Alle Artikel von Hans-Joachim Meyer

Einladung zur BDC-Mitgliederversammlung 2026 und BDC-Veranstaltungen auf dem DCK 2026

Sehr geehrte Frau Kollegin,
sehr geehrter Herr Kollege,

hiermit lade ich Sie satzungsgemäß zur Mitgliederversammlung des BDC ein.

Zur Vereinfachung der Organisation bitte ich Sie, Ihre gültige Mitgliedskarte zur Überprüfung der Legitimation vorzulegen.

Termin:

Freitag, 24. April 2026, 13:00 – 13:45 Uhr

Ort:

Congress Center Leipzig, Mehrzweckfläche 2, Messe-Allee 1, 04356 Leipzig

Für Mitglieder bietet der BDC-Justitiar, Dr. Jörg Heberer, am Freitag, 24. April 2026, 10:00 – 12:30 Uhr eine kostenlose Rechtsberatung am BDC-Stand an. Bitte melden Sie sich verbindlich via justitiar@bdc.de an.

Ich wünsche Ihnen eine angenehme Anreise.

TAGESORDNUNG**

TOP 1

Begrüßung

Meyer

TOP 2

Feststellung der Beschlussfähigkeit

Meyer

TOP 3

Genehmigung der Tagesordnung

Meyer

TOP 4

Bericht des Präsidenten

Meyer

TOP 5

Bericht des Schatzmeisters

Mayer

TOP 6

Antrag auf Entlastung des Vorstandes

TOP 7

Mitgliedsbeiträge

TOP 8

Bestellung eines Wahlleiters

TOP 9

Wahlen des Präsidiums*

TOP 10

Bericht des Justitiars

Heberer

TOP 11

Aktuelles aus der Berufspolitik

Mitglieder

TOP 12

Verschiedenes

* Neuwahlen von: Vorstand, Erweiterter Vorstand, Leiter/Leiterinnen der Fachreferate und der Themenreferate, Ehrenrat

** Änderungen vorbehalten

BDC-Sitzungen, Seminare & Workshops auf dem DCK 2026**

Mittwoch, 22. April 2026

Wann? Wo? Sitzungsname Vorsitz
tba Saal 3 Gemeinsame Sitzung BDC und DGCH: Onkologische Viszeralchirurgie – Aktuelle Publikationen, die man kennen muss! Prof. W. Schröder, Prof. A. Mihaljevic, Dr. A. Dyprée

 Donnerstag, 23. April 2026

Wann? Wo? Sitzungsname Vorsitz
8.00-9.00 Uhr Mehrzweckfläche 2 Interdisziplinäre Sitzung (BDC, DGOU und DGCH): Ambulantes Operieren Dr. P. Kalbe, N.N., Prof. M. Kaiser
11:15-12:45 Uhr Mehrzweckfläche 2 Verbundweiterbildung: Vision und Wirklichkeit Prof. H.-J. Meyer, Prof. T. Schmitz-Rixen, Dr. F. Burgdorf
17.15-18.15 Uhr Mehrzweckfläche 1 Chirurgie der Zukunft – employee-well being vs. Resilienz Prof. B. Braun, Dr. F. Burgdorf, Prof. C. Krones

Freitag, 24. April 2026

Wann? Wo? Sitzungsname Vorsitz
8.00-9.00 Uhr Mehrzweckfläche 2 Neue Konzepte der Vereinbarkeit von Beruf und Familie – Fantasie trifft Wirklichkeit Dr. W. Schulte, Dr. S. Axt, L. M. Zimmermann

 

 

9.15-10.45 Uhr Mehrzweckfläche 2 Gemeinsam mit DGAV: Der schwierige viszeralchirurgische Situs Prof. W. Schröder, Prof. C. Reißfelder, Dr. Mara Götz
10:00-12:30 Uhr am BDC-Stand Rechtsberatung Dr. J. Heberer
11.15-12.45 Uhr Mehrzweckfläche 2 Die bundesweite Krankenhausreform – Chirurgie quo vadis? Dr. B. Schmitz, Prof. C. Krones, Prof. D. Vallböhmer
13:00-13:45 Uhr Mehrzweckfläche 2 Mitgliederversammlung Prof. H.-J. Meyer
14:00-15:30 Uhr Mehrzweckfläche 2 KI in der chirurgischen Weiterbildung Prof. Dr. J. Seifert, Prof. Dr. M. Betzler, Dr. F. Schlottmann
15.45-16.45 Uhr Mehrzweckfläche 2 Recruiting von Mitarbeitern/innen in der Chirurgie Prof. Dr. M. Betzler, Prof. C. Krones, Dr. J. Miller

BDC-Seminare & -Workshops

Wann? Wo? Was? Vorsitz
Mi., 22. April 2026

11.15-12.45 Uhr

tba Vorbereitung auf die Niederlassung Dr. P. Kalbe, Dr. R.W. Schmitz, Dr. K. Schick
Fr., 24. April 2026

