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Quelle: FG Trade/istock

Einige Kassenärztliche Vereinigungen planen für Mittwoch, 7. September, einen Aktionstag als Protest gegen die von Bundesgesundheitsminister Lauterbach mit dem GKV-Finanzstabilisierungsgesetz (GKV-FinStG) geplanten Sparmaßnahmen im ärztlichen Bereich.

So bietet zum Beispiel die KV Berlin an diesem Tag von 10 bis 13 Uhr eine Weiterbildungsveranstaltung zum GKV-FinStG und seinen Folgen an, „zu diesem Zweck können Sie an diesem Tag Ihre Praxis schließen“, schreibt die KV auf ihrer Website.

Die KV Nordrhein plant Praxisschließlungen zwischen 11 und 13 Uh. Parallel bietet auch diese KV eine Online-Informationsveranstaltung für Ärztinnen und Ärzte zum GKV-Finanzstabilisierungsgesetz an.

Die Aktivitäten zu diese Tag seien allerdings derzeit bundesweit noch sehr uneinheitlich, berichtet heute (17.8.2022) der Ärztenachrichtendienst (ÄND). Nicht überall würden die Niedergelassenen offensichtlich in gleicher Intensität protestieren. „Während einige Kassenärztliche Vereinigungen (KV) ihre Mitglieder schon konkret über Aktionen informieren, befinden sich andere offenbar noch im Urlaubsmodus“, so der ÄND. Auch die KV in Rheinland-Pfalz spreche von „einem öffentlichkeitswirksamen Aktionstag“ im Herbst, konkrete Infos dazu lägen allerdings noch nicht vor.

Der BDC hatte sich bereits vor kurzem zur geplanten Abschaffung der extrabudgetären Vergütung für Neupatienten in einem offenen Brief an die Ärzteschaft positioniert und zur Unterzeichnung einer von der KBV gestarteten Petition aufgerufen.

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