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Vom Konjunkturprogramm der Bundesregierung profitieren auch die Krankenhäuser in Milliardenhöhe. Jetzt hat Gesundheitsminister Jens Spahn einen Entwurf für ein Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) vorgelegt, in dem er darlegt, wie die Mittel verwendet werden sollen. Bereits als das Konjunkturprogramm beschlossen wurde, machte Spahn deutlich, dass insbesondere die Digitalisierung in den Krankenhäusern vorangetrieben werden soll: Gefördert werden demzufolge Investitionen in moderne Notfallkapazitäten und in eine bessere digitale Infrastruktur, wie zum Beispiel Patientenportale, elektronische Dokumentation von Pflege- und Behandlungsleistungen, digitales Medikationsmanagement. 15 Prozent der Fördersumme soll in IT-Sicherheit investiert werden. Darüber hinaus sind die Gelder für eine verbesserte sektorenübergreifende regionale Versorgung vorgesehen.

Der Erfolg der Fördermaßnahmen soll durch eine Evaluation Mitte nächsten Jahres und Mitte 2023 geprüft werden. Dabei wird der digitale Reifegrad – nicht nur der geförderten – sondern aller Krankenhäuser in Deutschland erhoben.

Die Gelder werden in einem Krankenhauszukunftsfonds gebündelt und über den bereits bestehenden Krankenhausstrukturfonds verwaltet werden: 70 Prozent der Förderung trägt der Bund, die restlichen 30 Prozent sollen über die Länder beziehungsweise Krankenhausträger finanziert werden.

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