9.15-10.45 Uhr

tba DRG-Workshop Prof. T. Auhuber

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Editorial 12/IV/2025: Kognitive Dissonanz

Zur Dezemberausgabe 2025 | PASSION CHIRURGIE

Liebe Mitglieder,

wir sind Chirurginnen und Chirurgen, die ihren Beruf mit Leidenschaft ausüben. Unsere Profession und die Passion dafür sind im Prinzip zwei uns einende Parameter. Was wir allerdings ebenfalls im berufspolitischen Alltag immer wieder erfahren, ist, dass die Rechnung nicht so einfach ist. So sind diese beiden Eigenschaften eine Klammer um zahllose Variablen, die die Chirurgie bietet. Wenn wir noch die Medizin und das Gesundheitssystem als übergeordnete Faktoren miteinschließen, ist die Komplexität des Ganzen für den einzelnen nicht mehr zu überblicken. Was meinen wir: Uns eint unser Beruf und das Gebiet in dem wir tätig sind. Danach differenzieren wir uns aber schon: In unterschiedliche Fachrichtungen, in Angestellte in der Klinik und Praxisinhaber, in unterschiedliche Altersgruppen, in Ärzte und Ärztinnen in der Stadt und auf dem Land, in unseren diversen Karriereabsichten, in unseren politischen Einstellungen, etc. Wir handeln also auch als Einzelpersonen, die ihre eigenen Werte und Ziele haben und ihre individuellen Bedürfnisse decken wollen.

Für die Arbeit des BDC ist diese Heterogenität bereits eine stetige Herausforderung. Um tragfähige Konzepte etwa für die chirurgische Weiterbildung, sinnvolle Dienstleistungen und pointierte politische Stellungnahmen zu realisieren, muss der Verband hier immer wieder den allgemeinen Konsens herausarbeiten oder bewusst einige Gruppen adressieren und andere in diesem Moment weniger berücksichtigen. Der Berufsverband befindet sich aber noch in einem weiteren Spannungsfeld: Einerseits vertritt er die Interessen seiner Mitglieder. Gleichzeitig muss er gerade in politischen Belangen sehr sensibel die Ambitionen der anderen Player außerhalb des BDC kennen und in seinen Handlungen berücksichtigen. Es müssen dann manchmal Entscheidungen getroffen werden, die nicht für jeden passen. Wir wissen, dass diese empfundene kognitive Dissonanz nicht nur bei uns zu spüren ist. Egal, ob Sie in der Klinik oder eigenen Praxis arbeiten, in einem MVZ oder einer Behörde – jeden Tag sind Sie mit Themen konfrontiert, die bis ins Detail kontrovers diskutiert und ausgehandelt werden können. Ab einem Punkt müssen wir die Diskussion jedoch beenden und handeln, wenn wir wollen, dass sich in unseren Systemen – der Chirurgie, der Medizin und dem Gesundheitsbereich – Dinge weiterentwickeln.

Unsere Verantwortlichen in der Gesundheitspolitik zeigen, wie man sich bestmöglich im Weg stehen, Initiativen zerreden und Prozesse blockieren kann. Unser Sektor ist durch die vielen starken Interessensgruppen auch prädestiniert dafür, neue Wege hin zu innovativen Lösungen zögerlich und behäbig zu beschreiten, weil es immer Gruppen gibt, die mit Gegenargumenten oder aktivem Widerstand scheinbar positive Entwicklungen hemmen können.

Wie wichtig ist in diesem Kontext für unseren chirurgischen Alltag und uns als BDC-Gemeinschaft die Klammer „Chirurgie mit Passion“? Essenziell. Ohne Leidenschaft wären wir nicht in diesem Beruf und ohne die Chirurgie nicht im BDC. Die Klammer gibt uns Orientierung und Rückversicherung, wo wir zu Hause sind in turbulenten Zeiten. Die Klammer löst die kognitive Dissonanz auf, die wir verspüren, wenn wir mit etwas mitgehen müssen, das nicht unseren persönlichen Überzeugungen entspricht, aber der gemeinsamen Sache dient. Mit Einigkeit untereinander und Konsensfähigkeit können wir starker Partner der Selbstverwaltung sein und für politische Entscheidungsträger sichtbar werden. So funktioniert erfolgreiche Interessensvertretung im Sinne der Chirurgie. In diesem Sinne: Vielen Dank für Ihre Treue und Ihre Unterstützung unserer Verbandsarbeit im vergangenen Jahr.

Unsere Weihnachtsspende geht auch dieses Jahr an das Krankenhausprojekt Chak in der Nähe von Kabul. Jede Hilfe ist hier nach wie vor sinnvoll. Wir denken an diejenigen, die dort und in allen anderen Krisengebieten weltweit ihre ärztliche Hilfe einbringen und damit persönliche Risiken in Kauf nehmen.
Unsere Weihnachtsspende geht auch dieses Jahr an das Krankenhausprojekt Chak in der Nähe von Kabul. Jede Hilfe ist hier nach wie vor sinnvoll. Wir denken an diejenigen, die dort und in allen anderen Krisengebieten weltweit ihre ärztliche Hilfe einbringen und damit persönliche Risiken in Kauf nehmen.

