01.05.2026 BDC|News
Bericht zur Teamsitzung der BDC|Landesverbände und Regionalvertreter

Auf allen Ebenen des BDC wird fleißig gearbeitet…
Als neu aufgelebtes Format fand am 11.02.2026 eine große Teamsitzung aller Landesverbandsvorstände und Regionalvertreter statt. Aufgrund der Dringlichkeit in der politischen Gesetzgebung rund um die Finanzierungen der Krankenhäuser, der Niedergelassenen und auch der Krankenkassen sowie im Zuge der Krankenhausreform bundesweit und NRW haben wir uns gemeinsam entschieden, brennende Themen in größerem Rahmen zu diskutieren und eine gemeinsame BDC-Position aller tätigen Chirurginnen und Chirurgen zu finden und auszuformulieren. Das Online-Format stellte sich aufgrund der Terminfindung und der Möglichkeit einer erhöhten Teilnehmerzahl als hervorragend geeignet heraus.
Inhaltlich erfolgte nach der kurzen Vorstellung aller Teilnehmenden – so fanden Neuwahlen statt – ein Update zu den fachlichen und ökonomischen Auswirkungen in Bezug auf die Hybrid-DRGs 2026. Ralf Schmitz gab einen hervorragenden Überblick über die Historie und die weitere Entwicklung für 2026. Zusammengefasst kann man sagen, dass die Gesetzgebung und damit auch einhergehend die Bezahlung eingehend getriggert sind. Dabei sollen über zwei Millionen Eingriffe im Jahre 2030/2031 als potenziell ambulant zu erbringende (konkret nicht zwingend stationär zu erbringende) Fälle entwickelt werden.
Fachlich wurde viel über die medizinischen Möglichkeiten gesprochen – ob alles das, was technisch möglich ist auch medizinisch sinnvoll ist (z.B. laparoskopische Cholecystektomien oder Appendektomie). Auch offene Fragen der Sozialversicherungspflicht oder Scheinselbstständigkeit in Bezug auf die vorhandenen Anästhesisten in der Niederlassung lösten eine rege Diskussion aus. Insgesamt waren sich alle Teilnehmenden einig, dass sich weder Niedergelassene noch Klinikärzte über die Hybrid-DRGs entzweien lassen sollten. Es muss ein gemeinsames Konzept weiterentwickelt werden, dass Patienten in Zukunft auch gut versorgt werden, waren sich die Teilnehmenden einig.
Kurz umrissen wurde auch das sogenannte Primärarztsystem, auch bei bislang fehlendem Referentenentwurf gesichert sein müsse. Der BDC fordert, dass es einen offenen Zugang zu Praxen bei Verletzungen von Unfällen im Rahmen des geplanten Primärarztsystems geben muss. Diese Zusammenfassung gaben Jörg Fischböck und Jörg Rüggeberg.
Abschließend wies Frau Carolin Tonus noch auf die neuen Anforderungen der BG ab dem 01.07.2026 für SAV-Häuser hin. Hier gibt es neue Strukturvoraussetzungen mit Facharztstatus für Unfall- und Viszeral- als auch Neurochirurgie.
Insgesamt war das Treffen eine hervorragende Möglichkeit zum schnellen Austausch brennender Themen, sodass sich alle Beteiligten einig waren, dieses Format regelmäßig und in kürzeren Zeitabständen durchführen zu wollen.
Die nächste größere Tagung zusammen mit dem BNC findet Mitte Juni in Frankfurt statt.
Es grüßt Sie
Ihr Björn Schmitz
Autor:in des Artikels
Weitere aktuelle Artikel
14.06.2016 BDC|News
Erste Studie zur Interaktion von Kupferlegierungen und Desinfektionsmitteln
Dass die Nutzung antimikrobieller Kupferlegierungen unter dem Einfluss etablierter Desinfektionsmaßnahmen einen nutzbringenden Beitrag im Sinne des Patientenschutzes leisten kann, wurde jetzt erstmals in einem aktuellen Forschungsprojekt des Deutschen Kupferinstituts Berufsverband e.V. untersucht.
13.06.2016 BDC|News
Hauptstadtkongress: Die Zukunft der Gesundheit war in Berlin
Nach drei Tagen ist am Freitag der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit zu Ende gegangen. Die jährliche Leitveranstaltung der Gesundheitsbranche, die bereits zum neunzehnten Mal stattfand, lockte deutlich mehr als 8.000 Teilnehmer in den Berliner CityCube.
08.06.2016 BDC|News
Chronische Wunden – Die neue Ausgabe Passion Chirurgie ist da
Während die Behandlung akuter bzw. verletzungsbedingter Wunden eindeutig und primär zum Berufsfeld der Chirurgie gehört, erstreckt sich die Therapie chronischer Wunden inzwischen über viele Fachgebiete und bedürfen einer interdisziplinären Behandlung.
30.05.2016 BDC|News
Neuer Vorstand der Gemeinschaft Fachärztlicher Berufsverbände
Der bisherige Vizepräsident der Gemeinschaft Fachärztlicher Berufsverbände (GFB), Dr. med. Jörg-Andreas Rüggeberg, ist neuer Präsident der Vereinigung. Das Amt des Vizepräsidenten übernimmt Dr. med. Gundolf Berg. Bei der Mitgliederversammlung wurden beide einstimmig in ihre neuen Ämter gewählt.
Lesen Sie PASSION CHIRURGIE!
Die Monatsausgaben der Mitgliederzeitschrift können Sie als eMagazin online lesen.

