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Die Allianz Deutscher Ärzteverbände befürwortet die Position der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) im Rahmen des Konzepts „KBV 2020“, die Digitalisierung im Gesundheitswesen sinnvoll einzusetzen. „Der Digitalisierungsprozess ist kein Selbstzweck, muss aber dort vorangetrieben werden, wo nachhaltig Entbürokratisierung und Versorgungsverbesserung erreicht werden können“, erklärt Dr. Werner Baumgärtner, amtierender Sprecher der Allianz und Vorstandsvorsitzender von MEDI GENO Deutschland.

Längst überfällig sei das zum Beispiel bei der elektronischen Vernetzung und der Kommunikation der Praxen untereinander. Hier müssen Innovationen umgesetzt werden, die auch über die Ansätze des E-Health-Gesetzes hinausgehen und eine schnellere Information der an der Patientenversorgung Beteiligten bieten. Auch telemedizinische Ansätze und Konzepte für eine medizinisch sinnvolle elektronische Patientenakte können die Versorgung verbessern, wenn dabei das Vertrauensverhältnis zwischen Patient und Arzt erhalten bleibt.

Die Allianz Deutscher Ärzteverbände unterstützt dabei ebenso die im KBV-Konzept enthaltenen Zielsetzungen Datenschutz, Datensicherheit, Aufwandsneutralität, Effektivität und Interoperabilität. „Die aktuell stattfindende Einführung der Telematikinfrastruktur darf jedoch nicht zu Monopolstellungen führen, die digitale Innovationen behindern. Zur Telematikinfrastruktur muss auch ein diskriminierungsfreier Zugang bestehen“, betont Baumgärtner.

Quelle:  Allianz Deutscher Ärzteverbände, c/o MEDI GENO Deutschland e.V., Bleibtreustraße 24, 10707 Berlin, 17.07.2017

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