 

Meyer HJ, Burgdorf F, Kalbe P, Rüggeberg JA: Kognitive Dissonanz. Passion Chirurgie. 2025 Dezember; 15(12/IV): Artikel 01.

Einladung zur BDC-Mitgliederversammlung 2025

Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege,

hiermit lade ich Sie satzungsgemäß zur Mitgliederversammlung des BDC ein. Zur Vereinfachung der Organisation bitte ich Sie, Ihre gültige Mitgliedskarte zur Überprüfung der Legitimation vorzulegen.

Termin:

Freitag, 28. März 2025, 12:45 – 14:00 Uhr

Ort:

Internationales Congress-Center München, Saal 14c, Am Messesee, 81829 München

Für Mitglieder bietet der BDC-Justitiar, Dr. Jörg Heberer, am Freitag, 28. März 2025, 09:00 – 12:30 Uhr eine kostenlose Rechtsberatung am BDC-Stand an. Bitte melden Sie sich verbindlich via justitiar@bdc.de an.

Ich wünsche Ihnen eine angenehme Anreise.
Ihr

Prof. Dr. med. Dr. h. c. Hans-Joachim Meyer
Präsident des Berufsverbandes der Deutschen Chirurgie e. V.

TAGESORDNUNG

TOP 1

Begrüßung

Meyer

TOP 2

Feststellung der Beschlussfähigkeit

Meyer

TOP 3

Genehmigung der Tagesordnung

Meyer

TOP 4

Bericht des Präsidenten

Meyer

TOP 5

Bericht des Schatzmeisters

Mayer

TOP 6

Antrag auf Entlastung des Vorstandes

TOP 7

Bestellung eines Wahlleiters

TOP 8

Nachwahl des Leiters des BDC-Fachreferates

Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Matthias Schneider, DGMKG

TOP 9

Bericht des Justitiars

Heberer

TOP 10

Aktuelles aus der Berufspolitik

Mitglieder des Präsidiums

TOP 11

Verschiedenes

Unsere Aufgabe: Position beziehen und Politik möglichst mitgestalten

Zur Dezemberausgabe der PASSION CHIRURGIE

Das Jahr 2024 hätte auf gesundheitspolitischer Ebene bei einer Vielzahl von Gesetzesvorlagen kaum turbulenter sein können. Jetzt ist es also Zeit, das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und Bilanz zu ziehen. Nur so können wir unsere Arbeit zielorientiert weiter fortsetzen. Welchen Themen sich der BDC dabei besonders angenommen hat, stellt Geschäftsführerin Frau Dr. Friederike Burgdorf in einem Jahresrückblick in diesem Heft ausführlich dar. Ich hingegen möchte an dieser Stelle gerne einmal den Verband aus einer übergeordneten Perspektive betrachten und ins Verhältnis zu den gesundheitspolitischen Entscheidern und deren Umwelt setzen.

Eine für den BDC thematisch und stetig herausfordernde Aufgabe ist die Bündelung der mitunter heterogenen Forderungen der Mitglieder zu den gemeinsamen verbandspolitischen Zielen, dargestellt in den Leitlinien des BDC. Diese Interessenaggregation ist für uns eine gewisse Gratwanderung, um möglichst allen Bedürfnissen und Erwartungen unserer Mitglieder nach zu kommen. Zur Eingrenzung der Ziele ist es unsere tägliche Aufgabe, den kleinsten gemeinsamen Nenner herauszuarbeiten und daraus unsere thematischen Schwerpunkte abzuleiten.

Dies gilt besonders auch für die speziellen Interessen der in Kliniken oder Praxen tätigen Chirurginnen und Chirurgen, wobei beiden Berufsgruppen entsprechende Expertinnen und Experten im BDC beratend zur Seite stehen und sich auf der berufspolitischen Ebene für sie einsetzen. Trotzdem bitten wir um Verständnis dafür, dass nicht alle von den Mitgliedern an uns herangetragenen Forderungen aufgenommen werden können. Nur durch klar aufgezeigte und nachvollziehbare Problemfelder können wir die Entscheider im politischen System erreichen und so entsprechende Empfehlungen unsererseits Berücksichtigung finden. Als Verband erfüllen wir damit die Aufgabe einer gewissen Selektion und müssen uns auf Interessen konzentrieren, die aus der eigenen Sicht realistisch und realisierbar erscheinen. Von Seiten der Politik erfolgt eine weitere Selektion, denn die politischen Entscheidungsträger werden tagtäglich mit zahlreichen Forderungen von Verbänden und Organisationen konfrontiert. Sie müssen also entscheiden, welche Themen von allgemeingesellschaftlichem Interesse und zudem auch für ihre Partei, ihren Landkreis und das eigene Profil zutreffend sind.

