahrung exemplarisch gestalten. Gerade in einer Zeit, in der digitale Lernformen dominieren, muss die Chirurgie sichtbar machen, was sie einzigartig macht – das unmittelbare Erleben ärztlichen Handelns und Handwerks.

Zeitgemäße und attraktive Lehre hat das Potential, die Berufswahl entscheidend zu beeinflussen. In der Chirurgie werden kognitive und manuelle Kompetenzen wie in kaum einem anderen Fach vereint. Wird diese Besonderheit in der Lehre konsequent abgebildet, entsteht ein klarer Mehrwert und eine Abgrenzung gegenüber theoretischen Disziplinen. Hochwertige Lehre ist damit nicht nur ein Qualitätsmerkmal, sondern ein strategisches Instrument zur Nachwuchsgewinnung.

Langfristig wird daher die Zukunftsfähigkeit der Chirurgie maßgeblich davon mitbestimmt werden, in welchem Maß es gelingt, klinische Realität und digitale Innovation miteinander zu verknüpfen. Die Lehrkultur kann entscheidend dazu beitragen, die operative Medizin als attraktives und fortschrittliches Fach zu positionieren. Chirurgische Nachwuchsbildung beginnt dort, wo Lehrende Begeisterung vermitteln – im Hörsaal, im Seminar oder am Operationstisch.

Die Literaturliste erhalten Sie auf Anfrage via passion_chirurgie@bdc.de.

Korrespondierender Autor:

Dr. med. Lukas Keiber

Arzt in Weiterbildung für Orthopädie und Unfallchirurgie

Hessing-Kliniken Augsburg

lukas.keiber@hessing-stiftung.de

Univ.-Prof. Dr. med. Stephan Vogt

Ärztlicher Direktor

Hessing-Kliniken Augsburg

Professur für Orthopädie und orthopädische Chirurgie Universität Augsburg

Gesundheitspolitik

Keiber L, Vogt S: BDC-Praxistest: Moderne Lehre als Schlüssel zur Motivation – Nachwuchsmangel beginnt im Hörsaal. Passion Chirurgie. 2026 März; 16(03/I): Artikel 05_03.

www.bdc.de

26 Jahre Engagement, Herz und Verstand: Danke, Hanne Quandt!

Nach fast 26 Jahren engagierter und verlässlicher Arbeit im Sekretariat des Berufsverbands der Deutschen Chirurgie verabschieden wir unsere geschätzte Kollegin Hanne Quandt in den wohlverdienten Ruhestand. Mit ihrer Kompetenz, Umsicht und Herzlichkeit war sie über viele Jahre eine unverzichtbare Stütze des Verbands. Sie hielt den organisatorischen Ablauf zusammen, war Anlaufstelle für Mitglieder, Vorstände und Kolleginnen und Kollegen – stets mit einem offenen Ohr, einem freundlichen Wort und einem beeindruckenden Überblick über alle Details. Ihr unermüdlicher Einsatz, ihre Loyalität und ihre ruhige, verlässliche Art haben den Verband in vielfältiger Weise geprägt. Dafür möchten wir von Herzen Danke sagen – für ihre hervorragende Arbeit, ihr Engagement und die vielen kleinen und großen Dinge, die sie tagtäglich möglich gemacht hat. Wir wünschen ihr für den neuen Lebensabschnitt alles Gute – Gesundheit, Freude, Zeit für Familie, Hobbys und für alles, was bisher zu kurz gekommen ist. Möge dieser neue Lebensabschnitt genauso erfüllend und bereichernd sein wie die gemeinsame Zeit mit uns.

Der Vorstand, die Geschäftsführerin und das gesamte Team des Berufsverbands der Deutschen Chirurgie

BDC: Wie fing das mit dir und dem BDC an?

