13.07.2026 Aus- & Weiterbildung
Studienzentren gesucht: Forschungsprojekt UFO des Universitätsklinikums Jena

Im Rahmen eines multizentrischen Forschungsprojekts lädt das Universitätsklinikum Jena Sie herzlich ein, sich als rekrutierendes Studienzentrum an der Befragungsstudie „UFO – Erfassung unerwünschter Behandlungsfolgen nach Operationen aus Patientenperspektive“ zu beteiligen.
Das Universitätsklinikum Jena ist als Konsortialpartner aktiv in dieses Versorgungsforschungsprojekt eingebunden, welches vom G-BA Innovationsfonds gefördert wird. Die Studie erhebt systematisch unerwünschte Behandlungsfolgen nach ambulant und stationär erbrachten Operationen aus Patientensicht und soll damit einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Versorgungsqualität leisten.
Wichtige Eckdaten auf einen Blick
- Zielgruppe: Patientinnen und Patienten nach ausgewählten Operationen (passwortgeschützte OP-Liste online nach Interessenbekundung abrufbar)
- Sektor: ambulant und stationär
- Rekrutierungszeitraum: Januar 2027 – September 2027
- Studientyp: multizentrische Befragungsstudie
- Vergütung: 135,00 € Fallpauschale pro vollständig eingeschlossenem Fall
- standardisierte und niedrigschwellige Rekrutierung im klinischen Alltag
- reduzierte zusätzliche Belastung für das Personal (v. a. Aufklärung und Erhebung von Prozessdaten) durch strukturierte digitale Studienprozesse
- Beitrag zur patientenzentrierter Versorgungsforschung
Ablauf: Vom Interesse zur Teilnahme
- Interesse bekunden
Kontakt: ufo-projekt@med.uni-jena.de - Starterpaket erhalten
Sie erhalten:
- Liste der OPs für den Einschluss
- Mini-SOP
- Leitethikvotum + Amendment
- Anzeige bei einer lokalen Ethikkommission
- Strukturierte Synopse
- Liste teilnehmender Zentren
- Studienprotokoll
- Prozessfragebogen (vom Zentrum auszufüllen)
- Frühsymptomfragebogen (nur für Patient:innen)
- Komplikationsfragebogen (nur für Patient:innen)
- Patienteninformation und Einwilligungserklärung
- Studienzentrumsvertrag inkl. Stammdatenblatt für Vertragsabschluss
- Informationen zu Schulungszeiträumen (online)
- Vertrag & Ethik
- Übermittlung der Stammdaten und Unterzeichnung des Vertrags
- Information der lokalen Ethikkommission (1 Studie – 1 Votum). Bei Bedarf unterstützt das UK Jena Sie hierbei gern.
- Online-Schulung (im Nov/Dez 2026)
Einweisung Ihres Teams in die Studienabläufe - Studienstart ab Januar 2027
Zugang zur Studiendatenbank und Beginn der Rekrutierung
Hier geht´s zum Flyer mit den wichtigsten Informationen: Flyer “Studienzentren gesucht”
Weitere Details finden Sie zudem auf unserer Studienwebsite: UFO Startseite
Das Universitätsklinikum Jena freut sich sehr, wenn Sie das Projekt unterstützen.
Für Fragen stehen zur Verfügung:
Dr. Christin Arnold (Wiss. Projektmanagement)
Dr. Johannes Dreiling (Studienarzt)
via ufo-projekt@med.uni-jena.de
Projektleitung
apl. Prof. Dr. Winfried Meißner
Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin/Sektion Schmerztherapie
Universitätsklinikum Jena
Am Klinikum 1
07747 Jena
Weitere aktuelle Artikel
01.10.2017 Aus- & Weiterbildung
Berufspolitische Themen im Fachbereich Thoraxchirurgie
diejenigen unter Ihnen, die bereits Mitglieder im BDC sind, haben offensichtlich im Rahmen einer Entscheidungsfindung erkannt, wie wichtig aktive Berufspolitik ist. Der BDC ist der größte chirurgische Berufsverband in Europa. Da drängt sich zwangsläufig die Frage auf, welche spezifischen Themen im Referat Thoraxchirurgie für eine zahlenmäßig vergleichsweise kleine Berufsgruppe als relevant erachtet werden.
01.09.2017 Aus- & Weiterbildung
Interview mit Christian Reeps – Neues Gesicht in der Nachwuchskampagne
Die BDC-Nachwuchskampagne „Nur Mut! Kein Durchschnittsjob: ChirurgIn“ hat ein neues Gesicht für die Gefäßchirurgie: Prof. Dr. med. Christian Reeps. Auf der Webseite www.chirurg-werden.de werden im Rahmen der Kampagne alle Säulen der Chirurgie von Chirurgen und Chirurginnen vorgestellt, die von ihren persönlichen Erfahrungen in der Chirurgie erzählen.
09.08.2017 Aus- & Weiterbildung
AWMF fordert: Nachwuchs braucht mehr als einen Masterplan fürs Medizinstudium
Die AWMF (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften) e. V. fordert im Vorfeld der anstehenden Bundestagswahl in einem Positionspapier den medizinischen Nachwuchs in Ausbildung, Weiterbildung und Karriere besser zu unterstützen. Ohne ausreichend viele und wissenschaftlich gut ausgebildete Ärzte mit attraktiven Berufschancen könne es weder medizinischen Fortschritt, noch eine qualitativ hochwertige Versorgung aller Bürger geben.
26.07.2017 Aus- & Weiterbildung
Fachkräftemangel – eine Herausforderung für alle
"Wir müssen aufhören den Beruf der Pflege schlechtzureden. Und es ist an der Zeit, dass Politik und Kostenträger ihre Verantwortung für die Pflegekräfte übernehmen", erklärte Thomas Reumann, Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG). "Gesundheitspolitik muss widerspruchsfreier werden. Wer mehr Personal und Personaluntergrenzen fordert, muss auch die Refinanzierung sichern. Wir brauchen auch die Unterstützung der Politik, um dem sich verschärfenden Fachkräftemangel entgegenwirken zu können.
Lesen Sie PASSION CHIRURGIE!
Die Monatsausgaben der Mitgliederzeitschrift können Sie als eMagazin online lesen.

