Geschichte des Berufsverbandes der Deutschen Chirurgen

Die 1980er Jahre - Der BDC gewinnt an Bedeutung, Entwicklung des Seminarprogramms

1980

Als neue Serviceleistung schließt der Berufsverband eine Strafrechtsschutzversicherung für Mitglieder ab.

Integration des Berufsverbandes der Kinderchirurgen in den BDC.

Das ambulante Operieren gewinnt an Bedeutung, krankt allerdings schon damals daran, dass die Honorare für ambulante Operationen die Kosten nicht decken.

1982

Wahl von Dr. K. Hempel zum neuen Präsidenten. Dieser leitet den Berufsverband bis 1998. Unter seiner Führung wurden die Seminarveranstaltungen systematisch ausgebaut und Mitgliedern neue Serviceleistungen (z.B. Versicherungen) erschlossen.
Erstes Erscheinen des Buche “Deutsche Chirurgie”, dem umfassenden Adressbuch der deutschen Chirurgen. Ebenfalls zum ersten Mal wird ein Seminar für leitende Krankenhauschirurgen angeboten.
Prof. Dr. W. Weissauer klagt im Auftrag des BDC und der Anästhesisten gegen die neue GOÄ, die die wirtschaftliche Situation der Chirurgen im privatversicherten Bereich verschlechtert. Die Klage vor dem Bundesverfassungsgericht wird abgewiesen.
Auf Vorschlag von Prof. Matzander, Mitglied des geschäftsführenden Prasidiums, wird die “Ultraschalldiagnostik” in die chirurgische Facharztweiterbildung aufgenommen.
Die “Wahrung der Grenzen des Fachgebietes Chirurgie” wird am Anfang der 80er Jahre dringlicher Inhalt der Arbeit des Berufsverbandes.
Der Gynäkologe Prof. Semm, Kiel, publiziert von ihm durchgeführte laparoskopische Appendektomien. Dem Protest der Chirurgen gegenüber zeigt sich Semm unbeeindruckt. Auch die Mammachirurgie droht dem chirurgischen Fachgebiet verloren zu gehen.
Das Präsidium beschließt die Erarbeitung eines “Aufgabenkataloges der Chirurgie”.

1984

Mit Änderung der Ausbildungsordnung in der Medizin wird der Arzt im Praktikum (AiP) angekündigt.

1985

Bezug der neuen BDC-Geschäftsstelle in der Wendemuthstraße in Hamburg.

Gründung der Akademie für chirurgische Weiterbildung und praktische Fortbildung. Führung durch Prof. J. Witte, der in diesem Jahr Chefarzt in Augsburg wird. Hier findet kurze Zeit später das erste Weiterbildungsseminar des BDC für angehende Fachärzte statt.

Abschluss eines Abkommens mit den Anästhesisten über die Zuständigkeit der Patientenlagerung im Operationssaal.

1986

Nach der positiven Resonanz werden die „BDC-Seminare“ auf Anregung von Prof. Dr. J. Witte bundesweit eingeführt. Im selben Jahr findet der erste “Chirurgentag“ in Nürnberg statt.

1988

Erste Veranstaltung „Quo vadis chirurgia“. Auf diesen Treffen wird über Grenz- und Zukunftsthemen der Chirurgie diskutiert.

Das Seminarprogramm wird systematisch ausgebaut und um weitere Schwerpunkte erweitert. Gegen Ende der 80er Jahre bietet der BDC Mitgliedern und Nicht-Mitgliedern eine Vielzahl verschiedener Seminare und Kurse an.

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