Hanne Quandt (HQ): Anfang 2000 wollte ich mich beruflich umorientieren und bin auf neue Stellensuche gegangen. Die Angebote waren noch nicht so im Überfluss vorhanden wie heute. Aber dranbleiben und niemals aufgeben war schon immer meine Devise und mein Leitspruch, der mich heute noch begleitet. Dann entdeckte ich in einer großen Berliner Zeitung (nicht die mit vier Buchstaben ) eine Stellenanzeige, die mich sofort ansprach. Die Anzeige habe ich heute noch in meinen Unterlagen. Ich bewarb mich sofort, hatte mich im Sekretariat bei Frau Spindler erkundigt und wartete dann gespannt ab. Es dauerte gar nicht lange und ich erhielt von Herrn Dr. Felsing (), damaliger Geschäftsführer, eine Einladung zum Vorstellungsgespräch. Ich fuhr nach Berlin und war aufgeregt aber auch etwas Freude schwang mit. Ich wollte die Stelle unbedingt. Als Frau Spindler mir die Tür öffnete kam mir eine Freundlichkeit und Herzlichkeit entgegen, so dass im ersten Moment meine innere Aufgeregtheit verflogen war. Das Vorstellungsgespräch mit Herrn Dr. Bauch () damaliger Vizepräsident, Herrn Dr. Felsing und Frau Spindler (Sekretärin) verlief sehr gut. Am Schluss des Gespräches informierte mich Dr. Felsing, dass er sich melden würde. Auf dem Weg nach Hause ging mir nochmal alles durch den Kopf und ich dachte, das alles war bestimmt umsonst. Ich kam gerade zu Hause an, da klingelte das Telefon (Handy gab es noch nicht). Herr Dr. Felsing rief an und sagte mir, dass die Entscheidung auf mich fiel. Ich war so glücklich und erfreut in diesem Moment, dass ich innerlich einen riesigen Luftsprung machte, den ich kaum unterdrücken konnte, sodass wir beide lachen mussten. Ich wurde zum 20.03.2000 eingestellt und ich fühlte mich sofort sehr wohl, strotzte so voll Elan und Tatendrang, die Arbeit machte mir großen Spaß. Meinen vorherigen Job hatte ich dann gekündigt. An dieser Stelle gilt mein ganz besonderer Dank an Herrn Prof. J. Witte (), der meinen Arbeitsvertrag unterschrieb und ihn mir dann übergab, sowie an die Herren Dr. H.-H. Felsing und Dr. J. Bauch auch wenn alle drei Herren nicht mehr unter uns weilen. Nochmals Dankeschön!

BDC: Wie viele Präsidenten hast du erlebt?

HQ: Insgesamt habe ich vier Präsidenten erlebt, angefangen mit Herrn Prof. Witte. Er war eine herausragende Persönlichkeit, nahm sich immer Zeit und hatte ein offenes Ohr auch für Themen, die mal nicht im beruflichen Fokus standen. Er war sehr warmherzig und menschlich. Ich kann mich noch erinnern, es war wahnsinnig interessant, wenn er uns erzählte, welche Persönlichkeiten er operiert hatte – natürlich unter Diskretion und streng vertraulich. Nach seinem Tod übernahm Herr Prof. Polonius erst kommissarisch die Position des Präsidenten und wurde nach anschließender Wahl als Präsident bestätigt. Mit ihm gemeinsam durfte ich die Jahre von 2003–2010 zusammenarbeiten. Er verstarb im Mai 2025.
Von 2010–2015 war Herr Prof. Bruch Präsident des BDC und seit 2015 Herr Prof. Dr. med. Dr. h.c. H.-J. Meyer.

Welche Ereignisse sind dir im Gedächtnis geblieben?

HQ: Natürlich der Tod von Prof. Witte, der uns damals schockierte. Ich war zu dieser Zeit im Urlaub und man hatte mich zurückgeholt, um alles Wichtige in die Wege zu leiten und auch Prof. Polonius bei allen Aufgaben dabei zu unterstützen. Er sprang kommissarisch sofort ein.
Auch schöne Ereignisse habe ich in Erinnerung – wie die jährlichen Teamausflüge, die immer abwechslungsreich waren und total viel Spaß machten. Vielleicht kommt diese Frage noch dann dazu später mehr.

BDC: Was hat sich über die Jahre im Verband verändert?

