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Quelle: omersukrugoksu/istock

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach ist beeindruckt, wie schnell und deutlich die Ärzteschaft ihre Unterstützung in der Ukraine Krise signalisiert hat.  Das signalisierte Lauterbach in einem Gespräch mit der KBV-Spitze am Donnerstag (04.03.2022).  Wichtigstes Thema der Diskussionsveranstaltung war die Belastungen, die durch den Krieg in der Ukraine auf Ärzte und Ärztinnen in Klinik und Praxis  zukommt.

Das Bundesgesundheitsministerium, so Lauterbach, sei derzeit im Austausch mit dem Innenministerium und dem Auswärtigen Amt hinsichtlich der Organisation der medizinischen Versorgung der Flüchtlinge. So müsse man sich zum Beispiel auf Verwundeten, Diabetikern ohne Insulin und hilflosen Dialysepatienten einstellen. Lauterbach. „Da kommt eine enorme Herausforderung auf uns zu!“

Auf der KBV-Vertreterversammlung erklärten sich die Delegierten dazu bereit, die zu erwarteten Flüchtlinge mit der gesamten vertragsärztlichen und vertragspsychotherapeutischen Kompetenz bestmöglich und unbürokratisch zu versorgen. Die Vertreterversammlung bat den Gesetzgeber, bundesweit die notwendigen Rahmenbedingungen zum Versicherungsschutz für Flüchtlinge zu schaffen.

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