Die Ausgaben der Passion Chirurgie
Ausgabe 07/10
Auszug aus dem Inhalt:
Wer nicht handelt, wird behandelt!
In der Medizin und insbesondere in der Chirurgie gilt die Weisheit: eine Methode ist dann ausgereift und wird zum Goldstandard, wenn sie über Jahre unverändert und alternativlos Bestand hat. Im Umkehrschluss wissen wir, dass eine Vielzahl von konkurrierenden Therapieverfahren letztlich nur beweist, dass alle nicht wirklich erfolgreich sind. Betrachtet man unter diesem Aspekt die Gesundheitspolitik der letzten Jahre und daraus resultierend die in immer kürzeren Abständen über uns hereinbrechenden Neuregelungen im KV-System, so bleibt die nüchterne Feststellung: alles Murks!
Darüber kann man sich trefflich erregen, Schuldige suchen oder vermeintlich Schuldige auch ohne große Suche einfach mal benennen, man kann in tiefe Depression verfallen oder das Ganze mit einer ordentlichen Portion Galgenhumor ins Lachhafte verweisen. Leider nützt ein solches Verhalten dem Patienten überhaupt nicht.
Ausgabe 06/10
Auszug aus dem Inhalt:
Na, wo laufen Sie den Hin?
Die sehr gute chirurgische Versorgungsqualität in Deutschland ist das Ergebnis der mitunter aufopferungs- und verantwortungsvollen Arbeit der vielen chirurgischen Lehrer an den Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung, den Krankenhäusern der Schwerpunkt- und Maximalversorgung und nicht zuletzt der Universitätsklinika.
Glaubt man den Szenarien, so steuert die Gesundheitswirtschaft auf einen Fachkräftemangel hin. Jährliche Jobzuwächse im sechstelligen Bereich werden prognostiziert.
Ausgabe 05/10
Auszug aus dem Inhalt:
Außertarifliche Verträge
Hand aufs Herz: wer von uns hätte sich vor Antritt einer Oberarztposition schon mit dem Thema des Außertariflichen Vertragssystems auseinandergesetzt?
Vertragsverhandlungen, d.h. der Sprung in die „Selbständigkeit“ und Eigenverantwortlichkeit, wurden traditionell bis zum Zeitpunkt der Chefarztbewerbung, also auf das Ende der Oberarztkarriere, verschoben.
Die Zeiten haben sich geändert.
Die strukturellen Neuerungen innerhalb der Kliniken als Ausdruck einer wettbewerblichen Anpassung, höchste Ansprüche an Qualität und Qualitätstransparenz haben zu einer zunehmenden Spezialisierung und Subspezialisierung innerhalb der Fachdisziplinen geführt.
Daraus ergaben sich neue Organisationsmöglichkeiten tradierter hierarchischer Klinikmodelle: die Bildung von Departments innerhalb eines Zentrums oder sog. Sektionen bzw. Abteilungen innerhalb einer Klinik mit jeweils Leitenden Ärzten (Oberärzte) an der Spitze, aber dennoch unterhalb des Zentrums- bzw. Klinikleiters (Chefarzt) positioniert.
Ausgabe 04/10
Auszug aus dem Inhalt:
50 Jahre BDC
Am 23. April 2010 jährt sich der Gründungstag des Berufsverbandes der Deutschen Chirurgen zum 50. Mal. Dieses Ereignis werden wir am 12. Juni 2010 im historischen Hörsaal des Langenbeck-Virchowhauses in Berlin mit einem Festakt feierlich begehen.
Doch zuerst sollten wir uns fragen, ob wir auch Grund zum Feiern haben. Wie heißt es doch in Thomas Manns Buddenbrocks:
„Die Vergangenheit zu feiern ist hübsch, wenn man, was Gegenwart und Zukunft betrifft, guter Dinge ist.“
Ausgabe 03/10
Auszug aus dem Inhalt:
Die BDC-Landesverbände
Im Gegensatz zu vielen wissenschaftlich-chirurgischen Fachgesellschaften ist der Berufsverband der Deutschen Chirurgen nicht nur eine bundesweit agierende Interessenvertretung, sondern auch ein regional organisierter Berufsverband. Wie der Name schon suggeriert ist es Aufgabe des BDC, Chirurgen in der Region miteinander zu verbinden und eine gemeinsame Diskussions- und Austauschplattform zu bieten. Deshalb existiert in jedem Kammerbezirk ein Landesverband des BDC.