HQ: Verändert hat sich u. a. die Personalstruktur. Nach und nach vergrößerte sich die Anzahl der Kolleginnen und Kollegen in der Geschäftsstelle von damals sechs auf jetzt 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sowie mit dem Ausbau weiterer Abteilungen wie z. B. in der Akademie und in der Kommunikationsabteilung mit Marketing und Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Das zeigt, dass sich auch die Ansprüche angepasst haben und weiterhin anpassen werden, denn der Verband steht nicht still. In meinen fast 26 Arbeitsjahren im BDC wurde mein Büro und Aufgabenbereich stets angepasst und umstrukturiert. Nach kurzer Einarbeitungszeit dürfte ich die jeweiligen Geschäftsführer und Präsidenten in ihrer Arbeit unterstützen. Im Laufe der Zeit wurde immer mehr digitalisiert, Papier reduziert, die Technik wurde immer mehr zum Standard und modernisiert. Man übernahm immer mehr Verantwortung, arbeitete vorwiegend selbstständig und das Aufgabenspektrum wurde immer spezieller. Man fuchste sich überall rein – wie man so sagt.

BDC: Welche Schwerpunkte hat der Verband aus deiner Sicht immer verfolgt?

HQ: Die Fort- und Weiterbildung stand und steht immer im Fokus. Allein die Fort- und Weiterbildungsangebote haben sich stets den Entwicklungen angepasst. Wenn man die Arbeiten vergleicht, zu dem Zeitpunkt, als ich beim BDC die Arbeit aufnahm, ist das gegenüber heute gar nicht mehr vergleichbar. Was wurden damals u. a. an Diktaten – noch mit Kassettenaufnahmen – geschrieben. Heute ist das gar nicht mehr denkbar, zukünftig übernimmt das die KI und ChatGPT.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Dienstleistung für unsere Mitglieder, die sich in den letzten Jahren immer mehr in unterschiedlichen Richtungen entwickelte und auch weiterentwickeln wird. Für die Mitglieder da zu sein, sie zu beraten und bei gewissen Belangen zu unterstützen, ist nach wie vor sehr wichtig und man merkt es täglich an den Anfragen, die uns erreichen. Die Dankbarkeit, die uns erreicht, spornt uns immer weiter an.
Es hat sich auf allen Ebenen fortschrittlich, dienstleistungsmäßig und technisch so viel weiterentwickelt. Das muss auch so sein, das ist der Lauf der Zeit. Der BDC ist für seine Mitglieder da und passt sich in allen Belangen an.
Und natürlich auf politischer Ebene: Der Slogan war und ist: „Der BDC vertritt alle chirurgischen Berufsbelange innerhalb der Ärzteschaft gegenüber den Körperschaften des öffentlichen Rechts sowie der Ärztekammer und den Kassenärztlichen Vereinigungen; als auch gegenüber dem Staat, der Regierung und ihren Behörden“.

BDC: Was hat dir an deiner Arbeit am meisten Freude gemacht?

HQ: Mir hat die Arbeit hier im BDC von Anfang an sehr viel Freude und auch Spaß gemacht. Ich war stets mit Herzblut dabei und habe meinen hohen Arbeitsanspruch im BDC einsetzen dürfen. Für mich war alles ganz spannend. Besondere Freude kam auf, wenn alles perfekt lief, ob es die Vorbereitungen zu den Sitzungen mit den teils dazugehörigen Abendveranstaltungen waren, die ganze Büroorganisation mit allem was dazu gehörte, der Austausch mit den jeweiligen Präsidenten und Geschäftsführern, unter den Kolleginnen und Kollegen, die telefonischen Beratungen unserer Mitglieder, die engen Kooperationen mit der damaligen Funk-Gruppe, der Ecclesia Gruppe, der Kanzlei Dr. Debong in Heidelberg und natürlich der Kanzlei Dr. Heberer in München. Es gab nichts, was ich nicht gern mochte. Und wenn die Arbeit dann auch gewürdigt wurde, hat man sich gefreut und war stolz auf das Geleistete.

BDC: Welche lustigen Ereignisse gab es?

