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Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) befürwortet die Vorschläge von Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) und Bundesverband Deutscher Internisten (BDI) zum Ausbau des Belegarztwesens als anerkannter Möglichkeit für die Verzahnung ambulanter und stationärer Behandlungsstrukturen.

„Das zuletzt eher stiefmütterlich behandelte Belegarztwesen wurde im Rahmen des Sicherstellungskongresses der KBV zu Recht wieder in den Fokus gerückt“, so Lars F. Lindemann, Hauptgeschäftsführer des Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa). Das Belegarztwesen ist ein weltweit verbreitetes Modell für eine gut funktionierende intersektorale Versorgung der Patienten und darüber hinaus die einzige Versorgungsstruktur, in welcher die Patienten über alle Sektoren hinweg durch die gleiche Ärztin bzw. den gleichen Arzt betreut werden“, so Lindemann weiter. Nicht zuletzt für den ländlichen Raum kann damit Versorgungsengpässen wirkungsvoll begegnet werden.

Der SpiFa hat kürzlich gemeinsam mit seinen Mitgliedsverbänden das „Aktionsbündnis Belegarztwesen“ ins Leben gerufen, welches weitere Vorschläge zur Wiederbelebung des Belegarztwesens erarbeiten wird und die bereits im 2016 veröffentlichten Positionspapier „Facharzt 2020“ dargestellten Forderungen zum Belegarztwesen aufnimmt.

BDC-Pressemitteilung: Belegarztwesen neu denken und gestalten

Quelle: Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa), Straße des 17. Juni 106 -108, 10623 Berlin, www.spifa.de, 29.06.2017

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