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Der Berufsverband der Deutschen Chirurgen (BDC) befürwortet die Ausrichtung der Ausbildung an der Vermittlung arztbezogener Kompetenzen und die Weiterentwicklung der fächerübergreifenden Struktur bei stärkerem Praxisbezug. Nicht ausgeschöpft wurde aus Sicht des BDC das Potenzial zur individuellen Schwerpunktsetzung, bei weiterhin beschränkten Auswahlmöglichkeiten. Mit einer gewissen Sorge schließlich wird der besondere Fokus auf die Förderung der Allgemeinmedizin betrachtet.

Ziel der Reform der Approbationsordnung muss es sein, die Qualität des Medizinstudiums zu verbessern sowie Medizinstudierenden möglichst umfassende und auch interessenbezogene theoretische und praktische Einblicke zu gewähren, um sie möglichst gut auf ihre zukünftige Tätigkeit vorzubereiten, sei es in der Allgemeinmedizin oder in einem anderen konservativen oder chirurgischen Fach. Denn fachübergreifende Erfahrungen und Kompetenzen sind für die ärztliche Tätigkeit, gerade auch im Fach Allgemeinmedizin, unabdingbar.

BDC-Positionspapier zum Arbeitsentwurf für eine neue Approbationsordnung
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