HQ: Da gab es in den fast 26 Jahren so viele. Diese hier aufzuzählen oder näher zu beschreiben, würde den Rahmen sprengen. Es war schön und das Lachen kam wirklich nicht zu kurz. Eine kleine Episode fällt mir gerade ein. Ich war noch nicht lange beim BDC. Im großen Besprechungsraum befand sich eine kleine Küche mit zwei eingebauten Kochplatten. Eine damalige Kollegin aus Hamburg hatte Geburtstag und für uns alle zu Mittag gekocht – natürlich zu Hause vorgekocht und im Anschluss hatten wir gemeinsam gegessen und dabei viel gelacht. Sie hatte so viele teils lustige Storys erzählt. Für mich war das damals neu. Und wie mir erzählt wurde, wurde für den damaligen Präsidenten das Obst geschnitten und sein Obstteller angerichtet.
Als ich beim BDC anfing, hatten wir für die Vorstandssitzungen die belegten Brötchen noch selbst zubereitet. Zu dieser Zeit gab es noch keinen Hauscaterer im LVH und belegte Brötchen beim Bäcker gab es damals auch noch nicht. Jeder ist mal einkaufen gegangen und hatte alles Notwendige besorgt. Lange, lange her – und so wandelt sich alles.

BDC: Was wirst du vermissen?

HQ: Darüber muss ich gar nicht nachdenken. Natürlich das ganze Team! Es hat mir sehr viel Spaß und Freude gemacht, dass wir uns untereinander stets unterstützen, uns sehr gut verstanden, ein großes Vertrauen vorhanden war, viele gemeinsame Teamevents erleben durften, für den einen oder anderen beratend und unterstützend behilflich sein konnte und auch mal ein offenes Ohr für andere Probleme zur Verfügung stehen dürfte. An dieser Stelle ganz lieben Dank an das Team in der Geschäftsstelle aber auch nicht zu vergessen, an die Kolleginnen, die nicht mehr beim BDC angestellt bzw. bereits im Ruhestand sind.
Und selbstverständlich nicht zu vergessen, alle Mandatsträger, Vorstandsmitglieder, Präsidenten, Geschäftsführer, die ich in meiner langjährigen Betriebszugehörigkeit kennenlernen und unterstützen durfte. Bei Ihnen möchte ich mich ganz herzlich bedanken – für das Vertrauen, dass Sie mir alle entgegengebracht haben und auch die gute Zusammenarbeit der fast 26 Jahre. Diese Zeit hat bei mir viele positive Spuren und Erinnerungen hinterlassen. Die Arbeit im BDC ist und war mein Herzblut von Anfang an. Ich habe sehr gern im BDC gearbeitet, mich engagiert und hatte Freude und Spaß daran. Das trieb mich auch immer an.

Hier nochmal ein großes DANKESCHÖN an alle!

BDC: Welcher Moment war für dich ein Erfolg für den BDC?

HQ: Die ersten Chirurgentage im Langenbeck-Virchow-Haus, die der BDC und das Team eigenständig organisierten sowie die Quo Vadis Chirurgia-Veranstaltungen. Es war immer sehr spannend, interessant und vielseitig auch in der Vorbereitung und anschließenden Durchführung. Das ganze Team war immer mit sehr viel Engagement und Freude dabei.

BDC: Dein schönstes Team-Event?

HQ: Da gab es so viele schöne und kreative Events, die Spaß machten, da kann ich mich gar nicht für ein konkretes entscheiden. Ob dass das Bogenschießen war, gemeinsames Plätzchen backen und/oder gemeinsames Kochen in unterschiedlichen Kochstudios, Segway-Fahren durch Berlin, Grillabend bei Dr. Felsing auf dem Grundstück, Dampferfahrten von Berlin nach Grünheide, auf dem Müggelsee, Weihnachtsessen und Besuche auf den Weihnachtsmarkt, Paddeltouren im Spreewald und auf der Spree in Berlin, Inline-Skates im Fläming, Fahrradtour in Potsdam, Führung durch die Beelitzer Heilstätten mit Baumpfadwanderung. Alle waren ein Highlight an denen das Team und ich sehr viel Freude hatten.

