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Workshop zur Nachwuchsarbeit

Dieser und vielen anderen Fragen den chirurgischen Nachwuchs betreffend gingen Vertreter der Arbeitsgruppen aus den chirurgischen Fachgesellschaften am 24. Juni 2017 bei einem Treffen in Berlin auf den Grund. Der BDC initiierte den Workshop, um die einzelnen Fachgebiete der Chirurgie auch in puncto Nachwuchsarbeit näher zusammenzubringen und ein gemeinsames Forum zu gestalten. Moderiert wurde der Workshop von Herrn Dr. Carsten Krones, Mitglied des erweiterten BDC-Vorstands.

Weiterbildung – das A und O

Bei dem gemeinsamen Brainstorming zur aktuellen Situation und den Herausforderungen des chirurgischen Nachwuchses in Deutschland stellte sich schnell die Weiterbildung als Schwerpunkt heraus. Mit der Qualität der Weiterbildung steht und fällt die Attraktivität des Faches. Natürlich wurde auch die berühmt-berüchtigte Generation Y zum Thema – geriet aber nicht in den Vordergrund. Schließlich ist es fraglich, ob die Nachwuchsarbeit überhaupt an den Stereotypen dieser Generation auszurichten ist. Wahrscheinlich müsste man sich in Nachwuchsfragen künftig eher mit der Generation Z befassen, die sich angeblich wieder mehr auf ihr Berufsleben stürzen wird. Generationen hin oder her – Bei der Diskussion landeten alle immer wieder beim Thema Weiterbildung: Wie können Weiterbilder motiviert und gefördert werden? Wie können Defizite in der Weiterbildungsstruktur beseitigt werden? Denn alle waren sich einig: Läuft es in der Weiterbildung gut, läuft es auch mit der Nachwuchsakquise.

Neue Ideen – neue Projekte

In Kleingruppen wurde deshalb unter anderem bearbeitet, wie die ideale chirurgische Weiterbildung und das frühe Begeistern der Medizinstudierenden für die Chirurgie am besten gelingen kann. Nach der Auswertung der Gruppenergebnisse bildeten sich einzelne Arbeitsgruppen, die in Zukunft an unterschiedlichen Projekten zusammenarbeiten werden. Es sind spannende Projekte entstanden. So viel sei verraten: Logbücher, Weiterbildungstutoren, ein Wahlfach Chirurgie vor dem PJ und eine Orientierungshilfe für Medizinstudierende, ob Chirurgie das Richtige für sie ist, werden in den Projektgruppen ein Rolle spielen.

Herr Prof. Hans-Joachim Meyer, BDC-Präsident und Generalsekretär der DGCH, bedankte sich bei den Teilnehmern und ihrem großen Interesse: „Es hat mich außerordentlich gefreut, dass sich alle so offen und konstruktiv ausgetauscht haben, so viele Ideen entstanden sind und vor allem, dass dabei keineswegs gejammert wurde.“ In diesem Sinne wird es sicher bald ein nächstes Treffen geben – man kann gespannt sein, was bis dahin in den Projektgruppen passiert und was schon in die Tat umgesetzt worden ist.

Weilbach J. Wie geht es weiter mit der Chirurgie? Passion Chirurgie. 2017 Juli, 7(07): Artikel 04_00.

Autor des Artikels

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Julia Weilbach

Presse & Social MediaBerufsverband der Deutschen Chirurgen e.V.Luisenstraße 58/5910117Berlin kontaktieren

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