17.03.2026 Politik
Ärztezahlstatistik der KBV für 2025: Anstellung in Teilzeitbeschäftigung steigend

Die Zahl der Vertragsärzte und Vertragspsychotherapeuten ist im vergangenen Jahr auf 191.875 (+1,2 Prozent) gestiegen. Das geht aus der Arztzahlstatistik der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) für 2025 hervor, die im März veröffentlicht wurde. Den größten Zuwachs verzeichnete der psychotherapeutische Bereich mit 3,7 Prozent, bei den Ärzten gab es ein Plus von 0,7 Prozent. Nur geringfügig gestiegen ist die Zahl der Hausärzte – und zwar um 0,6 Prozent auf knapp 56.000. Aufgrund des Trends zur Teilzeit sank die Zahl der vollen Sitze in der hausärztlichen Versorgung sogar um 0,1 Prozent.
Auch in anderen Fachgruppen hat die Zahl der Ärzte und Psychotherapeuten zugenommen, die in Teilzeit tätig sind. Im vorigen Jahr arbeiteten mehr als 70.000 in Teilzeit. Setzt sich die Entwicklung der vergangenen zehn Jahre unverändert fort, würde ab 2039 die Mehrheit der Ärzte verkürzt arbeiten. Das heißt: Um die rund 25.000 vollzeittätigen Ärzte zu ersetzen, die in den kommenden 20 Jahren der ambulanten Versorgung fehlen werden, bräuchte es rund 50.000 Nachfolger.
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Am 25. Mai ist die neue Medizinprodukte-Verordnung der EU in Kraft getreten. In drei Jahren muss die sogenannte Medical Device Regulation (MDR) verpflichtend umgesetzt werden. Strengere Vorschriften sollen mehr Sicherheit für die Patienten bringen. Für die Hersteller von Medizinprodukten bringt die Verordnung zahlreiche Veränderungen mit sich. Die AWMF (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften) e. V. ist an dem „Nationalen Arbeitskreis zur Implementierung“ (NAKI) beteiligt, den das Bundesgesundheitsministerium (BMG) ins Leben gerufen hat, um ein Konzept für die Übergangszeit und für die Umsetzung der Verordnung zu erarbeiten. Aktuelles Ziel von AWMF und BMG ist unter anderem die Festlegung von Bewertungskriterien auch für „alte Medizinprodukte“.
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