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LOHFERT-PREIS 2019: „Die Pflege muss jetzt aufstehen und die Digitalisierung für sich nutzen!“

Das Verwaltungsgebäude des Hamburger Universitätsklinikums stammt aus dem vorletzten Jahrhundert. Die Menschen jedoch, die darin arbeiten, haben aus dem Krankenhaus eines der innovativsten
Europas gemacht. Elektronische Patientenakte, vollautomatisierter Medikationsprozess oder OP-Robotik unterstützen das Personal und tragen zur Patientensicherheit und Qualität der medizinischen Versorgung bei. Genug Gründe, um mit Joachim Prölß, Personalvorstand und Direktor für Patienten- und Pflegemanagement am UKE und in diesem Jahr Jurymitglied des Lohfert-Preises 2019, über das Thema Digitalisierung in der Pflege zu sprechen.

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© iStock/waeske

122. Deutscher Ärztetag 2019: 28. BIS 31.05.2019 IN MÜNSTER

Tagesordnung:

  • • Gesundheits-, Sozial- und ärztliche Berufspolitik
  • Wenn die Arbeit Ärzte krank macht
  • Dokumentation der Weiterbildung im elektronischen Logbuch
  • Prozessoptimierung der Satzung der Bundesärztekammer und Geschäftsordnung der Deutschen Ärztetage
  • Bericht über die Jahresrechnung der Bundesärztekammer für das Geschäftsjahr 2017/2018 (01.07.2017 – 30.06.2018)
  • Entlastung des Vorstandes der Bundesärztekammer für das Geschäftsjahr 2017/2018 (01.07.2017 – 30.06.2018)
  • Haushaltsvoranschlag für das Geschäftsjahr 2019/2020 (01.07.2019 – 30.06.2020)
  • Wahlen, Mehr zu den Kandidaten
  • Wahl des Tagungsortes für den 124. Deutschen Ärztetag 2021
  • Änderungen vorbehalten!

Information und Anmeldung …

Krankenhaus-Report 2019: Digitalisierungsrückstand in deutschen Krankenhäusern

Die Krankenhäuser in Deutschland haben erheblichen Nachholbedarf bei der Digitalisierung und beim Technologieeinsatz, wie der neue Krankenhaus-Report des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) zeigt. So erreichten die deutschen Krankenhäuser 2017 in einem internationalen Vergleich auf einer Digitalisierungs-Skala von Stufe 0 bis 7 im Durchschnitt nur den Wert 2,3 und lagen damit unter dem EU-Durchschnitt von 3,6.

Besonders deutlich zeigt sich der mangelnde Wandel bei den kleinen Krankenhäusern unter 200 Betten, die im Mittel nur den Wert 1,3 erreichten. Im neuen Krankenhaus-Report „Das digitale Krankenhaus” gehen verschiedene Autoren der Frage nach, wie die Digitalisierung die stationäre Gesundheitsversorgung verändern wird. Zur Einschätzung des Digitalisierungsgrades deutscher Kliniken nutzen die Autoren des Fachgebiets Management im Gesundheitswesen von der Technischen Universität (TU) Berlin das „Electronic Medical Record Adoption Model (EMRAM)”.

Danach können Krankenhäuser eine Stufe von 0 bis 7 erreichen, wobei das  Erreichen einer Stufe die Erfüllung der vorhergehenden impliziert. Stufe 0 bedeutet, dass kaum digital gearbeitet wird, während Stufe 7 einem papierlosen Krankenhaus entspricht. Für die Studie wurden die Daten von 167 deutschen Krankenhäusern ausgewertet, die derzeit nach dem EMRAM-Modell zertifiziert sind. Danach erreichten 2017 knapp 40 Prozent der untersuchten Kliniken nur die Stufe 0. Lediglich zwei Krankenhäuser der Maximalversorgung erfüllten die Anforderungen der Stufe 6. Kein einziges der zertifizierten Häuser in Deutschland schaffte die Stufe 7.

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Aktuelle BDC|Umfragen

Assistentenumfrage 2018: Chirurgische Weiterbildung in Deutschland

Der Berufsverband der Deutschen Chirurgen führt seit 1998 regelmäßige Assistentenumfragen zur Qualität der chirurgischen Weiterbildung durch. Die letzte Erhebung fand 2014/15 statt und zeigte leichte Trends zur Besserung auf. In diesem Jahr wird die Umfrage gemeinsam mit dem Perspektivforum Junge Chirurgie durchgeführt.

Die Beantwortung des Fragebogens nimmt ca. 15 Minuten Zeit in Anspruch. Die Auswertung erfolgt selbstverständlich anonym, d. h. ein Rückschluss auf den Absender ist nicht möglich.

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Personalbemessung in der Chirurgie

Diese kurze Umfrage dient einer Erhebung des „IST-Zustands“ in Deutschland. Getriggert von den aktuellen Diskussionen um die Personaluntergrenzen in der Pflege machen wir uns für eine vergleichbare
Transparenz im ärztlichen Dienst stark!

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© BMG

Bundesgesundheitsminister Spahn: Gesundheitspolitik als Steigbügel?

INSTINKTPOLITIKER JENS SPAHN SEIT EINEM JAHR RESSORTCHEF

Vor gut einem Jahr: Jens Georg Spahn (CDU) schreitet ins Schloss Bellevue. Er hat sein Etappenziel erreicht: Bundesminister, mit 37. Seit 2002 sitzt er im Bundestag und hat von Anfang an auf Gesundheit gesetzt. Ein Volltreffer! Jetzt ist er Minister und kann mitregieren – wovon er schon immer geträumt hat. Ob das Amt der Steigbügel für den Kanzlersattel wird, fragen sich viele. Er steht für die Politikergeneration Kreißsaal, Hörsaal, Plenarsaal. Nein, nicht ganz. Der politische Ehrgeiz – oder ist es Machthunger? – war so groß, dass er seinen akademischen Titel aus der Ferne erwirbt. Plenarsaal sticht Hörsaal.

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BDC kritisiert undifferenzierte Bedarfsplanung

Immer weniger Allgemeinchirurgen in der Fläche

Gesundheitsversorgung ist ein zentrales gesellschaftspolitisches Thema. Dabei sollten die Bedürfnisse der Bevölkerung auf dem Land stärker in den Fokus rücken und alternative Versorgungsansätze ausgeweitet werden. Die AOK möchte diese Entwicklung vorantreiben und hat deshalb die Initiative „Stadt. Land. Gesund“ für eine bessere ländliche Gesundheitsversorgung gestartet. Mit dieser Initiative möchte die AOK in den kommenden beiden Jahren konkrete Angebote schaffen, um Versorgungsunterschiede zwischen Stadt und Land anzugleichen.

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