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Prämien-Studie löst heftige Debatte aus
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Gesundheitspolitischer Newsletter
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Berlin, 23.05.2012 (KBV Kompakt)
Im Auftrag des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hat die Universität Halle-Wittenberg eine Studie erstellt. Ergebnis: Ärzte nehmen sogenannte Fangprämien dafür an, dass sie Patienten an bestimmte Krankenhäuser überweisen. Die Studie wird von der Ärzteschaft stark kritisiert und ihre Aussagekraft angezweifelt. „Gegen Pauschalverurteilungen und allgemeine Diffamierungen der Ärzteschaft verwahren wir uns entschieden!“, sagte der Vorstandsvorsitzende der KBV, Dr. Andreas Köhler.
Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Baden-Württemberg sieht durch die Studie bestätigt, dass Zuweisungen nur in Einzelfällen vorkämen und verwies auf die Unvereinbarkeit dieser Praxis mit dem Berufsbild des Arztes. Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) forderte, entsprechende Vergehen zu ahnden und verwies auf die gültige Rechtslage.
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