Die Verbandsstruktur erlaubt es, durch unsere verschiedenen Mandatsträgerinnen und – träger politische Entscheider auf unterschiedlichen Ebenen zu erreichen. Große Unterstützung erhalten wir durch die Mandatsträgerschaft, die zusätzliche Funktionen in den Selbstverwaltungsorganen oder entsprechenden Fachgremien, zum Beispiel in der gemeinsamen Weiterbildungskommission von BDC und DGCH, einnehmen. In dieser Schnittstellenfunktion können zudem unsere Forderungen an die politischen Entscheidungsträger adressiert werden.

Die Positionen des BDC werden also entweder durch den direkten Zugang zu Vertretern der Gesundheitspolitik oder auf dem Wege der öffentlichen Diskussion artikuliert, wobei die letztere Maßnahme für uns heute einen immer wichtigeren Stellenwert einnimmt. Durch die gezielte Öffentlichkeitsarbeit, etwa mittels Pressemitteilungen, können wir unsere Forderungen ungefiltert allen Interessengruppen zugänglich machen und Netzwerke mit Partnern knüpfen, die ähnliche Ziele verfolgen. Damit können wir den Austausch untereinander fördern. Wir nutzen dabei Multiplikatoren wie die Fachpresse und die eigenen sozialen Kanäle, deren Reichweite kontinuierlich steigt.

Wer die Entwicklung der Gesundheitspolitik mitgestalten möchte, findet beim BDC vielfältige Möglichkeiten der Partizipation. Als Mitglied stehen Ihnen die Türen offen, mit uns Politik im Sinne einer zukunftsfähigen Chirurgie mit zu gestalten. Es gibt für Sie unterschiedliche Möglichkeiten, sich zu engagieren: Innerhalb des Verbands können Sie ein Mandat bekleiden und, wenn Sie mögen, weitere leitende Funktionen im BDC anstreben; natürlich können Sie ihre Kontakte mit politischen Entscheidungsträgern für die Interessen des BDC und der Chirurgie nutzen. Was Sie jederzeit tun können, ist mit uns in den Dialog zu treten. Die politische Willensbildung im Sinne unserer Mitglieder ist besonders dann erfolgreich, wenn ein kontinuierlicher und produktiver Austausch besteht.

Kommunikation ist also für den BDC das A und O. Mit regelmäßigem Austausch untereinander können wir unsere Themen gemeinsam diskutieren, bündeln und priorisieren, wir können im positiven Sinne streiten und letztendlich gemeinsam einen Konsens finden: Dieses als Unterstützung für unsere Mitglieder und Verbesserung der jeweiligen Rahmenbedingungen. Nach außen sind wir dann erfolgreich, wenn wir uns unserer thematischen Schwerpunkte bewusst sind und möglichst immer mit einer Stimme sprechen. Daher lassen Sie uns miteinander kommunizieren – im Interesse eines zukunftsfähigen und attraktiven Berufsbilds im Gebiet Chirurgie!

Wir wünschen Ihnen eine geruhsame und frohe Weihnachtszeit mit Erholung für die kommenden Aufgaben, kommen Sie gut ins neue Jahr; vor allem bleiben sie gesund!

Burgdorf F, Kalbe P, Meyer HJ, Rüggeberg JA: Unsere Aufgabe: Position beziehen und Politik möglichst mitgestalten. Passion Chirurgie. 2024 Dezember; 14(12/IV): Artikel 01.

Grußworte von BDC-Präsident Professor Meyer während des Herniamed Studientreffens

Vor der Jahrestagung der Deutschen Herniengesellschaft (1.Vorsitzender: Professor Dr. med. Ferdinand Köckerling) am 8./9.November 2024 in Leipzig fand traditionell am Vortag das Herniamed Studientreffen statt. Leiter dieser Qualitätssicherungsstudie ist ebenfalls Professor Köckerling. Die Gesellschaft engagiert sich schon lange intensiv in der BDC|Akademie. Verbandspräsident Prof. Dr. Dr. h. c. Hans-Joachim Meyer übermittelte während der Eröffnungsveranstaltung am 7. November 2024 vor mehr als 300 Teilnehmern Dank und Grußworte des Berufsverbands.

Unter den verschiedenen nationalen und internationalen Hernien-Registern kann das Herniamed-Register mittlerweile auf eine 15-jährige Tätigkeit nach Gründung am 1. Oktober 2009 zurückblicken. Wie auf früheren Studientreffen bereits deutlich, imponiert weiterhin die Magie der großen Zahlen: Bis Ende August dieses Jahres sind die Daten von insgesamt 1.338.048 Patienten in dem Register aufgenommen worden. In knapp zwei Drittel der Fälle handelt es sich dabei um Leistenhernien, gefolgt von Nabel- und Narbenhernien mit 16,6 % bzw. 11,5 %; aber auch Hiatus- und parastomale Hernien wurden mit mehr als 40.000 Fällen registriert. Imponierend sind auch die Ergebnisse der Nachverfolgung, wobei in mehr als 325.000 bzw. 44.000 Fällen ein 5-Jahres bzw. 10- Jahres-Follow-up realisiert werden konnte. Bei einem solchen Daten- volumen sind entsprechende Publikationen natürlich vorgegeben und in den Jahren 2012-2024 wurden 72 wissenschaftliche Arbeiten in Pubmed aufgelistet.