Ausgabe 02/10
Auszug aus dem Inhalt:
Der BDC im Internet
Vor zehn Jahren gab der damalige BDC-Präsident, Prof. Jens Witte, die Internetstrategie des Berufsverbandes der Deutschen Chirurgen bekannt. Ziel dieser langfristig angelegten Initiative war es, die Kernkompetenzen des BDC ins Internet zu übertragen.
Ausgabe 01/10
Auszug aus dem Inhalt:
Pay for Performance
Die aktuelle Ausgabe des Chirurgen BDC zu „Pay for Performance“ hat ein Schwerpunktthema, das in Deutschland in letzter Zeit immer mehr an gesundheitspolitischer Bedeutung gewinnt. Gesundheitsökonomen, Krankenkassen, Gesundheitspolitiker aber auch verschiedene Kliniken und Klinikketten befassen sich zunehmend mit diesem Konzept und sammeln Erfahrungen in ersten Pilotanwendungen. Was aber ist „Pay for Performance“? Und betrifft dieses Thema überhaupt uns Ärzte und Chirurgen?
Ausgabe 12/09
Auszug aus dem Inhalt:
Chirurgische Weiterbildung
„Nicht schon wieder Weiterbildung!“ werden Sie vielleicht denken. „Dazu ist doch nun wirklich alles gesagt und das menschenmögliche in meiner Klinik getan. Kann uns der Ansorg nicht wenigstens zu Weihnachten damit verschonen?“ Kann er nicht, wie die Ergebnisse der Assistentenumfrage 2009 zeigen. Gemeinsam mit unserem Oberarztvertreter Wolfgang Schröder und dem Verantwortlichen für den Nachwuchs Carsten Krones haben wir diese Ausgabe bewusst noch für Dezember geplant.
Ausgabe 11/09
Auszug aus dem Inhalt:
23. Chirurgentag 2009
Am 09. und 10. Oktober 2009 fand im Langenbeck-Virchow-Haus (LVH) der 23. Chirurgentag statt. Mit etwas mehr als 700 Teilnehmern war die Veranstaltung ein großer Erfolg, wobei dies sicher nicht zuletzt auch auf das Ambiente im LVH zurückzuführen ist.
Ausgabe 10/09
Auszug aus dem Inhalt:
20 Jahre Mauerfall
Am 09. November 1989 fiel die Mauer in Berlin. Je nach Standpunkt des Betrachters war sie das Symbol der deutschen Teilung, „antiimperialistischer Schutzwall“ oder einfach nur die Grenze eines gigantischen Gefängnisses mit 17 Millionen Insassen.
Ausgabe 09/09
Auszug aus dem Inhalt:
Managementqualitäten Deutscher Chirurgen
Die modernen Anforderungen des chirurgischen Alltags sind vielseitig geworden. Außerhalb idyllisch anmutender Nischen alter Prägung reicht erfolgreiches Operieren allein nicht mehr aus. Neben dem Kernstück der Operation sind mittlerweile auch Leistungen gefragt, die durchaus nicht zum klassischen chirurgischen Repertoire gehören. Zu Führungsqualitäten und den sogenannten „soft-skills“ – die einem im Übrigen auch nicht angeboren sind – fordern aktuelle Stellenbeschreibungen spätestens auf Oberarztebene Managementkenntnisse
und betriebswirtschaftliches Verständnis.
Ausgabe 08/09
Auszug aus dem Inhalt:
Wahlprüfsteine 2009
In Zeiten des Bundestagswahlkampfes staunt der Beobachter über allerlei Botschaften aus unterschiedlichsten Lagern, die uns das Blaue vom Himmel versprechen. Obwohl eigentlich jeder aus den Erfahrungen der Vergangenheit wissen sollte, dass nur das Wenigste von dem,
was versprochen wird, später auch tatsächlich eingelöst wird, möchte man es dennoch gerne glauben.
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