BDC: Was wünschst du dem Team in der Geschäftsstelle und dem BDC?

HQ: Nochmals ein großes Dankeschön für die tolle Zusammenarbeit und die vielen schönen Erinnerungen! Ich wünsche allen und natürlich dem BDC weiterhin viel Erfolg, ein Wachstum in allen Bereichen, dem Team beruflich und persönlich alles Gute, Gesundheit und uns allen eine friedliche Zukunft.
Dankeschön, dass ich ein Vierteljahrhundert Teil des BDC war und meinen Anteil an der Mitgestaltung leisten durfte.
Für mich beginnt nun ein neues Kapitel in meinem Leben – der (Un-)Ruhestand. Es war schön! Auf Wiedersehen!

Optimal als Hybridveranstaltung: Facharztseminar O&U am 18.-21.03. online/Leipzig

Gehen Sie optimal vorbereitet in die Prüfung: Das BDC-Facharztseminar für Orthopädie/Unfallchirurgie dient zur Vorbereitung auf die Facharztprüfung und als Update für Fachärztinnen und Fachärzte. Vom Polytrauma über State of the Art bei Hallux valgus Korrekturen, Sportverletzungen, Rheuma und Skoliose bis hin zu kindlichen Wachstumsstörungen – Referent:innen aus ganz Deutschland machen Sie in fünf Tagen fit für Ihre Prüfung und bringen Sie auf den neuesten Stand der Behandlungsstrategien und Techniken der Orthopädie/Unfallchirurgie. Das ist auch eine Chance, alle offenen Fragen zu klären!

Das Programm und die Anmeldung stehen auf den Seiten der BDC|Akademie bereit.

Mitglieder des BDC erhalten deutlich vergünstigte Teilnahmegebühren.

Führungsseminar: Refresherkurs Chirurginnen auf dem Weg nach oben 27.-28.03. Berlin

Leadership in surgery next level
Dieser Refresher-Kurs richtet sich an Chirurginnen mit Ambitionen auf eine Führungsposition – und an alle, die bereits erste Module der BDC-Seminarreihe absolviert haben.

Gemeinsam entwickeln wir Erfolgsstrategien für den nächsten Karriereschritt mit:
-Erfahrungsaustausch,
-Selbstreflexion und
-praxisnaher Gruppenarbeit.

Unser Fokus: weibliche Führung, Karriereplanung sowie starke Kommunikation & Sichtbarkeit.

Das Programm und die Anmeldung stehen auf den Seiten der BDC|Akademie bereit.

Mitglieder des BDC erhalten deutlich vergünstigte Teilnahmegebühren.

Noch freie Plätze: Vorbereitung auf die M3-Prüfung mit Prüfungssimulationen

Staatsexamen und Karriere ist eines der effektivsten M3-Trainings, die es auf dem Fortbildungsmarkt gibt. Die nächste Veranstaltung findet vom 20.-21.03.2026 in Essen statt und hat derzeit noch freie Plätze. Hier geht es zum Programm und zur Anmeldung: Staatsexamen und Karriere

Das M3-Abschlusstraining Staatsexamen & Karriere beinhaltet:
-viele Prüfungssimulationen
-abwechslungsreiche Sitzungen statt Frontalprogramm
-Referierende, die selbst erfahrene Prüfer:innen sind und Insights bereithalten
-Falldiskussionen
-Videositzungen
-Prüfungssimulationen und nicht zu vergessen:
-positive vibes statt Angst.

Nach sechs langen Jahren ist das M3-Staatsexamen die letzte große Herausforderung vor der Approbation und damit der realen Arbeitswelt des medizinischen Alltags. Die Erfahrung vieler Prüfer:innen an den Universitäten zeigt, dass hier im Besonderen der erste Tag mit der mündlichen Prüfung am Krankenbett die eigentliche Hürde ist. Denn diese ganz sicherlich stressvolle Prüfungssituation wird im Praktischen Jahr nicht ausreichend trainiert und die Studierenden erscheinen in der Präsentation und Diskussion medizinischer Fakten oftmals unsicher.

