Ehrungen

Ehrenpräsident Prof. Dr. med. Karl Hempel

In seine Amtszeit (1982 – 1998) und somit in der Regel von ihm initiiert fallen u. a.:

Die Gründung der „Akademie für Chirurgische Weiter- und praktische Fortbildung“, zahlreiche Seminare u. a. die Weiter- und Fortbildungsseminare für junge Chirurgen, für leitende Krankenhaus-ärzte, „Der Chirurg vor der Niederlassung“, „Der Chirurg als Gutachter“, sowie Gebühren und Abrechnungsseminare.

Der Ausbau der Rechtsberatung (Weissauer, Heberer) und vor allem eine enge Zusammenarbeit mit dem Präsidium der DGCH und deren Generalsekretäre (Ungeheuer, Hartel).

Zusammen mit J. R. Siewert reanimierte er die Veranstaltung „Quo Vadis“ auf hohem Niveau. In seiner Amtszeit nahm die Mitgliederzahl des BDC von 3.400 (1982) auf 12.539 (1998) zu.

Ehrenmedaille des BDC

Die Ehrenmedaille des BDC wird durch den Präsidenten an Personen verliehen, die ganz besondere Verdienste für den Berufsverband nachweisen können.

Empfänger der Ehrenmedaille des BDC
Dr. K. med. Fritz ✝ 1975
Prof. Dr. H. Killian † 1977
Prof. Dr. H. J. von Brandis † 1976
Prof. Dr. h.c. W. Weißauer 1985
Dr. W. Beck † 1988
Prof. Dr. K. Hempel 1988
Dr. J. Bauch ✝ 2002

Satzungen zur Stiftung Ehrenmedaille des Berufsverbandes

  1. Der geschäftsführende Vorstand des Berufsverbandes der Deutschen Chirurgen beschließt in der Sitzung vom 15.02.1975, aus Anlass des 65. Geburtstages des Präsidenten Dr. Müller-Osten am 1. August 1975 eine Ehrenmedaille zu stiften.
  2. Diese Ehrenmedaille stellt auf der Bildseite das in Zukunft anzuwendende Symbol für den Berufsverband dar. Auf der Rückseite in griechischer Schrift: Iatros gar anäer pollon antaxios allon aus Homer Ilias 11, Vers 51.
  3. Diese Ehrenmedaille kann durch den Präsidenten des Berufsverbandes nur einer Person verliehen werden, der ganz besondere Verdienste am Berufsverband der Deutschen Chirurgen nachzuweisen hat.
  4. Sie soll in der Regel nicht häufiger als in zweijährigen Abständen einmal verliehen werden.
  5. Antrag auf Verleihung muss schriftlich an den Präsidenten des Berufsverbandes unter schriftlicher Beifügung einer ausführlichen Begründung gestellt werden. Nur Mitglieder des Berufsverbandes sind antragsberechtigt.
  6. Gehen mehrere Anträge ein, so entscheidet der Präsident und trägt seine Entscheidung auf Grund der Unterlagen des Antragstellers dem geschäftsführenden Vorstand vor. Geht der Vorschlag vom Präsidenten selbst aus, so hat er ihn dem geschäftsführenden Vorstand ebenfalls ausführlich zu begründen.
  7. Der ordnungsgemäß zu diesem Tagesordnungspunkt eingeladene geschäftsführende Vorstand entscheidet einstimmig bei mehr als einer Stimmenthaltung gilt der Antrag als abgelehnt.
  8. Die Verleihung der Ehrenmedaille findet in feierlicher Form statt bei der Feier sind wenigstens drei Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes anwesend. Die Verleihung ist zu veröffentlichen.
  9. Änderungen dieser Satzung können von jedem Mitglied des geschäftsführenden oder des erweiterten Vorstandes schriftlich beim Präsidenten beantragt werden, der den Antrag bei der nächsten Sitzung des geschäftsführenden Vorstandes auf die Tagesordnung bringt. Der geschäftsführende Vorstand beschließt einstimmig bei mehr als einer Gegenstimme gilt der Antrag als abgelehnt.

Wolfgang Müller-Osten-Medaille

Empfänger der Wolfgang-Müller-Osten-Medaille
Dr. K. med. Fritz † Flein 1997
Prof. Dr. med. H. E. Posth † Köln 1997
Prof. Dr. med. W. A. Maier † München 1998
Prof. Dr. phil. Dr. med. h. c. mult. FRCPath (Hon) Heinz Götze † Heidelberg 1999
Dr. jur. D. Schwanke Hamburg 1999
Prof. Dr. med. H. W. Opderbecke Nürnberg 2000
Prof. Dr. med. Dr. h. c. W. Schreiber Hamburg 2000
Prof. Dr. med. G. Specht Berlin 2000
Prof. Dr. Dr. h. c. mult. F. Stelzner Bonn 2001
Dr. San.Rat Dr. R. Blandfort St. Ingbert 2001
Prof. Dr. med. H.-J. Peiper Göttingen 2002
Prof. h.c. Dr. med. K. Vilmar Bremen 2002
Dr. med. H.-J. Schröder Husum 2010
Dr. med. E. Hierholzer Pulheim 2010
Frau Dr. med. G. Leschber Berlin 2015
Dr. med. J. Ansorg Berlin 2015

Satzung zur Stiftung der Wolfgang Müller-Osten-Medaille

Das erweiterte Präsidium des Berufsverbandes der Deutschen Chirurgen hat auf seiner Sitzung am 08.11.1996 beschlossen, die Wolfgang Müller-Osten-Medaille zu stiften.

Die Verleihung erfolgt erstmalig 1997. Die Medaille kann nur Persönlichkeiten verliehen werden, die sich um den Berufsverband der Deutschen Chirurgen verdient gemacht haben, z. B. um die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Fächer und Schwerpunkte der Chirurgie, bei besonderem Einsatz in berufspolitischen und berufsständischen Angelegenheiten sowie herausragenden Engagement im Rahmen der Akademie für chirurgische Weiterbildung und praktische Fortbildung. Sie wird vom Präsidenten verliehen.

Anträge auf Verleihung müssen schriftlich an den Präsidenten des BDC zur Vorlage im geschäftsführenden Präsidium gerichtet werden. Nur Mitglieder des Berufsverbandes sind antragsberechtigt.

Gehen mehrere Anträge ein, so entscheidet der Präsident und trägt seine Entscheidung aufgrund der Unterlagen eines jeden Antragstellers dem geschäftsführenden Präsidium vor.

Geht der Vorschlag vom Präsidenten persönlich aus, so hat er ihn gegenüber dem geschäftsführenden Präsidium zu begründen.

Das ordnungsgemäß zu diesem Tagesordnungspunkt eingeladene geschäftsführende Präsidium entscheidet einstimmig; bei mehr als einer Stimmenthaltung gilt der Antrag als abgelehnt.

Anträge auf Verleihung der Wolfgang Müller-Osten-Medaille sind bis zum 30.04. eines jeden Jahres einzureichen.

Die Verleihung der Wolfgang Müller-Osten-Medaille findet anlässlich des jährlichen Chirurgentages statt. Die Verleihung wird im „Der Chirurg BDC“ veröffentlicht.

Änderungen dieser Satzung können von jedem Mitglied des geschäftsführenden oder des erweiterten Präsidiums schriftlich beim Präsidenten beantragt werden, der den Antrag bei der nächsten Sitzung des geschäftsführenden Präsidiums auf die Tagesordnung bringt.

Das geschäftsführende Präsidium beschließt einstimmig; bei mehr als einer Gegenstimme gilt der Antrag als abgelehnt.

Prof. Dr. K. Hempel