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BDC

Johannes Lenz, Redakteur beim Bayerischen Rundfunk, hat für den Film „Letzte Rettung Organtransplantation – zwischen OP und Transport“ – den Journalistenpreis des Berufsverbandes der Deutschen Chirurgie e.V. 2023 (BDC) erhalten. Der BDC-Vorstand überreichte dem Journalisten den Preis auf der Präsidiumssitzung des Verbands am vergangenen Freitag, den 24. November.

„Der BDC zeichnet damit einen herausragenden Medienbeitrag aus, der die Arbeit von Ärztinnen und Ärzten und Teams, die mit der Transplantation von menschlichen Organen beauftragt sind, hautnah beschreibt. Der Beitrag beleuchtet auch die Situation derer, die auf Spenderorgane warten. Zahlen und Fakten geben den Zuschauenden einen Einblick in das Verhältnis zwischen gespendeten Organen und Menschen, die auf eine Organspende warten. Mit seiner Reportage macht Johannes Lenz anschaulich deutlich, wie lebenswichtig das Thema Organspende für die Betroffenen ist“, so Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Joachim Meyer, Präsident des BDC in seiner Laudatio.

Die 17-minütige Reportage ist im Rahmen der Sendung kontrovers im BR Fernsehen am 26. April dieses Jahres erschienen und in der ARD-Mediathek abrufbar. Johannes Lenz setzt sich in seinem Beitrag mit der Bereitschaft zur Organspende in Deutschland auseinander und untermauert dies mit Zahlen. Was den Vorstand an Johannes Lenz‘ Arbeit überzeugt hat, war, dass der Journalist an das Thema sowohl mit Faken als auch emotional herangeht. Das für eine Explantation einer Lunge ausgesandte Ärzteteam begleitet er während der gesamten Zeit – von der Flugreise bis zu Entnahme und Befund, was für Spannung sorgt. Lenz findet Protagonisten, deren Situation die Dringlichkeit einer Organspende deutlich macht und die Zuschauer mitfiebern lässt, ob und wann ein Spenderorgan für sie zur Verfügung steht.

Auf seine Motivation, warum er sich mit dem Thema Organspende beschäftigt hat, antwortet Lenz: „Meiner Meinung nach ist das Thema derzeit präsenter und wichtiger als noch in den Jahren zuvor, weil auf der einen Seite die Zahl der Organspenden zurückgeht und auf der anderen Seite die Politik nicht umfassend genug auf diese Entwicklung reagiert. Mit meiner Arbeit möchte ich einen Beitrag dazu leisten, die Gründe für die vergleichsweise wenigen Organspenden besser zu verstehen.“

Der BDC-Journalistenpreis wird seit 2014 einmal jährlich verliehen. Der preisgekrönte Beitrag soll die Faszination der Chirurgie einem breiten Publikum vermitteln. Die besten Chancen haben Beiträge, die aktuelle Leistungen in der Chirurgie aus Ärzte- oder Patientensicht, Entwicklungen auf diesem Gebiet oder die Chirurgie betreffende medizinische oder gesundheitspolitische Auswirkungen thematisieren.

Hier geht es zum Beitrag: Letzte Rettung Organtransplantation – zwischen OP und Transport

Mehr zum BDC-Journalistenpreis auf bdc.de

 

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