Hier geht es zum Programm und zur Anmeldung: Staatsexamen und Karriere

Facharztseminar Gefäßchirurgie am 23.-27.02.2026 in Berlin mit Prüfungssimulation!

Das Facharztseminar Gefäßchirurgie bringt das Spektrum der Gefäßchirurgie in sehr komprimierter Form auf den Punkt und vermittelt den aktuellen Wissensstand. Es dient zur umfassenden Vorbereitung auf die Facharztprüfung für Gefäßchirurgie sowie als Refresher-Kurs für Fachärzte und Fachärztinnen.

Das Programm und die Anmeldung stehen auf den Seiten der BDC|Akademie bereit.

Mitglieder des BDC erhalten deutlich vergünstigte Teilnahmegebühren. Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und der Österreichischen Gesellschaft für Gefäßchirurgie erhalten die gleichen Konditionen.

Aktion für Chirurg:innen in Weiterbildung: Jahresmitgliedschaft für Neumitglieder für 55 Euro

Der BDC hat sein Angebot zur Unterstützung von Chirurginnen und Chirurgen weiter ausgebaut und bietet Neumitgliedern in Weiterbildung ab sofort die BDC-Mitgliedschaft für nur 55 Euro an.

Um Ärzte und Ärztinnen in allen Phasen der chirurgischen Weiterbildung unter die Arme zu greifen, gilt das Angebot ab sofort und ist bis Frühjahr 2026 begrenzt.
Unsere Leistungen für Chirurg:innen in Weiterbildung:

  • Vertragsberatung
  • Berufsrechtsschutzversicherung
  • Rechtsberatung
  • Umfassendes Fort- und Weiterbildungsangebot durch die BDC|Akademie – eine Akademie für alle Gebiete der Chirurgie!
  • Chirurgisches Netzwerk für individuelle Karriereberatung uvm!

Komm ins BDC-Netzwerk und gib deiner Karriere einen Schub unter diesem Link: Jetzt starten

 

 

 

 

 

 

 

*Die Aktion ist nicht mit anderen Angeboten kombinierbar.

Personalia im Januar/Februar 2025

Prof. Dr. med. Thomas Auhuber, CEO von BG prevent, einem Dienstleister für betriebliches Gesundheitsmanagement, hat für das Unternehmen einen Sonderpreis „KI-Innovator des Jahres” entgegengenommen. Der Preis wurde im Rahmen der Veranstaltung „Innovator des Jahres“ im November 2025 in Berlin verliehen.

Dr. med. Tim Claußnitzer ist seit November 2025 neuer Chefarzt der Klinik für Gefäß- und Endovaskularchirurgie am Sana Klinikum Landkreis Biberach. Zuletzt war Dr. Claußnitzer Chefarzt des Zentrums für Gefäß- und Herzchirurgie an der Schön Klinik Vogtareuth.

Prof. Dr. med. Oliver Dewald ist seit Januar 2026 neuer Direktor der Klinik für Herz- und Thoraxchirurgie in Karlsburg.

Dr. med. Beatrice Fundel übernahm Anfang Januar 2026 die Leitung der Zentralen Notaufnahme am St.-Agnes-Hospital Bocholt. Die Fachärztin für Viszeralchirurgie mit den Zusatzbezeichnungen Akut- und Notfallmedizin sowie Praktische Notfallmedizin kommt vom Krankenhaus Maria Hilf Krefeld, wo sie seit 2023 als leitende Oberärztin tätig und bereits seit 2020 als Oberärztin angestellt war.

Dr. med. Sebastian Kreienborg ist seit Dezember 2025 neuer Chefarzt der Gefäßchirurgie am St.-Josefs-Hospital in Cloppenburg. Dr. Kreienborg tritt die Nachfolge von Dr. med. Wojciech Klonek an, der in den Ruhestand geht.