Aktuell steht gerade im Rahmen der gesundheitspolitischen Veränderungen mit angestrebter verstärkter Ambulantisierung operativer Eingriffe die Versorgung von Bauchwand- bzw. Narbenhernien in der Diskussion. Komplexere- und komplexe Eingriffe sollten in allen Fällen weiterhin unter stationären Bedingungen vorgenommen werden, was abhängig von der Defektbreite für die Kategorie W3 und überwiegend auch für die Kategorie W2 im Sinne der Patientensicherheit zutreffend ist. Insgesamt, so auch bei den nachfolgenden Beiträgen, standen dann jeweils fundierte und sachgerechte Diskussionen im Vordergrund.

Festrede vom Parlamentarischen Abend in Berlin

Frau Präsidentin, Herr Präsident,
sehr geehrte Gäste,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

zuerst einmal einen herzlichen Dank an den Hartmannbund und die weiteren Mitorganisationen, die uns zu diesem besonderen parlamentarischen Abend Jahr für Jahr einladen.

Genauso schwierig wie eine Vorhersage des Wetters in diesem Sommer, also „rain or shine“, ist die Frage nach weiteren Gesetzesvorlagen im Gesundheitswesen durch den im Dezember 2021 noch als „Minister der Herzen“ bezeichneten Prof. Karl Lauterbach. Ein Gesetzesvorhaben bzw. Referentenentwurf folgt dem anderen: Auch wenn man sie mit den mittlerweile vertrauten Abkürzungen, wie GVSG, KHVVG, MFG, BKA, GHG oder geplantes BIPAM etc. nur stichwortartig kommentieren will, würde die sogenannte heiße Schlacht um das nicht nur kalte Buffet an diesem Abend sicherlich ausfallen müssen.

Berufspolitisch sind wir also im Gesundheitssektor mit den vielfältigsten Herausforderungen konfrontiert, die wir nur gemeinsam mit der vorhandenen Expertise und Nutzung unserer Schwarmintelligenz meistern können. Unabhängig davon sind nur noch 64 % der Deutschen nach einer Umfrage in diesem Jahr vor allem aufgrund von Versorgungsproblemen mit dem derzeitigen Gesundheitssystem zufrieden und eine Reduktion um acht Prozentpunkte entsprechen den Angaben aus UK und Kasachstan.

Abb.1: Prof. H.-J. Meyer/Präsident, Dr. F. Burgdorf/Geschäftsführerin, Dr. P. Kalbe/Vizepräsident des BDC (v.l.n.r.)

Die in allen Köpfen gespeicherte Krankenhausreform wird uns in den nächsten Jahren nicht nur begleiten, sondern auch unsere eigene Versorgung aus Patientensicht verändern. Wir alle als Verbände und Fachgesellschaften haben sicherlich das gemeinsame Ziel, auch zukünftig eine verlässliche und qualitativ hochwertige medizinische Versorgung zu gewährleisten. Wie groß der eigene Einfluss oder der der AWMF als Vertreter der Fachgesellschaften auf die Gesetzgebung ist, müssen wir weiterhin leider nur mittelbar zur Kenntnis nehmen. Es bleibt nur zu hoffen, dass das KHVVG sich nicht, wie teilweise befürchtet, zu einem „Qualitätsreduktionsgesetz“ entwickelt.

Dass in der Zusammenarbeit aller Akteure des Gesundheitswesens Verbesserungsbedarf besteht, zeigt aktuell besonders der Bundes-Klinik-Atlas, die Materialisierung des neben der Cannabisfreigabe einzigen bisher in Kraft getretenen Gesetzes, dem Transparenzgesetz. Auch nach zweiter Revision ebbt die Kritik, vor allem auch von Seiten des BDI, nicht ab. Beim BKA ist sicherlich der zweite vor dem ersten Schritt gemacht worden, wie vielfach hervorgehoben wird.

Die Notfallreform unter Einschluss der Reform der Rettungsdienste begrüßen wir sicherlich, sofern keine Doppelstrukturen eingerichtet werden und die Primärzuordnung der Patienten nach einem evidenzbasierten System erfolgen kann.

Nach einer Titelzeile „Lauterbachs Herz-Gesetz schlägt nicht richtig“ bestätigt sich einmal mehr, dass die Bevölkerung für ein Vertrauen in ihre Versorgung auch die notwendigen Informationen benötigt, sonst funktioniert das ganze System der Primär- und Sekundärprävention nämlich einfach nicht und unkoordinierte Einzelentscheidungen sind wenig erfolgversprechend.

