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Die Zahl der Vertragsärzte und Vertragspsychotherapeuten ist im vergangenen Jahr auf 191.875 (+1,2 Prozent) gestiegen. Das geht aus der Arztzahlstatistik der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) für 2025 hervor, die im März veröffentlicht wurde. Den größten Zuwachs verzeichnete der psychotherapeutische Bereich mit 3,7 Prozent, bei den Ärzten gab es ein Plus von 0,7 Prozent. Nur geringfügig gestiegen ist die Zahl der Hausärzte – und zwar um 0,6 Prozent auf knapp 56.000. Aufgrund des Trends zur Teilzeit sank die Zahl der vollen Sitze in der hausärztlichen Versorgung sogar um 0,1 Prozent.

Auch in anderen Fachgruppen hat die Zahl der Ärzte und Psychotherapeuten zugenommen, die in Teilzeit tätig sind. Im vorigen Jahr arbeiteten mehr als 70.000 in Teilzeit. Setzt sich die Entwicklung der vergangenen zehn Jahre unverändert fort, würde ab 2039 die Mehrheit der Ärzte verkürzt arbeiten. Das heißt: Um die rund 25.000 vollzeittätigen Ärzte zu ersetzen, die in den kommenden 20 Jahren der ambulanten Versorgung fehlen werden, bräuchte es rund 50.000 Nachfolger.

Zur Langfassung der Pressemitteilung der KBV.

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