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Berlin, 03. März 2015: Im Rahmen des Bundeskongresses Chirurgie in Nürnberg wurde der diesjährige Journalistenpreis des Berufsverbandes der Deutschen Chirurgen an Lars Petersen verliehen. Der Preisträger wurde damit für seinen Artikel „Operationsprämien für Berliner Ärzte“ in der Berliner Tageszeitung (BZ) vom 30.11.2014 ausgezeichnet.
Bei der Übergabe des Preises würdigte der Vizepräsident des BDC, Dr. Jörg-A. Rüggeberg, den Journalisten für dessen ausgewogene Recherche zu einem durchaus problembesetzten Thema. „Wir haben uns bewusst für diesen Artikel entschieden, weil Herr Petersen nicht der Versuchung erlegen ist, den einfachen Weg zu gehen, die Leserschaft eines Boulevardblattes mit Anschuldigungen nur gegen die Ärzte zu bedienen. Stattdessen hat er nach guter Recherche in verständlicher Form die Problematik unterschiedlicher Abhängigkeiten dargestellt“, erklärte Dr. Rüggeberg in seiner Ansprache.

Der BDC sei sich der Problematik finanzgeleiteter Zwänge bei medizinischen Entscheidungen sehr wohl bewusst. Umso mehr sei es wichtig, diese Thematik nicht nur einseitig den Ärzten zuzuweisen, sondern gerade auch in einem der breiten Öffentlichkeit zugänglichen Medium alle Verantwortlichen zu benennen.

„Eine Operation ist immer im wahrsten Sinne des Wortes ein einschneidendes Ereignis für jeden Patienten und darf nicht zu einer Optimierung von Wirtschaftlichkeit missbraucht werden“, so Dr. Rüggeberg. Die Unterstützung der Medien, hier durch den Preisträger vorbildlich geleistet, sei zwingend erforderlich, um Missstände aufzudecken und vor allem Zusammenhänge für die Leserschaft verständlich darzustellen.

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