Mein „eigenes Herzthema“ darf ich abschließend ansprechen, nämlich die Nachwuchsgewinnung und -förderung sowie die Entwicklung einer adäquaten und auch umsetzbaren Weiterbildungsordnung, denn es kann nicht sein, dass letztere im KHVVG so gut wie gar nicht vorkommt. Auch hier der Appell an die Politik: Nutzen sie die Erfahrung von Expertinnen und Experten in den Selbstverwaltungsorganen und der klinischen Praxis.

Meine sehr verehrten Damen und Herren, wir befinden uns nicht nur in der letzten Sitzungswoche des Parlaments, sondern auch in der spannendsten Phase der Fußball-Europameisterschaften. Der Teamgedanke mit notwendigem Kampfgeist ist nicht nur im Sport, auch in der Nachspielzeit, von entscheidender Bedeutung, sondern auch in unserem Gesundheitswesen mit derzeitig vielfältigen „Revolutiönchen“. Gehen wir also die Abwicklung derselben gemeinsam an.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen schönen Abend!

Meyer HJ: Festrede vom Parlamentarischen Abend des Hartmannbund. Passion Chirurgie. 2024 Juli/August; 14(07/08): Artikel 05_03.

Einladung zur BDC-Mitgliederversammlung 2024

Sehr geehrte Frau Kollegin,
sehr geehrter Herr Kollege,

hiermit lade ich Sie satzungsgemäß zur Mitgliederversammlung des BDC ein.

Zur Vereinfachung der Organisation bitte ich Sie, Ihre gültige Mitgliedskarte zur Überprüfung der Legitimation vorzulegen.

Termin:

Freitag, 26. April 2024, 13:00 – 14:00 Uhr*

Ort:

Congress Center Leipzig, Saal 2, Messe-Allee 1, 04356 Leipzig

Für BDC-Mitglieder bietet unser Justitiar, Dr. Jörg Heberer, am Freitag, 26. April 2024, 09:00 – 12:30 Uhr eine kostenlose Rechtsberatung am BDC-Stand an. Bitte melden Sie sich verbindlich via justitiar@bdc.de an.

TAGESORDNUNG

TOP 1

Begrüßung

Meyer

TOP 2

Feststellung der Beschlussfähigkeit

Meyer

TOP 3

Genehmigung der Tagesordnung

Meyer

TOP 4

Bericht des Präsidenten

Meyer

TOP 5

Bericht des Schatzmeisters

Mayer

TOP 6

Antrag auf Entlastung des Vorstandes

Top 7

Bestellung eines Wahlleiters

Top 8

Nachwahl der Leiter:innen der BDC-Fachreferate

1. Prof. Dr. med. Tobias Kisch, DGPRÄC

2. Prof. Dr. med. Waldemar Uhl, DGAV

3. Dr. Dr. PH Michael Conzen, BDNC

4. Dr. med. Katrin Welcker, DGT

TOP 9

Bericht des Justitiars

Heberer

TOP 10

Aktuelles aus der Berufspolitik

Mitglieder des Präsidiums

TOP 11

Verschiedenes

Ich wünsche Ihnen eine angenehme Anreise.
Ihr

Prof. Dr. med. Dr. h. c. Hans-Joachim Meyer
Präsident des Berufsverbandes der Deutschen Chirurgie e. V.

* Änderungen vorbehalten

Rezension: Krankenhaus Rating Report 2023 – die Revolution?!

Krankenhaus Rating Report 2023 – die Revolution?!
Boris Augurzky, Sebastian Krolop, Johannes Hollenbach, Daniel Monsees, Adam Pilny, Christoph M. Schmidt, Christiane Wuckel
1. Auflage 2023
233 S., medhochzwei
ISBN 978-3-86216-976-4
€ 359,00

Beim Verlag bestellen…

Die neunzehnte Ausgabe des „Krankenhaus Rating Report 2023“ beschäftigt sich mit der wirtschaftlichen, strukturellen und personellen Situation der Krankenhäuser in Deutschland bis zum Jahr 2022. Der Report benennt externe und interne Faktoren für die Ist-Situation und gibt einen Ausblick darauf, wie sich die Krankenhausstrukturen mittelfristig anpassen und entwickeln müssen. Eine große Rolle spielt dabei die 2022 angekündigte und 2023 eingeleitete Krankenhausreform, die – für die Autor:innen zurecht – als „Revolution“ bezeichnet wurde, da sie einen tiefgreifenden Umbau des Krankenhaus- und Versorgungssystems vorsieht. Datengrundlage des „Krankenhaus Rating Report 2023“ ist eine Stichprobe von 521 Jahresabschlüssen von Krankenhäusern aus dem Jahr 2020 und 525 aus dem Jahr 2021. Sie umfassen insgesamt 976 Krankenhäuser. Für das Jahr 2022 lagen noch keine Jahresabschlüsse in ausreichender Zahl vor.

