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Zum 01. März 2022 ist das zwei Jahre zuvor verkündete „Gesetz zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende” in Kraft getreten. Seitdem sind Hausärztinnen und Hausärzte dazu aufgerufen, ihre Patienten regelmäßig darauf aufmerksam zu machen, dass sie ab Vollendung des 16. Lebensjahres eine Erklärung zur Organ- und Gewebespende abgeben, ändern und widerrufen können.

Auf Patientenwunsch sollen Ärztinnen und Ärzte zudem zu den Möglichkeiten, Voraussetzungen und zur Bedeutung von Organ- und Gewebespenden beraten. Sie sollen dabei ausdrücklich darauf hinweisen, dass sie eine Erklärung zur Organ- und Gewebespende abgeben können, aber nicht müssen. Laut Gesetz muss die Beratung „ergebnisoffen” sein. Je Patient oder Patientin kann die Beratung alle zwei Jahre nach der Gebührenordnung für Ärzte abgerechnet werden.

Das Gesetz zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende ist im Bundesanzeiger (www.bgbl.de) als Nr. 13 vom 19.03.2020 abrufbar.

Zum Bundesanzeiger: www.bgbl.de

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