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Herz-Op in Zahlen: 23 Prozent mehr Eingriffe als zehn Jahre zuvor

Im Jahr 2018 wurden in deutschen Krankenhäusern 410.840 operative Eingriffe am Herzen durchgeführt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Welt-Herz-Tages am 29. September 2019 weiter mitteilt, waren das rund 23 Prozent mehr Herzoperationen als vor zehn Jahren (2008: 334.262).

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Die Mediathek für ALLE!

Seit 01. Juli 2019 steht die umfangreiche Mediathek der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie e.V. mit über 400 qualitätsgeprüften Filmen zu verschiedenen Indikationen allen Chirurginnen und Chirurgen, Studierenden, Medizinischem Fachpersonal und anderen sowie interessierten Personen kostenfrei auf einer neuen Plattform zur Verfügung. Das Konzept dahinter: von Chirurgen für Chirurgen – praxisnahe Lehrfilme Schritt-für-Schritt und Fortbildungsvideos zu speziellen OP-Situationen.

Jede Chirurgin und jeder Chirurg kann eigene Fortbildungsfilme aufnehmen und diese zur Begutachtung und Veröffentlichung in der Mediathek einreichen. Das Gremium der Chirurgischen Arbeitsgemeinschaft Medien (CAM) prüft alle neuen Beiträge und entscheidet über deren Aufnahme, so dass der Inhalt der Mediathek kontinuierlich erweitert wird. Die bereits seit 2011 existierende Partnerschaft mit dem Thieme Verlag bietet jedem, der ein eigenes Fortbildungsvideo einreicht, zusätzlich die Möglichkeit, dieses auch als Videopaper in
einer Zeitschrift des Thieme Verlags inklusive Pubmed-Zitation und Impact Factor zu veröffentlichen.

Den kostenfreien Zugriff auf die Mediathek erhalten Sie unter www.mediathek-dgch.de

ZI-Erhebung: Hygienekosten 2018 im Durchschnitt bei über 24.000 Euro je Praxis

Hygienekosten sind für Vertragsarztpraxen ein signifikanter Kostenblock: 2018 mussten die Praxen durchschnittlich 24.287 Euro für Hygienesachkosten aufwenden (ohne Dialyse; einschließlich Fortbildungen von Hygienefachpersonal). Deutliche Unterschiede ergeben sich bei der Kostenhöhe nach Leistungsspektrum: rein konservativ 8.140 Euro, invasiv tätige Praxen 25.242 Euro, Ambulantes Operieren 53.281 Euro, Dialysepraxen 116.823 Euro. Die meisten Kosten verursachten Hygiene- und Verbrauchsmaterialien sowie Einmalprodukte. Diese schlugen mit einem durchschnittlichen Anteil von über 30 Prozent an den Gesamtkosten zu Buche.

Das ist das Ergebnis einer aktuellen Zi-Erhebung zu Hygienekosten im Jahr 2018 in vertragsärztlichen Praxen in Deutschland. In die Auswertungen sind 1.855 Praxen eingegangen. Hiervon haben 433 Praxen ambulante Operationen durchgeführt, 1.001 Praxen sind rein konservativ und 386 Praxen invasiv tätig. 35 Praxen führen Dialysen durch. Neben den monetären Aufwendungen wurden auch Informationen zum Zeitaufwand für Hygienetätigkeiten der Mitarbeitenden erhoben. Die Auswertung offenbart erstmals Struktur und Höhe des tatsächlichen Hygieneaufwands sowie die finanzielle und zeitliche Zusatzbelastung in Vertragsarztpraxen, die mit der Umsetzung der Hygienevorschriften und der Empfehlungen der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention verbunden sind.

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Erster Healthcare Hackathon

400 Besucher und 130 Hacker in 22 Teams machten den ersten Healthcare Hackathon des Health Innovation Hubs in Berlin zu einem besonderen Erlebnis. Entwickelt wurden digitale Lösungen, die den Patienten und die Pflege in den Mittelpunkt stellen. 13 Teams gewannen Vernetzungs-Preise im Wert von 25.000 Euro.

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Aktuelle BDC|Umfragen

Personalbemessung in der Chirurgie

Diese kurze Umfrage dient einer Erhebung des „IST-Zustands“ in Deutschland. Getriggert von den aktuellen Diskussionen um die Personaluntergrenzen in der Pflege machen wir uns für eine vergleichbare
Transparenz im ärztlichen Dienst stark!

Zur Umfrage…

Lohfert-Preis 2019: Entlastung der Pflege durch vereinfachte Pflegedokumentation

Der Stiftungsvorsitzende Prof. Dr. Dr. Kai Zacharowski überreichte am Welttag der Patientensicherheit feierlich den mit 20.000 Euro dotierten Lohfert-Preis 2019. Ausgezeichnet wurde das Projekt „Vereinfachung und Vereinheitlichung der stationären Pflegedokumentation“ unter der Leitung von Sabine Wolf, MBA, Direktorin des Pflegedienstes vom Allgemeinen Krankenhaus der Stadt Wien–Medizinischer Universitätscampus (AKH Wien).

Gemeinsam mit den Projektverantwortlichen David Bayer, MSc, Leiter Abteilung Pflege- und Betriebsprozesse sowie Renate Hadi, Pflegeberaterin, stellte die Wiener Pflegedirektorin die Besonderheit des ausgezeichneten Projekts vor. Die Preisverleihung fand im Rahmen des 15. Hamburger Gesundheitswirtschaftskongresses in Hamburg statt.

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