Die Daten dienen den Autor:innen als Grundlage, die wirtschaftliche Entwicklung der Krankenhäuser bis zum Jahr 2021 darzulegen und zu analysieren. Dabei stellen sie fest, dass sich die ökonomische Lage im Klinikbereich nach einem guten Jahr 2020 wieder verschlechtert hat. Durch zu wenig Investitionsfördermittel von Seiten der Länder müssen die Kliniken, um ihre Substanz zu erhalten, eigene finanzielle Mittel einsetzen. Interessante Entwicklungen zeigt der Report auch im Bereich des Fachpersonals. So klären die Daten auf, warum es trotz steigender Anzahl an sozialversicherungspflichtig beschäftigten Menschen im Gesundheitswesen eine Vielzahl von unbesetzten Stellen gibt, die perspektivisch nicht besetzt werden können.

Für die Projektion haben die Autor:innen die Jahresabschlüsse des Jahres 2021 unter Berücksichtigung der bereits über die Jahre 2022 und 2023 vorliegenden Erkenntnisse und beschlossener Gesetzesänderungen sowie der demografischen Entwicklung bis 2030 fortgeschrieben. Die Autor:innen nehmen an, dass die in den Pandemiejahren beobachtete geringe Leistungsmenge dauerhaft niedrig bleibt und es nur zu einem leichten demografisch bedingten Wachstum kommt. Weiterhin berücksichtigen sie die gestiegene Inflation sowie bereits beschlossene Kurzfristhilfen wie die Energiepreisbremse und den Härtefallfonds. Dabei spielen sie verschiedene Modelle durch, die aufzeigen, mit welchen Resultaten etwa bei einer Stabilisierungshilfe oder bei voranschreitender Ambulantisierung zu rechnen ist.

Im Ausblick beschäftigen sich die Autor:innen unter anderem mit der Krankenhausreform, die mit den geplanten Vorhaben des Umbaus sowohl des Vergütungssystems als auch der Krankenhausstrukturen für sie „revolutionären“ Charakter haben kann. Die angestrebte Reform formuliert für die Autor:innen implizit ein Zielbild der zukünftig möglichen Krankenhausstrukturen, die geprägt sein werden von einer höheren Auslastung der Häuser und einer Steigerung der Effizienz durch Zusammenlegung von Standorten.

Der Krankenhaus Rating Report 2023 bietet neben umfangreichen Daten und Grafiken eine ausführliche Beschreibung der Ist-Situation der Krankenhauslandschaft. Der Report erhält zudem Substanz, in dem die Autor:innen die Ursachen benennen. Einen Mehrwert bekommt er durch das Andenken realistischer Szenarien in der Zukunft und politischen Handlungsempfehlungen.

Meyer HJ, Päßler O: Rezension: Krankenhaus Rating Report 2023 – die Revolution?! Passion Chirurgie. 2024 Januar/Februar; 14(01/02): Artikel 04_05.

Editorial: DCK 2023 – Einmal Wieder München Erleben

Zur Ausgabe 06/QII/2023: “Kongressnachlese 2023 

Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege,

nach pandemiebedingter Zwangspause konnte in diesem Jahr der 140. Deutsche Chirurgie Kongress (DCK 2023) unter dem Motto „150 Jahre DGCH-Aufbruch in kommende Jahrzehnte“ vom 26. bis 28. April 2023 wieder in München stattfinden.

Nachdem sich in Pandemiezeiten gezeigt hatte, dass Onlineveranstaltungen ebenfalls in der Lage sind, Fachwissen und damit auch Fortbildung adäquat anzubieten, war erneut der Online-Kongress „DCK. digital“ vom 18. bis 20. April 2023 vorgeschaltet worden. Etwa 600 Teilnehmende nutzten diese Plattform, wobei sich bis zu 170 Personen in die verschiedenen Sitzungen einschalteten.

Der schon traditionelle Organspende-Lauf fand dann am 25. April 2023 am Hopfengarten im Westpark statt.

Für den nachfolgenden Präsenzkongress stellte sich die Frage, wie ein solcher bei generell angespannter Personalsituation in den Kliniken und Praxen sowie aufgrund der Inflation gestiegenen Kosten für Reise und Hotel überhaupt angenommen werden würde. Das Ergebnis war erfreulicherweise sehr positiv. Insgesamt waren 5.530 Teilnehmende bei dem DCK angemeldet, wobei 780 Chirurginnen und Chirurgen einen der vier täglich ausgestrahlten Livestreams besuchten: Im Vergleich zum Jahr 2019 konnten die Teilnehmerzahlen also sicher erreicht und sogar noch etwas gesteigert werden. Einmal mehr hat sich gezeigt, dass der direkte Gedankenaustausch und die wissenschaftliche Diskussion wie auch der Kontakt zu den Vertretern der Industrie durch einen virtuellen Kongress kaum zu ersetzen sind. Vor allem auch dann nicht, wenn die Themenauswahl aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen in den Vordergrund stellt: So besonders die Digitalisierung, Robotik, neue Therapieansätze in der onkologischen Chirurgie oder spezielle berufspolitische Aspekte, wobei auch gerade durch persönliche Gespräche Impulse für weitere Entwicklungen aufgezeigt werden konnten. Gleichzeitig zeigte der Kongressablauf selbst einige Innovationen, etwa die zeitlich begrenzte Eröffnungsveranstaltung, das Splitten der Ehrungen und Preisverleihungen oder die Einrichtung einer Lounge der verschiedenen Fachgesellschaften und des Berufsverbandes, wodurch der interdisziplinäre fachliche und persönliche Austausch intensiviert werden konnte. Auch in diesem Jahr war der BDC mit insgesamt drei Workshops und sechs wissenschaftlichen Sitzungen aktiv beteiligt; einen besonders hohen Besucherzuspruch fand u. a. eine Sitzung zur angestrebten weiteren Ambulantisierung in der Chirurgie.