Dr. med. Gunda Leschber wurde im Oktober 2025 auf dem Kongress der Japanischen Thoraxchirurgischen Gesellschaft (JATS – Japanese Assosciation for Thoracic Surgery) zum Ehrenmitglied ernannt. Dr. Leschber wurde für ihr außerordentliches Engagement für JATS (u.a. Initiierung der Kooperation der Europäischen Gesellschaft für Thoraxchirurgie (ESTS) als ESTS-Präsidentin sowie für ihr langjähriges Engagement für die Thoraxchirurginnen in Asien) gewürdigt. Außerdem wurde Dr. Leschber 2025 in den Vorstand der Sonnenfeld Stiftung in Berlin gewählt, eine Stiftung die Medizinforschung fördert und Stipendien für begabte Nachwuchswissenschaftler:innen vergibt.

Dr. med. Simon Rieder ist seit Januar 2026 neuer Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Barmherzige Brüder Krankenhaus St. Barbara in Schwandorf.

Prof. Dr. med. Carina Riediger, M.Sc. ist seit Juli 2025 Chefärztin der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie am Marienhospital Stuttgart. Zuletzt war sie leitende Oberärztin und ständige Stellvertretung des Klinikdirektors am Universitätsklinikum Dresden.

Dr. med. Karsten Schwinn, vormals in einer Leitungsrolle mit Chefarztvertretung am Knappschaftsklinikum Püttlingen, ist seit Januar 2026 neuer Chefarzt der chirurgischen Abteilung am Krankenhaus Saarlouis vom DRK.

PD Dr. med. Salmai Turial ist seit November 2025 neuer Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie der Universitätsmedizin Mainz. Dr. Turial wechselt vom Universitätsklinikum Magdeburg, wo er seit 2020 Chefarzt der Abteilung für Kinderchirurgie, Kindertraumatologie und Kinderurologie war.

Dr. med. Christopher Wenck, langjähriger Leiter der Allgemein- und Viszeralchirurgie in Bad Segeberg, wird nun auch neuer Klinikdirektor der Allgemeinklinik Bad Segeberg. In seiner neuen Funktion wird Wenck für die strategische und organisatorische Weiterentwicklung der AllIgemeinklinik verantwortlich sein.

Webinar-Reihe „Fraktur im Fokus“ geht weiter

Die Webinar-Reihe „Fraktur im Fokus“ nimmt auch 2026 jeden Monat eine Fraktur unter die Lupe! Expert:innen für den jeweiligen Bereich stellen die aktuelle Entwicklungen auf ihrem Gebiet vor und diskutieren diese anschließend anhand von konkreten Fallbeispielen.

Für Teilnehmer:innen besteht während des Webinars die Möglichkeit zur Vorstellung eigener Fälle. Begleitet wird jeder Vortrag von einem voraufgezeichneten Einführungswebinar, Literaturempfehlungen der Referent:innen und/oder Links zu OP-Videos zur Nachbereitung.

Was erwartet Sie?

Die BDC-Webinare sind in einem bewusst niederschwelligen Format zur Fort- und Weiterbildung in kompaktem Rahmen konzipiert – außerhalb der Arbeitszeit und bequem von zu Hause. Jedes Webinar vereint durch Darstellung der aktuellen Literatur und interaktiven Falldiskussion das Thema zu einem praxisbezogenen Update.

Tab. 1: Webinar-Termine, (Startzeit: 17.00 Uhr)

Im Fokus: Proximale Humerusfrakturen

25.02.2026

Im Fokus: Terrible Triad Verletzungen

25.03.2026

Im Fokus: Beckenringfrakturen

29.04.2026

Im Fokus: Acetabulumfrakturen

20.05.2026

Im Fokus: Proximale Tibiafrakturen

17.06.2026

Im Fokus: Distale Femurfrakturen

08.07.2026

Im Fokus: Calcaneusfrakturen

26.08.2026

Im Fokus: Proximale Femurfrakturen

23.09.2026

Im Fokus: Metatarsale und Lisfrac Frakturen

28.10.2026

Im Fokus: Pilon Tibiale Frakturen

11.11.2026

Im Fokus: Distale Radiusfrakturen

02.12.2026

Hier geht’s zum Programm und zur Anmeldung.

Webinar-Reihe „Fraktur im Fokus“. Passion Chirurgie. 2026 Januar/Februar; 16(01/02): Artikel 04_01.