Während des Kongresses fanden auch die Mitgliederversammlungen der DGCH und des BDC bei erfreulich reger Beteiligung statt. Als dritter Vizepräsident 2023/24 der DGCH ist Herr Prof. Dr. Roland Goldbrunner aus Köln gewählt worden. In der Mitgliederversammlung des BDC wurden u. a. die neuen Leiter der verschiedenen Themenreferate bestätigt. Weitere Informationen hierzu können Sie in den entsprechenden Protokollen ersehen.

Insgesamt kann man dem Präsidenten der DGCH, Herrn Prof. Dr. Andreas Seekamp, und seinem Team sowie dem Generalsekretär, Herrn Prof. Dr. Thomas Schmitz-Rixen, zu dem sehr gelungenen Verlauf des 140. Deutschen Chirurgie Kongresses nur gratulieren und sehr herzlich danken. Bei der Kombination von verschiedenen Formen der Kongressgestaltung hat eine Präsenzveranstaltung als besonderes Event dabei sicherlich nichts an Attraktivität verloren und kann sich durch einen eigenen Mehrwert auszeichnen. In diesem Sinne möchte ich Sie auch motivieren, schon jetzt den Termin des 141. DCK vom 24. bis 26. April 2024 in Leipzig vorzumerken.

Meeting der Section of Surgery European Board of Surgery der UEMS

Nach acht Jahren fand fast auf den Tag genau erneut das Frühjahrstreffen der Section of Surgery & European Board of Surgery der „Union Européenne des Médecins Spécialistes“ (UEMS) am 24. und 25. März 2023 in Berlin statt. Der Berufsverband der Deutschen Chirurgie (BDC) und die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) hatten wiederum eingeladen, und zwar dieses Mal in das Langenbeck-Virchow-Haus (LVH) in Berlins Mitte, also der Heimstätte der Deutschen Chirurgie. Etwa 40 Kolleginnen und Kollegen aus Europa waren der Einladung gefolgt und konnten lokal neben dem historischen Gebäude teilweise auch den schönen Ausblick vom Balkon des LVH in der fünften Etage, wo auch die Sitzungen stattfanden, genießen.

Nach den Grußworten von V. Papalois, Präsident der UEMS und von D. Casanova sowie F. Köckerling als Präsident bzw. Vizepräsident der Section of Surgery stellten sich dann der BDC und die DGCH mit Vorträgen der Herren J.-A. Rüggeberg, Th. Schmitz-Rixen und H.-J. Meyer zur Geschichte des LVH, zum 150-jährigen Bestehen der DGCH, zur chirurgischen Weiterbildung und dem Gesundheitssystem in Deutschland vor. Neben den Berichten aus den zahlreichen Divisionen und Arbeitsgemeinschaften konnten dann auch vom neu gewählten Vorstand der chirurgischen Sektion einige innovative Aktivitäten, so z. B. die Sektion der chirurgischen Webinare, Arbeitsgemeinschaft für die kontinuierliche Fortbildung oder die globale Chirurgie, dargestellt werden. Erfreulicherweise war dabei auch ausreichend Zeit für anregende Diskussionen eingeplant. Das gemeinsame Abendessen fand im gleichen Restaurant wie beim Treffen im Jahre 2015 statt und fand erneut eine mehr als positive Beurteilung. Dieses trifft auch für das von F. Köckerling angebotene Rahmenprogramm mit Besuchen in Potsdam und des Berliner Schlosses mit dem Humboldt Forum zu. Aprilwetter im März störte die positive, europäische Gesamtstimmung nur sehr wenig!

Für die Unterstützung bei der Organisation dieses Treffens danken wir zudem Frau Quandt und Frau Nitzsche aus den Geschäftsstellen des BDC und der DGCH ganz herzlich.

Mehr Informationen über das Wirken der UEMS finden Sie auf www.uems.org.

Meyer HJ, Köckerling F: Meeting der Section of Surgery & European Board of Surgery der UEMS. Passion Chirurgie. 2023 Mai; 13(05): Artikel 05_03.